Kundenbereich
Bandscheibenvorfall
Vorsorge
Mit vorbeugenden Maßnahmen lässt sich das Risiko eines Bandscheibenvorfalls verringern. Sie selbst können viel für Ihren Rücken tun, um einen ersten Bandscheibenvorfall oder ein Wiederauftreten zu vermeiden. Daher ist es wichtig, dass Sie über die Erkrankung möglichst gut Bescheid wissen.
Eine gesunde und kräftige Muskulatur von Rücken, Bauch und Beckenboden ist die erste Voraussetzung dafür, dass die Wirbelsäule die täglich gestellten Herausforderungen bewältigen kann. Denn starke Muskeln übernehmen einen guten Teil der mechanischen Belastungen.
Täglicher Ausdauersport stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern verbessert auch das Körpergefühl. Empfohlene Sportarten sind Nordic Walking, Wandern oder Rad fahren.
Bei vielen Bandscheibenvorfällen spielt das Übergewicht eine Rolle. Ein zu hohes Körpergewicht belastet den Rücken und damit die Bandscheiben. Bewegung hilft beim Abnehmen. Beides funktioniert manchmal in der Gruppe leichter nach dem Motto: Gemeinsam geht’s besser! Mit einem normalen Körpergewicht können Sie erneute Überbelastungen der Wirbelsäule vermeiden.
Entgegen früherer Lehrmeinungen weiß man inzwischen, dass eine mittelharte Matratze den Rücken am besten unterstützt. Sie sollte auf einem Lattenrost liegen. Auch ein kleines Nackenstützkissen zur Unterstützung der natürlichen Wirbelsäulenform ist eine sinnvolle Anschaffung.
Lassen sich Sitzmöbel am Arbeitsplatz nicht austauschen, können Hilfsmittel die Lösung sein: Mit einem Keilkissen, Ballkissen oder einer Fußstütze können Sie die Sitzhöhe Ihres Stuhls, die Neigung der Sitzfläche sowie die Stützfunktion der Rückenlehne individuell anpassen. Bei überwiegend sitzender Tätigkeit ist es sinnvoll, in kürzeren Abständen aufzustehen und umherzulaufen. Beim Arbeiten im Stehen muss der Arbeitsplatz so hoch sein, dass Sie eine aufrechte Körperhaltung einnehmen und beibehalten können.
Datum: 4. August 2008

