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COPD - Prognose
Die Prognose einer COPD hängt davon ab, ob es gelingt, das Fortschreiten der Lungenerkrankung zu verlangsamen. Wichtigster Baustein ist dabei der Nikotinverzicht. Er wirkt sich bei COPD-Patienten positiv auf die Symptome, den Verlauf der Lungenfunktion und die Lebenserwartung aus. Eine effektive medikamentöse Therapie kann Ihre Beschwerden deutlich und dauerhaft erleichtern, verloren gegangenes Lungengewebe wird jedoch nicht wiedergewonnen. Treten Komplikationen wie wiederholte Exazerbationen auf, verkürzt das die Lebenserwartung der Betroffenen.
Die COPD ist eine chronische, fortschreitende Erkrankung. Gehen Sie deshalb regelmäßig zum Arzt. Wenn Sie weitgehend beschwerdefrei sind, genügt ein Untersuchungstermin jährlich beim Hausarzt. Verschlechtert sich allerdings Ihr Befinden (Zunahme von Husten, Auswurf und/oder Atemnot), sollten Sie Ihren Arzt sofort aufsuchen. So lässt sich eine Verschlechterung rechtzeitig erkennen und behandeln.
Mögliche Komplikationen einer COPD sind:
- Häufig wiederkehrende Infektionen der Bronchien und Lungenentzündungen
- Herabgesetzte Lungenfunktion, die zu konstanter Kurzatmigkeit führt
- Blaue Lippen und Nägel aufgrund von Sauerstoffmangel (Zyanose)
- Schreitet die COPD fort, wird Lungengewebe zerstört und es entsteht ein Lungenemphysem (Überblähung der Lunge)
- Rechtsherzschwäche (Cor pulmonale), die zu Wasseransammlungen in den Beinen (Ödemen) führt. Herzversagen und Versagen der Atemmuskulatur sind schwere, lebensbedrohliche Komplikationen.
- Wiederholt auftretende akute Verschlechterungen des Gesundheitszustands der Lungen (Exazerbationen)
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