Kundenbereich

COPD Chronisch Obstruktive Lungenerkrankung

Vorsorge

Die wichtigste Vorsorgemaßnahme heißt: Schluss mit dem Rauchen! Die COPD ist eine Erkrankung, die in den meisten Fällen durch langjährige Reizung der Bronchien entsteht. Der mit Abstand häufigste Reizstoff ist Zigarettenrauch, gefolgt von Staub und verschmutzter Luft.

Die beste Vorsorge ist, sich nicht dauerhaft diesen Reizstoffen auszusetzen. Das bedeutet für alle Raucher: Hören Sie mit dem Rauchen auf – dafür ist es nie zu spät!

Menschen, die im Beruf größeren Mengen Staub oder verschmutzter Luft ausgesetzt sind, sollten die Arbeitschutzmaßnahmen wie Schutzmasken etc. unbedingt beachten. Die Vorsorgeuntersuchungen bei einem spezialisierten Arbeitsmediziner sollten ebenfalls nicht versäumt werden, um eine beginnende chronische Bronchitis rechtzeitig erkennen zu können.

Bei Verdacht auf eine Lungenerkrankung ist eine Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie) eine sinnvolle Ergänzung. Sie hilft, Erkrankungen der Atemwege früh zu erkennen, also auch die COPD. Bei dieser Untersuchung lassen sich Funktionseinbußen der Atemwege feststellen, die sich sonst meist erst in einem späteren Krankheitsstadium deutlich bemerkbar machen. Bei auffälligen Befunden in der Spirometrie schließt sich die Body-Plethysmographie an.

Patienten mit nachgewiesener COPD sollten sich alle fünf bis sechs Jahre gegen eine Infektion mit bestimmten Bakterien, die vorrangig die Lunge befallen (Pneumokokken) und jeden Herbst gegen Grippe impfen lassen. Damit beugen Sie Komplikationen der COPD wie einer Lungenentzündung vor.

Datum: 21. Januar 2011