Coronavirus

FAQ zum Thema Krankenversicherung

Frau mit Kind und Maske

Bestimmt interessiert es Sie, ob z.B. alle durch das Coronavirus (Covid19) entstehenden Kosten über Ihre Krankenversicherung abgedeckt sind. Wir haben hier für Sie Wissenswertes vom Einreichen einer Rechnung bis hin zum Krankenhaustagegeld zusammengestellt:

  • Tipps um eine Infektion zu vermeiden!

Beachten Sie hierzu die Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes oder Ihres Gesundheitsamtes vor Ort .

Krankheitskostenversicherung (Voll- und Ergänzungsversicherungen)

Wie können Sie Rechnungen einreichen?

Rechnungen können Sie auf folgenden Wegen zu uns schicken:

Welche Unterlagen wir benötigen, sehen Sie in der Checkliste "Rechnungen einreichen".

 

Stand: 25.3.2020

Reicht es, eine Rechnung nur einmal zu schicken?

Ja. Sie können Rechnungen und Unterlagen auf allen üblichen Wegen einreichen. Am besten und schnellsten erreichen Sie uns derzeit auf unseren Online-Kanälen. Wir bearbeiten diese schnellstmöglich - bitte schicken Sie uns deshalb bereits eingereichte Rechnungen nicht nochmal. Vielen Dank.

 

Stand: 06.05.2020

Sind Kosten für Schutzmasken, -anzüge, Desinfektionsmittel oder sonstige Hygieneartikel versichert?

Nein, diese Kosten sind nicht versichert.

 

Stand: 25.3.2020

Wie erfolgt die Impfung?

Corona Impfung:

Mittlerweile ist die Impfpriorisierung aufgehoben. Impfungen finden jetzt neben den Impfzentren auch bei Ärzten / Betriebsärzten statt.

Welchen Nachweis muss man für die Impfung vorlegen?

  • Personalausweis oder einen anderen Lichtbildausweis

Impftermin – wie erfolgt die Vergabe?

Für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die Bundesländer zuständig. Damit es nicht zu langen Warteschlangen vor Impfzentren kommt, wird es ein einheitliches Terminmanagement geben.
Das Bundesgesundheitsministerium hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf Basis des bestehenden Systems der Terminvergabe der Terminservicestellen mit der bundeseinheitlichen Telefonnummer 116 117 ein standardisiertes Modul erarbeitet.

Dieses Modul wird jedoch nicht von allen Bundesländern genutzt.

Wie die einzelnen Länder mit der Terminvergabe etc. umgehen finden Kunden in der Impfverordnung der Bundesregierung https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/corona-informationen-impfung/corona-impfung-infoseiten-1834482

Kostenübernahme für die Impfung

Sie ist für die Bevölkerung kostenlos – unabhängig vom Versicherungsstatus. Der Bund beschafft, verteilt und finanziert alle Impfstoffe, die in Deutschland zum Einsatz kommen – auch für Arztpraxen. Die Kosten für den Aufbau und die Organisation der Impfzentren tragen die Bundesländer. Die Gesetzliche Krankenversicherung und die Private Krankenversicherung beteiligen sich an diesen Kosten entsprechend ihrem Versichertenanteil. Darunter fallen neben den Sach- und Personalkosten für die Errichtung, Vorhaltung und den laufenden Betrieb von Impfzentren einschließlich der mobilen Impfteams auch die Kosten der für die Terminvergabe durch die Länder oder durch beauftragte Dritte betriebenen Callcenter.

Impfungen in den Hausarztpraxen:

Seit 06. April erfolgen die Impfungen auch in ca. 35.000 Hausarztpraxen. Wir haben keinen Einfluss, welche Praxen teilnehmen. Die Praxen bestellen den verfügbaren Impfstoff selber und regeln auch die Vergabe der Impftermine eigenständig. Für jede Impfung erhalten Ärzte 20 Euro (für die Erst- und Abschlussimpfung zusammen 40 Euro). Erfolgt ausschließlich eine Impfberatung ohne Impfung werden 10 Euro vergütet. Die Abrechnung erfolgt über die jeweilige Kassenärztliche Vereinigung (auch für Nicht-GKV-Versicherte), es werden also keine GOÄ-Rechnungen gestellt.

Impfungen durch den Betriebsarzt

Kosten für die Impfung durch Betriebsärzte übernimmt der Arbeitgeber.

Impfung durch rein privatärztliche Praxen

Privatversicherte, die in einer der seltenen hausärztlichen Privatpraxen (ohne gleichzeitige vertragsärztliche Versorgung) betreut werden, können dort derzeit leider noch nicht geimpft werden. Hintergrund ist die Allgemeinverfügung des Bundesgesundheitsministeriums vom 31. März, in der Apotheken angewiesen werden, „Impfstoffe gegen Covid-19 ausschließlich an die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arztpraxen abzugeben“. Das Bundesgesundheitsministerium begründet die Begrenzung der Impfstoffvergabe mit den derzeit noch begrenzten Liefermengen.

Dennoch können auch die betroffenen Privatpatientinnen und -patienten selbstverständlich eine kostenlose Impfung erhalten. Dies ist möglich

  • in Impfzentren
  • durch angegliederte mobile Impf-Teams
  • in Arztpraxen, die an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen und
  • in Arztpraxen, die von einem Impfzentrum beauftragt wurden, auch wenn sie nicht an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmen.

Weitere Informationen finden sich unter www.derprivatpatient.de .

 

Kostenübernahme für Fahrten zur Corona-Impfung

Ob Fahrtkosten zu den Impfzentren zur Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 erstattet werden, richtet sich nach den Bestimmungen des versicherten Tarifs. Die Bestimmungen sind bei verschiedenen Tarifen unterschiedlich.

Stand: 29.06.2021

Sind die Kosten für einen Test auf Corona beim (Haus-)Arzt oder im Krankenhaus mitversichert?

Einen medizinisch notwendigen Corona-Test beim (Haus-)Arzt zahlen wir – analog zu anderen Viruserkrankungen wie z.B. Grippe – aus dem Versicherungsschutz für ambulante Arztkosten. Wir übernehmen die Kosten im Rahmen des tariflich vereinbarten Leistungsversprechens (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.) Das Gleiche gilt, wenn der Test vom Gesundheitsamt, Betriebsarzt oder von sonstigen dazu offiziell zugelassenen Stellen durchgeführt wird.Selbstgekaufte Schnelltests für zu Hause sind nicht erstattungsfähig.

Wenn der Test positiv war, sind die Kosten der medizinisch notwendigen Folgebehandlungen – analog zu anderen Viruserkrankungen wie z.B. Grippe – aus dem ambulanten Teil bzw. Tarif erstattungsfähig. Dabei gilt das vereinbarte tarifliche Leistungsversprechen (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.).

Die Kosten für einen Antikörpertest erstatten wir ebenfalls aus dem Versicherungsschutz für ambulante Arztkosten. Beim Antikörpertest wird eine Blutprobe von Ihrem Arzt an ein Labor geschickt und dort untersucht. Die Abrechnung erfolgt – wie für andere Laboruntersuchungen – nach GOÄ.



Ambulanter Test:

Wenn es sich um eine ambulante Leistung des Krankenhauses handelt, zahlen wir einen medizinisch notwendigen Corona-Test analog zu anderen Viruserkrankungen, wie z.B. Grippe, aus dem Versicherungsschutz für ambulante Arztkosten. Dabei gilt das vereinbarte tarifliche Leistungsversprechen (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.).

Während eines stationären Aufenthalts:

Wird der Test während einer medizinisch notwendigen stationären Krankenhausbehandlung (z.B. Beinbruch) durchgeführt, zahlen wir ihn aus dem Versicherungsschutz für stationäre Leistungen. Dabei gilt das vereinbarte tarifliche Leistungsversprechen (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.).

 

Stand: 6.5.2020

Sind die Kosten für Tests von Reiserückkehrern versichert?

Die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten ist zum Ende der sommerferienbedingten Reisezeit mit dem 15. September 2020 beendet. Für Einreisende, die sich in den letzten 10 Tagen vor ihrer Einreise in die Bundesrepublik Deutschland in einem

  • einfachen Risikogebiet (Gebiet mit einem erhöhtem SARS-CoV-2 Infektionsrisiko),
  • Hochinzidenz- oder
  • Virusvariantengebiet

aufgehalten haben, gelten nach der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 12. Mai 2021 folgende Regeln:
Eine generelle Nachweispflicht für Einreisende im Luftverkehr besteht, unabhängig davon, ob sie sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben. Vor dem Abflug ist dem Beförderer ein negatives Testergebnis, einen Impfnachweis oder einen Genesungsnachweis vorzulegen. Entsprechende Covid-19 Schnelltests oder durch diverse Anbieter durchgeführte Tests sind nicht erstattungsfähig.
Jeweils aktuelle Informationen über Risikogebiete können Sie zum Beispiel über das Robert Koch Institut oder das Auswärtige Amt beziehen.

Stand: 29.06.2021

Welche Tests werden nicht erstattet?
  • Vorsorgliche Tests, die nur durchgeführt werden um ein negatives Testergebnis für die Einreise in bestimmte Länder nachzuweisen
  • Vom Arzt empfohlene Schnelltests zur Mitnahme ins Ausland (z. B. für die Reiseapotheke) 
  • Test für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten
  • Vorsorgliche Schnell- und/oder Selbsttests - ohne einen Verdacht auf eine Covid-19- Erkrankung
  • Tests, die nur aufgrund des Freizeitverhaltens von Kunden in regelmäßigen Abständen erfolgen, z. B. Besuch des Fitness-Studios 
  • Test für Lehrer, die sich regelmäßig testen lassen. Die Kosten werden vom Bund/ Land übernommen 

 

Stand: 11.3.2021

Müssen Sie nach einem positiven Corona-Test stationär im Krankenhaus aufgenommen werden?

Ein positiver Test alleine reicht in der Regel nicht aus für eine stationäre Unterbringung im Krankenhaus. Ist eine medizinisch notwendige stationäre Krankenhausbehandlung erforderlich, zahlen wir die Behandlungskosten analog zu anderen Erkrankungen, die eine stationäre Behandlung erforderlich machen. Dabei gilt das vereinbarte tarifliche Leistungsversprechen (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.).

 

Stand: 25.3.2020

Wer übernimmt die Kosten für die Quarantäne zu Hause? Sind sie mitversichert?

Wer unter häusliche Quarantäne gestellt wird, hat nicht automatisch einen Anspruch auf Übernahme der Kosten. Die Quarantäne kann auch für Personen angeordnet werden, die nicht erkrankt sind. Sind aber medizinisch notwendige Behandlungen (z.B. Hausarztbesuche) erforderlich, zahlen wir sie aus dem Versicherungsschutz für ambulante Arztkosten. Dabei gilt das vereinbarte tarifliche Leistungsversprechen (z.B. Selbstbeteiligung, GOÄ-Begrenzungen etc.)

Die Kosten des alltäglichen Lebens während der Quarantäne sind nicht mitversichert.

 

Stand: 25.3.2020

Können Sie sich Medikamente „auf Vorrat“ verordnen lassen?

Ihr Arzt kann Ihnen medizinisch notwendige Arznei- und Verbandmittel auch in größerer Menge verordnen.

 

Stand: 25.3.2020

Sie benötigen ein Hilfsmittel oder Pflegehilfsmittel?

Sie möchten das Haus nicht verlassen und benötigen dringend ein Hilfsmittel? Ihr Hilfsmittel ist defekt? Ist Ihr Sanitätshaus geschlossen? Das Team des Hilfsmittelservices und deren Partner stehen Ihnen schnell und unbürokratisch zur Seite!

Sie erreichen uns unter + 49 221 578 2600 oder auch per E-Mail: hilfsmittelservice@dkv.com.

Informationen über den Hilfsmittelservice finden Sie auf dkv.com:

Hilfsmittel

Hörgeräte

Unsere Partner sind über die besondere Situation informiert – wenden Sie sich gern direkt an diese. Hier unsere Partner in Ihrer Nähe: 

DKV-Hilfsmittelpartner.

Die Mitarbeiter unserer Kooperationspartner übernehmen für Sie die weiteren Schritte zur Beantragung und Kostenübernahme durch die DKV, sofern Sie es wünschen.

 

Stand: 26.3.2020

 

Krankenhaustagegeldversicherung

Befinden Sie sich in stationärer Behandlung im Krankenhaus und haben eine Krankenhaustagegeldversicherung, schicken Sie uns bitte die Kopie des Entlassungsberichtes (erhalten Sie zur Vorlage beim Hausarzt). 

 

Krankentagegeldversicherung

Wann erhalten Sie Krankentagegeld?

Krankentagegeld wird gezahlt, sofern eine Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit oder Unfallfolgen besteht. Diese muss vom Arzt festgestellt und schriftlich dokumentiert werden und wird dann im tariflichem Rahmen ausgezahlt.

Eine Zahlung des Krankentagegeldes wegen Kinderbetreuung oder Quarantäne – ohne eigene Erkrankung – ist nicht möglich.

Im Falle einer angeordneten Quarantäne erhalten die betroffenen Personen grundsätzlich eine behördliche Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz.

 

Stand: 25.3.2020

Angemessenheit der Höhe des vereinbarten Krankentagegeldes. Muss ich als Versicherter wegen Corona Kürzungen befürchten?

Bedingungsgemäß können wir das Krankentagegeld herabsetzen, wenn das Einkommen unter die Höhe des im Vertrag zugrunde gelegten Einkommens gesunken ist. Abgestellt wird auf einen Zeitraum von zwölf Monaten. Ist bereits Arbeitsunfähigkeit eingetreten, schauen wir bei Arbeitnehmern auf die letzten zwölf Monate vor Beginn der Arbeitsunfähigkeit. Bei Selbständigen ist in diesem Fall der maßgebliche Zeitraum das letzte abgelaufene Kalenderjahr.

Sofern bedingt durch die Covid-19-Pandemie das Einkommen im relevanten Zeitraum gesunken ist, prüfen wir bei Bedarf andere Lösungen und suchen gemeinsam nach Optionen.

 

Stand: 07.4.2020

Wie hoch ist die Entschädigung des Verdienstausfalls wegen Quarantäne?
  • In der 1.-6. Woche:     
    Höhe des Verdienstausfalls
  • Ab der 7. Woche:
    Höhe richtet sich nach dem Krankengeldanspruch nach § 47 Abs. 1 SGB V – 2021 max. 112,88 EUR/Tag

Bei Arbeitnehmern übernimmt der Arbeitgeber die Entschädigung für die ersten 6 Wochen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber dann auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet. Die Entschädigung ab der 7. Woche wird von den zuständigen Behörden übernommen.

Bei Selbstständigen/Freiberuflern erfolgt die Entschädigung ab der 1. Woche auf Antrag direkt über die zuständige Behörde – und zwar bis zum Ablauf der 6. Woche auf Basis des Gesamteinkommens des letzten Jahres. Ab der 7. Woche erfolgt die Entschädigung in Höhe des Krankengeldanspruchs.
 

Stand: 22.1.2021

Welche Behörden sind zuständig?

Die zuständigen Behörden können je nach Bundesland variieren: z.B. Gesundheitsämter oder Landschaftsverbände. Auskunft geben können in der Regel die Gesundheitsämter, die Versorgungsämter oder Stadtverwaltungen.

 

Stand: 25.3.2020

 

Pflegeversicherung

Was tun bei Pflegebedürftigkeit? Wo können Sie sich beraten lassen (Pflegeberatung)?

Informationen finden Sie auf unserer Internetseite „Selbstbestimmt auch bei Pflegebedürftigkeit“.Gern steht Ihnen auch die Firma compass private pflegeberatung telefonisch zur Verfügung.

Erreichbarkeit:
montags bis freitags 8 - 19 Uhr & samstags 10 - 16 Uhr

unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 101 88 00.

 

Stand: 25.3.2020

Wie können Sie Pflegeleistungen beantragen?

Auf unserer Internetseite können Sie sich den Pflegeantrag herunterladen und ihn uns ausgefüllt und unterschrieben zusenden.

Der Pflegeantrag steht ebenfalls in „Meine Versicherungen“ für Sie zum Download bereit.

 

Stand: 25.3.2020

Muss ein Pflegegeldempfänger regelmäßig von einer Pflegefachkraft oder einem Pflegedienst besucht werden, damit die pflegerische Versorgung überprüft wird (Beratungseinsatz gemäß § 37 Abs. 3 SGB XI)?

Nein.
Der Gesetzgeber hat entschieden, dass im Zeitraum 1. Januar 2020 bis 30. September 2020 keine Beratungseinsätze durchgeführt wurden. Vom 1. Oktober 2020 bis einschließlich 31. März 2021 können Beratungsbesuche nach § 37 Abs. 3 SGB XI telefonisch, digital oder per Videokonferenz erfolgen, wenn der Pflegebedürftige dies wünscht. Sofern Sie Leistungen nach Pflegegrad 4 oder 5 erhalten ist der nächste Nachweis spätestens bis zum 31. Dezember 2020 einzureichen gewesen. Wurde bei Ihnen der Pflegegrad 2 oder 3 festgestellt, ist der nächste Beratungseinsatz bis zum 30.6.2021 nachzuweisen.

 

Stand: 11.3.2021

Finden Begutachtungen durch den medizinischen Dienst (MEDICPROOF) zur Feststellung einer Pflegebedürftigkeit statt?

Ja, ab dem 1.4.2021 wird MEDICPROOF die Begutachtungen wieder per Hausbesuche durchführen, sofern keine Ausschlusskritierien (schwere Erkrankung oder akute Corona-Infektion, angeordnete Quarantänemaßnahmen oder akute respiratorische Symptome seitens des Antragsstellers oder in der Region eine Sieben-Tage-Inzidenz > 50) vorliegt.

Sofern ein Ausschlusskriterium vorliegt oder Sie die Begutachtung nicht per Hausbesuch wünschen, erfolgt eine digitale Begutachtung. In diesem Falle erfolgt die Beurteilung auf Grundlage der von Ihnen oder der bevollmächtigen Person zur Verfügung gestellten Pflegedokumentationen, Pflegeprotokollen, ärztlichen Unterlagen und einer strukturierten telefonischen Befragung durch den Gutachter.

 

Stand: 11.5.2021

Anhebung der Pauschale für Verbrauchshilfsmittel

Der Gesetzgeber hat eine Erhöhung der monatlichen Pauschale für „zum Verbrauch bestimmte Hilfsmittel“ beschlossen (z.B. Inkontinenzartikel, Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen). Deshalb erhöhen wir unsere Leistungen im Zeitraum 1. April 2020 bis zum 31. Dezember 2021 von 40 Euro auf 60 Euro.

 

Stand: 11.5.2021

Ich benötige eine Bescheinigung zur bevorzugten Impfung meiner privaten Pflegeperson

Auf den Internetseiten des jeweils zuständigen Gesundheitsministeriums gibt es entsprechende Formulare, welche von Ihnen auszufüllen sind. Zur Impfterminvereinbarung benötigt Ihre private Pflegeperson zusätzlich eine Kopie der Pflegezusage von der DKV. Falls Ihnen unser Schreiben nicht mehr vorliegt, senden wir Ihnen es gerne nochmals zu.

 

Stand: 11.5.2021

 

Kurzarbeitergeld

Welche Auswirkungen hat Kurzarbeitergeld auf privat Vollversicherte?

Unterschreitet ein privat versicherter Arbeitnehmer nur wegen Kurzarbeit die Jahresarbeitsentgeltgrenze, löst dies nach wie vor keine Versicherungspflicht in der GKV aus. Auch zahlt bei privatversicherten Arbeitnehmern der Arbeitgeber weiterhin einen Arbeitgeberzuschuss. Bitte wenden Sie sich bei Fragen dazu an Ihren Arbeitgeber.

 

Stand: 18.8.2020

 

Auslandsreisen

In welche Länder können Sie reisen?

Bitte entnehmen Sie diese Informationen den Reiseempfehlungen des Robert-Koch-Institutes

 

Stand: 25.3.2020

 

Was passiert, wenn Sie im Ausland sind und wegen der Corona-Epidemie die Grenzverweildauer Ihres Versicherungsschutzes überschritten wird (z. B. wegen Quarantäne) und wie ist der Versicherungsschutz im Falle einer Reisewarnung?
  • Ergänzungsversicherung:
    Können Sie durch behördliche Maßnahmen aufgrund der Corona-Epidemie - wie Quarantäne oder Flugstreichungen - die Rückreise nicht antreten und in der Zwischenzeit erkranken Sie oder haben einen Unfall, verlängert sich der Versicherungsschutz nicht automatisch. Bei Fragen können Sie sich gerne über die bekannten Kommunikationskanäle an uns wenden.
  • Vollversicherung:
    In den Krankheitskostenvollversicherungen gibt es unterschiedliche Dauern für Versicherungsschutz im Ausland. Können Sie durch behördliche Maßnahmen aufgrund der Corona-Epidemie - wie Quarantäne oder Flugstreichungen - die Rückreise nicht antreten und in der Zwischenzeit erkranken Sie oder haben einen Unfall, verlängert sich der Versicherungsschutz nicht automatisch. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wegen der aktuellen Corona-Pandemie hat keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz von Tarifen der DKV. Bitte informieren Sie sich bei uns.
  • Auslandskrankenschutz DKV
    Die Tarife sehen in der Regel nur eine automatische Verlängerung bis zur Transportfähigkeit vor (also im Schadenfall). Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wegen der aktuellen Corona-Pandemie hat keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz von Tarifen der DKV. Da wir eine Vielzahl von Tarifen im Angebot haben, richten Sie konkrete Fragen bitte an das Gruppenpostfach: service@dkv.com
  • Auslandskrankenschutz ERGO Kranken
    Die Tarife sehen in der Regel nur eine automatische Verlängerung bis zur Transportfähigkeit vor (also im Schadenfall). Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes wegen der aktuellen Corona-Pandemie hat keine Auswirkungen auf den Versicherungsschutz von Tarifen der ERGO Krankenversicherung.
    Sind Sie bei der ERGO Kranken versichert, richten Sie Ihre Frage bitte an das Gruppenpostfach: leistung-kranken@ergo.de
  • Auslandskrankenschutz ERGO Reiseversicherung
    Verlängert sich Ihr Aufenthalt aufgrund von Umständen, die Sie nicht zu vertreten haben (Beispiel: Ihr Rückflug wird gestrichen, eine angeordnete Quarantäne, Ausreiseverbot), besteht der Versicherungsschutz im Rahmen der Reisekranken-Versicherung auch über den versicherten Zeitpunkt hinaus – bis Ihnen die Rückreise möglich ist.
    In den allgemeinen Versicherungsbedingungen ist zwar grundsätzlich geregelt, dass kein Versicherungsschutz besteht, wenn für Ihre Destination eine Reisewarnung ausgesprochen wurde. Aufgrund der zahlreichen und immer unvorhersehbareren Aussprache von Reisewarnungen aufgrund von Covid19 durch das Auswärtige Amt, kommt es jedoch vermehrt zu unklaren Situationen in der Anwendbarkeit des Ausschlusses „Reisewarnung“ in der Reisekranken-Versicherung. Im Sinne unserer Versicherten haben wir uns daher entschieden, in der Reisekranken-Versicherung Versicherungsschutz zu gewähren, sofern Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes aufgrund von Covid-19 ausgesprochen wurden. Dies gilt für den Zeitraum ab Aussprache der weltweiten Reisewarnung am 17. März 2020 durch das Auswärtige Amt, somit auch rückwirkend bis zu diesem Datum. Besteht die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes aufgrund einer anderen Ursache als dem Covid19-Virus, besteht in der Reisekrankenversicherung jedoch KEIN Versicherungsschutz.

Stand: 27.11.2020

Auslandsnotruf DKV: Wie können Sie uns erreichen?

Sie können uns unter unserer 24-Stunden-Notrufnummer erreichen:
+49 221 57 89 40 05

Außerhalb unserer Bürozeiten werden Sie mit unserer Assistance, dem Euro-Center Prag, verbunden – auch per E-Mail unter help@euro-center.com für Sie erreichbar.

 

Stand: 26.3.2020

 

 

Hier finden Sie weitere Informationen zu Corona Themen:

 

Coronavirus: Allgemeine FAQ

Frau mit Mundschutz

Bei uns erhalten Sie Antworten auf häufige Fragen in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. Informieren Sie sich hier z.B. zu den Themen Gesundheit, Arbeiten im Homeoffice und Reisen.

Coronavirus: FAQ Reiseversicherung und Covid-19

Junge Frau mit Rucksack beim Check-In

Wichtige Fragen und Antworten zu Reisen und Kostenerstattung in Zeiten von Covid-19.

Coronavirus: Erreichbarkeiten bei der DKV

Frau am Telefon

Die DKV ist auch in dieser schweren Zeit für Sie da. Wie gewohnt erreichen Sie uns auf vielen verschiedenen Wegen. Hier eine Übersicht.

Coronavirus: Seriöse Links

Mann reinigt sich die Hände

In der Krise unverzichtbar: nützliche Links zu vertrauenswürdigen Informationsquellen zum Coronavirus.Dazu Hilfsangebote für Familien, Unternehmen und Nachbarschaft.

 

 

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