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Hirn- & Rückenmarkstumore
Vorsorge
Bislang sind keine Möglichkeiten bekannt, wie man sich durch ein gesundheitsbewusstes Verhalten oder ausreichende Bewegung vor Tumoren schützen könnte. Das liegt auch daran, dass die Auslöser im Dunklen liegen.
Die einzige Ausnahme sind Menschen, die Verwandte mit folgenden Erbkrankheiten haben: Neurofibromatose (von Recklinghausen-Krankheit), von Hippel-Lindau-Syndrom, Tuberöse Sklerose und Gorlin-Goltz-Syndrom. In diesen Fällen besteht eine vermehrte Neigung, unterschiedliche Hirn- und Rückenmarkstumore sowie Hautveränderungen zu entwickeln. Wurde anhand eines Bluttests eine entsprechende Genveränderung entdeckt, sollten Sie sich in regelmäßigen Abständen von einem Neurologen und einem Hautarzt untersuchen lassen.
Nach einer überstandenen Tumorerkrankung werden – je nach Tumorart -unterschiedliche Nachsorgeuntersuchungen empfohlen. Die vorgegebenen Zeiträume sollten Sie genauestens einhalten, um ein eventuelles Wiederauftreten oder Nachwachsen des Tumors rechtzeitig zu erkennen.
Datum: 21. Januar 2011

