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Impfungen und Schwangerschaft
Impfung & Schwangerschaft
Prinzipiell besteht während der Schwangerschaft ein Risiko, das ungeborene Kind durch Impfungen zu schädigen. Deshalb sollte man in dieser Zeit nur Impfungen durchführen, die absolut unvermeidbar sind. Im ersten Schwangerschaftsdrittel sind Impfungen möglichst ganz zu vermeiden.
Am besten lassen Sie ihren Impfschutz schon vor einer geplanten Schwangerschaft überprüfen und evtl. ergänzen. So können Sie Risiken für Ihr Baby vermeiden. Eine Rötelninfektion beispielsweise ist für die Mutter keine schwerwiegende Erkrankung, beim Baby können aber schwerwiegende Fehlbildungen wie Herzfehler oder Taubheit entstehen.
Der Impfschutz gegen folgende Krankheiten sollte im Vorfeld einer möglichen Schwangerschaft überprüft werden:
- Tetanus,
- Diphterie,
- Keuchhusten,
- Röteln, sofern die Frau nicht genügend Antikörper hat,
- Windpocken, sofern die Frau nicht genügend Antikörper hat.
Manche Impfungen werden mit Lebendimpfstoffen durchgeführt. Die Keime sind hier noch in geringem Maße vermehrungsfähig. Für die Mutter sind sie ungefährlich, das Kind können sie jedoch schädigen. Deshalb dürfen folgende Impfungen keinesfalls während einer Schwangerschaft verabreicht werden:
- Gelbfieber,
- Masern,
- Mumps und
- Röteln.
Wenn Sie Ihren Urlaub in exotischen Ländern planen, der einen Impfschutz erforderlich macht, sollten Sie sich von einem Spezialisten beraten lassen. Er wird Sie über Risiken und Nutzen der Impfung aufklären. Dabei beinhaltet die reisemedizinische Beratung auch andere, möglicherweise belastende Aspekte wie beispielsweise große Hitze oder sehr lange Flugreisen.
Allgemein ist zu sagen, dass solche Reisen aber in der Schwangerschaft nicht zu empfehlen sind, da sich Mutter und Kind unnötigen Risiken aussetzen.
Datum: 28. Juli 2008

