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Aktuelle Meldungen November

Hier finden Sie die Meldungen zur Schweinegrippe des Monats November.

Meldungen in der Übersicht

Schweinegrippe: Zahl der Infektionen nimmt ab

Hamburg (ddp). In den Ländern gibt es offenbar erste Anzeichen für ein Abklingen der Schweinegrippe-Welle. In Bayern gehe die Zahl der Patienten mit akuten Atemwegserkrankungen seit zwei Wochen zurück, berichtete der «Spiegel» am Samstag vorab. «Das ist ein zarter Trend», sagte die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts, Susanne Glasmacher.

Auch in den nördlichen Bundesländern entspannt sich die Lage. Die pflegerische Leiterin der Notfallambulanz am Altonaer Kinderkrankenhaus in Hamburg, Doris Schrage, sagte dem «Spiegel»: «Vermutlich ist die große Infektionswelle schon vorbei.» Der Chefarzt am hannoverschen Kinderkrankenhaus auf der Bult, sagte: «Wir wissen nur noch nicht, ob es das wirklich schon war.» Der Kinderarzt Heiko Krude am Berliner Virchow-Klinikum sagte, «die Symptome sind weitgehend mild, wir haben keine Knappheit bei Intensivbetten oder Beatmungsgeräten».

Bis zu 4,8 Millionen Deutsche, darunter Risikogruppen und Mitarbeiter des Gesundheitswesens, sind laut «Spiegel» inzwischen geimpft. Ein Präparat für die dritte Risikogruppe, die Schwangeren, solle in einer Woche zugelassen werden. Am Dienstag (1. Dezember) wollen die Landesgesundheitsministerien nach Informationen des Magazins beraten, wie dringend sie der gesunden Bevölkerung die Impfspritze empfehlen wollen. Insbesondere soll es um die Frage von Massenimpfungen in Betrieben gehen.

Schon jetzt rechneten die Länder damit, auf einem erheblichen Teil der 50 Millionen Impfdosen sitzen zu bleiben. «Wir wollen jetzt beim Hersteller GlaxoSmithKline ausloten, ob wir wirklich alle Dosen abnehmen müssen», sagte ein mit den Vertragsverhandlungen vertrauter Ministerialer dem «Spiegel». Auch habe ein halbes Dutzend Staaten, darunter die Ukraine, Interesse am deutschen Impfstoff angemeldet.

Nach Angaben des RKI waren mit Stand Donnerstagnachmittag 59 Menschen an der sogenannten Schweinegrippe gestorben.

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Pneumokokken: STIKO empfiehlt Impfung wegen Schweinegrippe

München (ddp). Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Friedrich Hofmann, rät älteren Menschen, die sich vor Komplikationen nach einer Schweinegrippeinfektion fürchten, zu einer Impfung gegen Pneumokokken. Nach einem Vorabbericht des Nachrichtenmagazins «Focus» zeigen neue Daten aus den USA, dass ein wachsender Teil der Schweinegrippetoten nicht an dem Virus, sondern an einer folgenden bakteriellen Infektion stirbt. Hofmann sagte dem Blatt, unter diesen Bakterien dominierten wiederum Pneumokokken, «die, wie wir schon länger wissen, häufig eine bösartige Verbindung mit Influenzaviren eingehen». Pneumokokken können schwere Infektionen wie Lungen- und Hirnhautentzündung hervorrufen.

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Schweinegrippe: Einmalimpfung meistens ausreichend

München (netdoktor.de) – Zwei in Europa verwendete Impfstoffe gegen das H1N1-Virus – Focetria und Pandemrix – schützen die meisten Menschen schon nach einer Einmaldosis wirksam vor der sogenannten Schweinegrippe. Für Celvapan, den dritten zugelassenen Impfstoff, werden derzeit noch aktuelle Daten ausgewertet, berichtet die Europäische Arzneimittelbehörde (EMEA).

Eine einzelne Impfung mit Focetria oder Pandemrix gewährleistet Erwachsenen zwischen 18 und 60 Jahren ausreichenden Schutz gegen das Schweinegrippe-Virus, heißt es in der Pressemitteilung. Auch bei Kindern und Jugendliche genügt eine Einmaldosis. Die Altersgrenze liegt dabei für den Impfstoff Focetria bei neun Jahren, für Pandemrix bei zehn Jahren. Für Pandemrix sei auch bei Senioren eine Einmalimpfung ausreichend. Zwei Dosierungen werden für jüngere Kinder und für Personen mit Abwehrschwächen empfohlen. Die EMEA sieht außerdem keine Einwände gegen die gemeinsame Anwendung von Focetria oder Pandemrix mit den Impfungen gegen die saisonale Grippe.

In der Europäischen Union wurden bisher rund fünf Millionen Menschen geimpft, schätzt die Arzneimittelbehörde. Bislang wurden überwiegend milde Nebenwirkungen berichtet, wie Fieber, Übelkeit, Kopfschmerzen, allergische Reaktionen oder Irritationen an der Einstichstelle. Ob einzelne Fälle von Guillain-Barré Syndromen oder von fetalen Todesfällen mit einer vorausgegangen Impfung in Zusammenhang gebracht werden können, sei derzeit nicht belegt. (nb)

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Schweinegrippe: Mehr als 85.000 Infizierte

Berlin (ddp). Die Zahl der an der sogenannten Schweinegrippe Erkrankten hat sich auf mindestens 85.290 erhöht. Das sagte die Sprecherin des Robert-Koch-Instituts (RKI), Susanne Glasmacher, am Freitag in Berlin. Das sei der Stand von Dienstagabend. Aktuellere Zahlen lägen noch nicht vor.

Erfasst und wöchentlich veröffentlicht werden die Zahlen von der Arbeitsgemeinschaft Influenza am RKI. Diese gibt für die vergangene Woche 26.579 Schweinegrippe-Meldungen an, für die Woche davor rund 20.967 und für die Woche davor rund 8692. Obwohl die Zahl der Neuinfektionen langsamer zu wachsen scheine, sei dies nicht als Indiz zu werten, dass das Schlimmste überstanden sei, sagte Glasmacher. «Das sollte man nicht überbewerten, erfahrungsgemäß wird es da noch einige Nachmeldungen geben», betonte sie.

Darüber hinaus gilt seit vergangenem Samstag ohnehin eine eingeschränkte Meldepflicht für H1N1-Infektionen. Nur noch Todesfälle und bei Untersuchungen im Labor festgestellte Infektionen müssen gemeldet werden.

Laut RKI sind mit Stand Donnerstagnachmittag bislang 30 Menschen an der Erkrankung gestorben. Die meisten der Opfer hatten Vorerkrankungen. «Wann der Höhepunkt der Erkrankungen überschritten sein wird, darüber kann und will ich nicht spekulieren», sagte Glasmacher.

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Schweinegrippe: Norweger an mutiertem Virus gestorben

Genf (ddp). Eine mutierte Form des Erregers der sogenannten Schweinegrippe hat in Norwegen zwei Todesopfer gefordert. Ein weiterer Patient sei durch das veränderte H1N1-Virus schwer erkrankt, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf mit. Ähnliche Mutationen des Erregers seien allerdings bereits punktuell seit April in Brasilien, China, Japan, Mexiko, der Ukraine und den USA festgestellt worden. Zudem reagiere das veränderte Virus auf herkömmliche Medikamente. Experten hatten in den vergangenen Monaten davor gewarnt, dass sich der bislang meist milde Verlauf der Krankheit in Deutschland durch Mutationen verschlimmern könnte.

Nach Angaben der WHO wurden Grippeerreger mit derselben Mutation sowohl bei Todesfällen als auch bei milderen Krankheitsverläufen festgestellt. Bei zahlreichen durch die Neue Grippe gestorbenen Menschen habe das Virus keine Mutation aufgewiesen. Zudem scheine sich die Mutation nicht auszubreiten, teilte die WHO mit. Nach heutigem Kenntnisstand gebe es keine Hinweise, dass die veränderten Viren einen ungewöhnlichen Anstieg der Zahl der H1N1-Infektionen oder der dadurch verursachten Todesfälle zur Folge haben werden.

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Schweinegrippe: Neun von zehn Deutschen gegen Impfpflicht

Berlin (ddp). Die überwiegende Mehrheit der Deutschen ist trotz stark steigender Infektionszahlen gegen eine Schweinegrippe-Impfpflicht. 90 Prozent der in der Bundesrepublik lebenden Menschen lehnen eine gesetzliche Pflicht ab, wie eine Umfrage im Auftrag der «Bild am Sonntag» ergab. Neun Prozent befürworteten eine Impfpflicht gegen die Neue Grippe.

Am größten war die Zustimmung für eine gesetzliche Vorschrift dem Vorabbericht zufolge mit 16 Prozent bei den 14- bis 29-Jährigen. Befragte ab 60 Jahren hätten sich lediglich zu sechs Prozent dafür ausgesprochen.

Für die Erhebung hatte das Meinungsforschungsinstitut Emnid 500 in der Bundesrepublik lebende Menschen ab 14 Jahren befragt.

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Schweinegrippe: Zwei Bayern sterben an den Folgen

Berlin (ddp). In Bayern sind zwei weitere Menschen an den Folgen der sogenannten Schweinegrippe gestorben. Die 18 und 57 Jahre alten Männer waren in der vergangenen Woche gestorben und hatten an Vorerkrankungen beziehungsweise einer schweren Lungenentzündung gelitten, wie die zuständigen Ämter am Montag mitteilten. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer in Deutschland auf 19. Mehr als 60.000 Menschen haben sich seit April mit dem H1N1-Virus infiziert.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) registriere mittlerweile über 15.000 neue Fälle pro Woche, sagte Infektionsexperte Gérard Krause am Montag im ZDF. Wegen der Rekordzahl an Neuinfizierten werden jetzt aber nur noch die im Labor bestätigten Infektionen und Todesfälle erfasst. «Labornachweise sollten nur da durchgeführt werden, wo ungewöhnliche Krankheitsfälle auftreten», sagte Krause.

Medizinisches Personal, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen sollten sich nach Meinung des Experten auch nach einer überstandenen Infektion gegen die Grippe impfen lassen. Die meisten bereits erkrankten Menschen seien zwar wahrscheinlich immun. Es gebe jedoch «keinen nachträglichen Test, der in der Breite verfügbar ist», sagte Krause.

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Obduktion: Schweinegrippe-Impfung war nicht Todesursache

Erfurt/Heiligenstadt (ddp). Der Tod eines Mannes aus dem Eichsfeld ist offenbar nicht auf dessen Schweinegrippe-Impfung zurückzuführen. Die Obduktion der Leiche des 55-Jährigen habe am Montag ergeben, dass der Mann aus Leinefelde an einem Herzinfarkt und nicht an Folgen der Impfung gestorben ist, sagte die Amtsärztin des Landkreises Eichsfeld, Judith Rahrig, in Heiligenstadt. Sie bestätigte damit einen entsprechenden Bericht der «Thüringer Allgemeinen» (Onlineausgabe). Der 55-Jährige war am Donnerstag vergangener Woche wenige Stunden nach seiner Schutzimpfung gegen Schweinegrippe gestorben.

Dies sei ein natürlicher Tod gewesen. Das habe ihr der zuständige Rechtsmediziner aus Jena am Telefon mitgeteilt, sagte Rahrig. Die Obduktion habe ergeben, dass der Beginn des Herzinfarkts vor der Impfung gelegen habe. Es sei zudem eine Verengung der Herzkranzgefäße festgestellt worden. Ihr sei nichts bekannt zu Vorerkrankungen des Mannes.

Die Medizinerin schloss auch aus, dass die Schweinegrippe-Impfung den Infarkt begünstigt habe. «In dem Fall ist ein Zusammenhang nicht darzustellen», betonte Rahrig. Es handele sich vielmehr um einen tragischen Zufall. Der Mann aus Leinefelde war einem Medienbericht zufolge am Donnerstagabend von einem Treffen mit Kegelfreunden früher nach Hause gegangen, weil er sich unwohl fühlte. Er hinterlässt eine Frau und zwei Kinder.

Bereits in der vergangenen Woche war in Weimar eine 65-jährige Frau mit schweren Vorerkrankungen kurz nach ihrer Impfung gegen Schweinegrippe gestorben. Diese sei jedoch definitiv nicht der Grund für den Tod der Frau gewesen, sagte der Abteilungsleiter Gesundheit im Gesundheitsministerium, Heinz Fracke, am Montag in Erfurt. Die Frau hatte ihm zufolge in der Vergangenheit bereits mehrere Herzinfarkte erlitten.

Menschen mit Vorerkrankungen sollten Rahrig zufolge in enger Abstimmung mit ihrem behandelnden Arzt eine Entscheidung über eine Schweinegrippe-Impfung treffen. Für Risikogruppen werde eine Impfung empfohlen. In Deutschland seien bisher 16 Todesfälle durch Schweinegrippe registriert worden, die im Zusammenhang mit einer Vorerkrankung stehen.

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Kinder: Bei Fieber mit Schweinegrippe-Impfung warten

Kreuztal (ddp). Leicht erhöhte Temperatur, ohne dass sich eine Erkältung oder ein sonstiger Infekt zeigt - für Eltern von Kleinkindern, die in Kindertagesstätten betreut werden, ist das Alltag und im Allgemeinen auch kein Grund zur Beunruhigung. Bei der immer weiter steigenden Anzahl an Fällen von Schweinegrippe unter Kindern und Jugendlichen stellt sich aktuell jedoch die Frage: Kann man sein Kind trotz einer leicht erhöhten Temperatur gegen die Neue Influenza impfen lassen? «Bei einer Temperatur von 38 Grad oder höher wird nicht geimpft, Husten und Schnupfen ohne Fieber sind dagegen kein Problem», erklärt Wolfram Hartmann, Kinderarzt aus Kreuztal und Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte.

Prinzipiell empfiehlt der Berufsverband ebenso wie die Ständige Impfkommission STIKO des Robert-Koch-Instituts die Impfung für Kinder aus Risikogruppen ab einem Alter von sechs Monaten. «Nachdem jetzt sehr viele Daten, vor allem aus Spanien und Schweden, aber auch den beiden deutschen Prüfzentren vorliegen, können wir sagen: Bei kleinen Kindern treten nicht mehr Nebenwirkungen bei der Impfung auf als bei Erwachsenen, sodass wir die Impfung jetzt auch für Kinder unter drei Jahren empfehlen», sagt Hartmann. Als Risikopatienten gelten beispielsweise Kinder mit Herzfehlern, mit Lungenproblemen, Stoffwechselstörungen oder auch Asthma sowie Frühgeborene und stark übergewichtige Kinder.

Eine generelle Empfehlung, alle gesunden Kinder vorsorglich zu impfen, gibt es im Moment dagegen noch nicht. Das habe jedoch keine medizinischen Gründe, betont Hartmann: «Das liegt vor allem daran, dass der Impfstoff so knapp ist.» Gäbe es genügend Impfstoff, würde die Empfehlung seiner Ansicht mit Sicherheit lauten, alle Kinder zu impfen, denn: «Kinder sind die Hauptüberträger der Viren.» Dabei stünden vor allem die Kleinen aus den Kindertagesstätten im Fokus, da sich Infektionen dort besonders schnell ausbreiten und Hygienemaßnahmen bei Kleinkindern so gut wie nicht umsetzbar sind. Für einen ausreichenden Impfschutz sorgen sollten auch Erwachsene, die Kontakt mit Kindern unter sechs Monaten haben.

Wer sich genauer informieren will, kann sich an seinen Kinder- und Jugendarzt wenden. Alternativ bieten verschiedene Krankenkassen, Gesundheitsämter und auch das Bundesgesundheitsministerium Informationshotlines zur Schweinegrippe an. Laut Hartmann muss man allerdings in allen Fällen mit Wartezeiten rechnen, denn die meisten Hotlines sind wegen der enorm gestiegenen Nachfrage nach der Impfung überlastet.

Mehr Informationen über die Impforganisation in den verschiedenen Bundesländern und eine Liste mit Hotline-Telefonnummern gibt es im Internet unter neuegrippe.bund.de.

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Grippe und Schweinegrippe: Wie das Fieber entsteht

München (netdoktor.de) - Den Zusammenhang zwischen einer Infektion mit Grippeviren und dem Auftreten von Fieber haben jetzt Forscher aus München und Bonn aufgedeckt. Sie identifizierten einen neuen Signalweg, über den die Viren Fieber und Entzündungsreaktionen auslösen können. Die Forschungsergebnisse wurden in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts "Nature Immunology" veröffentlicht.

Zelleigene Sensoren wie das sogenannte RIG-I (retinoic acid inducible gene I) erkennen das fremde Virenmaterial und sorgen dafür, dass der Entzündungsbotenstoff Interferon ausgeschüttet wird. Dieser versetzt die Killerzellen in Kampfbereitschaft, um die befallenen Zellen zu vernichten. Zudem kurbele RIG-I die Ausschüttung von Interleukin 1 an - dem wichtigsten Entzündungs- botenstoff. "Dieses Interleukin 1 sorgt dann für die typischen Symptome einer Virusinfektion wie Fieber oder Schüttelfrost", erläutert Prof. Veit Hornung vom Universitätsklinikum Bonn. Und Dr. Jürgen Ruland vom Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München unterstreicht: "Unseren Ergebnissen zufolge spielt RIG-I wohl eine viel zentralere Rolle bei der Virenabwehr als bislang gedacht."

Noch wissen die Forscher nicht, wie wichtig dieser neu entdeckte Immunmechanismus für die erfolgreiche Abwehr des Virus ist. Eventuell hat die Interleukin-Ausschüttung mitunter sogar negative Folgen. Es gebe die Hypothese, dass eine Überproduktion von Zytokinen zu extrem schweren Verläufen von Viruserkrankungen führen könne. Möglicherweise können daher Medikamente, die einen solchen "Zytokin-Sturm" verhindern, den Krankheitsverlauf mildern.

Ein Kennzeichen der "Neuen Grippe" ist plötzlich auftretendes starkes Fieber. Bislang verstand man nicht genau, wie diese Reaktion zustande kommt. Viren sind mikroskopisch kleine Schmarotzer, die ihr Erbgut in die Zellen ihres Opfers einschleusen, um diese "umzuprogrammieren". Die infizierten Zellen produzieren dann nicht mehr das, was sie selbst zum Leben brauchen, sondern jede Menge neue Viren. (im)

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Schweinegrippe: Deutsche hoffen auf Impfung in Österreich

München/Innsbruck (ddp). Angesichts der Engpässe bei der Zuteilung der Schweinegrippe-Impfdosen versuchen viele Deutsche nach Österreich auszuweichen. Alle vier an den Freistaat angrenzenden österreichischen Bundesländer, allen voran Tirol, verzeichnen Anfragen von Impfwilligen, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur ddp ergab. Das österreichische Gesundheitsministerium hat dem «Impftourismus» allerdings per Erlass enge Grenzen gesetzt. Nicht-Österreicher werden nur geimpft, wenn sie einen Wohnsitz in Österreich haben oder dort arbeiten und somit in Österreich krankenversichert sind.

Als Schwerpunkt potenzieller «Impftouristen» hat sich Tirol herauskristallisiert. Dort sind schon «Hunderte Anrufe aus Deutschland» eingegangen, wie der zuständige Landessanitätsdirektor Christoph Neuner berichtet. «Interessenten wollten aus Hamburg einfliegen. Andere wollten in Bussen kommen.» Neuner sagt: «Wir hätten gerne alle geimpft, aber wir haben leider zu wenig Impfstoff.» Vorarlbergs Landessanitätsdirektor Elmar Bechter und sein oberösterreichischer Amtskollege Stefan Meusburger zählen dagegen nur vereinzelte Anfragen aus Deutschland.

Auch in Salzburg gibt es schon «einige Dutzend» Anfragen, wie die Pressesprecherin der Salzburger Gebietskrankenkasse, Karin Hofer, sagt. Die Impfwilligen reagierten «teilweise verständnislos», wenn ihnen die Bedingungen für eine Impfung in Österreich erläutert würden. Hofer verweist darauf, dass die Impfdosen in jedem Land in Relation zur Bevölkerungszahl bestellt worden seien. «In Stadt und Land Salzburg leben rund 500.000 Menschen, in Bayern rund 12,5 Millionen. Wenn nur ein Bruchteil der Bayern bei uns geimpft würde, hätten wir keinen Impfstoff mehr für unsere Bevölkerung«, wirbt sie um Verständnis.

Der Internist Klaus Boha, der im bayerischen Bischofswiesen unweit von Salzburg eine Praxis betreibt, kann den »Impftourismus« durchaus verstehen. »Wir im Südosten Bayerns haben große Fallzahlen, aber keinen Impfstoff«, klagt der Mediziner. »Der Verteilungsmodus ist sehr schlecht. Wir sind hier am Ende der Sackgasse und bekommen nichts ab.«

Im bayerischen Gesundheitsministerium will man von solchen Vergleichen nichts wissen. »Es kann nur verteilt werden, was da ist«, betont eine Sprecherin. »Gesundheitsministerium, Ärzte- und Apothekenverbände arbeiten eng zusammen, um eine möglichst zeitnahe und gleichmäßige Versorgung sicherzustellen«, versichert sie. Wer sich impfen lassen wolle, solle den «Arzt seines Vertrauens» aufsuchen, rät die Ministeriumssprecherin.

Welche Arztpraxen gegen die Schweinegrippe impfen, könne auch auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns eingesehen werden. Die Ärzte wiederum könnten sich informieren, in welcher Apotheke der Impfstoff vorhanden sei.

Zwar habe der Hersteller des in Bayern verwendeten Impfstoffes Produktionsprobleme eingeräumt, sagt die Sprecherin weiter. Allerdings kämen jede Woche weitere Impfdosen im Freistaat an. Bislang seien in Bayern 604.000 Impfdosen verteilt worden. Weitere 212.000 würden ab Freitag (13. November) den Großhandel und erste Apotheken erreichen

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Schweinegrippe: Impfstoffmangel sorgt weiter für Diskussion

Berlin/München (ddp). Der Mangel an Impfstoff gegen die sogenannte Schweinegrippe sorgt weiterhin für Diskussionen. In den vergangenen Tagen hatten viele Bundesländer über Engpässe in der Versorgung geklagt, zahlreiche Ärzte konnten ihre Patienten nicht immunisieren. Angesichts der Lieferprobleme bat Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) jene Bürger, die sich impfen lassen wollen, um Geduld. Unterdessen stieg die Zahl der Schweinegrippe-Toten auf zwölf. Ein 33-jähriger Münchner war am Wochenende an den Folgen der Schweinegrippe gestorben. Er hatte ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf der Krankheit gehabt.

Am Mittwoch soll auf einem «Impfgipfel» von Bund und Ländern in Berlin über das weitere Vorgehen gegen die Schweinegrippe beraten werden, an der mittlerweile über 40.000 Menschen in Deutschland erkrankten. Angesichts der Zunahme an Krankheitsfällen forderte Rösler Kindergärten und Schulen auf, Eltern und Kinder zu informieren und einfache Hygienemaßnahmen mit den Kindern einzuüben. Demnächst werde mehr Impfstoff zur Verfügung stehen, versicherte Rösler außerdem. Allerdings könne es auch bei optimaler Ausbeute an Impfstoff immer wieder Wartezeiten geben.

In Nordrhein-Westfalen werden nach Angaben des Gesundheitsministers des Landes, Karl-Josef Laumann (CDU), in der kommenden Woche statt 280.000 Impfdosen voraussichtlich nur 140.000 bei den zuständigen Stellen ankommen. In Baden-Württemberg sind nach Behördenangaben bislang 600.000 von 900.000 bestellten Ampullen ausgeliefert worden. In Rheinland-Pfalz sind es 200.000 von 600.000.

Im Zentrum der Kritik steht der Pharmakonzern GlaxoSmithKline als Produzent des Impfstoffes. So zeigte sich Baden-Württembergs Sozialministerin Monika Stolz (CDU) verärgert darüber, dass die Produktionsmenge bislang nicht ausreiche, um die ursprünglich zugesagte Anzahl der Impfdosen zu liefern. Niedersachsens Gesundheitsministerin Mechthild Ross-Luttmann (CDU) erwartet sich deswegen vom «Impfgipfel» ein «deutliches gemeinsames Signal» an die Pharmaindustrie.

Hamburgs Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU) beklagte, dass Ärzte und Pflegepersonal der Stadt zu sorglos mit den Gefahren der Schweinegrippe umgingen. «Ich bin sehr betroffen über die geringe Impfbereitschaft beim Schlüsselpersonal im Gesundheitswesen», sagte er.

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Schweinegrippe: Nicht geimpfte Ärzte sind "verantwortungslos"

Osnabrück (ddp). Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission, Friedrich Hofmann, hat heftig bemängelt, dass große Teile des Personals in Kliniken und Arztpraxen nicht gegen Schweinegrippe geimpft sind. In der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Mittwochausgabe) bezeichnete der an der Uni Wuppertal lehrende Professor nicht geimpftes Klinik- und Praxis-Personal als verantwortungslos. Nach seinen Studien zur Impf-Akzeptanz unter Klinikpersonal habe die Influenza-Durchimpfungs-Rate nur bei etwa 25 Prozent gelegen, sagte Hofmann. Auf das Urteil der Impfkommission stützt das Robert-Koch-Institut die Impf-Ratschläge, die es im Auftrag der Bundesregierung erteilt.

Hofmann sagte, ein nicht geimpfter Arzt laufe Gefahr Patienten nicht zu heilen, sondern krank zu machen. Dies gelte auch im Fall einer subklinischen Infektion, also wenn der Betroffene keine Symptome feststellt.

Der Kommissionschef führte die schleppende Durchimpfung der Bevölkerung in Baden-Württemberg und Bayern darauf zurück, «dass dort das öffentliche Gesundheitssystem platt gemacht worden ist». Deshalb fehle eine zentrale Anlaufstelle für die Impfkampagne. «Vermutlich auf politischen Druck hin» sei in Baden-Württemberg die Initiative der Kassenärztlichen Vereinigung überlassen worden. Sie habe viel zu spät eine Orientierung gegeben, welche Ärzte impfen.

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Schweinegrippe: Gesundheitsminister berät Impfstrategie mit Ländern

Berlin (ddp). Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) hat sich am Montag mit seinen Länder-Ressortkollegen über erste Erfahrungen bei der Impfung gegen die sogenannte Schweinegrippe ausgetauscht. Ein Thema sei die ausreichende Bereitstellung des Impfstoffes für die Bevölkerung gewesen, sagte ein Ministeriumssprecher der Nachrichtenagentur ddp in Berlin nach der Telefonkonferenz zur Vorbereitung des «Impfgipfels» am Mittwoch.

Pro Woche würden derzeit 1 bis 1,5 Millionen Impfdosen von der Pharmaindustrie zur Verfügung gestellt. Ziel sei es, den Ländern insgesamt drei bis vier Millionen Dosen wöchentlich bereitzustellen. Rösler hatte am Wochenende in einem Zeitungsinterview die Pharmaindustrie ermahnt, genug Impfstoff zu produzieren. Zuvor hatten mehrere Länder Engpässe beklagt.

Bislang sind in Deutschland elf Menschen an dem Virus gestorben. Seit dem Ausbruch der Schweinegrippe im April gibt es nach ddp-Informationen rund 40.000 gemeldete Erkrankungsfälle. Das Robert-Koch-Institut (RKI) wollte im Tagesverlauf eine neue offizielle Zahl mitteilen. Vor einer Woche hatte RKI-Präsident Jörg Hacker von rund 30.000 Grippefällen in Deutschland gesprochen.

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Impfstoffe: Quecksilber für Babys unproblematisch

München (netdoktor.de) - Quecksilber sorgt im Impfstoff gegen die Schweinegrippe für eine längere Haltbarkeit, verursacht gleichzeitig aber auch Unsicherheit in der Bevölkerung. Eine Studie an Neugeborenen bescheinigt dem quecksilberhaltigen Konservierungsmittel Thiomersal erneut Unbedenklichkeit. Schon im Mutterleib würden Babys ähnliche Mengen an Quecksilber aufnehmen, schreiben die Autoren des Rochester General Hospital im Fachblatt "Journal of Pediatrics" (2009; 155: 495-499.e2).

Das Forscherteam unter Leitung von Dr. Michael E. Pichichero hatte die Impfung von 72 Frühchen überwacht. Vor und nachdem die Neugeborenen Impfstoff mit Thiomersal erhalten hatten, bestimmten die Mediziner den Quecksilbergehalt im Blut. Es stellte sich zwar kurzfristig eine geringfügig höhere Konzentration im Blut ein, die jedoch innerhalb weniger Tage auf den Ursprungswert zurückfiel. Die Studienautoren ermittelten eine Halbwertszeit von 6,3 Tagen, das heißt: Nach dieser Zeit war die Hälfte des Quecksilbers aus der Impfung im Körper der Kinder abgebaut. Zum Vergleich: Wird das Schwermetall mit einer Fischmahlzeit aufgenommen, dauert der Abbau deutlich länger.

Die Quecksilbermenge im Blut habe vor der Impfung zum Teil genauso hoch gelegen wie danach, so Studienleiter Dr. Pichichero. "Allein durch Einatmen der Luft, nehmen werdende Mütter geringe Mengen Quecksilber auf und geben es an ihr ungeborenes Kind weiter", so Pichichero. Die Mütter in der Studie hatten während der Schwangerschaft keinen quecksilberbelasteten Fisch gegessen. Die Kinder von Fischliebhaberinnen, könnten womöglich noch höhere Quecksilberwerte aufweisen, vermuten die Forscher.

Zwei weitere Studien hatten zuvor ergeben, dass auch termingerechte Babys und Säuglinge im Alter von zwei und sechs Monaten keine langfristig erhöhten Quecksilber-Konzentrationen nach einer Impfung aufweisen.

Das Konservierungsmittel Thiomersal wird Impfstoffen zugegeben, um das Risiko bakterieller Verunreinigungen zu reduzieren. Dies ist beispielsweise beim aktuellen Schweinegrippeimpfstoff nötig, da er in Ampullen zu zehn Impfdosen ausgegeben wird, die geöffnet einen Tag lang haltbar sein sollen. (fs)

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Schweinegrippe: Herbstwelle ist angekommen

Berlin (ddp). Die für den Herbst befürchtete Schweinegrippe-Welle ist in Deutschland angekommen: Das Robert-Koch-Institut (RKI) vermeldet einen deutlichen Anstieg der Krankheitsfälle. Die Zahl der neu infizierten Menschen habe sich binnen zwei Wochen fast verdoppelt, sagte RKI-Präsident Jörg Hacker am Montag in Berlin. Ende Oktober seien mehr als 3000 Neuinfektionen pro Kalenderwoche registriert worden, Mitte des Monats waren es knapp 1600. Aufgrund der kalten Jahreszeit und der Tatsache, dass sich viele Bürger bislang nicht impfen ließen, sei mit einer steigenden Zahl an Erkrankungen zu rechnen, sagte der Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit des Uni-Klinikums Bonn, Martin Exner.

Die am vergangenen Freitag im dem Uni-Klinikum an Schweinegrippe gestorbene 48 Jahre alte Frau hatte nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks (WDR) doch Vorerkrankungen. Wie der Radiosender WDR 2 am Montag unter Berufung auf Angehörige der Verstorbenen berichtete, litt die Frau an Asthma und hatte eine Lebererkrankung. Eine Sprecherin des Klinikums konnte auf ddp-Nachfrage zunächst keine Angaben dazu machen. Bislang hatte das Krankenhaus erklärt, dass die 48-Jährige keine Vorerkrankungen hatte.

Hacker zufolge haben sich bundesweit seit April rund 30 000 Menschen angesteckt. Bisher gibt es nach RKI-Angaben insgesamt sechs Todesfälle. «Im Großen und Ganzen verlaufen die Erkrankungen mild», sagte der RKI-Chef. Auch in Deutschland sei in den kommenden Wochen mit einer «steigenden Zahl schwerer und tödlicher Krankheitsverläufe zu rechnen.» Angesichts des Umstandes, dass der «aktuell rasche Anstieg der Fallzahlen deutlich früher als sonst bei der saisonalen Influenza statfindet, halten die Experten das Impfen für die beste Prävention.

»Die Länge der Welle ist aber schwer vorauszusagen», sagte Hacker. Ein starker, kontinuierlicher Anstieg der Erkrankungen werde aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern gemeldet. Gründe hierfür konnte Hacker nicht nennen. Der Freistaat ist mit fast 7500 Fällen Spitzenreiter unter den Bundesländern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (rund 7000). Im Nordosten wie im Südosten leben die meisten Infizierten je 100.000 Einwohner.

Der RKI-Chef warnte zugleich vor Panikmache. Die jetzige Situation sei bereits im Sommer prognostiziert worden. Es gebe bisher auch keine Mutation des Virus. «Das ist erfreulich», sagte er, obwohl diese Entwicklung künftig nicht ausgeschlossen werde könne. Bei der saisonalen Grippe werden pro Jahr durchschnittlich 8000 bis 11.000 Tote in Deutschland registriert, wie Hacker erläuterte. Unterdessen wurden am Montag in Nordrhein-Westfalen weitere Schulen wegen des Auftretens der sogenannten Schweinegrippe geschlossen. Nach Angaben eines Behördensprechers wurden in den Schulen jeweils ein bis zwei Erkrankungen an der Neuen Grippe nachgewiesen. Der Unterricht soll für rund eine Woche ausfallen. RKI-Chef Hacker befürwortet solche Maßnahmen. Die jüngsten Fälle hätten gezeigt, dass damit eine weitere Ausbreitung eingedämmt werden könne.

Die sogenannte Schweinegrippe grassiert auch in anderen Teilen Europas. Nach RKI-Angaben wurden 62 neue Todesfälle gemeldet, damit gibt es insgesamt mehr als 290. Weltweit sind bislang mehr als 6000 Menschen an der Grippe gestorben.

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Schweinegrippe: Rund 3000 neue Fälle

Berlin (ddp). Die Zahl der neu an der Schweinegrippe infizierten Menschen hat sich binnen weniger Tage fast verdoppelt. In einer Woche seien rund 3000 Neuinfektionen registriert worden, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker, am Montag im ZDF-«Morgenmagazin». Zuletzt hatte die wöchentliche Rate bei 1596 Fällen gelegen. Hacker zufolge haben sich seit April damit insgesamt 30 000 Menschen in Deutschland mit der «Neuen Grippe» angesteckt.

Nach dem Tod einer 48-jährigen Frau ohne Vorerkrankungen wiederholte Hacker die Warnung, dass die Zahl schwerer Krankheitsverläufe zunehmen wird. Möglicherweise werde dann die Impfbereitschaft in der Bevölkerung steigen. Durch die Schutzimpfung könne sich das Virus nicht so stark ausbreiten und habe weniger Möglichkeit, zu mutieren.

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