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Osteoporose

Pflege

Osteoporose ist eine Volkskrankheit, die oftmals erst spät erkannt wird. Jedes Jahr ereignen sich aufgrund von Osteoporose unzählige Knochenbrüche. Die Zahl der Oberschenkelhalsfrakturen aufgrund von Knochenschwund wird auf 130.000 pro Jahr geschätzt. Auch Wirbelbrüche sowie Unterarm-Frakturen gehen oft auf das Konto einer verringerten Knochendichte . Die Folgen dieser Brüche sind gravierend. Es drohen chronische Schmerzen, Behinderung und Pflegebedürftigkeit. Nicht alle Patienten erlangen nach einem Oberschenkelbruch wieder eine volle Funktionsfähigkeit zurück – manche der Betroffenen sind anschließend pflegebedürftig.

Tritt der Pflegefall ein, können Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste Unterstützung bieten. Die Helfer kommen zu Ihnen nach Hause und unterstützen Sie gezielt bei vereinbarten Verrichtungen. Sie erhalten auch Tipps, welche Hilfsmittel notwendig sind, um den Alltag zu erleichtern. So gibt es zum Beispiel Greifzangen zum Aufheben von Gegenständen vom Boden, Gehwagen/Rollatoren erleichtern das Laufen und tragen durch Entlastung der Wirbelsäule dazu bei, nach Knochenbrüchen die belastungsbedingten Osteoporoseschmerzen zu reduzieren.

In vielen Fällen muss auch die Wohnung an die neue Situation angepasst werden. Toilettensitze können zur Entlastung erhöht und an der Badewanne Haltegriffe angebracht werden. Ein Pflegedienst kann neben der Pflege auch Gehübungen mit Ihnen machen, um die Mobilität zu fördern.  Wird die Pflege mit Hilfe eines professionellen Pflegedienstes gut organisiert und betreut, können sich die emotionalen und finanziellen Belastungen in Grenzen halten. Und Sie können weiterhin in Ihrer gewohnten Umgebung bleiben und werden trotzdem optimal versorgt.

Datum: 17. Januar 2011