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Archiv Verbraucherinformationen Fitness und Gesundheit

Nützliche Informationen rund um Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden. Erstellt von der ERGO Versicherungsgruppe.

Themen

Kochendes Wasser für Kräutertee

Winterzeit ist Tee-Zeit und gerade jetzt findet der Verbraucher ein breites Angebot an Schwarz-, Grün-, Kräuter- und Früchtetees, die oft mit speziellen Weihnachts- oder Winteraromen zur gemütlichen Teestunde einladen. Was viele Teetrinker nicht wissen: Verschiedene Sorten erfordern unterschiedliche Aufgusstemperaturen. Diese sind auf den Verpackungen vermerkt und sollten unbedingt beachtet werden, denn es geht dabei keineswegs nur um den Geschmack. Während bei grünem oder schwarzem Tee in der Regel eine Aufgusstemperatur von 85 Grad ausreicht, müssen Kräuter- und Früchtetees mit kochendem Wasser aufgeschüttet werden, wissen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. Sowohl in Teebeuteln als auch in losen Mischungen können sich nämlich krankheitserregende Keime – in seltenen Fällen sogar Salmonellen – befinden, die nur mit kochend heißem Wasser abgetötet werden. Daher ist von der Zubereitung mit heißem Wasser aus dem Durchlauferhitzer oder der Kaffeemaschine abzuraten, da dies meist nur Temperaturen bis zu 85 Grad erreicht. Mit einem elektrischen Wasserkocher oder der konventionellen Zubereitung auf dem Herd hingegen geht man hinsichtlich der notwendigen Aufgusstemperaturen auf Nummer sicher.

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Richtig ernähren bei Rheuma

Millionen von Bundesbürgern leiden an den unterschiedlichsten rheumatischen Erkrankungen – zumeist verbunden mit starken Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Rheuma lässt sich unter anderem durch die richtige Ernährung positiv beeinflussen, weiß die DKV Deutsche Krankenversicherung. So verringern etwa die in verschiedenen Fischsorten enthaltenen Omega-3-Fettsäuren die Entzündungsprozesse im Körper, während die aus tierischen Fetten gebildete Arachidonsäure sie verstärken. Auch der regelmäßige Verzehr diverser Pflanzenöle kann sich positiv auf den Erkrankungsverlauf auswirken, so die DKV: Raps-, Walnuss- und Sojaöle enthalten beispielsweise Alpha-Linolensäure, die erwiesenermaßen entzündungshemmende Eigenschaften besitzt. Sonnenblumen- oder rotes Palmöl ist aus dem gleichen Grund empfehlenswert, denn diese Öle sind reich an Vitamin D, das ebenfalls die Beschwerden mildern kann. Die Fachleute der DKV empfehlen daher, den Fleischverzehr stark einzuschränken und mindestens zwei Mal in der Woche Fisch auf den Speiseplan zu setzen. Bei der Essenszubereitung sollten zudem überwiegend Öle verwendet werden, die den Entzündungen entgegen wirken. Da der Konsum von Kaffee oder Weizenprodukten bei vielen Rheumatikern die Krankheit negativ beeinflusst, raten die Experten zu einem maßvollen Genuss.

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Mit klarem Kopf ins neue Jahr

Bier, Wein und andere alkoholische Getränke sorgen bei den meisten Partys zum bevorstehenden Jahreswechsel für ausgelassene und fröhliche Stimmung. Die Fachleute der DKV Deutsche Krankenversicherung raten jedoch zu maßvollem Konsum und geben Tipps, wie sich ein Brummschädel vermeiden lässt.

Am ersten Morgen im neuen Jahr gibt es für viele buchstäblich ein böses Erwachen, denn nun sind die Folgen des Alkohols der Silvesternacht zu spüren. Migräneartige Kopfschmerzen, Schwindel, Licht- und Geräuschempfindlichkeit sowie heftige Übelkeit setzen die Partygänger oft für den ganzen Tag außer Gefecht. Der berüchtigte Silvester-Kater wird unter anderem durch die Stoffwechselprozesse beim Alkoholabbau hervorgerufen. So ist etwa das dabei entstehende giftige Acetaldehyd für den Brummschädel verantwortlich. In diese Substanz verwandelt nämlich der Körper den Trinkalkohol. Der Abbauprozess kann sich je nach Konstitution über mehrere Stunden, manchmal sogar über mehrere Tage hinziehen und wird dabei zumeist von den unangenehmen Kater-Symptomen begleitet.

Doch die beste Vorbeugung ist: Den Konsum von Spirituosen nicht zu übertreiben und dabei auch auf Nikotin möglichst zu verzichten. Alkohol wirkt harntreibend und kann somit zu Flüssigkeitsverlust und Mineralstoffmangel führen. Daher sollte man zu Sekt oder Bier sowie später vor dem Schlafengehen reichlich Mineralwasser trinken, rät die DKV Deutsche Krankenversicherung. Auch eine gute Nahrungsgrundlage sowie salz- und fetthaltigere Snacks zum Getränk sind hilfreich. Das ersetzt ausgeschwemmte Salze; zudem verzögert das Fett den Übergang von Alkohol ins Blut.

Die Einnahme von Kopfschmerztabletten vor dem Schlafengehen gilt immer noch als Geheimtipp gegen den Kater am folgenden Tag. Doch Experten warnen: Die Einnahme kann zu gefährlichen Wechselwirkungen führen.

Am besten hilft allerdings in den meisten Fällen ein klassisches Gegenmittel, wissen die Fachleute: Bewegung an der frischen Luft. Der Kreislauf kommt in Schwung, die Körperzellen werden gut durchblutet und so wieder richtig mit Sauerstoff versorgt – das lässt in aller Regel die Schmerzen rasch verschwinden und sorgt auch für einen klaren Kopf.

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Weniger Milben – stärkere Allergie

Hausstaubmilben sind nur 0,3 Millimeter klein, treiben allerdings Allergiker zur Verzweiflung – und zwar insbesondere zu Beginn der Heizperiode, wenn die kleinen Spinnentiere längst abgestorben sind. Allergieauslöser sind nämlich die Ausscheidungen der Milben, die durch die trockene Heizungsluft aufgewirbelt werden und sich mit dem Hausstaub zu einer hoch allergenen Mischung verbinden. Leider ist es unmöglich, Milben komplett aus der Wohnung zu verbannen. Allerdings können Allergiker nach Auskunft der Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung ihre Beschwerden lindern, indem sie Staubfänger aus ihren vier Wänden verbannen: Offene Bücherregale, Kissen, Stofftiere, Polstermöbel und Teppiche sollten nach Möglichkeit reduziert werden. Alternativen sind beispielsweise Ledermöbel oder glatte Bodenbeläge, die mindestens alle zwei Tage feucht gewischt oder gesaugt werden sollten. Für wirksames Staubsaugen sollten Milben-Allergiker auf Modellen mit speziellen Feinstaubfiltern zurückgreifen. Auch Matratzen müssen regelmäßig gesaugt und am besten mit Zwischenbezügen versehen werden. Ihr Bettzeug sollten Allergiker häufiger wechseln und bei mindestens 60 Grad waschen. Auch regelmäßiges Lüften hilft. Eine gute Nachricht gibt es für Fans des Bergurlaubs: In Orten über 1.200 Metern Höhe sinkt das Allergierisiko deutlich. Lassen sich die Beschwerden auch mit diesen Verhaltensregeln nicht eindämmen, sollten sich die Betroffenen von einem Facharzt über Therapiemöglichkeiten beraten lassen.

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Kalorienarme Weihnachtszeit

Butterspekulatius, Marzipankartoffeln und Spritzgebäck – in Deutschland gehören Süßigkeiten zur Advents- und Weihnachtszeit. Nach den festlichen Tagen machen sich die zusätzlichen Kalorien bei vielen Bürgern am stärkeren Taillenumfang unangenehm bemerkbar. Spätestens Silvester werden dann gute Vorsätze gefasst, im neuen Jahr mit Sport und Diät die zugelegten Kilos wieder loszuwerden. Doch nur selten folgen den guten Absichten auch wirklich Taten, in der Regel sind die Advents-Speckröllchen noch im Sommer sichtbar. Die DKV Deutsche Krankenversicherung empfiehlt daher, bei den Weihnachtsleckereien lieber gleich den weniger gehaltvollen Sorten den Vorzug zu geben. So enthält beispielsweise ein Stollen ohne Marzipan deutlich weniger Kalorien, Pfeffernüsse und Spekulatius sind nicht so gehaltvoll wie etwa Dominosteine oder Schokoprinten. Wer den Versuchungen trotzdem nicht widerstehen kann, sollte maßvoll „sündigen" und die Naschereien nur in kleinen Mengen im Hause haben, raten die Experten. Diejenigen, die sich auch während der Feiertage sportlich betätigen und die Zeit nicht nur auf dem Sofa oder vor dem Fernseher verbringen, beugen wirkungsvoll einer Gewichtszunahme vor. So sorgt zum Beispiel eine Fahrradtour oder ein ausgedehnter Spaziergang nach dem Adventskaffee nicht nur für gute Stimmung, sondern bringt darüber hinaus Kreislauf und Stoffwechsel ordentlich in Schwung.

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Regelmäßiges Training vermeidet Knochenbrüche

Stürze sind im Alter nicht ungefährlich: Nur die Hälfte der verunglückten Senioren erlangt die ursprüngliche Beweglichkeit zurück, mehr als 20 Prozent bleiben anschließend dauerhaft pflegebedürftig. Besonders häufig ziehen sich die über 65-Jährigen eine Hüftfraktur zu, die in vielen Fällen nicht mehr richtig verheilt. Durch regelmäßige sportliche Betätigung lässt sich nach Angabe der DKV Deutsche Krankenversicherung die Verletzungsgefahr senken. Eine aktuelle Studie zeigt, dass eine Mischung aus Ausdauer-, Gleichgewichts- und Krafttraining die beste Wirkung hat: Ältere Frauen konnten mit entsprechenden Übungen die Mineraldichte ihrer Knochen verbessern oder zumindest erhalten. Die Experten der DKV empfehlen den Senioren daher, etwa drei bis vier Mal in der Woche ein solches Training zu absolvieren. Das reduziert nicht nur die Gefahr von Knochenbrüchen, sondern verbessert überdies die Durchblutung und beugt Herz- und Kreislauferkrankungen vor.

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Schnarchen vermindert Reaktionsfähigkeit

Schnarchen stellt nicht nur manche Paarbeziehung auf eine harte Probe – die nächtlichen Atembeschwerden sind für den Körper überdies eine große Belastung. Sie sorgen nämlich für eine verminderte Sauerstoffzufuhr und versetzen dadurch das Gehirn dauerhaft in Alarmzustand, wissen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. In der Konsequenz sind Schnarcher nach dem Schlaf weniger ausgeruht als Nichtschnarcher. Dies schlägt sich negativ auf das Reaktionsvermögen nieder. Experten zu Folge reagieren Betroffene sogar langsamer als Ruhig-Schläfer, die 0,5 Promille Alkohol im Blut haben. Die Fachleute warnen: Übermüdung und mangelnde Konzentrationsfähigkeit sorgen nicht nur für erhebliche Beeinträchtigungen bei der Arbeit, sondern stellen auch eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr dar. Daher ist es wichtig, dieses vermeintlich harmlose Symptom nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Die Ursachen des Schnarchens sollten fachkundig diagnostiziert und nach Möglichkeit zeitnah behoben werden. Auch Menschen, die alleine schlafen und sich morgens unkonzentriert und unausgeruht fühlen, sollten überprüfen lassen, ob nicht vielleicht nächtliche Atemstörungen oder gar -aussetzer die Ursache sind.

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Vorsicht Nasenspray!

Ist die Nase durch Schnupfen verstopft, versprechen Nasensprays schnelle und bequeme Hilfe. Doch ob vom Arzt verordnet oder frei in der Apotheke erworben – Nasensprays sind mit Vorsicht zu verwenden, rät die DKV Deutsche Krankenversicherung. Mindestens 100.000 Menschen in Deutschland leiden unter einer Nasenspray-Abhängigkeit – manche Experten gehen sogar von rund 1.000.000 Betroffenen aus. Die Sucht kann bereits nach kurzer Zeit einsetzen, wissen die Fachleute und raten, ganz auf abschwellende Nasensprays oder -tropfen zu verzichten. Diese lindern zwar im ersten Moment die Beschwerden, führen aber bei intensiverer Nutzung selbst wieder zum Anschwellen der Nasenschleimhäute: Nach dem Sprühstoß ziehen sich die Blutgefäße in der Nase zunächst zusammen und man kann wieder frei durchatmen. Lässt die Wirkung nach, kommt es zu einer verstärkten Durchblutung und die Nase ist wieder verstopft. So beginnt der Suchtkreislauf. Daher sollten diese Mittel längstens drei bis fünf Tage verwendet werden. Gute Alternativen sind Kochsalzlösungen oder (verschreibungspflichtige) Kortison-Nasensprays. Auf Kindernasensprays auszuweichen, ist dagegen keine Lösung: Auch eine geringere Wirkstoffkonzentration kann zu Abhängigkeit führen.

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Folsäure nur im Frühstadium

In der Schwangerschaft beugt Folsäure Neuralrohrerkrankungen wie Spina bifida (offener Rücken) vor, die in den frühen Phasen der Entwicklung im Mutterleib zu schweren Schäden des Ungeborenen führen können. Daher sollten Frauen, die eine Schwangerschaft planen, in Absprache mit ihrem behandelnden Gynäkologen schon frühzeitig mit der Einnahme von Folsäurepräparaten beginnen. Allerdings raten die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung, derartige Vitamine nicht zu lange einzunehmen: Wie eine Studie der australischen Universität Adelaide belegt, erhöht die Gabe von Folsäure über die 16. Schwangerschaftswoche hinaus das Asthma-Risiko des Ungeborenen um rund 30 Prozent. Eine norwegische Untersuchung lässt zudem vermuten, dass die längere Einnahme von Folsäure in Kombination mit anderen Vitamin-B-Präparaten bei Erwachsenen die Krebswahrscheinlichkeit deutlich ansteigen lässt.

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Alzheimer – Erste Anzeichen richtig deuten

Rund eine Million Menschen in Deutschland leidet unter Alzheimer – Tendenz steigend. Symptomatik und Verlauf sind individuell höchst unterschiedlich, allerdings wächst mit steigendem Alter das Risiko, an dieser Form von Demenz zu erkranken. Eine Heilung ist aktuell noch nicht möglich, Früherkennung erhöht jedoch die Chance, den Verlauf durch therapeutische Maßnahmen zu mildern. Ein erstes Indiz für eine beginnende Alzheimer-Erkrankung können wachsende Probleme bei alltäglichen finanziellen Angelegenheiten sein, wissen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dies belegt jetzt eine amerikanische Studie: In einem speziellen Finanz-Test überprüften Fachleute unter anderem die Fähigkeit von Senioren, Schecks zu verrechnen oder eine Überweisung zu tätigen. Im Verlauf der Untersuchung zeigte sich, dass jene Teilnehmer, die die schlechtesten Ergebnisse erzielten, später überdurchschnittlich häufig an Alzheimer erkrankten. Angehörige sollten daher aufmerksam werden, wenn ältere Familienmitglieder plötzlich Rechnungen mehrfach bezahlen oder ihre Kontoauszüge nicht mehr verstehen. Dauert dieser Zustand an, rät die DKV Deutsche Krankenversicherung einen Arzt zu konsultieren. Er kann feststellen, ob es sich hier beispielsweise um eine Durchblutungsstörung des Gehirns oder tatsächlich um eine beginnende Alzheimer-Erkrankung handelt.

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Plätzchen-Alarm

Bald beginnt die Adventszeit – würziger Glühwein und Plätzchen haben wieder Hochkonjunktur. Allergiker sollten bei den vorweihnachtlichen Leckereien allerdings aufpassen, warnen die Gesundheitsexperten der DKV Deutsche Krankenversicherung, denn manchmal kann der Verzehr Atemnot, Hautausschlag oder schlimmstenfalls einen Kreislaufkollaps zur Folge haben. Der Grund: Viele der beliebten Naschereien enthalten Substanzen, die bestimmten Pollen-Allergenen ähneln. Daher sollten Menschen mit einer Birkenpollenallergie nusshaltige Köstlichkeiten aus Marzipan oder Nougat meiden, Beifuß-Allergiker einen Bogen um Anis, Koriander und Zimt machen. Saisonale Delikatessen mit Erdnüssen oder aus Weizenmehl sind ebenfalls nicht empfehlenswert, wenn eine Gräser-Allergie diagnostiziert wurde. Selbst das aus Apfel- oder Zitrusfrüchten gewonnene Pektin, Bestandteil des Christstollens und vieler anderer Weihnachtsrezepte, kann unerwünschte Reaktionen auslösen. Wer ganz sicher gehen möchte, dass die Leckereien keine allergenen Stoffe enthalten, sollte sie am besten selber backen, rät die DKV Deutsche Krankenversicherung. Mittlerweile gibt es viele Backrezepte, mit denen sich die Lieblingsplätzchen oder der Stollen ganz ohne die kritischen Inhalte herstellen lassen.

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Mit Senf, bitte!

Herbst und Winter sind in unseren Landen die Jahreszeit der deftigen Küche. Auch auf dem Weihnachtsmarkt oder im Restaurant gehören Schweinebraten, Mettwurst, Frikadelle und Pökelfleisch jetzt zum festen Repertoire. Dazu gibt es häufig Senf. Wer ihn mag, sollte reichlich zugreifen, raten die Fachleute der DKV Deutsche Krankenversicherung, denn Senf hat zahlreiche positive Eigenschaften. So kurbeln die enthaltenen ätherischen Öle beispielsweise die Produktion der Magensäure an und helfen, fettes und schweres Essen besser zu verdauen. Doch nicht nur im Magen, sondern auch auf der Haut kann Senf seine gesundheitsfördernde Kraft entwickeln. Ein Senfwickel beispielsweise eignet sich hervorragend zur Behandlung von Schnupfen oder Bronchitis, da die ätherischen Öle schleimlösend wirken. Doch Vorsicht: Der Wickel sollte nicht zu lange auf der Haut bleiben, denn Senf kann zu Reizungen führen.

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Gesundheitsprobleme durch falsches Heizen

An der Frage nach der richtigen Raumtemperatur scheiden sich die Geister: Sparfüchse empfehlen gerne, ausschließlich die ständig genutzten Räume wie beispielsweise Wohnzimmer, Küche oder Kinderzimmer zu beheizen. Das ist jedoch gesundheitlich bedenklich, warnen die Experten der Victoria Krankenversicherung. Der Grund: Die in der Raumluft befindliche Feuchtigkeit schlägt sich an den ausgekühlten Wänden nieder und schafft damit ideale Bedingungen für Schimmel, dessen Sporen sich über die Luft in der ganzen Wohnung ausbreiten können. Die ungewollten Folgen der Wärmeeinsparung sind dann Erkrankungen der Atemwege, Reizungen der Haut, chronische Erschöpfung, erhöhte Infektanfälligkeit oder Allergien. Laut einer Studie erkranken beispielsweise Kinder in einer von Schimmelpilz belasteten Umgebung bis zu dreimal häufiger an Asthma bronchiale als ihre Altersgenossen. Die Victoria rät daher, die Raumtemperatur in der Wohnung nicht unter 15 Grad abzusenken und mehrmals täglich gründlich zu lüften. Um Feuchtigkeitsbildung an den Wänden zu vermeiden, sollte zudem der Wärmeunterschied zwischen den Zimmern nicht mehr als vier Grad betragen.

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Erste Hilfe beim Herzanfall

Wenn das Herz stillsteht, zählt jede Minute: Allein in Deutschland sterben jedes Jahr mehr als 140.000 Menschen am sogenannten plötzlichen Herztod. Aktuellen Schätzungen zufolge könnten aber neun von zehn Betroffenen überleben, würde das Herz schnellstmöglich mit einem Elektroschock wieder in Gang gesetzt, wissen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. In vielen Fällen verstreicht allerdings bis zum Eintreffen der Rettungskräfte lebenswichtige Zeit. Zahllose Kommunen haben daher inzwischen öffentliche Gebäude, Flughäfen, Banken und auch U-Bahnen mit automatischen Defibrillatoren (AED) ausgestattet. Aber nur wenige Bundesbürger wissen, dass die Geräte selbst von medizinischen Laien eingesetzt werden können und trauen sich die Anwendung daher im Notfall nicht zu: Sie fürchten, den gesundheitlichen Zustand durch unsachgemäßes Handeln möglicherweise noch zu verschlimmern. Diese Sorgen sind unbegründet, beruhigt die DKV. Die automatischen Defibrillatoren sind benutzerfreundlich konstruiert und analysieren selbstständig, ob ein Stromstoß nötig ist. In diesem Fall erhält der Helfer die richtigen Anweisungen durch einen im Gerät integrierten Sprachcomputer. Der Einsatz ist nicht empfehlenswert, wenn die Opfer jünger als acht Jahre sind oder weniger als 35 Kilo wiegen. Wer also miterlebt, dass eine Person plötzlich zusammenbricht, nicht mehr ansprechbar ist und auch auf Berührungen nicht mehr reagiert, sollte unverzüglich den Rettungsdienst informieren und anschließend – wenn vorhanden – den Defibrillator nutzen.

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Fertiggerichte steigern Cholesterinspiegel

Bestimmte Cholesterine sind gefährlich: Sie lagern sich in den Zellen ab und erhöhen zudem das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Besonders tückisch ist nach Angabe der Victoria Krankenversicherung das sogenannte Oxycholesterin, das sich beim industriellen Erhitzen von fetthaltigen Substanzen bildet – insbesondere auch bei der Pulverisierung von Eiern und Milch. Oxycholesterin kommt somit in Fertiglebensmitteln wie Pizza oder Nudelgerichten vor, findet sich aber beispielsweise auch in Schokolade, Eis, Kuchen, Keksen oder Instant-Babynahrung. Erst kürzlich wiesen chinesische Wissenschaftler nach, dass der Cholesterinspiegel bei oxycholesterinreicher Nahrung überdurchschnittlich steigt und sich außerdem größere Ablagerungen in den Arterien bilden. Der bequeme Griff zum Fertiggericht kommt der Gesundheit daher auf Dauer teuer zu stehen, warnt die Victoria. Gegen Menüs aus dem Kühlregal ist in Bezug auf Cholesterine nichts einzuwenden, sie sollten jedoch die Ausnahme sein und höchstens einmal in der Woche auf dem Speiseplan stehen. Selbst zubereitete Mahlzeiten oder Backwaren benötigen zwar etwas mehr Zeit, kommen dafür aber ganz ohne gehärtete Fette und andere potenziell schädliche Zusätze aus.

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Wenn es nach dem Essen brennt

Viele Menschen kennen diese Beschwerden: Nach einem reichhaltigen Essen steigt ein brennendes Gefühl aus dem Magen in die Speiseröhre – Sodbrennen. Meist ist es ein vorübergehendes Symptom. Tritt Sodbrennen allerdings regelmäßig auf, kann die sogenannte Reflux-Krankheit vorliegen, bei der Magensäure in die Speiseröhre zurückfließt. Die Krankheit wird nach Auskunft der DKV Deutsche Krankenversicherung zunehmend diagnostiziert und führt bei rund zehn Prozent der Patienten zu einer akuten Speiseröhrenentzündung (Reflux-Oesophagitis). Zwar gibt es effektive Medikamente, sogenannte Antacida, die die Säure neutralisieren und die teilweise auch frei verkäuflich sind, einige einfache Verhaltensregeln können die medikamentöse Therapie jedoch wirksam ergänzen oder sogar überflüssig machen: Empfohlen wird grundsätzlich eine ausgewogene und fettarme Ernährung, die den Magen nicht unnötig belastet. Auch der Verzicht auf saure oder Säure bildende Speisen und Getränke sowie auf Tabak und Alkohol haben sich bewährt. Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind leichter verdaulich als üppige Menüs, zwei bis drei Stunden vor dem Schlafengehen sollte man höchstens noch eine Kleinigkeit zu sich nehmen. Wer unter akuten Beschwerden leidet, schläft am besten mit leicht erhöhtem Oberkörper – zum Beispiel mit einem untergelegten Keilkissen. Bei chronischem Sodbrennen sollte aber in jedem Fall der Arzt konsultiert werden.

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Aktiv gegen Herbstdepressionen

Die Angst vor vermeintlichen Nebenwirkungen, ein unregelmäßiger Tagesablauf oder aber Schwierigkeiten bei der Einnahme – es gibt viele Gründe, warum verordnete Medikamente nicht oder nur unregelmäßig eingenommen werden. Nach Angabe der DKV Deutsche Krankenversicherung werden laut aktueller Studien zwischen 20 bis 60 Prozent aller verschriebenen Arzneien nicht gemäß der ärztlichen Anweisung eingenommen. Das erschwert natürlich die erfolgreiche Behandlung. Vor allem älteren Menschen bereitet die regelmäßige und richtig dosierte Einnahme der Arzneien häufig Probleme. Handelt es sich um Tabletten, hilft oft die Verwendung von speziellen Boxen, in die die verordneten Medikamente für die jeweiligen Einnahmezeiten an jedem Wochentag einsortiert werden können. Unabhängig vom Präparat kann ein gemeinsam mit dem Arzt erstellter und gut sichtbar aufgehängter Medikamentenplan für Abhilfe sorgen – entsprechende Vorlagen gibt es beispielsweise auf den Internetseiten des „Aktionsbündnis Patientensicherheit". Wer die Einnahme mit regelmäßigen Alltagsroutinen – Zähneputzen, Frühstück oder abendlicher Nachrichtensendung – verbindet, läuft weniger Gefahr, die Medizin zu vergessen. Bereiten die verschriebenen Arzneien selbst Probleme, sollte rasch mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden, raten die Experten der DKV. In aller Regel gibt es gleichwertige Präparate, die gegebenenfalls besser vertragen werden oder sich leichter in den Alltag integrieren lassen.

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Medizin nicht vergessen!

Die Angst vor vermeintlichen Nebenwirkungen, ein unregelmäßiger Tagesablauf oder aber Schwierigkeiten bei der Einnahme – es gibt viele Gründe, warum verordnete Medikamente nicht oder nur unregelmäßig eingenommen werden. Nach Angabe der DKV Deutsche Krankenversicherung werden laut aktueller Studien zwischen 20 bis 60 Prozent aller verschriebenen Arzneien nicht gemäß der ärztlichen Anweisung eingenommen. Das erschwert natürlich die erfolgreiche Behandlung. Vor allem älteren Menschen bereitet die regelmäßige und richtig dosierte Einnahme der Arzneien häufig Probleme. Handelt es sich um Tabletten, hilft oft die Verwendung von speziellen Boxen, in die die verordneten Medikamente für die jeweiligen Einnahmezeiten an jedem Wochentag einsortiert werden können. Unabhängig vom Präparat kann ein gemeinsam mit dem Arzt erstellter und gut sichtbar aufgehängter Medikamentenplan für Abhilfe sorgen – entsprechende Vorlagen gibt es beispielsweise auf den Internetseiten des „Aktionsbündnis Patientensicherheit". Wer die Einnahme mit regelmäßigen Alltagsroutinen – Zähneputzen, Frühstück oder abendlicher Nachrichtensendung – verbindet, läuft weniger Gefahr, die Medizin zu vergessen. Bereiten die verschriebenen Arzneien selbst Probleme, sollte rasch mit dem behandelnden Arzt gesprochen werden, raten die Experten der DKV. In aller Regel gibt es gleichwertige Präparate, die gegebenenfalls besser vertragen werden oder sich leichter in den Alltag integrieren lassen.

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Erste Hilfe bei Erkältung

In der Herbstzeit haben Erkältungen Hochsaison: Geschlossene, beheizte Räume lassen die Schleimhäute austrocknen und bieten Viren geradezu ideale Ausbreitungsmöglichkeiten. Schnell hat man sich da nach einem Tag im Büro oder einer Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine ordentliche Erkältung eingehandelt. Wenn die Nase läuft und der Hals schmerzt, kann ein altes Hausmittel erfolgreich erste Hilfe leisten, weiß die Victoria Krankenversicherung: Heiße Hühnersuppe wärmt nicht nur von innen, sondern unterstützt zusätzlich die Immunabwehr. Eine Studie aus Amerika bewies schon vor Längerem, dass die im Hühnerfleisch enthaltenen Proteine Entzündungen hemmen. Sie erschweren die Ausbreitung jener Blutkörperchen, die für Entzündungen und Schwellungen der Schleimhäute in den oberen Atemwegen verantwortlich sind. Genauso empfehlenswert: Ein Tee aus Ingwerwurzel, der ebenfalls entzündungshemmende Wirkung hat und zudem den labilen Kreislauf wieder in Schwung bringt. Wer sich darüber hinaus Ruhe gönnt, hilft seinem Immunsystem, mit der lästigen Erkältung fertig zu werden. Dauern die Beschwerden an oder verschlimmern sich gar, ist auf jeden Fall ein Arztbesuch ratsam. Besonders chronisch Kranke oder Menschen mit einem angegriffenen Immunsystem sollten den Hausarzt frühzeitig konsultieren, empfiehlt die Victoria. So können möglicherweise auftretende Komplikationen rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt werden.

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Vitamin E hilft bei Arthrose und Arthritis

Rund sechs Prozent der deutschen Bevölkerung leiden an schmerzhaftem Gelenkverschleiß, auch bekannt als Arthrose. Von der akuten entzündlichen Form, der Arthritis, sind ein bis zwei Prozent der Deutschen betroffen. Die Tendenz ist steigend, denn die Bevölkerung wird immer älter. Bisher war es wissenschaftlich nicht ausreichend geklärt, aber neueste Studienergebnisse zeigen nach Auskunft der DKV Deutsche Krankenversicherung, dass die Einnahme von Vitamin E die Entzündungsprozesse in den Gelenken mildern und Beschwerden verringern kann. Vitamin E wird allerdings vom menschlichen Körper nicht selbst gebildet, sondern muss über die Nahrung zugeführt werden. Viele Menschen sind hier nicht ausreichend versorgt: So vermutet man bei rund der Hälfte der Bundesbürger einen leichten Vitamin-E-Mangel, jeder Vierte liegt wahrscheinlich deutlich unter der empfohlenen Zufuhrmenge von mindestens zwölf Milligramm. Zur Vorbeugung und unterstützenden Behandlung von Arthrose und Arthritis empfehlen die Experten daher, Vitamin-E-reiche Lebensmittel wie beispielsweise Weizenkeim-, Sonnenblumen- oder rotes Palmöl zu verwenden.

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Sauna – besser vorher zum Arzt

Ein Saunabesuch ist für viele besonders in der kühlen und dunklen Jahreszeit das Mittel der Wahl, um Energie zu tanken und es sich gut gehen zu lassen. Der Wechsel von Hitze und Kälte hat zahlreiche positive Effekte auf den Organismus: Die Durchblutung und der Kreislauf werden angeregt, das Immunsystem wird gestärkt, der Körper von Giftstoffen gereinigt und sogar die Hautalterung verlangsamt. Doch nicht jeder verträgt die starke trockene Hitze mit anschließender Abkühlung, mahnt die DKV Deutsche Krankenversicherung – unter bestimmten Umständen stellt der Saunagang sogar ein ernstes gesundheitliches Risiko dar. Wer unter akuten Entzündungen oder Infekten, Herz-Kreislauf-Problemen, Erkrankungen der Atemwege, Venenthrombosen oder Krampfadern leidet, sollte nach Information der Gesundheitsfachleute auf den Besuch einer Sauna verzichten. Gesunde Menschen können prinzipiell nach Herzenslust schwitzen, sollten den Saunagang allerdings beim ersten Anzeichen von Unwohlsein sofort abbrechen. Besteht Unsicherheit hinsichtlich der eigenen „Saunatauglichkeit", empfiehlt es sich, vor dem ersten Besuch zur Sicherheit den Arzt zu fragen.

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Richtig joggen im Herbst

Wer regelmäßig läuft, stärkt gerade in der kalten Jahreszeit die Immunabwehr und das allgemeine Wohlbefinden. Allerdings sollten Freizeitläufer laut Victoria Krankenversicherung einige Regeln beachten, um sich vor Muskelzerrungen, Unterkühlung oder auch Unfällen zu schützen. Das beginnt mit der richtigen Vorbereitung: Vor dem eigentlichen Lauf sollte die Muskulatur zuhause intensiv aufgewärmt und gedehnt werden. Für ein gesundes Joggingvergnügen bei niedrigeren Temperaturen raten die Experten, Funktionskleidung zu tragen, die den Schweiß von innen nach außen leitet und so einer Unterkühlung vorbeugt. Bewährt hat sich das Zwiebelprinzip: Mehrere leichte Schichten von Funktionskleidung werden übereinander getragen, so dass sich zwischen den einzelnen Lagen eine Luftschicht als Wärmepuffer bildet. Gut beleuchtete Strecken und reflektierende Laufbekleidung helfen, besser zu sehen und gesehen zu werden.

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Insulin richtig verabreichen

Rund zehn Millionen Bundesbürger sind aktuellen Schätzungen zufolge an Diabetes erkrankt. Die wichtigste und am weitesten verbreitete Therapie der Stoffwechselerkrankung ist die Injektion von Insulin. Derzeit spritzen sich rund zwei Millionen Diabeteskranke das Insulin selbst. Dabei gibt es laut DKV Deutsche Krankenversicherung einige Regeln zu beachten: Verzögerungs- und Mischinsuline mit Langzeitwirkung, die typischerweise im Rahmen der Basistherapie eingesetzt werden, dürfen nur unter die Haut gespritzt werden – zum Beispiel in den Oberschenkel oder ins Gesäß. So ist gewährleistet, dass der Wirkstoff langsam und kontrolliert ins Blut gelangt. Kurz wirkendes Insulin hingegen muss schnell helfen. Daher raten die Experten, die Spritze intramuskulär in die Bauchdecke zu geben. Gewebeveränderungen an der Einspritzstelle können die Aufnahme des Insulins ins Blut verhindern. Sie lassen sich vermeiden, indem nach jeder Injektion die Einstichstelle und die Penkanüle gewechselt werden. Als Faustregel gilt mindestens drei Zentimeter Abstand von der letzten Einstichstelle. Übergewichtige sollten eine Kanülenlänge von zehn oder zwölf Millimetern verwenden, für Normalgewichtige reicht eine Länge von acht Millimetern.

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Blasenentzündung nicht unterschätzen

Blasenentzündungen gehören zu den häufigsten Infektionskrankheiten bei Frauen: Jede zweite Deutsche war schon mindestens einmal betroffen. Verursacht wird die schmerzhafte Erkrankung durch unterschiedliche Bakterienstämme. Ihr Vordringen in die Harnwege wird durch verschiedene Faktoren begünstigt – so etwa durch Unterkühlung, weiß die Victoria Krankenversicherung. Gerade jetzt zu Beginn der kühleren Jahreszeit gilt es daher, bei Aufenthalten im Freien auf ausreichend wärmende Bekleidung für die unteren Körperregionen zu achten. Wer länger draußen sitzt, sollte nach Möglichkeit ein Kissen oder eine Decke unterlegen. Eine weitere wirksame Vorbeugungsmaßnahme ist ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Werden die Harnwege gut durchspült, können sich Bakterien wesentlich schlechter festsetzen. Wer zu Blasenentzündungen neigt, kann sich durch harntreibenden Blasentee oder verdünnten Preiselbeersaft, der in den Harnwegen als lokales Antibiotikum wirkt, zusätzlich aktiv schützen. Auch gründliche Hygiene beugt der lästigen Infektion vor. Daher sollte man grundsätzlich nach jedem WC-Besuch die Hände waschen und sich auf öffentlichen Toiletten möglichst nicht hinsetzen. Treten dennoch Beschwerden auf, muss zeitnah ein Arzt aufgesucht werden. Eine verschleppte Blasenentzündung kann durchaus ernsthafte Komplikationen nach sich ziehen.

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Riskantes Freizeitdoping

Dopingsünder kennen die meisten Menschen bislang nur aus der Sportschau. Doch auch im Freizeitsport greift eine wachsende Zahl von Aktiven zu Anabolika, Steroiden und Ähnlichem. Experten schätzen, dass mittlerweile weit über 200.000 Freizeitsportler regelmäßig verbotene Dopingpräparate schlucken oder spritzen – beschafft werden die teilweise illegalen Substanzen zumeist auf dem Schwarzmarkt. Vor allem Jugendliche versprechen sich von den Medikamenten ein gesteigertes Leistungsvermögen, schnelleres Wachstum der Muskeln und ein besonders athletisches Aussehen. Der sorglose Einsatz solcher Präparate hat allerdings gravierende Folgen für die Gesundheit, warnen die Fachleute der DKV Deutsche Krankenversicherung. Dopingmittel wirken sich erwiesenermaßen nicht nur auf den Muskelaufbau aus: Akne, Haarausfall, Potenzstörungen, aggressives Verhalten oder auch chronische Schmerzen gehören zu den häufigen Nebenwirkungen. Wer mit Hilfe von illegalen Präparaten seine sportlichen Leistungen steigert, muss unter Umständen sogar mit Schädigungen an Herz und Kreislauf oder am Zentralen Nervensystem rechnen. Daher rät die DKV Deutsche Krankenversicherung: Wer wirklich etwas für seine Gesundheit tun will, sollte drogenfrei trainieren.

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Sport schützt vor Depressionen

Schätzungen zufolge leiden aktuell rund eine Million Menschen in Deutschland an behandlungsbedürftigen Depressionen. Die Anzahl der von depressiver Verstimmung betroffenen Patienten liegt wahrscheinlich deutlich höher. Nach Auskunft der DKV Deutsche Krankenversicherung belegen verschiedene sportmedizinische Studien, dass sich regelmäßige Bewegung auch auf diese Erkrankung positiv auswirkt. Einer US-amerikanischen Untersuchung zufolge verbessert sich das Befinden depressiver Patienten schon nach einem 15-minütigen Spurt auf dem Laufband messbar. Durch regelmäßiges Ausdauertraining wurde sogar eine ähnlich stimmungsaufhellende Wirkung erzielt wie bei ausschließlich medikamentöser Behandlung. Die Ursachen für diesen positiven Effekt sind noch nicht abschließend geklärt. Möglicherweise führt sportliche Aktivität zur verstärkten Ausschüttung des „Glückshormons" Serotonin – eines körpereigenen Botenstoffes, der das Befinden positiv beeinflusst. So fand eine Forschergruppe an der Yale-University im Tierversuch heraus, dass körperliche Betätigung das sogenannte VGF-Gen aktiviert, welches wiederum die Produktion von Serotonin im Gehirn steuert.

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Vorsicht bei Leckereien aus dem Wald!

Jedes Jahr im Spätsommer bevölkern die Pilzsammler wieder die Wälder. Immer mehr Deutsche sind auf der Suche nach Pfifferling, Steinpilz & Co. unterwegs, um sich die Zutaten für ein leckeres Gericht zu besorgen. Sofern man die Pilze selbst nicht sicher bestimmen kann, rät die Victoria Krankenversicherung zur Vorsicht. Viele giftige Arten sehen ihren essbaren Verwandten sehr ähnlich, selten sind sie so auffällig wie der rot-weiße Fliegenpilz. Hinzu kommt, dass Bestimmungsbücher nur begrenzt weiterhelfen, denn in der Natur sehen die fraglichen Gewächse meist anders aus als auf Fotos oder Zeichnungen. Deswegen empfehlen die Experten, nur absolut zuverlässig erkannte Pilze mit nach Hause zu nehmen. Für die Zubereitung sollten sie gründlich unter fließendem Wasser gereinigt, in kleine Stücke geschnitten und längere Zeit gegart werden, da die Zellwände aus schwer verdaulichem Chitin bestehen. Wer Kinder mit zum Sammeln nimmt, sollte aufpassen, dass sie nicht versehentlich schädliche Pilze anfassen oder gar verzehren. Vorsicht ist auch bei anderen „Versuchungen" des Herbstwaldes geboten: Manchmal kann es sich bei den appetitlich aussehenden Beeren um die gefährlichen Früchte von Eberesche oder Tollkirsche handeln.

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Gesund und fit in den Herbst

Die Tage werden kürzer und an den Bäumen verfärbt sich allmählich das Laub – der Herbst kommt. Mit dem jahreszeitlichen Wechsel sind für viele Menschen gesundheitliche Probleme verbunden: Müdigkeit und Antriebsschwäche, aber auch grippale Infekte und rheumatische Beschwerden nehmen erfahrungsgemäß ab dem Herbst wieder zu. Die Victoria Krankenversicherung sagt, wie man vorbeugen kann.  

Ein grauer Himmel und feuchtes, kühles Wetter sorgen sicherlich bei niemandem für gute Laune. In der Tat steigt im Herbst die Anzahl der Menschen, die unter depressiven Verstimmungen, Müdigkeit und Antriebsschwäche leiden. Experten glauben, dass dies in vielen Fällen mit dem Mangel an natürlichem Licht zusammenhängt: Die UV-Strahlen der Sonne fördern zum Beispiel die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, der unter anderem für ein positives Befinden sorgt. Auch für die ausreichende Versorgung mit Vitamin D wird natürliches Sonnenlicht benötigt, denn die Ernährung deckt lediglich 10 bis 20 Prozent des Bedarfs. Kannte man das „Sonnenvitamin“ bislang hauptsächlich in seiner Bedeutung für den Knochenaufbau, so belegen jüngste Studien, dass Vitamin-D-Mangel unter anderem die Immunabwehr, das Herz-Kreislauf-System und die allgemeine Leistungsfähigkeit schwächt. Wer sich also im Herbst selbst bei schlechtem Wetter möglichst häufig im Freien aufhält, hat nach Auskunft der Experten der Victoria schon viel zur Vorbeugung getan: Auch bei trübem Himmel kann man draußen noch viel Tageslicht tanken und damit aktiv etwas für seine Gesundheit tun.

Beim Herbstspaziergang profitiert der Körper zudem von Bewegung und frischer Luft: Herz und Kreislauf kommen in Schwung, Lungen, Muskulatur und Gelenke werden trainiert und die Schleimhäute feucht gehalten. Das fördert das allgemeine Wohlbefinden und beugt Infekten vor, die ebenfalls ab Herbst wieder verstärkt auftreten: Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und Fieber treffen die meisten Patienten zwischen September und März. Hier hilft es laut Victoria, auch hinsichtlich der Ernährung die guten Angewohnheiten des Sommers beizubehalten: Leichte, vitaminreiche Kost, viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte stärken die Immunabwehr nachweislich. Insbesondere Vitamin C und Zink sind echte „Wunderwaffen“ gegen Erkältungskrankheiten. Rheumatikern, die sich vor einer Verschlimmerung der Beschwerden im Herbst fürchten, raten die Fachleute, jetzt gezielt Vitamin-E-Lieferanten, wie etwa Pflanzenöle, auf den Speiseplan zu setzen. Zusätzliche Vitaminpräparate sind bei ausgewogener, gesunder Ernährung auch im Herbst in der Regel nicht erforderlich.

Zudem sollte man mit Beginn der Erkältungszeit wieder verstärkt auf Hygiene achten, denn Viren überleben unter anderem an Türklinken oder Haltestangen in Bussen und Bahnen. Regelmäßiges Händewaschen beugt einer Ansteckung erfolgreich vor. Hat einen der Infekt bereits erwischt, sollte man diese gute Gewohnheit beibehalten, um seine Umwelt vor einer Infektion zu schützen. Auch die Benutzung von Einwegtaschentüchern bei akutem Schnupfen und Husten muss selbstverständlich sein. Bereits Kleinkinder sollten dazu angehalten werden, beim Niesen und Husten zumindest die Hand vorzuhalten.

Besonders anfälligen Menschen wie etwa chronisch kranken oder älteren Patienten, rät die Victoria, schon jetzt mit dem Arzt über sinnvolle Vorsorgeimpfungen – etwa gegen Grippe oder Pneumokokken – zu sprechen.

So kommt man mit wenigen, einfachen Verhaltensregeln gesund und fit durch den Herbst.

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Vitaminreiche Kost gegen Asthma

Rund 300 Millionen Menschen weltweit leiden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO an Asthma. In Deutschland sind etwa fünf Prozent der Erwachsenen von der chronischen Atemwegserkrankung betroffen. Allerdings kann eine vitaminreiche Ernährung einer Asthmaerkrankung vorbeugen oder den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen, weiß die Victoria Krankenversicherung. Aktuelle Studien zeigen, dass Asthmatiker, die nicht genügend Vitamin A, C und Folsäure zu sich nehmen, häufiger an schwereren Anfällen leiden als Patienten mit ausreichender Vitaminversorgung. Britische Wissenschaftler fanden heraus, dass ein Mangel an diesen Vitaminen sogar das Risiko einer Erkrankung deutlich erhöht. Asthmatikern raten die Gesundheitsexperten daher zu einer vitaminreichen Ernährung: Zitrusfrüchte oder Gemüse wie Brokkoli und Paprika liefern beispielsweise viel Vitamin C, Käse, Eier oder Fisch enthalten reichlich Vitamin A. Folsäure findet sich in Nüssen oder Bohnen. Achtet man auf Ausgewogenheit in der Ernährung, sind zusätzliche Vitaminpräparate nicht erforderlich.

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Tee nicht zu heiß genießen!

Tee ist nach Kaffee das beliebteste Heißgetränk der Deutschen. Die einen genießen ihn als Schwarztee, andere bevorzugen die grüne Variante und wieder andere trinken am liebsten Kräutertee. Doch gleichgültig, wie man ihn am liebsten mag – allzu heiß sollte er nicht mehr sein, raten die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung. Aktuelle Studien haben nämlich ergeben, dass zu heiß getrunkener Tee das Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, unter Umständen drastisch erhöhen kann. So verglichen Forscher der Universität Teheran die Trinkgewohnheiten von Patienten, die an Speiseröhrenkrebs erkrankt waren, mit denen gesunder Kontrollpersonen. Die Ergebnisse waren eindeutig: Teetrinker, die ihren Tee mit einer Temperatur von 65 bis 69 Grad Celsius zu sich nahmen, erkrankten doppelt so häufig wie jene, die ihren Tee mit einer Temperatur unter 65 Grad Celsius tranken. Bei einer Temperatur von mehr als 70 Grad steigt das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, sogar um das Achtfache an.

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Zusatzstoffe können Pseudoallergien auslösen

Die Symptome ähneln denen einer Allergie und sind genauso unangenehm: Magen-Darm-Beschwerden oder Schwellungen im Mund-Rachen-Raum können Anzeichen einer so genannten Pseudoallergie sein, an der das Immunsystem nicht beteiligt ist. Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Pseudoallergien durch Zusatzstoffe wie Konservierungsmittel und Farbstoffe in Fertiggerichten, aromatisierte Getränke oder vorgefertigte Backwaren ausgelöst werden können. Aber auch natürliche Bestandteile wie Salicylate, die etwa in Sauerkraut, Salami oder Thunfisch enthalten sind, führen bisweilen zu den unerwünschten Reaktionen. In solchen Fällen sollten die möglichen Ursachen durch einen Arzt abgeklärt werden, empfiehlt die Victoria Krankenversicherung. Bei Verdacht wird dem Patienten dann im Rahmen einer so genannten Provokationstherapie gezielt eine pseudoallergenreiche Kost verabreicht. So kann der Auslöser schnell gefunden und eine passende Therapie verordnet werden.

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Bewegung hilft bei Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind die Volkskrankheit Nummer eins: Fast jeder Deutsche hat im Laufe seines Lebens mindestens einmal darunter zu leiden. Zu den häufigsten Ursachen zählen einseitige Belastung und Bewegungsmangel. Meist trifft es Menschen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren, aber selbst Jüngere haben zunehmend Probleme. Wenn der Rücken schmerzt, sollten sich die Betroffenen keinesfalls ausruhen oder gar hinlegen, warnen die Gesundheitsexperten der DKV Deutsche Krankenversicherung. Wer sich stattdessen weiter bewegt, hat nach aktueller Forschung bessere Aussichten auf Genesung als diejenigen, die sich besonders schonen. Auch konventionelle Behandlungsmethoden wie Bettruhe, Spritzen, Wärme- oder Kälteanwendungen helfen in der Regel nicht dauerhaft. Obwohl sie zwar kurzfristig die Schmerzen lindern können, verschlimmern sie nach einer Untersuchung Heidelberger Wissenschaftler längerfristig sogar die Beschwerden. Wer häufiger Probleme mit dem Rücken hat, sollte daher die Wirbelsäule durch gezielten Aufbau und spezielle Übungen stärken, rät die DKV. Das wirkt nachhaltig und verhindert Schmerzen durch Verspannungen oder Fehlhaltung.

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Mit guten Augen zur Schule

Mit dem Ende der Sommerferien beginnt auch für die Schulkinder wieder der Alltag, und erfahrungsgemäß ist die Motivation gerade zum Anfang des neuen Schuljahres groß. Damit Lerneifer und Leistungen nicht durch eine unentdeckte oder schlecht korrigierte Sehschwäche leiden, raten die Experten der Victoria Krankenversicherung, regelmäßig die Augen der Schulkinder überprüfen zu lassen. Schlechtes Sehen wirkt sich nämlich unmittelbar auf Konzentration und Leistungsfähigkeit aus: Während für kurzsichtige Kinder das Abschreiben von der Tafel zur Fehlerquelle werden kann, macht Weitsichtigkeit eher beim Lesen Probleme. Daher sollten erste Anzeichen wie Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Unsicherheiten beim Lesen oder Schreiben ernst genommen und mit dem Augenarzt besprochen werden. Ist eine Brille notwendig, sollten die Eltern ein flexibles und bruchsicheres Modell wählen – das erhöht den Tragekomfort, die Lebensdauer und beugt Verletzungen vor. Die Victoria Krankenversicherung rät, die Augenkontrolle jährlich durchführen zu lassen.

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Alter schützt nicht vor Allergien

Allergien sind auf dem Vormarsch: Schon knapp jeder dritte Deutsche ist nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz betroffen. Auch bisher gesunde Erwachsene bleiben nicht verschont, weiß die DKV Deutsche Krankenversicherung. Selbst bei älteren Menschen zeigt sich immer häufiger eine Überempfindlichkeit des Immunsystems: In der Altersgruppe  zwischen 45 und 79 Jahren leidet in Deutschland bereits jeder Fünfte unter einer Allergie. Welche Faktoren die Körperabwehr dazu veranlassen, ist noch nicht abschließend geklärt. Fest steht allerdings, dass veränderte Lebensgewohnheiten dabei eine Rolle spielen: Schon ein anderes Putzmittel, ein neues Haustier oder ein Umzug können die Überreaktion des Immunsystems auslösen. In den meisten Fällen bestand schon vor dem Auftreten der Symptome eine gewisse Sensibilität, die jedoch bis dahin unbemerkt geblieben ist. Wer häufig unter geröteten, geschwollenen Augen, Ausschlag, Juckreiz oder einer verstopften Nase leidet, sollte daher durch den Arzt abklären lassen, ob vielleicht eine Allergie vorliegt, raten die Gesundheitsexperten. Keinesfalls darf man die Überempfindlichkeit auf die leichte Schulter nehmen: Unbehandelt entwickeln sich oft sogenannte Kreuzallergien oder die Allergie verschlimmert sich zu Asthma.

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Sicher vor Salmonellen

In der Sommerzeit haben Salmonellen Hochsaison: Die Lebensbedingungen für die gefährlichen Bakterien sind dank der höheren Temperaturen geradezu ideal. Salmonellen sind laut Angabe der Victoria Krankenversicherung in Deutschland für die meisten meldepflichtigen Darmerkrankungen verantwortlich: Allein im vergangenen Jahr registrierte das Robert-Koch-Institut mehr als 45.000 Infektionen. Die höchste Krankheitsrate wurde im Spätsommer erreicht. Zumeist finden sich die Keime in tierischen Produkten wie Wild, Geflügel, Eiern, Muscheln oder Fisch. Aber auch in Eis, Schokolade oder Kräutertee wurde das Bakterium schon nachgewiesen. Um das Infektionsrisiko zu verringern rät die Victoria Krankenversicherung, in der Küche auf Hygiene zu achten: Das Händewaschen vor und nach der Zubereitung von Mahlzeiten sollte ebenso selbstverständlich sein wie häufiges Wechseln der Küchenhandtücher, Spülschwämme oder -bürsten. Salmonellen können in der richtigen Umgebung mehrere Monate überleben und werden selbst durch Einfrieren nicht abgetötet. Tiefgefrorenes Fleisch sollte daher vor dem Kochen oder Braten nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt kommen: Das Abtauwasser ist sofort zu entsorgen, benutztes Besteck oder Küchengeräte sind heiß abzuspülen. Beim Kochen in der Mikrowelle darf die Garzeit nicht zu kurz ausfallen, damit die Speisen auch im Inneren heiß genug werden – die Keime sind hartnäckig und sterben erst bei Temperaturen über 70 Grad ab. Daher mahnen die Experten der Victoria Krankenversicherung, Säuglingsnahrung oder -tees nur mit kochendem Wasser zuzubereiten und anschließend abkühlen zu lassen. Gerade für Babys, Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem kann eine Salmonelleninfektion sehr gefährlich werden.

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Herzinfarkt durch kranke Zähne

Vielen Menschen ist bekannt, dass Bewegungsmangel, Bluthochdruck und Übergewicht der Gesundheit schaden. Aber auch kranke Zähne wirken sich nachteilig aus, denn sie erhöhen  das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall deutlich, weiß die DKV Deutsche Krankenversicherung. So belegen mittlerweile zahlreiche Studien einen Zusammenhang zwischen Parodontitis und der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Entzündung am Zahn, die man auch unter der Bezeichnung Parodontose kennt, entsteht durch bakterielle Beläge und lässt das Zahnfleisch schrumpfen: Allein in Deutschland sind fast 23 Millionen Menschen davon betroffen. Die Krankheit verläuft am Anfang zumeist unauffällig, weil schmerzfrei. Mundgeruch sowie geschwollenes beziehungsweise empfindliches Zahnfleisch können ein erstes Indiz für den Befall durch die schädlichen Bakterien sein. Greift die Entzündung auf das Zahnbett über, spricht man von einer Parodontitis. Die Wissenschaftler sind sich einig, dass die Mikroben aus dem Mund Infarkte und Atemwegserkrankungen auslösen können – wie das allerdings passiert, ist noch nicht geklärt. Wer daher seine Zähne gut pflegt und regelmäßig vom Zahnarzt kontrollieren lässt, sorgt so nicht nur für ein gesundes Gebiss, sondern beugt auch möglichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Zusätzlich empfehlen die Experten der DKV das Immunsystem zu stärken: Erwiesenermaßen senkt eine funktionierende Körperabwehr auch die Anzahl der Bakterien im Mund- und Rachenraum.

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Vorsicht Wespen!

Beim Verzehr von Obst, Kuchen oder anderen Speisen im Freien erhält man schnell unerwünschten Besuch: Wespen haben im Sommer Hochsaison. Die gelb-schwarz gestreiften Vertreter der Vespula germanica haben eine besondere Vorliebe für menschliche Nahrungsmittel und fallen gelegentlich durch aggressives Verhalten auf. Regelmäßig häufen sich im Sommer die Verletzungen durch Stiche, für manche Menschen mit fatalen Folgen. Mehr als 3000 Insektenallergiker müssen jährlich von einem Notarzt behandelt werden, schätzen Fachleute. Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, empfehlen die Experten der DKV Deutsche Krankenversicherung, ein paar einfache Verhaltensregeln zu beherzigen. So sollten Lebensmittel im Freien immer abgedeckt und Dosen, Becher oder Flaschen gut verschlossen werden. Strohhalme verhindern beim Trinken, dass versehentlich eine Wespe in Mund oder Rachen geraten kann. Da stark riechende Parfums und Deos ebenso wie dunkle oder gemusterte Kleidung anziehend auf die Insekten wirken, rät die DKV bei längeren Aufenthalten im Freien darauf zu verzichten. Auch das barfuß Laufen über Wiesen ist während der Wespen- und Bienenzeit riskant und daher zu vermeiden. Im Falle eines Stichs sollte der Stachel sofort vorsichtig herausgezogen und die Stelle anschließend desinfiziert werden. Um die Schwellung klein zu halten, sollte die Stichstelle mit einem Eiswürfel gekühlt oder ein Alkoholumschlag gemacht werden. Gegen den Juckreiz helfen entsprechende Salben und Gels. Erfolgte der Stich in den Mund- oder Rachenraum oder besteht die Gefahr einer allergischen Reaktion, muss auf jeden Fall ein Notarzt gerufen werden.

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Eisen für die Dame, Zink für den Herren

Mineralstoffe sind wesentlicher Bestandteil einer gesunden Ernährung, allerdings hängt die benötigte Menge unter anderem auch vom Geschlecht ab. Nach Auskunft der Victoria Krankenversicherung benötigen Männer zehn Milligramm Zink pro Tag, Frauen hingegen nur sieben Milligramm. Der Grund: Männer schwitzen im Durchschnitt stärker als Frauen. Diese Tatsache wirkt sich auch auf den Magnesiumbedarf aus: Frauen sollten etwa 300 Milligramm pro Tag zu sich nehmen, Männer etwa 400 Milligramm. Männer sollten also gerade im Sommer oder nach besonders schweißtreibenden Aktivitäten dafür Sorge tragen, dass Zink- und Magnesiumlieferanten wie Fleisch, Vollkornprodukte und grünes Gemüse regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Frauen zwischen der Pubertät und Menopause müssen dagegen auf ausreichende Eisenversorgung achten. Ihr Eisenbedarf liegt nämlich um durchschnittlich 50 Prozent höher als der männliche: Frauen benötigen täglich 15 Milligramm Eisen, Männer dagegen kommen mit zehn Milligramm aus. Hochverfügbares Eisen liefern vor allem Fleisch und Wurstwaren. Auch Getreide, grünes Gemüse, Beeren und Pilze enthalten das wertvolle Spurenelement, allerdings wird pflanzliches Eisen vom Körper schlechter aufgenommen als tierisches. Der Tipp der Experten: Ein Spritzer Zitronensaft auf Obst und Gemüse macht das enthaltene Eisen für den Körper besser verfügbar.

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Gehirnjogging am PC – Nutzen fraglich

 Auch mit zunehmendem Alter fit und leistungsfähig bleiben – wer will das nicht? Kein Wunder also, dass einige Softwarehersteller bei der Werbung für ihre Produkte häufig die Verbesserung der Gedächtnisleistung in Aussicht stellen: Schließlich möchten die meisten Menschen gerne spielerisch und gleichzeitig effizient einem möglichen Nachlassen der Geisteskräfte vorbeugen. Die Wirksamkeit solcher Programme wird allerdings, wie Gesundheitsexperten der DKV Deutsche Krankenversicherung berichten, von der Fachwelt bezweifelt. So beklagten etwa im vergangenen Jahr Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung bei einem Treffen mit Kollegen aus den USA, dass angeblich positive Effekte dieser Software auf das Gedächtnis bisher nicht überprüft oder gar bestätigt wurden. In der Regel werde nur die Fertigkeit trainiert, die zum Beherrschen des fraglichen Programms nötig sei – mehr nicht. Wer wirkungsvoll etwas für den Erhalt der Leistungsfähigkeit im Alter tuen möchte, sollte sich nach Empfehlung der DKV vor allen Dingen viel und regelmäßig bewegen. Das nutze mehr als Stunden vor dem PC zu verbringen. Körperliche Aktivität führt nachgewiesenermaßen bei der Hirnfitness zu besseren Resultaten: Regelmäßige Bewegung steigert nicht nur die Durchblutung, sondern regt sogar die Bildung neuer Nervenzellen und Blutgefäße im Gehirn an. Wer sich zusätzlich gesund ernährt, hat viel dafür getan, die Leistungskraft auch im höheren Lebensalter zu erhalten.

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Nur mit Anleitung ans Fitnessgerät

Fitnessgeräte in Studios oder therapeutischen Einrichtungen sollten nicht ohne ausdrückliche Einweisung durch geschultes Fachpersonal in Betrieb genommen werden, rät die Victoria Versicherung. Diese Erfahrung machte eine Dame, die sich in physiotherapeutischer Behandlung befand und an einem Funktionstraining teilnahm. Hoch motiviert setzte sie im Fitnessraum ein Laufband, welches nicht zu ihren Trainingsgeräten gehörte, in Gang. Sie verlor auf dem ungewohnten Untergrund den Halt und stürzte. Dabei zog sie sich eine Quetschung an der Hand zu. Da sie allerdings keine Einweisung zur Benutzung des Geräts erhalten hatte, wies das Oberlandesgericht Oldenburg ihre Klage auf Schadensersatz und Schmerzensgeld gegen den Betreiber des Geräts zurück. Dieser müsse nicht mit dem unbefugten Handeln seiner Klienten rechnen und sei somit auch nicht verpflichtet, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen. (OLG Oldenburg, Az.: 6 U 212/08)

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Natur gegen Sonnenbrand

Auch gut eingecremt und im Schatten passiert es leider immer wieder: Schmerzhafte Rötungen und brennende Haut – ein Sonnenbrand. Neben speziellen Lotionen und Cremes, die die gereizte Haut nach dem Sonnenbad kühlen und heilen, gibt es nach Auskunft der DKV Deutsche Krankenversicherung bewährte Hausmittel, die bei Sonnenbrand ähnlich wirksam sind. Allen voran der schwarze Tee. Er enthält Tannine und Catechine, die die Haut beruhigen und die Hautregeneration anregen. Gut durchgezogen und abgekühlt als Kompresse, Teil- oder Vollbad lindert Schwarztee die Beschwerden merklich. Auch eine frisch aufgeschnittene Salatgurke, die man mehrmals täglich auf die verbrannten Stellen tupft, bringt Erleichterung. Ebenfalls wirksam: Frischen Quark oder Joghurt auf den Sonnenbrand auftragen und trocknen lassen. Diese Therapie empfehlen die Gesundheitsexperten allerdings nur bei leichtem Sonnenbrand und intakter Haut, da die genannten Milchprodukte Bakterien enthalten, die in die Haut eindringen und dort zu einer Infektion führen können. Bilden sich nach einem Sonnenbrand Blasen oder offene Wunden, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

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