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Viren


© DNS/Fotolia.com
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Was sind Viren?

Viren sind kleinste Krankheitserreger, die Infektionen auslösen können. Sie bestehen nur aus dem Erbmaterial, das von einer schützenden Hülle aus Fetten oder Eiweißen umgeben ist. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und sind deshalb auch nicht in der Lage, sich selbst zu vermehren. Dafür brauchen sie die Zelle eines Lebewesens, des sogenannten Wirts.

Die Zellen der menschlichen Schleimhäute, zum Beispiel in den Atemwegen, sind Virusangriffen besonders oft ausgesetzt, da sie nicht wie die äußere Haut von einer schützenden Hornschicht bedeckt sind. Bei einer Infektion haftet sich das Virus an eine Zelle an und dringt in sie ein. Es schleust sein Erbgut in das der Wirtszelle, sodass diese gezwungen ist neue Viren zu produzieren.

Wie werden Viren übertragen?

Grundsätzlich unterscheidet man drei Übertragungswege für Infektionen. Sie gelten sowohl für Viren als auch für Bakterien:

Wie können Sie eine Ansteckung vermeiden?

Wie behandelt man Virusinfektionen?

Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel haben, sind sie nur schwer zu bekämpfen, ohne die körpereigenen Zellen zu schädigen. Oft behandelt man bei einer Virusinfektion deshalb nur die Symptome wie Fieber, Schmerzen, Schnupfen oder Durchfall und wartet, bis das Immunsystem die Erreger vernichtet hat (symptomatische Behandlung). Damit das Immunsystem sich voll auf die Viren konzentrieren kann, sollte man sich schonen und viel trinken.

Inzwischen haben Forscher Virustatika entwickelt, mit denen man gezielt gegen die Viren vorgeht. Die Medikamente verhindern beispielsweise, dass Viren in die Wirtszelle eindringen oder stoppen ihre Vermehrung in der Wirtszelle. Es gibt Virustatika gegen verschiedene Virusinfektionen wie Grippe (Influenza), Herpes und HIV.

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