Kundenbereich
Hirn- & Rückenmarkstumore
Pflege
Selbst bei einer optimalen Behandlung lassen sich leider viele Tumore nur unter Verletzung der umgebenden Nervenstrukturen entfernen. Oder Bestrahlung und Chemotherapie führen zu bleibenden Nervenschäden. Lähmungen, Gefühls- und Gangstörungen, Beeinträchtigungen der Sinneswahrnehmung und psychische Wesensänderungen können die Folgen sein. Viele Betroffenen können dann ihren Alltag nicht mehr alleine meistern. Hier können Sozialstationen oder ambulante Pflegedienste Unterstützung bieten. Die Helfer kommen zu Ihnen nach Hause und unterstützen Sie gezielt bei vereinbarten Verrichtungen. Das können Tätigkeiten im Haushalt wie Putzen, Einkaufen, Waschen oder Kochen sein.
In sehr seltenen, ausgeprägten Fällen können die Beeinträchtigungen nach einer langwierigen kombinierten Gehirntumorbehandlung so schwer sein, dass eine ambulante Pflege nicht mehr möglich ist.
Dieser Fall tritt vor allem bei schweren Wesensänderungen oder Demenzen ein, die eine Rund-um-die-Uhr-Beaufsichtigung erforderlich machen. Dann führt kein Weg an einer stationären Pflege vorbei.
Konnte die Krebserkrankung nicht ausreichend behandelt werden, gilt es, den Betroffenen die verbleibende Zeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Hier stehen vor allem die Schmerzfreiheit und die Lebensqualität im Vordergrund. Viele möchten diese Zeit am liebsten zu Hause verbringen. Um die Pflege Krebskranker zu Hause zu organisieren, können Betroffene und ihre Angehörigen auf ein ganzes Netzwerk von Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen. Wichtig ist die gute Abstimmung aller Beteiligten, also Arzt, Patient, Angehörige und Pflegedienst, um unnötige Belastungen zu vermeiden. Vom Pflegedienst bekommen Sie auch Tipps, welche Hilfsmittel notwendig sind, um den Alltag zu erleichtern.
Ist eine Betreuung zu Hause nicht mehr möglich, ist die Aufnahme in ein Hospiz eine gute Alternative. Im Mittelpunkt der Hospizarbeit steht nicht die Heilung des kranken Menschen, sondern die Therapie der Schmerzen und anderer Symptome sowie das Eingehen auf mögliche Sorgen und Ängste. Die Schwerkranken und Sterbenden bekommen eine intensive menschliche Zuwendung. Ihre Wünsche und Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Auch die Angehörigen werden bei der Trauerarbeit unterstützt.
Datum: 21. Januar 2011

