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COPD Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung

Pflege

Wenn die Lunge durch eine meist langjährige chronisch obstruktive Lungenerkrankung schwer geschädigt ist, kann der Betroffene möglicherweise seinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen und braucht Unterstützung.

Grund ist meistens, dass auch kleinste körperliche Anstrengungen wie Waschen, Putzen oder Treppensteigen zu einer starken Atemnot führen oder dass schon ohne körperliche Belastung eine starke Atemnot besteht. Dann können Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste helfen, die eng mit dem Patienten, den Angehörigen und dem Arzt zusammenarbeiten. Mit den Mitarbeitern dieser Einrichtungen kann ganz individuell vereinbart werden, welche Hilfe notwendig ist und wie oft sie geleistet werden soll. Es geht immer auch darum, dass die Pflege menschlich ist und die Menschenwürde respektiert wird. Dabei hat der Betroffene den großen Vorteil, auch weiterhin in der eigenen Wohnung wohnen zu können und seine vertraute Umgebung nicht verlassen zu müssen.

Gegebenenfalls kann ein Pflegedienst auch eine vom Arzt empfohlene Bewegungstherapie wie beispielsweise begleitete Spaziergänge oder Kontrollen bei der Atemgymnastik durchführen.

Datum: 21. Januar 2011