Kundenbereich

Osteoporose

Vorsorge

Der Erkrankungsgipfel bei Osteoporose liegt zwar im Alter, doch reichen die Wurzeln der Erkrankung häufig bis in die Kindheit zurück. Ein ungesunder Lebensstil mit falscher Ernährung und Bewegungsarmut verhindert, dass Knochen ihre maximale Dichte und Festigkeit ausbilden können bzw. behalten. Auch sehr schlanke Frauen, die den unnatürlichen Modellmaßen nacheifern, sind osteoporosegefährdet.

Für den Aufbau und Erhalt der Knochensubstanz ist eine ausreichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D besonders wichtig. Täglich sollten Sie als Erwachsener über die Nahrung rund 1.000 mg Kalzium und etwa fünf Mikrogramm Vitamin D aufnehmen.

Sie müssen aber nicht täglich einen knappen Liter Milch trinken, um das zu erreichen, sondern können auch Joghurt, Käse oder grünes Gemüse essen.

Genauso wichtig ist es, auf den übermäßigen Genuss phosphathaltiger Lebensmittel wie Cola, Fleisch, Wurst oder Schmelzkäse zu verzichten. Zu viel Phosphate senken die Verfügbarkeit von Kalzium für die Knochen. Da Nikotin, Koffein und Alkohol zu einer Verringerung der Knochenmasse beitragen können, sind diese Genussstoffe ebenfalls zu meiden.

Auch körperliche Bewegung regt den Knochenstoffwechsel an, denn dort wo der Muskel bei der Bewegung am Knochen zieht, setzt er einen Wachstumsreiz. Das kann Rad fahren, Tanzen, Wandern oder Nordic Walking sein. Am besten bewegen Sie sich im Freien, dann bekommt Ihr Körper zusätzlich eine Dosis Licht, die er braucht, um Vitamin D selbst zu produzieren. Sehr effektiv für den Knochenaufbau ist auch ein regelmäßiges Muskelaufbautraining an Geräten oder mit Bändern.

Die Osteodensitometrie kann die Gefahr der Entwicklung einer Osteoporose erkennen, bevor sie Beschwerden verursacht und zu Komplikationen führt. Dann kann der weitere Knochenabbau durch eine konsequente Vorbeugung und ggf. eine Therapie frühzeitig gestoppt werden. Je nach Befund sollte eine Knochendichtemessung alle ein bis drei Jahre wiederholt werden.

Die Osteoporose entwickelt sich über Jahre und macht sich oft erst durch ihre schweren Komplikationen wie Wirbelkörperbrüche bemerkbar. Deshalb sollten Sie die routinemäßigen Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt durchführen zu lassen. So lässt sich die Erkrankung diagnostizieren, bevor chronische Schmerzen, Behinderung und Pflegebedürftigkeit eintreten. Dabei ist wichtig, dass der untersuchende Arzt über die notwendige Qualifikation verfügt

Sind die Knochen durch Osteoporose geschwächt, gilt es, Komplikationen zu vermeiden. Diese Knochen brechen sehr leicht und heilen dann schwer. Daher ist es sehr wichtig, Stürze zu vermeiden. Entfernen Sie Stolperfallen wie leicht rutschende Teppiche aus Ihrer Wohnung. Lassen Sie Ihre Augen überprüfen - wer nicht mehr richtig sieht, stolpert leichter. Verzichten Sie ihm Winter auch mal auf einen Spaziergang, wenn es sehr glatt ist. Auch eine Gehhilfe kann helfen, wenn Sie sich unsicher fühlen

Datum: 17. Januar 2011

Unsere Angebote für Sie

86938

Stationäre Zusatzversicherung

Krankenhaustagegeld. Jeden Tag Geld zur freien Verfügung.

Jetzt informieren