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Schlafkrankheit - Therapie
Die Behandlung der Schlafkrankheit hängt vom Stadium und der Form der Erkrankung ab. Sie erfolgt mit nebenwirkungsreichen Medikamenten, zum Beispiel mit dem Arsenpräparat Melarsoprol oder dem ursprünglich für die Krebstherapie entwickelten Eflornithin. Seit 2009 empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation die Kombination aus Eflornithin und dem Wirkstoff Nifurtimox, das weniger Nebenwirkungen verursacht als das Krebsmedikament alleine.
Bei einer frühzeitigen Diagnose der Schlafkrankheit, wenn die Erreger noch nicht in das Zentrale Nervensystem (ZNS) eingedrungen sind, ist gegebenenfalls eine Chemoprophylaxe mit Pentamidin oder Suramin sinnvoll.
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