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Was darf man in der Schwangerschaft essen

Während der Schwangerschaft ist eine bewusste und gesunde Ernährung sehr wichtig. Davon hängen die Gesundheit und das Wachstum Ihres ungeborenen Babys ab. Bestimmte Nahrungsmittel sollten daher in Ihrem Ernährungsplan enthalten sein, manche sollten Sie eher meiden.

Was sollte man bei der Ernährung in der Schwangerschaft beachten?

Entgegen häufiger Annahmen sollten Sie als Schwangere nicht Ihre Kalorien hochschrauben (Stichwort: „Essen für zwei“), sondern eher den Nährstoffgehalt ihres Essens überprüfen. Nährstoffdichte Lebensmittel wie Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte sind besonders wichtig. Die Ernährungspyramide  kann Ihnen bei der Zusammenstellung helfen. Lediglich beim Trinken ist es empfehlenswert gegebenenfalls den Konsum zu erhöhen. Sie sollten mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen – bestenfalls in Form von Wasser, ungesüßten Tees und stark verdünnten Fruchtsäften. Sollten Sie sich jetzt fragen: Welche Gemüse sind besonders gut in der Schwangerschaft? Es gibt kein Obst oder Gemüse, dass besonders gut ist. Essen Sie worauf Sie Lust haben. Wichtig ist aber, dass Sie Obst und Gemüse, das Sie roh verzehren vorher gründlich waschen.

Welche Lebensmittel sind in der Schwangerschaft tabu?

Eine Liste aller einzelnen Lebensmittel die Sie von Ihrem Speiseplan streichen müssen, ist beinahe unmöglich. Daher beschränken wir uns auf Lebensmittelgruppen, die Sie unbedingt meiden sollten.

Rohmilchprodukte und Schimmelkäse

Grundsätzlich sind Milchprodukte und das in der Milch enthaltene Kalzium sehr wichtig. Verzichten sollten Sie jedoch auf Milchprodukte, die aus nicht pasteurisierter Milch hergestellt werden. Hierzu zählen einige Käsesorten. Die Bezeichnung „Rohmilchkäse“ beispielsweise heißt, dass Sie unbedingt verzichten sollten. Brie, Camembert oder Gorgonzola oder Parmesan sind nur einige Beispiele. Die Gefahr, dass das Lebensmittel gefährliche Krankheisterreger enthält ist zu hoch. Auch Käsesorten denen Edelschimmel zugesetzt wurde müssen Sie von Ihrem Speiseplan streichen.

Rohe Fleisch- und Fisch- und Eiprodukte

Auch bei rohem Fleisch wie Tartar oder Mett besteht die Gefahr, dass Sie krankmachende Erreger enthalten. Auch Sushi sollte während Ihrer Schwangerschaft tabu sein. Bei diesen Lebensmitteln ist es sehr leicht und eindeutig festzustellen, dass sie unverarbeitet sind. Bei anderen ist das schwieriger: Salami zum Beispiel gehört zu den unverarbeiteten Fleischprodukten. Ebenso Aufschnitt, der aus nicht ausreichend erhitztem Fleisch hergestellt wird. Auch geräucherten Fisch sollten Sie nicht verzehren.
Verzichten sollten Sie auch auf den Verzehr von nicht vollständig gekochten, also wachsweichen Eiern sowie Gerichte, die rohes Ei enthalten. Hierzu zählen zum Beispiel Tiramisu, frische Mayonnaise oder Mousse au Chocolat.

Honig

Ja auch Honig zählt zu den Lebensmitteln, die Sie während Ihrer Schwangerschaft meiden sollten. Er gilt als unverarbeitetes Lebensmittel und ist für Sie während der Schwangerschaft tabu.

Alkohol, Koffein und Nikotin

Alkohol und Nikotin sind in der Schwangerschaft absolut tabu. Sie stören oder schädigen sogar die Entwicklung des Kindes im Mutterleib. Koffein ist für Schwangere nicht unumstritten. Experten empfehlen die Menge von maximal 200mg Koffein zu sich zu nehmen. Das sind ungefähr zwei Tassen mittelstarker Filterkaffee. Bedenken Sie allerdings, dass auch einige Tees wie grüner und schwarzer Tee Koffein enthalten.

Was hilft gegen die Übelkeit am Anfang der Schwangerschaft?

Viele Schwangere leiden zu Beginn der Schwangerschaft an morgendlicher Übelkeit. Häufig ist diese Übelkeit auf Unterzucker zurückzuführen. Die Regulation Ihres Blutzuckers haben Sie selbst in der Hand und schon kleine Änderungen können Ihnen in den ersten Monaten helfen:

  1. Essen Sie vor dem Zubettgehen einen Joghurt, der hilft den Blutzuckerspiegel lange „oben“ zu halten
  2. Legen Sie sich vor dem Einschlafen eine Banane, einen Zwieback oder einen Keks auf den Nachttisch und essen Sie Ihr erstes Frühstück noch liegend im Bett.
  3. Über den Tag verteilt kann Fencheltee gegen die Übelkeit helfen. Manchen Schwangeren hilft auch das Kauen von Haselnüssen.

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