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Allergie - Risikocheck

Ermitteln Sie Ihr individuelles Allergierisiko.

Heuschnupfen, Asthma und Neurodermitis zählen zu den erblich bedingten allergischen Krankheiten. Mediziner sprechen auch von atopischen Erkrankungen. Seit Jahren steigt die Zahl der Betroffenen. 1991 litten zehn Prozent der Bevölkerung in Deutschland unter Heuschnupfen, 1998 waren es bereits 18 Prozent. Auch die Zahl der Asthmatiker klettert. Jedes Jahr, so lassen aktuelle Studien vermuten, werden es fünf Prozent mehr. Neurodermitiker gibt es etwa drei Millionen in Deutschland, schätzt der Deutsche Neurodermitiker-Bund. Ingesamt leiden etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller Kinder in den Industrienationen unter einer atopischen Erkrankung, so das Neurodermitis Informations System (NeurodermIS) der Universitäten Heidelberg und Gießen.

Mit Hilfe dieses Tests können Sie abschätzen, wie hoch Ihr Risiko oder das Ihres Kindes ist, eine allergische Erkrankung zu entwickeln.

Ist Ihre Haut grundsätzlich sehr trocken?

Nein  Ja 

Leiden Sie wiederholt unter Hauteinrissen am Ansatz der Ohrläppchen?

Nein  Ja 

Haben Sie relativ kurze Augenbrauen, das heißt, sie fehlen zur Seite hin oder sind seitlich sehr ausgedünnt?

Nein  Ja 

Ist der Innenrand Ihres Augen-Unterlides verdickt (so genannte doppelte Lidfalte)?

Nein  Ja 

Verspüren Sie auch auf gesunder Haut einen verstärkten Juckreiz, wenn Sie schwitzen, Kleidung aus reiner Schurwolle tragen oder unter Stress stehen?

Nein 

Ja, aber nur in einem der genannten Fälle 

Ja, in mindestens zwei von den beschriebenen Fällen 

Fahren Sie mit dem stumpfen Ende eines Stiftes kräftig über die Haut an der Innenseite Ihres Unterarms und warten Sie ca. 40 Sekunden. Was passiert?

Überhaupt nichts 

Es entsteht eine streifenförmige Rötung 

Es bildet sich eine streifenförmige weiße Linie 

Die Haut schwillt streifenförmig an und bildet rötliche Nesseln 

Hat Ihre Mutter geraucht, während Sie mit Ihnen schwanger war?

Nein oder weiß nicht  Ja 

Haben Ihr Vater, Ihre Mutter oder andere direkte Haushaltsangehörige in Ihren ersten zehn Lebensjahren geraucht?

Nein  Ja 

Wo sind Sie als Kind aufgewachsen?

Auf einem Bauernhof 

In einer ländlichen Umgebung ohne stärkere Umweltbelastungen 

In einer Großstadt 

In der Nähe von großen Fabrikanlagen oder an einer stark befahrenen Straße 

In welcher Art von Wohnung sind Sie aufgewachsen?

Renovierter Altbau mit hohen Räumen oder moderne Wohnung 

Nicht renovierte Wohnung mit feuchten Ecken oder Wandverschalungen 

Hat oder hatte einer Ihrer Verwandten ersten Grades Neurodermitis, Asthma oder Heuschnupfen?

Keiner 

Bruder oder Schwester 

Vater oder Mutter 

Vater und Muter 

Hatten Sie als Baby Milchschorf (stark nässende oder verkrustete Hautausschläge an den Wangen, der Stirn und der Kopfhaut)?

Nein oder weiß nicht  Ja 

Sind sie als Kind gestillt worden?

Nein oder weiß nicht  Ja 

Hatten Sie ältere Geschwister?

Nein, ich war ein Einzelkind oder hatte ausschließlich jüngere Geschwister 

Ja 

Waren Sie als Kleinkind schon früh viel unter Gleichaltrigen?

Ja, ich war schon in den ersten Lebensmonaten in der Kinderkrippe 

Ja, mit drei oder vier Jahren kam ich in den Kindergarten 

Nein, ich war nie im Kindergarten oder kam erst mit fünf Jahren dorthin 

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Berechnungsgrundlage

Siblings, day-care attendance, and the risk of Asthma and wheezing during childhood (Ball Th. M. et al.: in New England Journal of Medicine, 2000, Nr 343, Seiten 538-543)

Prevalence of hay fever and allergic sensitization in farmer´s children an d their peers living in the same rural community. SCARPOL team. Swiss study on childhood allergy and respiratory Symptoms with respect to air pollution. (Braun-Farlander C. et al., in: Clin. Exp. Allergy., 1999, 29. Januar, Nr.1 Seiten 28-34)

Development and validation of diagnostic scores for atopic dermatitis incorporating criteria of data quality and practical usefulness (Diepgen T.L. et al., in J. Clin. Epidemiology, 1996, Vol. 49, No. 9, Seiten 1031-1038)

Leitlinien zur Allergieprävention (Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI), in Zusammenarbeit mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und dem Aktionsbündnis Allergieprävention, in: Allergo Journal 13 (2004), Heft 3, Seiten 252-260 oder: http://www.uniduesseldorf.de/www/awmf/ll/061-016.htm)

Allergie-Prävention (Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. unter www.daab.de/all_praevention.php)

Interaction of atopy and smoking on respiratory effects of occupational dust exposure: a general population-based study (de Meer G. et al., in Environmental Health: A Global Access Science Source, 2004, Vol. 3, No. 6, Seiten 1-7)

Allergy and allergic diseases (MacKay I. R. et al. in New England Journal of Medicine, 2001, Vol. 344, No. 1, Seiten 30-36)

Aktuelle Aspekte in der Allergologie (Weber, Norbert, in: Bayerisches Ärzteblatt 2/2006, Seiten 54-57)