FAQ - Häufig gestellte Fragen

Themenübersicht

DKV - Das Unternehmen Gesundheit!®

Das Unternehmen Gesundheit!®

Was ist das Unternehmen Gesundheit!® ?

Die Idee: Mehr als 80 erfolgreiche Jahre auf dem Markt der privaten Krankenversicherung haben den Blick der DKV für das Wesentliche auf dem Gebiet der Gesundheit geschärft. Das Unternehmen Gesundheit!® bietet Versicherungsschutz, Gesundheitsservice und medizinische Versorgung aus einer Hand. Diese Unternehmensstrategie macht die DKV noch stärker für die Aufgaben der Zukunft.

Ein Leben lang gesund bleiben bzw. schneller und besser gesund werden - nur wer optimal beraten und betreut wird und eine medizinische Versorgung auf dem neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse erhält, hat die besten Chancen auf ein gesundes Leben. Ebenso muss ein guter Versicherungsschutz, die daraus entstehenden Kosten absichern.

Die DKV will den Menschen überall dort, wo es um ihre Gesundheit geht, mit überzeugenden Lösungen zur Seite stehen. Deshalb hat sich die DKV vom reinen privaten Krankenversicherer zum Unternehmen Gesundheit entwickelt.

Die Gesundheitsservices der DKV sorgen dafür, dass die Kunden stets einen Überblick über die geeigneten Behandlungsformen bzw. deren Alternativen erhalten und im Bedarfsfall auch langfristig betreut werden. Die eigenen Versorgungsstrukturen der DKV garantieren, dass die medizinische Versorgung bei Ärzten stattfindet, die sowohl auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse sind, aber auch ein Wohlfühlklima schaffen, welches nicht unwesentlich zum Behandlungserfolg beiträgt. Zudem hat die DKV spezielle Versicherungstarife entwickelt, die sicherstellen, dass die Kosten für diese optimale Versorgung auch abgesichert sind.

Weitere Informationen zum Unternehmen Gesundheit

Wer oder was ist die goDentis - Gesellschaft für Innovation in der Zahnheilkunde mbH?

Mit goDentis wurde ein umfangreiches Konzept einer "Zahnprophylaxe mit System“ entwickelt. Wissenschaftliche Studien beweisen den Zusammenhang zwischen erhöhtem Schlaganfall- und Herzinfarktrisiken mit Zahnbettentzündungen. Mit professioneller Zahnprophylaxe auf höchstem medizinischem Niveau tragen die goDentis-Partnerzahnärzte dazu bei, dass schwerwiegende Krankheiten vermieden und die eigenen Zähne ein Leben lang erhalten bleiben.

Weitere Informationen zu der goDentis

Wer oder was sind die miCura Pflegedienste?

Ein individuelles und kompetentes Pflegeangebot mit einem gut organisierten Management, das hohe Qualität zu einem angemessenen Preis anbietet – das ist miCura. In einer immer älter werdenden Gesellschaft wächst die Nachfrage nach ambulanter Pflege ständig an. Dabei steht Qualität statt Quantität im Vordergrund. miCura berücksichtigt die psychischen, emotionalen, sozialen und geistigen Bedürfnisse der Betroffenen bei der Entwicklung der individuellen und kompetenten Pflegeangebote. Dadurch wird den Menschen die Chance gegeben, im Rahmen ihrer Möglichkeiten ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben zu führen.

Weitere Informationen zu miCura

Wer oder was sind die DKV-Seniorenresidenzen?

Den eigenen Lebensstil beibehalten, in einer Atmosphäre, die viele Freiheiten und jede Menge Sicherheiten gibt – das ist das Motto der DKV-Residenzen in Bremen und Münster. Viel Raum für die Erfüllung individueller Wünsche schaffen, ein gehobener Wohnkomfort mit breitem Dienstleistungsangebot und das umfangreiche Wellness und Kulturprogramm. Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, erfahren in der DKV-Residenz warmherzige und professionelle Betreuung durch examiniertes Fachpersonal in wohnlicher Atmosphäre. Das Konzept hat das Ziel, dass die Bewohner im Falle einer Erkrankung die erforderlichen Pflegeleistungen im eigenen häuslichen Umfeld in Anspruch nehmen können und der Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung vermieden werden kann.

Weitere Informationen zu der DKV-Residenz in der Contrescape, Bremen

Weitere Informationen zu der DKV-Residenz am Tibusplatz, Münster

Zahlen, Daten & Fakten zur DKV

Wer ist die DKV Deutsche Krankenversicherung AG?
Die DKV ist seit über 80 Jahren mit bedarfsgerechten und innovativen Produkten ein Vorreiter der Branche. Der Spezialist für Gesundheit bietet privat und gesetzlich Versicherten umfassenden Kranken- und Pflegeversicherungsschutz sowie Gesundheitsservices, und organisiert eine hochwertige medizinische Versorgung. 2012 erzielte die Gesellschaft Beitragseinnahmen in Höhe von 4,9 Mrd. Euro.
Die DKV ist der Spezialist für Krankenversicherung der ERGO Group.
Wo können Geschäftsbericht und Kennzahlen der DKV eingesehen werden?

Ausführliche Datensammlungen zu den Themen Sicherheit und Finanzierbarkeit, Erfolg und Leistung, Bestand und Beitragsentwicklung sowie Wachstumskennzahlen und den aktuellen Geschäftsberichten gibt es als PDF-Dateien im Download-Center.

Geschäftsbericht und Kennzahlen herunterladen 

Wie ist die DKV erreichbar?

Die DKV ist persönlich, telefonisch sowie schriftlich per Post, Telefax und E-Mail erreichbar. Sämtliche Kontaktdaten der DKV stehen im Bereich Kontakt.

Zu den Kontaktdaten

Wie lautet die Bankverbindung der DKV?

Hypovereinsbank

BIC-Code: HYVEDEMM
IBAN-Code: DE55 3702 0090 0003 7512 10

ERGO DKV im Ausland

Welche Verbindung besteht zwischen DKV und ERGO?

Die DKV ist seit 1997/98 ein Unternehmen der ERGO Group.

ERGO ist eine der großen Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa. Weltweit ist die Gruppe in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge und Serviceleistungen. Im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den führenden Anbietern. 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als hauptberufliche selbstständige Vermittler für die Gruppe.

Welche Verbindung besteht zwischen DKV und Munich Re?

Die DKV ist ein Unternehmen der ERGO Group, eine der großen Erstversicherungsgruppen in Europa. Mehrheitsaktionär der ERGO ist Munich Re, einer der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger.

Weitere Informationen zur ERGO Group

Ist die DKV auch in anderen Ländern vertreten?

Die DKV ist seit über 40 Jahren in Europa aktiv und engagiert sich auch seit 1999 in Asien. Die DKV ist ein Partner mit langjähriger Erfahrung im internationalen Gesundheitsmanagement. Eingebunden in das internationale Netzwerk der ERGO Group ist die DKV in der Lage, weltweit den bestmöglichen Krankenversicherungsschutz zu bieten.

Presse

Wo finden Journalisten aktuelle Informationen über die DKV?

Aktuelle Informationen rund um die DKV sind für Journalisten in der Rubrik Presse auf der DKV.com hinterlegt. Das Pressearchiv reicht bis ins Jahr 2012 zurück.

Zur Rubrik Presse

Bietet die DKV Bildmaterial zur Veröffentlichung in den Medien an?

Auf der DKV.com ist in der Rubrik Presse auch ein Bildarchiv hinterlegt. Dort gibt es eine große Auswahl an Bildern für Veröffentlichungen.

Zum Presse-Bildarchiv

Wann und wo findet die Jahrespressekonferenz der DKV statt?

Die Jahrespressekonferenz findet zwischen März und Mai in der DKV Hauptverwaltung (Aachener Str. 300, 50933 Köln) statt.
Ansprechpartner für die Jahrespressekonferenz ist die ERGO Pressestelle.

Kontaktformular - E-Mail an die DKV

An wen können sich Journalisten in der DKV wenden?

Nutzen Sie als Journalisten das Kontaktformular für den schnellen und direkten Kommunikationsweg zur DKV oder rufen Sie Ihren Ansprechpartner an.

Ansprechpartner Unternehmenskommunikation - Telefon

Karriere

Ausbildung
Bietet die DKV Ausbildungsplätze an?

Die DKV bietet im Außendienst Ausbildungsplätze zum Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen an.

In welchen Städten bildet die DKV aus?

Die DKV bildet in vielen anderen Städten Deutschlands Kaufleute für Versicherung und Finanzen mit der Zielrichtung Außendienst aus.

Welche Voraussetzungen sind für eine Ausbildung bei der DKV erforderlich?

Die schulischen und persönlichen Voraussetzungen orientieren sich an dem gewünschten Berufsbild. Auf jeden Fall ist Teamfähigkeit, Lernbereitschaft und Engagement erforderlich.

Müssen Auszubildende während der Ausbildung die Berufsschule besuchen?

Der Besuch einer Berufsschule ist fester Bestandteil einer Ausbildung bei der DKV. In der Berufsschule erhalten Auszubildende die theoretischen Grundlagen, die nicht im Unternehmen vermittelt werden können.
So werden die Kaufleute für Versicherungen und Finanzen in den Fächern Geschäftsprozesse, Wirtschafts- und Sozialprozesse, Agenturmanagement, Datenverarbeitung, Englisch, Deutsch und Politik und die Bürokaufleute in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Bürowirtschaft, Rechnungswesen, Textverarbeitung, Wirtschaftsinformatik/Organisationslehre, Politik/Gesellschaftslehre und Deutsch unterrichtet.

Bestehen nach der Ausbildung Chancen auf eine Weiterbeschäftigung bei der DKV?

Grundsätzlich bestehen Chancen auf eine Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung. Die Übernahme richtet sich einerseits nach dem Bedarf an Nachwuchskräften und andererseits nach den Leistungen und dem Verhalten der Auszubildenden in der DKV und der Berufsschule, sowie dem Ergebnis der Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK).

Welche Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nach der Ausbildung?

Die DKV macht ihre Mitarbeiter "fit" für die neue Ausrichtung der DKV an einem sich wandelnden Gesundheitsmarkt. Die Qualifikations- und Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter unterstützt die DKV z.B. durch bedarfsorientierte Seminare und/oder Förderung eines berufsbegleitenden Studiums.
Für Auszubildende, die während der Ausbildung sehr gute Leistungen zeigen, besteht die Chance eines geförderten Studiums an der Fachhochschule Köln, wenn ein Auswahlverfahren erfolgreich absolviert wurde.

Versicherungs- und Tarifinformationen

Private und Gesetzliche Krankenversicherung (PKV/GKV)

Was ist der Standardtarif in der Privaten Krankenversicherung?

Der Standardtarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung (PKV), der vor allem eine soziale Schutzfunktion erfüllt.

Die Leistungen des Standardtarifs bieten einen Mindestversicherungsschutz, der den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vergleichbar ist. Der Beitrag darf den durchschnittlichen Höchstbeitrag der GKV nicht übersteigen.

Versicherbare Personen

Der Standardtarif wird in zwei Tarifstufen angeboten:

I.  Tarifstufe STN für Personen, die bei Krankheit keinen Beihilfeanspruch haben.
II. Tarif STB für Personen, die bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben.

I. Tarif STN 

Versicherungsfähig nach Tarif STN sind Personen, die über eine Vorversicherungszeit von mindestens 10 Jahren in einem substitutiven Versicherungsschutz verfügen, wenn sie

  • das 65. Lebensjahr vollendet haben,
  • das 55. Lebensjahr vollendet haben und ihr jährliches Gesamteinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 SGB V nicht übersteigt,
  • vor Vollendung des 55. Lebensjahres eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen oder die Voraussetzung für diese Rente erfüllen und sie beantragt haben und ihr jährliches Gesamteinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Aufnahmefähig sind auch deren Familienangehörige, die bei Versicherungspflicht des Standardtarifversicherten in der GKV familienversichert wären.

 

II. Tarif STB

Versicherungsfähig nach Tarif STB sind Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben, wenn sie

  • über eine Vorversicherungszeit von mindestens 10 Jahren in einem substitutiven Versicherungsschutz verfügen,
  • das 65. Lebensjahr vollendet haben,
  • das 55. Lebensjahr vollendet haben und ihr jährliches Gesamteinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt,
  • vor Vollendung des 55. Lebensjahres ein Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften beziehen und deren jährliches Gesamteinkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Aufnahmefähig sind auch deren Familienangehörige, die bei Versicherungspflicht des Standardtarifversicherten in der GKV familienversichert wären.

 

Leistungen
Der Standardtarif enthält ein Leistungsangebot, das mit demjenigen der GKV vergleichbar ist und kann auch künftig angepasst werden. Für Personen mit Beihilfeanspruch werden diese Leistungen des Standardtarifes ergänzend zur Beihilfe erbracht.

Neben dem Standardtarif darf für eine versicherte Person keine weitere Krankheitskostenteil- oder -vollversicherung bestehen; auch nicht bei einem anderen Unternehmen.

 

Beitrag
Die Höhe des Tarifbeitrages richtet sich nach dem Geschlecht und dem Eintrittsalter der versicherten Person. Der zu zahlende Beitrag ist für Einzelpersonen begrenzt auf die Höhe des durchschnittlichen Höchstbeitrages der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Eine Besonderheit gilt für Ehepaare oder Lebenspartner, die beide im Standardtarif versichert sind. Hier ist der zu zahlende Beitrag auf insgesamt 150 % des durchschnittlichen Höchstbeitrages der GKV begrenzt, sofern das jährliche Gesamteinkommen der Ehegatten oder Lebenspartner die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigt.

Der durchschnittliche Höchstbeitrag der GKV bemisst sich nach dem durchschnittlichen allgemeinen Beitragssatz der Krankenkassen und der Beitragsbemessungsgrenze. Der für 2020 gültige Höchstbeitrag beträgt 662,48 Euro.

Für Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben, verringert sich der garantierte Höchstbeitrag beihilfesatzkonform.

Tarifwechsel
Der Versicherungsnehmer kann verlangen, dass versicherte Personen seines Vertrages in den Basistarif mit Höchstleistungsgarantie und Beitragsminderung bei Hilfebedürftigkeit wechseln können.


 

Was ist ein Basistarif in der Privaten Krankenversicherung?

Seit dem 1. Januar 2009 muss von allen Versicherungsunternehmen mit Sitz in Deutschland der brancheneinheitliche Basistarif angeboten werden, sofern das Unternehmen die substitutive Krankenversicherung anbietet.

Angeboten werden muss der Basistarif als 100%-Absicherung und in einer beihilfekonformen Variante. Außerdem muss er eine Variante für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres vorsehen.

Im Basistarif können auch Selbstbehalte von 300, 600, 900 oder 1.200 Euro vereinbart werden. An einen gewählten Selbstbehalt ist die versicherte Person drei Jahre gebunden; ein Wechsel ist frühestens mit einer Frist von drei Monaten zum Ablauf der Dreijahresfrist möglich. Die vertragliche Mindestbindungsfrist für Verträge mit Selbstbehalt beträgt drei Jahre. Für Beihilfeberechtigte gelten an den jeweiligen Beihilfesatz angepasste Selbstbehaltsstufen.

 

Versicherbare Personen
Es besteht grundsätzlich Kontrahierungszwang, das heißt, eine gesetzliche Verpflichtung des Versicherungsunternehmens, unter bestimmten Voraussetzungen Anträge auf Aufnahme in den Basistarif anzunehmen.

Zugang zum Basistarif haben:

  • Der privaten Krankenversicherung (PKV) zuzuordnende Nichtversicherte (Personen mit Wohnsitz in Deutschland, die weder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherungspflichtig sind, noch einen Beihilfeanspruch oder Anspruch auf Heilfürsorge haben, noch  Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz beanspruchen können.).
  • Alle Personen mit Beihilfeanspruch, die einen die Beihilfe ergänzenden Versicherungsschutz benötigen.
  • Freiwillig GKV-Versicherte, die nach dem 31.12.2008 freiwilliges Mitglied einer Krankenkasse werden bzw. geworden sind, innerhalb von 6 Monaten nach Ende der Versicherungspflicht.
  • Alle privat vollversicherten Personen mit Vertragsbeginn 1. Januar 2009 oder später mit Wohnsitz in Deutschland  haben ein permanentes Wechselrecht in den Basistarif jedes Versicherers.

Personen, die vor dem 1. Januar 2009 bereits ihren Versicherungsvertrag abgeschlossen hatten, können nur in den Basistarif ihres eigenen Unternehmens wechseln, wenn sie

  • das 55. Lebensjahr vollendet haben oder
  • eine Rente der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen oder
  • ein Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften beziehen oder
  • hilfebedürftig im Sinne des Sozialrechts sind.

 

Leistungen
Der Leistungsumfang des Basistarifes ist bei allen Versicherungsunternehmen gleich. Der Basistarif  enthält ein Leistungsangebot, das mit dem in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nach Art, Umfang und Höhe vergleichbar ist.

Neben dem Basistarif können zur Verbesserung der Leistungen ergänzende Krankheitskostenversicherungen (mit Gesundheitsprüfung) abgeschlossen werden. Der Versicherer kann verlangen, dass diese ergänzenden Versicherungen ruhen, wenn ein ermäßigter Beitrag wegen Hilfebedürftigkeit im Sinne des Sozialgesetzbuches für den Basistarif gezahlt wird.

 

Beitrag
Die Höhe der Beiträge des Basistarifs richtet sich nach dem Eintrittsalter, dem Geschlecht des Versicherten, einer eventuellen Selbstbehaltstufe und nicht nach dem Gesundheitszustand des Versicherten. Risikoausschlüsse oder -zuschläge gibt es beim Basistarif nicht.

Der Höchstbeitrag orientiert sich am durchschnittlichen Höchstbeitrag in der GKV. Für 2020 beträgt der Höchstbeitrag in der GKV 735,94 Euro. Für Beihilfeberechtigte gilt der ihrem Beihilfesatz entsprechende anteilige Höchstbeitrag. Wenn durch die Zahlung des Beitrages Hilfebedürftigkeit entsteht, reduziert sich der zu zahlende Beitrag.

Die Beitragskalkulation ist brancheneinheitlich. Lediglich unternehmensspezifische Aufwendungen (zum Beispiel Verwaltungs- oder Schadenregulierungskosten) können zu Unterschieden bei den Beiträgen führen, die allerdings nur marginal sein können.

 

Tarifwechsel
Beabsichtigt ein Versicherter nach einem Wechsel in den Basistarif eines neuen Unternehmens in einen anderen Tarif dieses Unternehmens zu wechseln, ist dies unter Anrechnung seiner mitgebrachten Alterungsrückstellung erst nach einer Mindestverweildauer von 18 Monaten möglich.

Eine Anrechnung der mitgebrachten Alterungsrückstellung bei einem erneuten Unternehmenswechsel ist ebenfalls erst nach 18 Monaten und nur dann möglich, wenn der Versicherte in den Basistarif des dritten Unternehmens wechselt.

Innerhalb eines Unternehmens kann der Versicherte grundsätzlich unter voller Anrechnung der Alterungsrückstellung aus dem Basistarif in einen anderen Tarif wechseln. Allerdings kann der Versicherer eine Gesundheitsprüfung vornehmen und für Mehrleistungen Risikozuschläge vereinbaren (oder den Antrag ablehnen).

 

 

Welche Möglichkeiten habe ich, wenn ich die Voraussetzungen für eine Private Krankenversicherung nicht erfülle?

Werden die Voraussetzungen für einen Wechsel in die Private Krankenversicherung nicht erfüllt, können Sie sich trotzdem rundum absichern. Hierfür bieten wir Ihnen ein Umfangreiches Angebot an Ergänzungsversicherungen, vom Auslandsschutz bis zur professionellen Zahnreinigung und der Chefarztbehandlung im Krankenhaus.

Welche grundsätzlichen Unterschiede existieren zwischen der PKV und GKV?

 

Rechtsgrundlagen
PKV:
Der Versicherungsvertrag kommt nach privatrechtlichen Bestimmungen, (insbesondere nach dem Versicherungsvertragsgesetz – VVG) zu Stande.  Den Versicherungsschutz kann der Versicherer grundsätzlich nicht einseitig verändern.

GKV: Die gesetzliche Krankenversicherung richtet sich nach den öffentlich-rechtlichen Vorschriften des Sozialgesetzbuches (insbesondere nach dem 5. Buch – SGB V), die die Versicherung als Pflichtmitglied, freiwilliges Mitglied oder Familienversicherter regeln. Der Gesetzgeber kann den Inhalt des Versicherungsschutzes jederzeit auch zum Nachteil der Versicherten verändern (z.B. durch Leistungseinschränkungen oder Einführung/Erhöhung von Eigenanteilen).

 

Beitragskalkulation
PKV: In der privaten Krankenversicherung (PKV) wird der Beitrag nach dem Anwartschaftsdeckungsverfahren kalkuliert. Er richtete sich nach dem Eintrittsalter, Geschlecht, Gesundheitszustand und dem individuell gewählten Versicherungsschutz.

GKV: In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wurde der Krankenversicherungsbeitrag bis Dezember 2008 nach dem Umlageverfahren kalkuliert. Er richtet sich nach dem Einkommen und dem Beitragssatz der gewählten Krankenkasse. Zusätzlich haben alle Mitglieder der GKV seit dem 1. Juli 2005 einen zusätzlichen Beitragssatz von 0,9 Prozent vom Bruttoeinkommen (jedoch maximal von der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung) zu tragen.
Seit Januar 2009 wird die Finanzierung der GKV neu über den sog. Gesundheitsfonds geregelt. Damit gilt für alle Beitragszahler der GKV ein bundeseinheitlicher, prozentualer Beitragssatz, der von der Bundesregierung beschlossen wird. Zusätzlich können die Krankenkassen, wenn sie mit dem zugewiesenen Geld aus dem Gesundheitsfonds nicht auskommen, von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag fordern. Dieser beträgt entweder prozentual maximal ein Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen des Mitgliedes oder pauschal bis zu 8 EUR.


 

Leistungen
PKV: Die DKV als privates Krankenversicherungsunternehmen bietet dagegen verschiedene Tarife bzw. Tarifpakete an. Aus denen kann der Kunde seinen gewünschten Versicherungsschutz individuell zusammenstellen. Die Private Krankenversicherung erbringt vertrags- und tarifgemäße Versicherungsleistungen, die nicht zum Nachteil des Versicherten abänderbar sind.

GKV: In der GKV gibt es einen gesetzlich definierten Leistungskatalog, der veränderlich ist. Er ist für jedes Mitglied bindend, d.h. nur die in diesem Leistungskatalog verankerten medizinischen Leistungen werden auch von der jeweiligen Krankenkasse erstattet. Darüber hinaus gehende Leistungen sind in seltenen Fällen und nach individueller Prüfung möglich.


 

Behandler
PKV: Der privat Krankenversicherte hat die freie Wahl unter allen niedergelassenen approbierten Ärzten (für die Behandlung durch einen Facharzt ist keine Überweisung erforderlich), Zahnärzten, - je nach gewähltem Tarif:- Heilpraktikern und unter allen öffentlichen und privaten Krankenhäusern (die meisten Tarife der DKV sichern hier auch Chefarztbehandlung und Ein- oder Zweibettzimmer ab). Auf besondere Verordnung hin können auch Krankengymnasten, Masseure (und medizinische Bademeister, Logopäden usw. in Anspruch genommen werden. 

GKV: Eine Behandlung ist nur durch Vertragsärzte und Vertragszahnärzte bzw. - aufgrund von Überweisungen - durch medizinische Hilfsberufe möglich. Kosten für Heilpraktiker werden nicht übernommen. Im Falle einer stationären Behandlung hat der einweisende Arzt den Versicherten in das nächstgelegene geeignete Krankenhaus einzuweisen 

 

Vorsorge für das Alter
PKV:
Mit zunehmendem Alter steigt die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, und damit steigen auch die Gesundheitskosten. Damit die Krankenversicherung dadurch nicht teurer wird, bildet die PKV sog. Alterungsrückstellungen: Die Beiträge beinhalten einen Sparanteil, der „auf die hohe Kante gelegt“ wird und später altersbedingte Beitragssteigerungen vermeidet.
Grundsätzlich gilt daher, je früher Sie in die private Krankenversicherung wechseln, desto günstiger ist der Beitrag, weil die Rückstellungen dann über einen längeren Zeitraum gebildet werden können.

GKV: Die Mittel für die GKV werden durch die Beiträge der Versicherten aufgebracht. Daraus werden die Leistungen für die Versicherten bezahlt. Rückstellungen bildet die GKV nicht. Reichen die Einnahmen nicht aus, um die Ausgaben zu decken, muss die Krankenkasse ihren Beitragssatz erhöhen. Mit Einführung des Gesundheitsfonds zum Januar 2009 kam es zu einigen Änderungen: So gibt es seitdem einen für alle Krankenkassen gültigen, bundeseinheitlichen, prozentualen Beitragssatz, der von der Bundesregierung beschlossen wurde. Sofern der Beitrag nicht ausreicht, kann durch die Krankenkasse ein Zusatzbeitrag von bis zu einem Prozent der beitragspflichtigen Einnahmen eines Mitglieds erhoben werden. Bei einem Zusatzbeitrag von bis zu 8 Euro wird keine Einkommensprüfung vorgenommen.
Die Krankenkasse muss ihre Mitglieder über die Zusatzbeiträge informieren.

 

Verdienstausfall-Absicherung

PKV:

  • Die Absicherung gegen Verdienstausfall erfolgt in der PKV durch den Abschluss einer Krankentagegeldversicherung.
  • Für Arbeitnehmer gilt bei der DKV: Versicherbar ist das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten 12 Monate unter Berücksichtigung tariflicher Höchstsätze.
  • Bei Selbstständigen und Freiberuflern ist das durchschnittliche Nettoeinkommen der letzten 12 Monate unter Berücksichtigung tariflicher Höchstsätze versicherbar.
  • Die vertraglich abgesicherten Leistungen werden nach Ablauf der vereinbarten Karenztage erbracht.
  • Es gibt keine Aussteuerung, also keine zeitliche Höchstbegrenzung der Tagegeldzahlung.
  • Für den Fall, dass ein Elternteil der Arbeit fern bleibt, um ein erkranktes Kind zu pflegen, sieht die PKV keine Leistungen vor. Hier wird aber oft ein Anspruch auf Entgeltfortzahlung gegen den Arbeitgeber nach § 616 BGB bestehen.
  • Wird Ihre Versicherungspflicht in der Rentenversicherung auf Grund von Arbeitsunfähigkeit unterbrochen, können Sie auf Antrag Beiträge aus Ihrem entsprechend hoch vereinbarten Tagegeld an die Rentenversicherung zahlen. Bei Festlegung der Höhe des Tagegeldes brauchen Sie keine Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu berücksichtigen. Die Beiträge an die Bundesanstalt für Arbeit werden von der DKV überwiesen, ohne dass Sie als Versicherter etwas unternehmen müssen.
  • Der Beitrag für die PKV läuft während Krankheitszeiten unverändert weiter. Dies wird bei der Festlegung der Tagegeldhöhe berücksichtigt. 

 GKV:

  • Die Absicherung gegen Verdienstausfall in der GKV erfolgt über das Krankengeld. Dieses beträgt 70 Prozent des regelmäßigen Arbeitsentgelts, soweit es der Beitragsberechnung für die gesetzliche Krankenversicherung unterliegt, aber max. 90% des Nettogehalts. Die DKV bietet Ihnen die Möglichkeit, die Differenz zu Ihrem Nettogehalt abzusichern. Werfen Sie doch einmal einen Blick auf unsere Krankentagegeldversicherungen!
  • Krankengeld wird für maximal 78 Wochen innerhalb von 3 Jahren für die gleiche Krankheit gezahlt.
  • Soweit bei Betreuung eines erkrankten Kindes keine Leistungen durch den Arbeitgeber gewährt werden, besteht pro Kind und Jahr ein Anspruch auf Krankengeld von längstens 10 Arbeitstagen (Alleinstehende: 20 Arbeitstage).
  • Das Krankengeld wird bei Arbeitnehmern gekürzt um einen Versichertenanteil
  • für die gesetzliche Rentenversicherung von 9,75 Prozent und
    für die Arbeitslosenversicherung von 1,4 Prozent (ab dem 1. Januar 2011 von 1,5 Prozent).
  • Krankenversicherungsbeiträge sind auf das Krankengeld nicht zu zahlen (wohl aber auf anderweitiges Einkommen, das der Beitragspflicht unterliegt). 
     

 

Beitragsrückerstattung (BRE)
PKV: Die DKV als privates Krankenversicherungsunternehmen schüttet an ihre Kunden traditionell eine beachtliche Beitragsrückerstattung aus. Diese Beitragsrückerstattung reduziert den Beitrag der vollversicherten Kunden ganz individuell und unmittelbar.
GKV: In der GKV kann seit dem 1.4.2007 eine Beitragsrückerstattung nur über einen so genannten Wahltarif angeboten werden.

Nach welchen Kriterien erfolgt die Beitragsberechnung in der privaten Krankenversicherung (PKV)?

In der privaten Krankenversicherung (PKV) werden die Beiträge anhand des Eintrittsalters, des Geschlechts, des Versicherungsumfangs sowie des Gesundheitszustandes zu Beginn der Versicherung ermittelt. Zudem werden bei der Beitragsgestaltung die mit dem Alter steigenden Krankheitskosten berücksichtigt, indem Alterungsrückstellungen gebildet werden.

Welche Kündigungsmöglichkeiten bestehen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV)?

Wenn ein freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in die private Krankenversicherung (PKV) wechseln möchte, kann die freiwillige Mitgliedschaft in der GKV zum Ende des übernächsten Monats nach Eingang der Kündigung bei der GKV ordentlich gekündigt werden.

Beispiel:
Kündigungseingang bei der Krankenkasse (GKV) 12. Februar
+ zwei volle Monate - in diesem Fall März und April
die Mitgliedschaft in der GKV endet somit am 30. April

Ab dem 1. Mai kann dann eine Krankheitskostenvollversicherung bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen wie der DKV abgeschlossen werden.

Wahltarife: Besteht in der GKV eine Versicherung in einem so genannten "Wahltarif", kann eine Kündigung auch erst zu einem späteren Zeitpunkt möglich sein. Die Wahltarife der GKV (außer denen zur Teilnahme an besonderen Versorgungsformen) sehen Bindungsfristen von drei Jahren vor. Damit ist der Versicherte nicht nur an den Tarif, sondern auch an die Krankenkasse selbst gebunden. Die Bindungsfristen rechnen vom Tag der Anmeldung zu einem Wahltarif. Wird innerhalb einer laufenden Bindungsfrist ein weiterer Wahltarif gewählt, beginnt eine erneute 3-jährige Bindungsfrist.

Die Kündigung sollte schriftlich erfolgen. Sinnvollerweise geben Versicherte, die sich für einen Versicherungs-(Krankenkassen)-wechsel entschlossen haben, ihre Kündigung persönlich ab oder schicken sie per Einschreiben mit Rückschein. Die Krankenkasse ist verpflichtet, innerhalb von zwei Wochen nach Eingang der Kündigung eine Kündigungsbestätigung auszustellen.
Bei offenen Fragen sollte rechtzeitig mit der zuständigen Krankenkasse gesprochen werden. Alle Krankenkassen sind zur Beratung der Versicherten über ihre Rechte und Pflichten sowie zur Auskunftserteilung verpflichtet.

Ansprechpartner der DKV vor Ort finden
Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Welcher Personenkreis kann sich privat Krankenversichern?

Mit dem GKV-Finanzierungsgesetz 2010 werden Arbeitnehmer mit Ablauf des Jahres versicherungsfrei, in dem ihr Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt, sofern ihr Gehalt voraussichtlich auch im Folgejahr oberhalb dieser Grenze liegen wird. Arbeitnehmer, die nicht mehr der Versicherungspflicht in der GKV unterliegen, haben die Wahl: Sie können in der GKV bleiben oder sich bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichern. Selbstständige und Beamte sind aufgrund ihres beruflichen Status freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert und können daher unter Berücksichtigung der Kündigungsfristen jederzeit in die Private Krankenversicherung wechseln.

Privat versicherbarer Personenkreis:

  • versicherungsfreie Arbeitnehmer
  • freiwillige Mitglieder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) 
  • Selbständige 
  • Freiberufler
  • Beamte 
  • Studenten

Zusatzversicherungen können grundsätzlich alle gesetzlich Krankenversicherten und deren familienversicherten Angehörigen abschließen. Hier bietet die DKV für fast alle Personenkreise und Leistungsbereiche Tarife an, z.B. für den stationären Bereich, für Zahnersatz und Sehhilfen, für Vorsorgeuntersuchungen sowie für Urlaubs- und Geschäftsreisen in das Ausland.

Kann neben der Mitgliedschaft in der gesetzlichen Krankenversicherung auch eine private Krankenversicherung abgeschlossen werden?

Verschiedene Zusatzversicherungen, wie z.B. für Sehhilfen, Zahnersatz oder für das Krankenhaus können neben der Mitgliedschaft in der Gesetzlichen Krankenversicherung abgeschlossen werden.

Stationäre Zusatzversicherungen
Ambulante Zusatzversicherungen
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Was bedeutet die Pflicht zur Versicherung?
In der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gibt es seit dem 1.4.2007 eine Pflicht zur Versicherung für den der GKV zugeordneten Personenkreis.
Ab dem 1. Januar 2009 wird eine nachrangige Pflicht zur Versicherung auch in der privaten Krankenversicherung (PKV) eingeführt. Wer weder gesetzlich versichert ist oder dort versicherungspflichtig ist, noch einen Anspruch auf Leistungen eines anderen Versorgungssystems wie der freien Heilfürsorge hat, ist verpflichtet, sich in einem der angebotenen Tarife der PKV, die mindestens ambulante und stationäre Versorgung umfassen, zu versichern. Beamte sind nur insoweit zum Abschluss einer Krankenversicherung verpflichtet, wie ihre Krankheitskosten nicht durch die Beihilfe gedeckt sind.

Wer zuletzt gesetzlich krankenversichert war, wird Mitglied seiner letzten Krankenkasse. Wenn jemand zuletzt privat krankenversichert war, muss wieder einen Vertrag bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen abschließen. Wer bisher weder gesetzlich noch privat versichert war, wird in dem System versichert, dem er oder sie aufgrund der ausgeübten Tätigkeit zuzuordnen ist.

Die Pflicht zur Versicherung gilt auch für die Pflegeversicherung. Wer krankenversichert ist, muss auch pflegeversichert sein. Der neue Krankenversicherer muss den Versicherten deshalb auch in die Pflegeversicherung aufnehmen.

Stationäre Zusatzversicherung
Ambulante Zusatzversicherung

Was ist die Versicherungspflichtgrenze (Jahresarbeitsentgeltgrenze) und wie hoch ist diese?

Die Versicherungspflichtgrenze auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt, legt fest, bis zu welcher Höhe des jährlichen Bruttoarbeitsentgelts Arbeitnehmer der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen. Wer als Arbeitnehmer mit seinem Jahres-Bruttoeinkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, hat die Möglichkeit, sich in der privaten Krankenversicherung (PKV) zu versichern. Dafür muss die Versicherungspflichtgrenze voraussichtlich für ein Jahr überschritten werden. Diese Versicherungspflichtgrenze liegt im Jahr 2015 bei 54.900 EUR (4.575 EUR pro Monat).

(*Für Arbeitnehmer, deren Jahresarbeitsentgelt am 31.12.2002 über der Versicherungspflichtgrenze des Jahres 2002 lag und die an diesem Tag privat krankenversichert waren, gilt seit dem Jahr 2003 eine besondere Versicherungspflichtgrenze. Im Jahr 2015 beträgt diese 49.500 EUR (4.125 EUR monatlich)).

Schneller Wechsel in die Private Krankenversicherung ist seit 2010 wieder möglich
Mit der Gesundheitsreform 2007 ist unter anderem eine 3-Jahres-Wechselfrist in Kraft getreten. Demnach waren Arbeitnehmer erst versicherungsfrei, wenn die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) in drei aufeinander folgenden Kalenderjahren überschritten wurde. Diese Regelung gilt seit 2010 nicht mehr. Mit dem GKV-Finanzierungsgesetz 2010 werden Arbeitnehmer mit Ablauf des Jahres versicherungsfrei, in dem ihr Gehalt die Jahresarbeitsentgeltgrenze (JAEG) übersteigt, sofern ihr Gehalt voraussichtlich auch im Folgejahr oberhalb dieser Grenze liegen wird. Diese Neuregelung galt bereits für 2010.

Arbeitnehmer, die nicht mehr der Versicherungspflicht in der GKV unterliegen, haben die Wahl: Sie können in der GKV bleiben oder sich bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen versichern.

Für Selbständige, Freiberufler und Beamte war die 3-Jahres-Wechselfrist nicht maßgeblich; ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist für diesen Personenkreis unabhängig vom Einkommen möglich.

Bei Fragen sollte rechtzeitig mit der Krankenkasse gesprochen werden. Alle gesetzlichen Krankenkassen sind zur Beratung der Versicherten über ihre Rechte und Pflichten sowie zur Auskunftserteilung verpflichtet.

Ansprechpartner der DKV vor Ort finden

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und wie hoch ist diese?

Die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist die (Einkommens-) Grenze, bis zu der das Jahresarbeitsentgelt, bzw. bei freiwillig gesetzlich Versicherten auch die sonstigen relevanten Einkünfte, zur Bemessung des Beitrages in der GKV herangezogen werden. Sie beträgt im Jahr 2019 54.450 EUR jährlich (4.537,50 EUR monatlich). Bis zu diesem Einkommen wird der Beitrag zur GKV berechnet. Die Höhe des Beitrages ist abhängig von der Höhe des allgemeinen Beitragssatzes zur Sozialversicherung.

Versicherungsarten der DKV

Krankheitskostenvollversicherung
Was ist eine Krankheitskostenvollversicherung (Vollversicherung)?

Die private Krankheitskostenvollversicherung (auch Vollversicherung genannt) bietet einen umfassenden Versicherungsschutz. Der Versicherungsschutz umfasst i.d.R. Leistungen für ambulante, zahnärztliche und stationäre Heilbehandlungen im Krankheitsfall.
Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) kann der Versicherungsschutz individuell auf den jeweiligen Bedarf ausgerichtet werden. Das moderne Tarifangebot der DKV trägt dabei allen Bedürfnissen und Wünschen Rechnung.
Der Beitrag für eine private Krankheitskostenvollversicherung ist häufig günstiger als erwartet.

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Ergänzungs-/Zusatzversicherung
Was ist eine Zusatzversicherung (Ergänzungsversicherung)?

Mit einer Zusatzversicherung (auch Ergänzungsversicherung genannt) können Sie Ihren gesetzlichen Krankenversicherungsschutz aufstocken.
Versichert werden kann z.B. die Kostenerstattung für das Ein- oder Zweibettzimmer im Krankenhaus, die erstattungsfähigen Restkosten für eine ambulante Behandlung, Brillen oder Zahnersatz, die dem Versicherten als Kassenpatient verbleiben.

Stationäre Zusatzversicherungen
Ambulante Zusatzversicherungen
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Krankentagegeld
Was ist eine Krankentagegeldversicherung?

Die Krankentagegeldversicherung ist eine Verdienstausfallversicherung, die beim Arbeitnehmer nach Ablauf der Gehaltsfortzahlung durch den Arbeitgeber bzw. beim Selbständigen/Freiberufler nach Ablauf der mit dem Versicherer vereinbarten leistungsfreien Zeit eintritt.

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Wie melde ich eine Arbeitsunfähigkeit am schnellsten?

Eine Arbeitsunfähigkeit melden Sie am schnellsten

Wie erfolgt die Auszahlung des Krankentagegelds?

Nach der Meldung einer Arbeitsunfähigkeit erhält der Versicherungsnehmer/die versicherte Person Vordrucke. Bei Selbstständigen und Freiberuflern sind diese vom Arzt und dem Kunden auszufüllen; bei Angestellten zusätzlich ein Vordruck vom Arbeitgeber. Wir zahlen das Krankentagegeld nach Eingang der Formulare. Bei einer andauernden Arbeitsunfähigkeit ergänzt der Arzt das "Pendelformular" alle zwei Wochen. Dieses kann auch gefaxt werden. Damit sparen Versicherte Porto und erhalten ihre Leistungen noch schneller. Gesonderte Anschreiben oder zusätzliche Arbeitsunfähigkeitsatteste (zum Beispiel gelber Krankenschein) brauchen wir nicht.   

Pflegepflichtversicherung / Pflegeergänzungsversicherung
Was ist eine Pflegepflichtversicherung?

Die gesetzliche Pflegepflichtversicherung ist seit 1995 Pflichtversicherung für alle gesetzlich und privat Krankenversicherten einschließlich ihrer Familienangehörigen. Grundlage der Pflegeversicherung ist das Pflegepflichtversicherungsgesetz. Freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) können sich binnen drei Monaten nach Beginn der freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV von der Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung befreien lassen, wenn sie eine private Pflegeversicherung abschließen, deren Leistungen mindestens denen der sozialen Pflegeversicherung entsprechen.
Die Pflegepflichtversicherung leistet bei Eintritt der Pflegebedürftigkeit.

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Was ist eine Pflegeergänzungsversicherung?

Gerade bei Pflegebedürftigkeit führt die langfristige Inanspruchnahme von ambulanten Pflegediensten oder stationären Pflegeeinrichtungen zu dauerhaften finanziellen Belastungen, die meist weit über den gewährten Mindestleistungen aus der Pflegepflichtversicherung liegen. Eine weitere Vorsorge ist also sowohl neben einer sozialen wie auch neben der privaten Pflegepflichtversicherung zu empfehlen. Dabei können mit einer Pflegeergänzungsversicherung sowohl Geld- auch Sachleistungen abgesichert werden.

Die DKV bietet hierzu Pflegeergänzungsversicherungen an, mit denen die Lücken der Pflegepflichtversicherung sinnvoll geschlossen werden können.

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Auslandsreise-Krankenversicherung
Was ist eine Auslandsreise-Krankenversicherung?

Wer im Ausland erkrankt, wird oft als Privatpatient behandelt und muss im Bedarfsfall mit entsprechend hohen Kosten rechnen. Vor allem Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sollten eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Denn die GKV zahlt im Notfall nur die Behandlung vor Ort und das nur innerhalb der Europäischen Union und den Staaten, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Einen Rücktransport nach Hause zahlt sie nicht. Diese Kosten erstattet die Auslandsreise-Krankenversicherung sowie darüber hinaus gehende Leistungen wie beispielsweise die Ersatzbeschaffung wichtiger Dokumente oder länderspezifische Reiseinformationen.

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Online-Abschluss
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Welchen Versicherungsschutz bietet die DKV für die Entsendung von Mitarbeitern ins Ausland (Expatriates) an?

Bei der Entsendung eines Mitarbeiters in das Ausland müssen Arbeitgeber oftmals in vollem Umfang für die Kosten eintreten, die im Krankheitsfall dem Arbeitnehmer oder seinen Angehörigen entstehen. Das kann erhebliche Risiken beinhalten, die im Heimatland gar nicht oder nur teilweise bekannt sind.
Die Experten der DKV haben auf der Basis jahrzehntelanger Auslandserfahrung Versicherungstarife entwickelt, die mögliche Gefahrenquellen berücksichtigen und den unterschiedlichen Anforderungen gerecht werden.

Weitere Informationen zum Versicherungstarif GLOBALITY
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Vorsorge- / Serviceprodukte
Was sind Vorsorgeprodukte?

Heute sind die Untersuchungsmethoden auf einem sehr hohen Niveau. Nie war es leichter, der Entstehung von Krankheiten vorzubeugen, oder sie schon im Frühstadium zu erkennen und damit erfolgreich behandeln zu können. Ein Fortschritt, der Leben retten kann. Denn nicht nur weit verbreitete Erkrankungen wie z.B. Prostata- oder Brustkrebs haben bei rechtzeitiger Diagnose weitaus bessere Heilungschancen.
Mit vorbeugenden Maßnahmen - der so genannten Prophylaxe - und gesundheitsbewusstem Verhalten kann jeder Mensch selbst einen großen Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit leisten. Gerade für den Bereich der Gesundheitsvorsorge erhalten gesetzlich Krankenversicherte keine oder nur eingeschränkte Leistungen.
Die Vorsorgetarife der DKV erweitern den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungsschutz um die Gesundheitsvorsorge-Komponente.

Weitere Informationen zu den Vorsorgeprodukten der DKV
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Gruppenversicherung
Was ist eine Gruppenversicherung?

Unternehmen und Verbände sowie Standesorganisationen können mit der DKV so genannten Gruppenversicherungsverträge abschließen. Mehr als 750 Firmen und ca. 330 Verbände haben dies bereits getan.
Arbeitnehmer, Selbstständige oder Freiberufler können die Vorteile der DKV-Gruppenversicherung in Anspruch nehmen; dazu gehören unter anderem:

  • günstigere Beiträge
  • Annahmegarantie
  • Entfall der Wartezeiten
  • gleiche, günstige Konditionen auch für Familienangehörige

Voraussetzung ist, dass über den Arbeitgeber oder einen Berufsverband ein Gruppenversicherungsvertrag mit der DKV besteht.

Für bestimmte Berufsgruppen - wie z.B. Ärzte, Apotheker, Anwälte und Steuerberater - hat die DKV spezielle Tarife entwickelt, die genau auf die Bedürfnisse dieser Berufsgruppen ausgerichtet sind.

Weitere Informationen zur Gruppenversicherung
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Beihilfe
Was ist eine Beihilfe?

Die Fürsorgepflicht des Dienstherrn gebietet, dass er im Rahmen des Dienst- und Treueverhältnisses für das Wohl des Beamten und seiner Familie, auch für die Zeit nach Beendigung des Beamtenverhältnisses, zu sorgen hat.

Weitere Informationen zum Thema Beihilfe
Beihilfetarife der DKV
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Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Wer ist beihilfeberechtigt?

Beihilfeberechtigt sind Beamte, Beamtenanwärter, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit sowie ihre berücksichtigungsfähigen Familienangehörigen, Vorsorgeempfänger wie Ruhestandsbeamte (Pensionäre), Richter im Ruhestand, Witwen und Witwer sowie Waisen der vorstehend genannten Personen.

Weitere Informationen zum Thema Beihilfe
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Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Welche Angehörigen werden bei der Beihilfe berücksichtigt?

Neben Ehegatten (nicht selbst beihilfeberechtigt und mit einem Einkommen in bestimmter Höhe) zählen leibliche Kinder sowie Adoptiv-, Pflege-, Stief- und Enkelkinder (unter bestimmten Voraussetzungen) zu den berücksichtigungsfähigen Angehörigen.

Weitere Informationen zum Thema Beilhilfe
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Welche Aufwendungen werden von der Beihilfe anerkannt?

Aufwendungen für Geburt, Vorsorge, Krankheiten, Rehabilitation, Pflege und Tod, die

 

  • dem Grunde nach notwendig,
  • der Höhe nach angemessen, und
  • von der Beihilfe nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind.

 

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Beratung und Bedarfsanalyse

Wie kann ein Interessent eine persönliche Beratung durch die DKV erhalten?

Interessenten können einen Außendienst-Partner oder eine Geschäftsstelle online auf der www.dkv.com suchen. Alternativ dazu ist die Kontaktaufnahme per E-Mail über das Dialog-Center der www.dkv.com sowie per Telefon möglich.

Ansprechpartner finden

Wie kann der persönliche Versicherungsbedarf ermittelt werden?

Der richtige Versicherungsschutz ist von vielen individuellen Faktoren abhängig. Gerne beraten die DKV-Betreuer und Außendienst-Partner Interessente persönlich vor Ort.


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Beitragsrechner und Online-Abschluss

Kann der individuelle Beitrag online berechnet werden?

Auf der Internetseite www.dkv.com kann für jeden Tarif der individuelle Beitrag berechnet werden. Auf Grundlage dieser Berechnung ist auch eine unverbindliche Angebotanforderung sowie bei einigen Tarifen ein Online-Abschluss möglich.
Kunden, die bereits bei der DKV versichert sind, wenden sich an den für sie zuständigen Außendienst-Partner oder die zuständige Geschäftsstelle.

Beitrag Vollversicherung berechnen
Beitrag ambulante Zusatzversicherung berechnen
Beitrag stationäre Zusatzversicherung berechnen

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Kann bei der DKV eine Versicherung online abgeschlossen oder beantragt werden?

Einige der DKV-Tarife (z.B. Auslandsreise-Krankenversicherung) können online abgeschlossen oder beantragt werden. Ob ein Tarif online abschließbar ist oder nicht, sehen Sie in der Detailinformation des ausgewählten Tarifes bei unseren Produktinformationen & Beitrag.  

Zu den Produktinformationen & Beitrag
Kontaktformular - E-Mail an die DKV
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Medizinische Versorgung

Was bedeutet der Begriff "Medizinische Versorgung"?

Medizinische Versorgung bedeutet bei der DKV, ein eigenes Netzwerk von ausgewählten Leistungserbringern aufzubauen, das medizinische Versorgungsstrukturen und medizinische Leistungen bietet.

Weitere Informationen zur medizinischen Versorgung
Informationen zur DKV - Das Unternehmen Gesundheit!®

Warum bietet Das Unternehmen Gesundheit!® eigene Versorgungsstrukturen an?

Die DKV - Das Unternehmen Gesundheit!® bietet eigene Versorgungsstrukturen an, damit eine hohe Qualität bei Prävention, medizinischer Behandlung und Nachsorge gewährleistet wird.

Weitere Informationen zur medizinischen Versorgung
Informationen zur DKV - Das Unternehmen Gesundheit!®

Was ist das Besondere an den DKV-Versorgungsstrukturen?

Die eigenen Versorgungsstrukturen der DKV garantieren, dass die medizinische Versorgung bei Ärzten und Zahnärzten stattfindet, die auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse sind, und sich auch Zeit für ausführliche Patientengespräche nehmen.

Weitere Informationen zur medizinischen Versorgung
Informationen zur DKV - Das Unternehmen Gesundheit!®

Wodurch ist die hohe Qualität bei der medizinischen Versorgung gewährleistet?

Alle medizinischen Versorgungsangebote der DKV unterliegen einer ständigen Qualtiätskontrolle. Damit sind stets alle Leistungen auf dem neuesten Stand der medizinischen Erkenntnisse und garantieren eine hohe Qualtiät.

Weitere Informationen zur medizinischen Versorgung
Informationen zur DKV - Das Unternehmen Gesundheit!®

Leistungen

Gebühren, Arzthonorare und Taxikosten

Was ist die Gebührenordnung für Ärzte bzw. Zahnärzte und welche Regelhöchstsätze und Höchstsätze sieht sie vor?

Die amtliche Deutsche Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und Zahnärzte (GOZ) sieht für die Berechnung ärztlicher Leistungen eine Spanne vom Einfachen bis Dreieinhalbfachen (= Höchstsatz) des Gebührensatzes/der Grundgebühr vor.

Innerhalb dieses Gebührenrahmens sind die Gebühren unter Berücksichtigung der Schwierigkeit und des Zeitaufwandes der einzelnen Leistung sowie der Umstände bei der Ausführung nach billigem Ermessen des Arztes zu bestimmen. Die Schwierigkeit der einzelnen Leistung kann auch durch die Schwierigkeit des Krankheitsfalles begründet sein. In der Regel darf eine Gebühr nur zwischen dem Einfachen und dem 2,3-fachen des Gebührensatzes (=Regelhöchstsatz) bemessen werden; ein Überschreiten des 2,3-fachen des Gebührensatzes ist nur zulässig, wenn Besonderheiten dies rechtfertigen. Diese Besonderheit muss in der Rechnung schriftlich begründet werden. Für so genannten medizinisch-technische Leistungen (z.B. Röntgen) verringern sich die o.g. Sätze auf das 1,8- bzw. 2,5-fache, für Laboratoriumsuntersuchungen auf das 1,15- bzw. 1,3-fache.

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Wann muss eine Honorarvereinbarung mit dem Arzt vereinbart werden?

Die Höhe der einzelnen ärztlichen Gebühr bemisst sich gemäß der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. Zahnärzte (GOZ) nach dem Einfachen bis Dreieinhalbfachen (= Höchstsatz) des Gebührensatzes/der Grundgebühr. Reicht dieser Gebührenrahmen im Einzelfall aufgrund besonderer Schwierigkeiten nicht aus kann eine von der GOÄ/GOZ abweichende Höhe der Vergütung vereinbart werden. Eine solche Vereinbarung (Honorarvereinbarung) ist nach persönlicher Absprache im Einzelfall zwischen Arzt und Zahlungspflichtigem vor Erbringung der Leistung des Arztes in einem Schriftstück zu treffen. Dieses muss neben der Gebührenordnungsziffer und der Bezeichnung der Leistung, dem Steigerungssatz und dem vereinbarten Betrag auch die Feststellung enthalten, dass eine Erstattung der Vergütung durch Erstattungsstellen möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistet ist. Weitere Erklärungen darf die Vereinbarung nicht enthalten. Der Arzt hat dem Zahlungspflichtigen einen Abdruck der Vereinbarung auszuhändigen.

Die Möglichkeit einer Honorarvereinbarung ist jedoch nicht automatisch mit einer Erstattungspflicht des Krankenversicherers für darauf beruhende Honorare gleichzusetzen. Manche Tarife sehen eine Erstattung lediglich bis zu den Höchstsätzen der GOÄ vor; aber auch bei einem darüber hinaus gehenden Leistungsversprechen sind Höchstsatz überschreitende Honorare nur erstattungsfähig, wenn sie durch krankheits- bzw. befundbedingte Erschwernisse begründet und nach den Bemessungskriterien der Gebührenordnung angemessen sind. Sollte der Arzt eine Honorarvereinbarung abschließen wollen, sollte der Patient sich vor Abschluss mit der Krankenversicherung in Verbindung setzen.

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Erstattet die DKV Zuzahlungen wie z.B. Arzneimittelzuzahlungen oder Praxisgebühr?

Wenn ein entsprechender Tarif versichert ist, werden die Kosten für bestimmte Zuzahlungen im tariflichen Umfang erstattet.

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Zahlt die DKV die Taxikosten zum Arzt?

Transportkosten zum nächst erreichbaren Arzt oder Krankenhaus zur Erstversorgung nach einem Unfall bzw. Notfall werden erstattet, wenn der Tarif hierfür Leistungen vorsieht. Außerdem werden Transportkosten in Ausnahmefällen, z.B. Röntgentiefentherapie, intermittierende Hämodialyse, Chemotherapie und Transporte nach ambulanten Operationen in tariflicher Höhe erstattet.
Sonstige Fahrtkosten zu einer ambulanten Behandlung sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

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Ambulante und stationäre Behandlung

Behandlungsmethoden und Behandler
Kann ohne Überweisung ein Spezialist aufgesucht werden?

Kunden, die bei der DKV privat Krankenversichert sind, können direkt zu einem Spezialisten gehen und brauchen keine Überweisung des Hausarztes.

Bei bestimmten Tarifen werden 75 Prozent der entstandenen Kosten erstattet. Wird zuerst der Hausarzt aufgesucht, der dann ggf. an einen Spezialist überweist, steigt die Erstattung der Aufwendungen von 75 Prozent auf 100 Prozent.

Mit dem Serviceprodukt Best Care steht DKV-Kunden ein besonderer Service bei der Behandlung durch Spezialisten zur Verfügung, z.B. eine schnelle Terminvereinbarung bzw. Organisation durch die DKV.

Mehr Informationen zu Best Care

Ist bei der DKV die Behandlung durch einen Heilpraktiker versichert?

Sofern der versicherte Tarif hierfür Leistungen vorsieht, können Heilpraktiker im Sinne des deutschen Heilpraktikergesetzes in Anspruch genommen werden. Die Erstattungshöhe ist vom versicherten Tarif abhängig.

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DKV-Gesundheitstelefon

Übernimmt die DKV die Kosten für die Körperakupunktur?

Ja - unter bestimmten Voraussetzungen.

  1. Es sind Leistungen für ambulante behandlungen versichert.
  2. Es liegt ein chronisches Schmerzsyndrom vor.
  3. Konventionelle Verfahren haben bisher keinen ausreichenden Erfolg gezeigt.
  4. Es wird eine Nadel-Akupunktur durchgeführt.

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Zahlt die DKV eine Operation wegen Fehlsichtigkeit (Lasik-Operation)?

Die DKV tritt, in Abhängigkeit des gewählten Tarifs (z.B. BestMed Premium BM 5) mit Versicherungsleistungen zu 100 Prozent nach vorheriger Kostenzusage ein. Zur Prüfung des Leistungsanspruches ist in solchen Fällen ein ausführlicher augenärztlicher Behandlungs- und Befundbericht mit detaillierten Angaben zur medizinischen Indikation für den Eingriff erforderlich.

Informiert die DKV über die Kostenübernahme einzelner Behandlungsmethoden?

Bei Fragen zu einzelnen Behandlungsmethoden helfen das Kundeservice Center und das Gesundheitstelefon der DKV gerne weiter.

DKV-Gesundheitstelefon

Impfungen und Vorsorgemaßnahmen
Sind bei der DKV Schutzimpfungen versichert?

Die den Versicherungsträgern zugrunde liegenden Musterbedingungen (Allgemeine Versicherungsbedingungen) sehen vor, dass der Versicherungsschutz der medizinisch notwendigen Heilbehandlung wegen Krankheit und Unfallfolgen sowie gezielten Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen gilt.
Zugunsten der Versicherten hat die DKV bei der überwiegenden Mehrzahl der Tarife den Versicherungsschutz auf die Schutzimpfungen ausgedehnt, die von der Ständigen Impfkommission des Robert-Koch-Institutes (STIKO) allein in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht (also unabhängig von Beruf, Reisen, Wohnort, Freizeitgewohnheiten) für alle empfohlen werden (Standardimpfungen).
Darüber hinaus ist bei einigen Tarifen das Leistungsversprechen um die Schutzimpfungen erweitert, die bei Auslandsreisen ergänzend zu den auf Verlangen des Einreiselandes vorgeschriebenen Pflichtimpfungen von der Weltgesundheitsorganisation empfohlen werden.

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Empfohlene Schutzimpfungen  
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Stehen Vorsorgemaßnahmen/-untersuchungen bei der DKV unter Versicherungsschutz?

Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus den vertraglichen Vereinbarungen. Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen besteht Versicherungsschutz für die medizinisch notwendige Heilbehandlung wegen Krankheit oder Unfallfolgen. Darüber hinaus erstreckt sich der Versicherungsschutz auf Vorsorgeuntersuchungen nach gesetzlich eingeführten Programmen (gezielte Vorsorge).

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Arznei- und Heilmittel
Stellt die DKV eine Liste mit den erstattungsfähigen Arzneimitteln zur Verfügung?

Ein solches Verzeichnis gibt es bei der Privaten Krankenversicherung nicht. Erstattungsfähig sind alle Arzneimittel, welche von einem Arzt, Zahnarzt oder Heilpraktiker verordnet werden, aus der Apotheke bezogen werden und die medizinisch notwendig sind. Nährmittel, Stärkungsmittel, Mineralwässer, kosmetische Mittel, Mittel zur Hygiene und Körperpflege sowie Badezusätze gelten nicht als Arzneimittel.

Bei Fragen zur Erstattungsfähigkeit von Arzneimitteln helfen das Kundenservice Center und das Gesundheitstelefon der DKV gerne weiter.

Kontaktangebote der DKV

Muss ein Arzneimittel immer vom Arzt bzw. Heilpraktiker verordnet sein?

Zur tariflichen Erstattung muss immer ein Rezept bei der DKV eingereicht werden. Auf dem Rezept ist vom verordnenden Arzt oder Heilpraktiker neben Art und Menge der Arzneimittel die behandelte Person und von der Apotheke der Bezugsstempel und die Pharmazentralnummer des Medikaments zu vermerken. Quittungen reichen zur Erstattung nicht aus.

Gibt es Höchstsätze für die Erstattung von Heilmitteln (z.B. Massagen)?

In der Regel werden bei Heilmitteln die in Deutschland üblichen Preise erstattet. Welche dies sind, kann je nach Tarif variieren.

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Können Heilmittel überall in Deutschland in Anspruch genommen werden?

Voraussetzung ist i.d.R., dass die Behandlung von einem in eigener Praxis tätigen Masseur, Masseur und med. Bademeister, Krankengymnasten oder Physiotherapeuten in Deutschland durchgeführt wird.

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Müssen Heilmittel immer vom Arzt verordnet sein?

Alle Heilmittel müssen ärztlich verordnet sein. Diese Regelung ergibt sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen bzw. Tarifbedingungen.

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Erstattet die DKV Zuzahlungen wie z.B. Arzneimittelzuzahlungen oder Praxisgebühr?

Wenn ein entsprechender Tarif versichert ist, werden die Kosten für bestimmte Zuzahlungen im tariflichen Umfang erstattet.

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Hilfsmittel
Was sind Hilfsmittel?
Sie benötigen ein „größeres“ Hilfsmittel? Hierzu zählen zum Beispiel Hörgeräte, Schlafapnoe- und Beatmungsgeräte, Rollstühle, Prothesen und vieles mehr. Gern sind wir für Sie da und helfen Ihnen.
Es ist jetzt wichtig, das für Sie optimale Hilfsmittel zu finden und kurzfristig zu beschaffen.
Schließlich geht es darum, Ihnen den Alltag ein Stück weit zu erleichtern.
Ich benötige ein größeres Hilfsmittel. Was muss ich tun?

Nicht viel. Ihr Arzt hat Ihnen ein größeres Hilfsmittel verordnet. Dann rufen Sie einfach beim Hilfsmittelservice der DKV an. In einem persönlichen Gespräch können wir alles besprechen.  Unter 02 21 / 5 78 26 00 ist das Team des Hilfsmittelservice gern für Sie da.

Wenn Sie für den persönlichen Kundenbereich „Meine Versicherung“ im Internet registriert sind, können Sie auch dort Ihr Hilfsmittel beantragen.

Welche Unterlagen braucht die DKV?
Wir brauchen die ärztliche Verordnung, auf der die Diagnose und das erforderliche Hilfsmittel vermerkt sind. Ohne diese Unterlagen können wir Ihnen die Kosten später nicht erstatten.
Was tut der Hilfsmittelservice für mich?
Zunächst klären wir, ob das benötigte Hilfsmittel versichert ist. Steht einer vertraglichen Leistung nichts im Wege, beauftragen wir gern einen unserer Kooperationspartner in Ihrer Nähe. Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren erfolgreich mit leistungsfähigen Hilfsmittelanbietern zusammen. So können wir Ihnen garantieren, dass immer schnell ein kompetenter Ansprechpartner für Sie da ist.
In welchen Bereichen hat die DKV Partner?
  • Hörgeräteversorgungen
  • Schlaf-/Atem- /Sauerstoff-Therapien
  • Reha- und Medizintechnik (Sanitätshäuser)
  • Orthopädische Versorgungen (Prothesen und Orthesen)
  • Elektronische Bildschirmlesegeräte

Hilfsmittel-Partner der DKV

Wenn möglich, rechnen wir die Kosten für das Hilfsmittel auch direkt mit unseren Partnern ab.

Was tun unsere Kooperationspartner für Sie?

Vorteile für DKV Versicherte:

  • qualifizierte Beratung, welches Hilfsmittel für Sie das Richtige ist
  • schnelle und unbürokratische Lieferung
  • professionelle Einweisung – auch bei Ihnen zu Hause – wie das Hilfsmittelzu bedienen ist
  • regelmäßige Wartungen und sicherheitstechnische Kontrollen
  • Reparatur oder Austausch von defekten Hilfsmitteln
  • kostenloser Notdienst bei lebenserhaltenden Hilfsmitteln
Wie erreiche ich das Team des Hilfsmittelservice?

Unser Team des Hilfsmittelservices ist gern für Sie da. Sie erreichen uns unter
Telefon 02 21 /5 78 26 00 oder per E-Mail unter service@dkv.com

Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter
www.hilfsmittelservice.dkv.com

Schwangerschaft / Verhütung
Zahlt die DKV die Kosten für einen Geburtsvorbereitungskurs?

Sieht der versicherte Tarif Leistungen hierfür vor, werden für werdende Mütter die Kosten der Geburtsvorbereitung durch Hebammen oder Physiotherapeuten erstattet.

Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen

Zahlt die DKV die Kosten für eine Sterilisation?

Für eine Sterilisation besteht kein Leistungsanspruch, auch dann nicht, wenn andere empfängnisverhütende Methoden nicht möglich sind.
Sollte die Sterilisation allerdings aus medizinischen Gründen wegen einer Krankheit notwendig sein, ist die Prüfung der Kostenerstattung anhand eines ärztlichen Attestes möglich.

Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen

Zahlt die DKV die Kosten für eine künstliche Befruchtung?

Besteht bei Ehepaaren ein unerfüllter Kinderwunsch, können - nach ausführlicher Diagnostik beider Partner - Maßnahmen der "assistierten Reproduktion" erforderlich werden. Dazu zählen die rein medikamentöse Behandlung mit Hormonpräparaten, Inseminationen sowie die Maßnahmen einer künstlichen Befruchtung. In welchem Umfang Versicherungsleistungen zur Verfügung gestellt werden können, wird anhand der individuellen Befunde von der DKV geprüft.

Zahlt die DKV die Kosten für die Pille oder andere Präparate zur Empfängnisverhütung?

Empfängnisverhütende Mittel (z.B. Antibabypillen, Spiralen) dienen im Allgemeinen nicht der medizinisch notwendigen Heilbehandlung und begründen somit keinen Anspruch auf Versicherungsleistungen.

Nur in den seltenen Fällen, in denen empfängnisverhütende Mittel therapeutisch eingesetzt werden, ersetzt die DKV auch Aufwendungen für empfängnisverhütende Mittel. Voraussetzung hierfür ist, dass die medizinische Notwendigkeit für deren Einsatz durch individuelle Befunde nachgewiesen ist.

Krankenhaus
Zahlt die DKV die Kosten für eine Kurmaßnahme?

Es besteht kein Leistungsanspruch für Kur- und Sanatoriumsbehandlungen sowie für Rehabilitationsmaßnahmen der gesetzlichen Rehabilitationsträger wenn der Tarif nichts anderes vorsieht. Sollte kein Anspruch auf Leistungen bei einem gesetzlichen Rehabilitationsträger gegeben sein, kann ggf. zusätzlich ein Tarif bei der DKV abgeschlossen werden.

Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen

Muss jede stationäre Behandlung der DKV mitgeteilt werden und ist eine vorherige schriftliche Zusage erforderlich?

Jede Krankenhausbehandlung ist innerhalb von zehn Tagen nach ihrem Beginn, durch den Versicherungsnehmer oder eine bevollmächtigte Personen, anzuzeigen. In den meisten Fällen wird dies jedoch bereits vom Krankenhaus veranlasst.
Bei Behandlungen in gemischten Krankenanstalten (= Krankenhäuser die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen) ist eine vorherige Zusage der DKV erforderlich, da ansonsten der Leistungsanspruch entfällt. Diese Regelung ergibt sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über die verschiedenen Krankenhauskategorien können Sie sich auf der DKV.com informieren.

Zur Krankenhaussuche
Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen
Kontaktangebote der DKV

Müssen DKV-Versicherte in Vorleistung treten, wenn sie im Krankenhaus stationär behandelt werden?

Das Krankenhaus rechnet die Unterkunftskosten direkt mit der DKV ab, sofern bei Aufnahme im Krankenhaus die DKV-Card vorgelegt, oder eine Abtretungserklärung im Krankenhaus unterschrieben wird.
Bei weiteren Fragen hilft das Kundenservice Center der DKV gerne weiter: Telefon 0 800 / 3 74 64 44 (gebührenfrei)


Kontaktangebote der DKV

Zahnbehandlung und Zahnersatz

Heil- und Kostenplan
Eine umfangreiche Behandlung/Erneuerung des Gebisses soll erfolgen - was ist zu tun?

Ihr Zahnarzt erstellt Ihnen vor Behandlungsbeginn einen spezifizierten Kostenvoranschlag (Heil- und Kostenplan). Bitte reichen Sie diesen bei der DKV ein. Wir akzeptieren auch eine Kopie. Gern können Sie uns die Unterlagen auch faxen oder per E-Mail senden. Der Heil- und Kostenplan muss die gesamte Behandlung widerspiegeln (Gesamtsanierungskonzept). Auch die Material- und Laborkosten solten spezifiziert ausgewiesen sein. Sie erhalten dadurch einen Überblick über die voraussichtlichen Kosten. Gleichzeitig kann die DKV klären, für welche Maßnahmen ein Anspruch auf Versicherungsleistungen besteht. Sie erfahren, wie hoch Ihr Eigenanteil ist. Daher sollten Sie frühzeitig mit dem behandelnden Zahnarzt sprechen.

Die Kosten für die Erstellung eines Heil- und Kostenplans erstattet die DKV tariflich. Die Gebühren für die Erstellung des Heil- und Kostenplans liegen zwischen 28,45 Euro und 43,30 Euro.

Tarifbedingungen einsehen oder herunterladen
Informationen zur GOZ
Checkliste Zahn einsehen oder herunterladen

Wie kann sich ein Kunde über den konkreten Leistungsanspruch für die angeratenen zahnärztlichen Maßnahmen informieren?

Ihr Zahnarzt erstellt Ihnen vor Behandlungsbeginn einen so genannten Heil- und Kostenplan. Bitte reichen Sie diesen bei der DKV ein. der Heil- und Kostenplan muss die gesamte Behandlung widerspiegeln. Auch die Material- und Laborkosten sollten spezifiziert ausgewiesen sein. Bei Zahnzusatzversicherungen ist die Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung wichtig. Nur dann kann ein konkreter Leistungsbetrag ermittelt werden. Wir akzeptieren auch eine Kopie. gern können Sie uns die Unterlagen auch faxen oder per E-Mail schicken.

Die Kosten für die Erstellung eines Heil- und Kostenplans erstattet die DKV tariflich.

Die DKV ermittelt an Hand des Heil- und Kostenplans, ob die geplanten Maßnahmen grundsätzlich vom versicherten Tarif gedeckt sind. In Einzelfällen kann darüber hinaus auch eine Rückfrage erforderlich sein. Es werden Auskünfte und/oder Unterlagen benötigt. Dies können angefertigte Befundunterlagen sein, wie zum Beispiel:

  • Röntgenbilder
  • Modell
  • Mund-Fotos etc

Um fachgerecht entscheiden zu können, stehen der DKV Zahnärzte beratend zur Seite. Nach abgeschlossener Prüfung erhält der Kunde eine schriftliche Mitteilung über die Höhe der Versicherungsleistungen.

Informationen zur GOZ

Checkliste Zahn

Erstattet die DKV die Kosten für die Erstellung eines Heil- und Kostenplans?

Die Kosten für das Erstellen eines Heil- und Kostenplans übernimmt die DKV im tariflichen Umfang. Die Berechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Die Gebühren liegen zwischen 28,45 Euro und 43,30 Euro.

Informationen zur GOZ 

Welche Angaben muss ein Heil- und Kostenplan beinhalten?

Der Heil- und Kostenplan für privatärztliche Behandlungen ist nicht an eine bestimmte Form gebunden. Der Inhalt ist so zu gestalten, dass der Patient die Behandlung und die veranschlagten Gebühren nachvollziehen kann. Folgende Angaben sind wichtig:

  • Name und Anschrift des Zahnarztes/Stempel,
  • Name und Anschrift des Patienten,
  • Ausstellungsdatum,
  • Bezeichnung „Heil- und Kostenplan“ oder „Kostenvoranschlag“,
  • Zahnschema mit dem Befund und Behandlungsplan,
  • Spezifikation der geplanten Leistungen,
  • Bezeichnung der zu behandelnden Zähne,
  • Anzahl der jeweiligen Leistungen,
  • Nummern der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) bzw. der Gebührenordnung der Ärzte (GOÄ)
  • Leistungstext der Gebührenordnungsnummer 
  • Gebührenfaktor/Steigerungssatz/Multiplikator und Einzelbeträge,
  • Material- und Laborkosten
  • Gesamtsumme und
  • ggf. vorhersehbare Begründungen, wobei der Zahnarzt zur Begründung erst bei Erstellung der Rechnung verpflichtet ist.

Wir akzeptieren auch Kopien. Gern können Sie uns die Unterlagen faxen oder per E-Mail senden. 

Verblendungen
Werden Mehrkosten für Verblendungen von der DKV erstattet?

Die DKV bietet viele unterschiedliche, auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Patienten im Gesundheitswesen zugeschnittene, Tarife an. Da das Leistungsversprechen von Tarif zu Tarif unterschiedlich ist, sollte vor der Behandlung abgeklärt werden, in welchem Umfang die Mehraufwendungen einer Verblendung vergütet werden.
Als erstattungsfähig erkennt die DKV an - sofern der versicherte Tarif keine andere Regelung vorsieht - die angemessenen Mehrkosten für Verblendungen (Keramik oder Kunststoff) von Zahnkronen, Brücken oder Einlagenfüllungen aus Edelmetall (Goldlegierung) für die Zähne 16 bis 26 und 36 bis 46 an.

Tarifbeschreibungen herunterladen
Zahnschema herunterladen

Implantate
Was sind Implantate?

Als Implantat bezeichnet man in der Zahnheilkunde eine künstliche Zahnwurzel. Diese ist industriell hergestellt und meistens aus Titan. Sie wird operativ in einen zahnlosen Kieferbereich eingepflanzt. Der in die Mundhöhle hineinragende Pfeiler dient später als Befestigung des Zahnersatzes. Ist die künstliche Zahnwurzel eingeheilt, kann die Versorgung mit Zahnersatz erfolgen. Der endgültige Zahnersatz wird auf dem Implantat befestigt. Dieser kann aus Kronen, Brücken oder Prothesen bestehen.

Die DKV bietet viele unterschiedliche Tarife an. Diese sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Patienten zugeschnitten. Das Leistungsversprechen ist von Tarif zu Tarif unterschiedlich. Bitte klären Sie vor Beginn der Behandlung, ob und in welchem Umfang Implantate versichert sind.

Ihr Zahnarzt erstellt Ihnen vor Behandlungsbeginn einen spezifizierten Heil- und Kostenplan. Sofern die Implantation und die prothetische Versorgung durch einen Zahnarzt erfolgt, kann dieser die geplanten Leistungen in einem Heil- und Kostenplan zusammenfassen.

Bitte reichen Sie diesen bei der DKV ein.

Weitere Informationen zum Heil- und Kostenplan

Was ist zu beachten, wenn die Implantatversorgung und die anschließende prothetische Versorgung von zwei Zahnärzten vorgenommen wird?

Die Implantatversorgung und die Prothetik werden von zwei Zahn-/Ärzten durchgeführt. Hier ist die Absprache der zwei behandelnden Zahn-/Ärzte von zentraler Bedeutung. Denn nur so können diese ein stimmiges Gesamtsanierungskonzept planen.
Beide Zahn-/Ärzte erstellen Ihnen vor Behandlungsbeginn spezifizierte Heil- und Kostenpläne. Bitte reichen Sie diese zusammen bei der DKV ein.   

Weitere Informationen zum Heil- und Kostenplan

Funktionsanalyse und -therapie
Was sind funktionsanalytische und -therapeutische Maßnahmen?

Funktionsanalytische und funktionstherapeutische Maßnahmen dienen zum Einen der Diagnostik. Mit ihnen können Störungen

  • der Funktion der Kiefergelenke,
  • der Kaumuskulatur und
  • der Zähne

erkannt werden.

Zum Anderen umfassen die funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Maßnahmen auch die anschließende Therapie. Die Maßnahmen helfen, die Störungen zu beheben.

Erstattet die DKV die Kosten für die Funktionsanalyse und -therapie?

Die gesetzliche Krankenversicherung zahlt keine funktionsanalytischen und funktionstherapeutischen Leistungen.  Bei privat versicherten Patienten können diese im Versicherungsschutz eingeschlossen sein.

Die DKV bietet viele unterschiedliche  Tarife an. Diese sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Patienten zugeschnitten. Das Leistungsversprechen von Tarif zu Tarif unterschiedlich. Bitte klären Sie vor Beginn der Behandlung, ob und in welchem Umfang funktionsanalytische und funktionstherapeutische Maßnahmen versichert sind.

Tarifbeschreibungen einsehen oder herunterladen

Gebühren und Honorarvereinbarung
Was ist die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)?

Die berufliche Leistung des Zahnarztes ist nach der Gebührenordnung für Zahnärzte/GOZ zu berechnen. Sie gilt in erster Linie für die Behandlung von Privatpatienten. Im bestimmten Rahmen gilt sie auch für gesetzlich Versicherte.

Diese Gebührenordnung ist eine Verordnung der Bundesregierung. Zusätzlich zur Gebührenordnung für Zahnärzte existiert auch eine Gebührenordnung für Ärzte. Hiernach ist die Vergütung für die beruflichen Leistungen des Arztes zu berechnen. Der Zahnarzt kann auf Leistungen der Gebührenordnung für Ärzte/GOÄ zurückgreifen. Hierbei ist er an bestimmte Voraussetzungen gebunden.

GOZ /GOÄ herunterladen

Wann ist eine Honorarvereinbarung zwischen Patient und Zahnarzt notwendig?

Nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ist das Honorar in der Regel zwischen dem 1fachen und dem 2,3fachen Satz (Regelhöchstsatz) zu bemessen. Besonderheiten bei der Leistungserbringung können ein Honorar bis zum 3,5fachen Satz rechtfertigen. Der Zahnarzt kann innerhalb des Gebührenrahmens die Gebühren nach billigem Ermessen bestimmen. Berücksichtigen muss er hierbei:

  • die Schwierigkeit 
  • den Zeitaufwand und
  • die Umstände bei der Ausführung

der einzelnen Leistung.

Die Schwierigkeit kann auch durch einen schwierigen Krankheitsfall begründet sein. Ein Überschreiten des Höchstsatzes ist zulässig. Dieser liegt beim 3,5fachen Satz. Zahnarzt und Zahlungspflichtiger (Patient) müssen dann eine rechtswirksame Vereinbarung treffen. Diese ist vor Erbringung der Leistung zu vereinbaren.  

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Was muss eine Honorarvereinbarung enthalten?

Folgende besondere Anforderungen werden an eine Honorarvereinbarung gestellt:

  • persönliche Absprache im Einzelfall
  • angemessene Höhe
  • Abschluss vor Erbringung der Leistung
  • Vereinbarung in einem Schriftstück

Das Schriftstück muss Folgendes enthalten:

  • die Gebührennummer
  • die Beziehung der Leistung
  • den Steigerungssatz
  • den vereinbarten Betrag und
  • den Hinweis, dass die Erstattung durch Erstattungsstellen möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistet ist.

Weitere Erklärungen darf die Vereinbarung nicht enthalten.

Die DKV bietet viele unterschiedliche Tarife an. Diese sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Patienten zugeschnitten. Das Leistungsversprechen ist von Tarif zu Tarif unterschiedlich. Bitte klären Sie vor Beginn der Behandlung und Unterzeichnung einer Honorarvereinbarung ab, ob und in welchem Umfang die Mehrkosten versichert sind.

 

  • Abschluss vor Erbringung der Leistung
  • Vereinbarung in einem Schriftstück (neben Nummer und der Bezeichnung der Leistung, dem Steigerungssatz und dem vereinbarten Betrag der Hinweis, dass die Erstattung durch Erstattungsstellen (Krankenversicherer, Krankenkasse oder Beihilfestelle) möglicherweise nicht in vollem Umfang gewährleistet ist)
  • Persönliche Absprache im Einzelfall
  • Angemessene Höhe
  • keine weiteren Erklärungen

Nach der amtlichen Begründung zur Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) können Honorarvereinbarungen eine berechtigte Funktion haben, wenn bei einem besonders schwierigen Krankheitsbild, eine in üblicher Zeit mit normalen Mitteln nicht zu erbringende Leistung notwendig ist. Außerdem ist eine Honorarvereinbarung denkbar bei

  • einer weit überdurchschnittlichen Qualität und Präzision der zahnärztlichen Leistung, oder
  • einer vom Patienten über das notwendige Maß hinaus verlangten, besonders anspruchsvollen, Leistung.

Die Privaten Krankenversicherungen - so auch die DKV - bieten viele unterschiedliche, auf die jeweiligen Bedürfnisse der einzelnen Patienten im Gesundheitswesen zugeschnittene Tarife an. Da das Leistungsversprechen von Tarif zu Tarif bzw. Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich ist, sollte vor einer Behandlung und einer Unterzeichnung der Honorarvereinbarung abgeklärt werden, in welchem Umfang die Mehraufwendungen vergütet werden. Eine Honorarvereinbarung kann vorab an die DKV gesendet werden, die dann nach entsprechender Prüfung schriftlich die Höhe der zu erwartenden Versicherungsleistungen mitteilt.

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Auslandsaufenthalt

Besteht Versicherungsschutz bei einer Erkrankung während eines Auslandsaufenthaltes ohne spezielle Auslandsreise-Krankenversicherung?

Der Versicherungsschutz erstreckt sich in der Krankheitskosten- und in der Krankenhaustagegeldversicherung grundsätzlich auf die Heilbehandlung in Europa. Die Kostenerstattung erfolgt in Höhe der im Ausland üblichen Kosten, max. in Höhe der in Deutschland entstandenen Kosten. Während des ersten Monats eines vorübergehenden Auslandsaufenthaltes besteht auch ohne besondere Vereinbarung Versicherungsschutz im außereuropäischen Ausland. Auslandsaufenthalte mit voraussichtlicher Dauer von mehr als zwölf Monaten müssen vor Reisebeginn angezeigt werden.

In Notfällen - beispielsweise bei akut notwendiger Einweisung in stationärer Behandlung oder einem medizinisch notwendigen Rücktransport - hilft das Kundenservice Center weiter. Bei Anrufen aus dem Ausland gilt die Telefonnummern + 49 / 2 21 / 57 89 40 05.

In welchen Ländern sind die Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV gültig?

Alle Auslandsversicherungstarife der DKV bieten  - egal ob Geschäfts- oder Urlaubsreise - einen weltweiten Versicherungsschutz.

Mehr Informationen zu den Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV

Gibt es eine spezielle Rufnummer für "Notfälle" im Ausland?

Für die Kontaktaufnahme aus dem Ausland steht die so genannte Notrufnummer rund um die Uhr zur Verfügung: + 49 / 2 21 / 57 89 40 05.

Besteht als Privatpatient auch im Ausland die freie Arzt- und Krankenhauswahl?

Im Ausland besteht die freie Arzt- und Krankenhauswahl, sofern Versicherungsschutz für den Auslandsaufenthalt besteht. Voraussetzung ist, dass es sich um einen dort niedergelassenen Arzt handelt. Bei einem Krankenhausaufenthalt muss es sich um ein allgemein anerkanntes Krankenhaus handeln. Dies kann auch eine Privatklinik sein.

Was ist zu tun, wenn es im Ausland zu einer Krankenhausbehandlung kommt?

Ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt im Ausland unvermeidbar, sollten DKV-Kunden mit der DKV Kontakt aufnehmen. Die Telefonnummer lautet: +49 / 2 21 / 57 89 40 05.

Werden die Kosten für einen Rücktransport aus dem Ausland übernommen?

In allen Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV werden die Mehrkosten für einen medizinisch notwendigen Krankenrücktransport im tariflichen Umfang übernommen.

Besteht eine Krankheitskostenvollversicherung, so sind die tariflichen Leistungen entsprechend dem abgeschlossenen Tarif maßgeblich.

Mehr Informationen zu den Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV

Sind bei einem Auslandsurlaub bestimmte Sportarten, z.B. Tauchen, Fallschirmspringen, etc. vom Versicherungsschutz ausgeschlossen?

Die Krankenversicherungstarife der DKV kennen keine Einschränkung aufgrund Ausübung eines Sports oder einer Freizeitaktivität.

Mehr Informationen zu den Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV

Muss eine Reise der DKV vorher mitgeteilt werden?

Bei bestimmten Tarifen, der so genannten VollMed-Tarife, ist die DKV vor Beginn der Reise zu informieren. Ansonsten ist es nicht erforderlich, der DKV eine Reise vorab anzuzeigen.

Mehr Informationen zu den Auslandsreise-Krankenversicherungen der DKV

Wie müssen Auslandsrechnungen eingereicht werden?

Sie können uns bedenkenlos Kopien schicken. Wir brauchen keine Originale mehr.

Die Rechnungen müssen enthalten:

  • Vor- und Zuname der behandelten Person
  • die Krankheitsbezeichnung (Diagnose)
  • die einzelnen ärztlichen Leistungen mit Behandlungsdaten und Einzelpreisen
  • bei zahnärztlicher Heilbehandlung muss die Rechnung Angaben zu den behandelten oder ersetzten Zähnen enthalten   

Rezepte sind mit der dazugehörigen Arztrechnung, der Rechnung über Heil- und Hilfsmittel zusammen mit der Verordnung einzureichen und müssen enthalten:

  • Name der versicherten Person
  • Name des verordneten Arzneimittel
  • der Preis
  • den Quittungsvermerk

Die DKV kann für in ausländischer Sprache erstellte Rechnungen beglaubigte Übersetzungen der Belege in deutscher Sprache verlangen. Eventuell hierfür entstehende Kosten trägt der Versicherungsnehmer.

Die in einer Fremdwährung entstandenen Kosten werden zum aktuellen Kurs des Tages, an dem die Belege bei der DKV eingehen, in Euro umgerechnet. Als Kurs des Tages gilt der offizielle Euro-Wechselkurs der Europäischen Landeszentralbank. Für nicht gehandelte Währungen, für die keine Referenzkurse festgelegt wurden, gilt der Kurs gemäß "Währungen der Welt", Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Frankfurt/Main, nach jeweils neuestem Stand, es sei denn, die versicherte Person weist durch einen Bankbeleg nach, dass sie die zur Bezahlung der Rechnungen notwendigen Devisen zu einem ungünstigeren Kurs erworben hat. Kreditkarten- und Bankgebühren sind nicht erstattungsfähig.

Merkblatt zu Rechnungsangaben bei Behandlung im Ausland

Anschriften der DKV

Leistungsfall

Leistungsantrag stellen
Wie schicke ich meine Belege zur DKV? Gibt es hierfür ein Formular?

Ja. - Mit unserem Formular "Leistungsantrag" können Sie die Belege schnell und unproblematisch zu uns schicken. Bitte nutzen Sie daher möglichst diesen Vordruck:

Zum Download: Formular Leistungsantrag (Excel- und PDF-Format)

Verschiedene Wege zu uns:

Postweg

Sie können uns bedenkenlos Kopien schicken. Wir brauchen keine Originale mehr.

Bitte schicken Sie immer

  • alle Anlagen mit (z.B. Material- und Laborkostenrechnung(en) bei einer Zahnbehandlung)
  • Kopien mit Erstattungsvermerk, wenn ein anderer Kostenträger (z.B. gesetzliche Krankenversicherung) vorleistet.

Wir schicken grundsätzlich keine Belege mehr zurück. Bitte heften und klammern Sie keine Belege. Fassen Sie auch nicht mehrere auf einem Blatt zusammen. Denn nur "lose" Belege können wir elektronisch auslesen.


Unsere Adresse:
DKV Deutsche Krankenversicherung AG
50594 Köln

Internet
Gern können Sie Belege und Unterlagen auch online einreichen. Weitere Informationen finden Sie unter www.dkv.com/meineversicherungen.

Kontaktformular
Kontaktformular - E-Mail an die DKV

RechnungsApp
Möchten Sie mehr über unsere RechnungsApp erfahren?   (www.dkv.com/apps)

Fax
Kostenvoranschläge, medizinische oder sonstige Unterlagen können Sie auch per Telefax schicken. Unsere Faxnummer: 01805 / 78 60 00 (14ct/Min. aus deutschem Festnetz, abweichende Kosten aus Mobilfunknetz)  

 

Was ist zu tun, wenn eine Arbeitsunfähigkeit oder ein Pflegefall eintritt?

Die Antragsunterlagen für das Krankentagegeld bei Arbeitsunfähigkeit oder Leistungen aus der Pflegeversicherung können über das Kundenservice Center angefordert werden.

 

Kontaktformular - E-Mail an die DKV
Krankentagegeldversicherung - Produktinformationen & Beitrag
Pflegeversicherung - Produktinformationen & Beitrag

Wie und wann muss eine Arbeitsunfähigkeit der DKV gemeldet werden?

Sofern eine Verdienstausfallversicherung (Krankentagegeldversicherung) bei der DKV besteht, muss die Arbeitsunfähigkeit bis spätestens drei Tage nach dem vereinbarten Leistungsbeginn gemeldet werden, um Konsequenzen einer verspäteten Meldung zu vermeiden. Bei verspätetem Zugang der Anzeige wird das Krankentagegeld, sofern ein Leistungsanspruch besteht, erst vom Zugangstage an gezahlt.
Nach der Meldung schickt die DKV die Formulare für das Krankentagegeld an den Kunden.

Wie wird die Auszahlung von Krankenhaustagegeld beantragt?

Für die Erstattung des Krankenhaustagegeldes benötigt die DKV eine formlose Bescheinigung mit folgenden Angaben:

- Name der behandelten Person
- Dauer der Behandlung
- Diagnose
- Stempel, Datum und Unterschrift vom Krankenhaus

Worauf ist bei Arzt-/Zahnarztrechnungen zu achten, bevor diese zur Erstattung eingereicht werden?

Bevor eine Rechnung eingereicht wird, sollte geprüft werden, ob folgende Angaben enthalten sind:

 

  • Name des Patienten
  • Bezeichnung der Krankheit (Diagnose)
  • Behandlungstage
  • Nummern der Gebührenordnung
  • Bezeichnung der einzelnen berechneten Leistungen
  • jeweiligen Betrag und den Steigerungssatz für die Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) oder Zahnärzte (GOZ)

Hohe Rechnungen sollten am besten unbezahlt und unverzüglich zur Prüfung auf Richtigkeit bei der DKV eingereicht werden. So können eventuelle Unstimmigkeiten rechtzeitig geklärt und das Zahlungsziel nicht aus den Augen verloren werden.
Arzneimittelrezepte müssen immer mit dem Stempel der Apotheke versehen sein und sollten zusammen mit den dazugehörigen Behandlungsrechnungen eingereicht werden. Rechnungen über Heil- und Hilfsmittel, z.B. Hörgeräte, müssen zusammen mit der Verordnung des Arztes eingereicht werden.

Worauf ist bei einer Zahnarztrechnung zu achten, wenn ich diese zur Erstattung einreiche?

Eine Rechnung muss insbesondere folgende Angaben enthalten:

  • Name des Patienten
  • Behandlungstage
  • Nummern der Gebührenordnung
  • Bezeichnung des behandelten Zahnes
  • Bezeichnung der einzelnen berechneten Leistungen
  • jeweiligen Betrag und den Steigerungssatz für die Leistungen nach der Gebührenordnung für Zahnärzte/GOZ oder Ärzte/GOÄ

Für Zahnarztrechnungen gibt es seit dem 1. Juli 2012 einen einheitlichen Vordruck. den Liquidationsvordruck finden Sie in der Gebührenordnung für Zahnärzte/GOZ.

Bitte achten Sie darauf, dass auch die Material- und Laborkosten spezifiziert ausgewiesen sind. Bei Zahnzusatzversicherungen ist die Vorleistung der gesetzlichen Krankenversicherung wichtig. Nur dann kann der konkrete Leistungsbetrag ermittelt werden. Wir akzeptieren auch Kopie. Gern können Sie uns die Unterlagen auch faxen oder per E-Mail schicken.

Hohe Rechnungen reichen Sie am besten unbezahlt ein. Sie können damit ein unnötiges Kostenrisiko vermeiden.

Können Rechnungen bzw. Belege auch gesammelt eingereicht werden?

Rechnungen/Belege können gesammelt eingereicht werden. Dadurch können Sie Zeit sparen und Ihren Aufwand verringern.

Wie wird die Kostenübernahme für eine Psychotherapie beantragt?

Ist eine Psychotherapie angeraten, muss vor Beginn der Behandlung eine schriftliche Leistungszusage durch die DKV erfolgen. Die hierfür erforderlichen Antragsunterlagen können vor Beginn der Behandlung, telefonisch sowie schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail angefordert werden.


Anschriften der DKV

Wie müssen Auslandsrechnungen eingereicht werden?

Sie können uns bedenkenlos Kopien schicken. Wir brauchen keine Originale mehr.

Die Rechnungen müssen enthalten:

  • Vor- und Zuname der behandelten Person
  • die Krankheitsbezeichnung (Diagnose)
  • die einzelnen ärztlichen Leistungen mit Behandlungsdaten und Einzelpreisen
  • bei zahnärztlicher Heilbehandlung muss die Rechnung Angaben zu den behandelten oder ersetzten Zähnen enthalten   

Rezepte sind mit der dazugehörigen Arztrechnung, der Rechnung über Heil- und Hilfsmittel zusammen mit der Verordnung einzureichen und müssen enthalten:

  • Name der versicherten Person
  • Name des verordneten Arzneimittel
  • der Preis
  • den Quittungsvermerk

Die DKV kann für in ausländischer Sprache erstellte Rechnungen beglaubigte Übersetzungen der Belege in deutscher Sprache verlangen. Eventuell hierfür entstehende Kosten trägt der Versicherungsnehmer.

Die in einer Fremdwährung entstandenen Kosten werden zum aktuellen Kurs des Tages, an dem die Belege bei der DKV eingehen, in Euro umgerechnet. Als Kurs des Tages gilt der offizielle Euro-Wechselkurs der Europäischen Landeszentralbank. Für nicht gehandelte Währungen, für die keine Referenzkurse festgelegt wurden, gilt der Kurs gemäß "Währungen der Welt", Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank, Frankfurt/Main, nach jeweils neuestem Stand, es sei denn, die versicherte Person weist durch einen Bankbeleg nach, dass sie die zur Bezahlung der Rechnungen notwendigen Devisen zu einem ungünstigeren Kurs erworben hat. Kreditkarten- und Bankgebühren sind nicht erstattungsfähig.

Merkblatt zu Rechnungsangaben bei Behandlung im Ausland

Anschriften der DKV

Bearbeitung eines Leistungsantrages
Schickt die DKV die Rechnungen nach der Erstattung automatisch zurück?

Wir schicken keine Originalbelege zurück. Im Zuge der Digitalisierung erfassen wir inzwischen alle Belege elektronisch.

Deshalb brauchen wir keine Originalbelege mehr. Dies gilt beispielsweise auch für Finanzämter oder Beihilfestellen.

Sie können uns also bedenkenlos Kopien schicken. Oder nutzen Sie die neuen Medien.

Am einfachsten geht es über den Kundenbereich „Meine Versicherungen“, die DKV App oder die DKV GesundheitsApp.

Wer hilft bei Fragen zum Leistungsantrag weiter?

Bei Fragen rund um den Leistungsantrag hilft das Kundenservice Center der DKV gerne weiter: Telefon 0 800 / 3 74 64 44 (gebührenfrei) . Sie können mit der DKV auch per E-Mail Kontakt aufnehmen: Kontaktformular

Wie erfolgt die Auszahlung des Krankentagegeldes?

Nach der Meldung einer Arbeitsunfähigkeit werden dem Versicherungsnehmer/der versicherten Person entsprechende Vordrucke zugesandt. Diese sind vom behandelnden Arzt, dem Patienten und/oder dem Arbeitgeber auszufüllen und der DKV zurückzusenden. Das Krankentagegeld wird dann, sofern ein Leistungsanspruch besteht, zur Verfügung gestellt. Bei einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit muss der Nachweis über die bestehende Arbeitsunfähigkeit durch den behandelnden Arzt alle zwei Wochen auf dem so genannten "Pendelformular" erneuert werden. Die Auszahlung des Krankentagegeldes erfolgt dann ebenfalls alle zwei Wochen.
Der Vordruck wird mit der Leistungsabrechnung zurückgeschickt. Der Einfachheit halber können die Vordrucke auch per Fax an die DKV übermittelt werden.


Kontaktdaten der DKV im Überblick
Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Was ist ein Vorversicherungsnachweis und wer stellt diesen aus?

Ein Vorversicherungsnachweis ist eine Bescheinigung über die Vertragsdauer bei einem anderen privaten Krankenversicherungsunternehmen bzw. über die Mitgliedschaftsdauer bei einer gesetzlichen Krankenversicherung. Der Vorversicherungsnachweis wird benötigt, damit die Vorversicherungszeit angerechnet werden kann. So ist ein Übertritt in die private Krankenversicherung möglich, ohne Wartezeiten bei der Leistungsinanspruchnahme durchlaufen zu müssen.

Der Vorversicherungsnachweis kann bei der vorherigen Versicherung schriftlich oder telefonisch angefordert werden. Aus dem Nachweis müssen der Beginn und das Ende der Mitgliedschaft/des Vertrages hervorgehen.

Mehr Informationen zum Begriff "Wartezeiten"

Nichtärztliche Heilberufe
Welche Hilfsmittel sind bei der DKV versichert?

Der Umfang des Versicherungsschutzes ergibt sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen und den jeweiligen Tarifbedingungen. Hierin ist auch geregelt, welche Hilfsmittel versichert sind und ob Besonderheiten - wie eine vorherige schriftliche Zusage - zu beachten sind.

Kunden, die für den persönlichen Kundenbereich myDKV im Internet registriert sind, können zudem den Hilfsmittel-Service online nutzen. In myDKV können auch direkt die jeweils für die versicherten Personen gültigen Tarifbeschreibungen heruntergeladen werden.

Informationen zum Kundenbereich myDKV
Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen

Stellt die DKV im Pflegefall Hilfsmittel zur Verfügung?

Hilfsmittel sollen grundsätzlich und in allen dazu geeigneten Fällen auf Leihbasis bezogen werden. Die Kooperationspartner der DKV stellen in diesem Bereich eine hochwertige und qualitätsgesicherte Versorgung sicher, die auf Grund der großen Erfahrung und Logistik innerhalb kürzester Zeit (oft innerhalb von nur zwei Werktagen) zur Verfügung gestellt werden kann.

Werden Hilfsmittel ohne Veranlassung durch den Pflegeversicherer erworben, entfällt aus Gründen der Wirtschaftlichkeit grundsätzlich ein Leistungsanspruch. Es besteht nur für Hilfsmittel ein Leistungsanspruch, die im Pflegehilfsmittelverzeichnis des Versicherers aufgeführt sind. Es empfiehlt sich daher - vor der Versorgung mit Hilfsmitteln - immer zunächst Kontakt mit der DKV aufzunehmen und dort die Versorgung sowie entsprechende Informationen zu beantragen. Dies gilt insbesondere auch dann, wenn z.B. eine Verlegung aus dem Krankenhaus in den häuslichen Bereich ansteht. Die schnellstmögliche Versorgung wird auch auf diesem Weg nicht behindert und Fehl- oder Überversorgung, deren Zeit und evtl. auch Kosten zu Lasten des Versicherten gehen, vermieden.

 

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Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Pflegeversicherung herunterladen

Wie können im Pflegefall Hilfsmittel beantragt werden?

Sofern bereits Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst festgestellt worden ist, reicht ein Anruf bei der DKV. In der Regel liegen alle erforderlichen Unterlagen in Form des Gutachtens über die Pflegebedürftigkeit vor, so dass die Notwendigkeit für ein Hilfsmittel bereits während des Anrufs oder kurz danach geprüft und festgehalten werden kann.

Die DKV wird - im Einverständnis des Versicherungsnehmers - im weiteren Verlauf die Auslieferung der Hilfsmittel über einen ihrer Kooperationspartner veranlassen, so dass innerhalb kürzester Zeit eine Versorgung des Versicherten sichergestellt werden kann. Die Kosten für das Hilfsmittel werden - sofern der Leistungsanspruch bestätigt werden konnte - ohne weitere Eigenbeteiligung für den Versicherten durch die DKV übernommen.

Bei Fragen hilft das Kundenservice Center der DKV gerne weiter:
Telefon 0 800 / 3 74 64 44 (gebührenfrei) .


Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Welche Heilmittel sind bei der DKV versichert?

Bei Krankengymnastik, Massagen, Fangopackungen, medizinischen Bädern, Elektrotherapien und vielen anderen Heilmitteln handelt es sich in der Regel um versicherte Heilmittel. Gern senden wir Ihnen ein Verzeichnis zu. Diesem können Sie die versicherten Heilmittel entnehmen.

 

Gebührenordnung einsehen oder herunterladen

Wo können die Heilmittel in Anspruch genommen werden?

Heilmittel jeglicher Art sollten in geeigneten Praxisräumen durchgeführt werden. Sind Sie unsicher? Dann rufen Sie uns an oder schicken uns einen Kostenvoranschlag. Dann können wir Ihnen eine verbindliche Auskunft erteilen.

Gibt es Höchstpreise für Heilmittel?
Hier ist der vereinbarte Versicherungsschutz ausschlaggebend. Gern senden wir Ihnen ein Verzeichnis der erstattungsfähigen Höchstsätze zu.
Zahlt die DKV die Kosten für Ergotherapie?
Ja, wenn alle anderen Voraussetzungen auch erfüllt sind. Wir benötigen manchmal medizinische Unterlagen. Diese sollten ausführlich sein und die medizinische Notwendigkeit bestätigen. Sobald die Unterlagen ausgewertet wurden, erhalten Sie Nachricht von uns.
Krankenhausbehandlung im In-/Ausland
Was ist zu tun, wenn es im Ausland zu einer Krankenhausbehandlung kommt?

Ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt im Ausland unvermeidbar, sollten DKV-Kunden mit der DKV Kontakt aufnehmen. Die Telefonnummer lautet: +49 / 2 21 / 57 89 40 05.

Müssen DKV-Versicherte in Vorleistung treten, wenn sie im Krankenhaus stationär behandelt werden?

Das Krankenhaus rechnet die Unterkunftskosten direkt mit der DKV ab, sofern bei Aufnahme im Krankenhaus die DKV-Card vorgelegt, oder eine Abtretungserklärung im Krankenhaus unterschrieben wird.
Bei weiteren Fragen hilft das Kundenservice Center der DKV gerne weiter: Telefon 0 800 / 3 74 64 44 (gebührenfrei)


Kontaktangebote der DKV

Muss jede stationäre Behandlung der DKV mitgeteilt werden und ist eine vorherige schriftliche Zusage erforderlich?

Jede Krankenhausbehandlung ist innerhalb von zehn Tagen nach ihrem Beginn, durch den Versicherungsnehmer oder eine bevollmächtigte Personen, anzuzeigen. In den meisten Fällen wird dies jedoch bereits vom Krankenhaus veranlasst.
Bei Behandlungen in gemischten Krankenanstalten (= Krankenhäuser die auch Kuren bzw. Sanatoriumsbehandlungen durchführen) ist eine vorherige Zusage der DKV erforderlich, da ansonsten der Leistungsanspruch entfällt. Diese Regelung ergibt sich aus den Allgemeinen Versicherungsbedingungen. Über die verschiedenen Krankenhauskategorien können Sie sich auf der DKV.com informieren.

Zur Krankenhaussuche
Allgemeine Versicherungsbedingungen (inkl. Tarife) herunterladen
Kontaktangebote der DKV

Wie wird die Auszahlung von Krankenhaustagegeld beantragt?

Für die Erstattung des Krankenhaustagegeldes benötigt die DKV eine formlose Bescheinigung mit folgenden Angaben:

- Name der behandelten Person
- Dauer der Behandlung
- Diagnose
- Stempel, Datum und Unterschrift vom Krankenhaus

Zahlt die DKV einen Rücktransport aus dem Ausland?

Der Rücktransport an den Heimatwohnsitz der versicherten Person steht unter Versicherungsschutz, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt und der abgeschlossene Tarif Leistungen für einen Rücktransport vorsieht. Eine medizinische Notwendigkeit besteht z.B. dann, wenn vor Ort im Ausland keine ausreichende Behandlungsmöglichkeit besteht und der Patient bzw. Versicherte zum Zwecke der ausreichenden medizinischen Versorgung nach Deutschland transportiert werden muss. Versichert sind dann die Mehrkosten für einen solchen Transport. Mit Mehrkosten sind die Aufwendungen gemeint, die durch den Rücktransport zusätzlich entstehen.

Psychotherapie
Was müssen Sie bei einer Psychotherapie oder einem Psychotherapeuten beachten?

Sie erhalten Leistungen für eine ambulante Psychotherapie, wenn Sie vor Beginn eine schriftliche Zusage von uns erhalten haben. Voraussetzung: Die Behandlung ist medizinisch notwendig. Ferner müssen Sie einen der im Folgenden genannten niedergelassenen approbierten Ärzte wählen:

  • Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
  • Psychiater und Psychotherapeut
  • Facharzt für Psychotherapeutische Medizin
  • Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
  • Psychosomatiker und Psychotherapeut
  • Psychotherapie oder Psychoanalyse

Sie können auch einen Psychologischen Psychotherapeuten aufsuchen. Bei Kindern und Jugendlichen wählen Sie bitte einen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. Diese müssen niedergelassen und im Arztregister eingetragen sein.

Zur Diagnostik und Indikationsstellung übernehmen wir die Aufwendungen für bis zu insgesamt fünf so genannte probatorische Sitzungen. Sofern Sie einen der oben genannten Therapeuten wählen, übernehmen wir die Kosten auch ohne vorherige schriftliche Zusage.  

Wie beantragen Sie die Kostenübernahme für eine Psychotherapie?

Die erforderlichen Unterlagen schicken wir Ihnen gern zu. Rufen Sie uns einfach an oder schreiben Sie uns.
 

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Anschriften und Telekommunikationsdaten der DKV

Beitragsrückerstattung
Betragsrückerstattung (BRE) – was ist das überhaupt?

Als privates Krankenversicherungsunternehmen nutzen wir gerne die Möglichkeit, Ihr gesundheits- und kostenbewusstes Verhalten zu belohnen! Wir zahlen einen Teil der gezahlten Beiträge an Sie zurück, wenn Sie keine Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen, oder geringfügige Rechnungsbeträge selbst begleichen. In Summe profitierten in 2020 ca. 30% unserer Kunden von zurückgezahlten Beiträgen.

  • Beitragsrückerstattungen können garantiert sein (garantierte BRE).
  • Sie können aber auch vom Erfolg des Versicherers abhängen (erfolgsabhängige BRE).

Sie möchten wissen, wie hoch Ihre künftige Beitragsrückerstattung voraussichtlich sein wird? Diese Information können Sie im Online-Kundenportal „Meine Versicherungen“ abrufen.

Attraktive Services – viele Vorteile:
Kennen Sie diesen persönlichen Kundenbereich „Meine Versicherungen“ bereits? Sie können dort zahlreiche Anliegen online abwickeln oder sich Ihre Post zusätzlich in ein digitales Postfach einstellen lassen. Und unsere Vorteilswelt nutzen. Registrieren Sie sich einfach unter www.dkv.com/meineversicherungen - der Schlüssel zu Ihrem persönlichen Kundenbereich!

Unsere Tipps für Sie:
  • Warten kann sich lohnen! Sammeln Sie Ihre Rechnungen im Laufe eines Kalenderjahres.
  • Reichen Sie diese erst ein, wenn die Summe der Versicherungsleistungen höher ist als Ihre tariflich vereinbarte Selbstbeteiligung.

Beispiel: Sie haben eine Selbstbeteiligung von 400 Euro. Ihre zu erwartende Beitragsrückerstattung beträgt 500 Euro. Eine Einreichung von Rechnungen lohnt sich in diesem Fall erst, wenn der Erstattungsbetrag für die eingereichten Leistungen 900 Euro übersteigt.

Welche Voraussetzungen müssen für die Auszahlung einer Beitragsrückerstattung (BRE) erfüllt sein?

Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 wurden keine Versicherungsleistungen für ambulante und zahnärztliche Behandlungen erstattet.*

Dabei ist maßgeblich:

  • Datum der (zahn)ärztlichen Behandlung, nicht das Rechnungsdatum.
  • Bei Rezepten das Bezugsdatum, nicht das Ausstellungsdatum.​​​​

Leistungen für stationäre Behandlungen haben keinen Einfluss auf die Ermittlung der Beitragsrückerstattung.
Die Versicherung hat während des gesamten Geschäftsjahres 2020 bestanden. 

Erfolgsabhängige BRE (alle Tarife außer Tarif VollMed M4)

  • Die Versicherung bestand am 30. Juni 2021 immer noch (z.B. keine Umstellung in Notlagentarif!).
    Es gibt Ausnahmen: z.B. Kündigung der Versicherung nach dem 31. Dezember 2020 wegen Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Die Höhe der Beitragsrückerstattung, die wir an Sie zurückzahlen, ist je nach Tarif abhängig entweder von der Anzahl der leistungsfreien Versicherungsjahre oder dem im jeweiligen Tarif festgelegten Betrag. Wir haben dies für Sie in der folgenden Staffel aufbereitet:

Staffel für die Beitragsrückerstattung ansehen (PDF Format)

Garantierte Beitragsrückerstattung (nur für den Tarif VollMed M4)

  • Bei Tarifumstellungen in 2020 in den Tarif VollMed M4 verfällt die Beitragsrückerstattung aus den vorher bestehenden Tarifen. In dem Fall erfolgt eine anteilige Auszahlung. Sollten aus den Vortarifen Leistungen in Anspruch genommen werden, hat dies keinen Einfluss auf die Ermittlung der Beitragsrückerstattung.
  • Bei einer Kündigung der Versicherung zum 31. Dezember 2020 entfällt der Anspruch auf BRE.
    Es gibt Ausnahmen:  z.B. Kündigung der Versicherung nach dem 31. Dezember 2020 wegen Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Bei einer Beendigung der Versicherung ab 2. Januar 2021, bleibt der Anspruch auf Beitragsrückerstattung erhalten.
     

* Ob für Ihren Vertrag gegebenenfalls Vorsorgeuntersuchungen für die Ermittlung der Beitragsrückerstattung unschädlich sind, entnehmen Sie bitte Ihren Tarifbedingungen. 

Wann und wie wird die Beitragsrückerstattung ausgezahlt?

Wann?

Die Beitragsrückerstattung kommt automatisch Mitte des jeweiligen Folgejahres.

  • Die Auszahlung der erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattung für die VollMed M4 Tarife erfolgt Ende Juni des Folgejahres.
  • Die Auszahlung der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung für alle anderen Tarife erfolgt Ende Juli des Folgejahres.

Wie?

Die Auszahlung der Beitragsrückerstattung erfolgt automatisch auf das uns bekannte Konto. Sie brauchen nichts zu unternehmen.


Kann die Beitragsrückerstattung auf ein anderes als das bekannte Konto überwiesen werden?

  • Eine Änderung der Bankverbindung können wir für die Zukunft aufnehmen.
  • Die Auszahlung Ihrer Beitragsrückerstattung ist je Vertrag ausschließlich auf ein Konto möglich.
Wer entscheidet über die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung?
  • Der Vorstand der DKV prüft in jedem Jahr auf’s Neue, ob eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung ausgezahlt werden kann.
  • Der verantwortliche Treuhänder muss der Entscheidung des Vorstands zustimmen.
Hat die Beitragsrückerstattung Einfluss auf meinen steuerlich absetzbaren Beitrag der Kranken- und Pflegepflichtversicherung?
  • Die Beitragsrückerstattung mindert Ihren steuerlich absetzbaren Beitragsanteil (Staf-Ba) der privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung. 
  • Und zwar in dem Jahr, in dem Sie die Beitragsrückerstattung erhalten. 
  • Konkret: Die BRE für 2020 wird in 2021 von Ihrem StafBa abgezogen. 
  • Abgezogen wird jedoch nur der Anteil der Beitragsrückerstattung, der der Basisabsicherung entspricht. 
  • Dies passiert automatisch. Die konkreten Informationen dazu finden Sie in der Bescheinigung der steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen, die wir Ihnen jedes Jahr im Januar zuschicken.

Wichtig für Sie: Als Ihr Gesundheitsversicherer dürfen wir Ihnen keine steuerrechtlichen Fragen beantworten. Wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder an Ihr zuständiges Finanzamt.
 

Wie beeinflusst eine unterjährige Anwartschaft die BRE?

In der Zeit der Anwartschaftsversicherung besteht kein aktiver Versicherungsschutz. Darum können wir für diese Zeit keine Beiträge zurückzahlen.

Warum bekomme ich beim Wechsel in den Standardtarif (STN / STB) keine BRE?

Beim Wechsel in den Standardtarif bis zum 30. Juni des Folgejahres wird auch für das Vorjahr keine BRE gezahlt, da der Wechsel in den Standardtarif eine Beitragsrückerstattung ausschließt.

Welche Tarife erhalten keine BRE?

Welche Tarife oder Tarifkombinationen an der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung teilnehmen und in welcher Höhe, wird vom Versicherer jährlich mit Zustimmung des Treuhänders entschieden.

Vertrag

Beginn des Versicherungsschutzes

Wann beginnt der Versicherungsschutz bei der DKV?

Grundsätzlich gilt: Der Versicherungsschutz beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt - jedoch nicht vor Zustellung des Versicherungsscheins oder einer schriftlichen Annahmeerklärung der DKV.
Sind Wartezeiten vorgesehen, beginnt der Versicherungsschutz erst nach Ablauf der Wartezeiten.

Was sind Wartezeiten?

Wartezeiten sind leistungsfreie Zeiten des Versicherers, gerechnet ab Vertragsbeginn. Die allgemeine Wartezeit beträgt drei Monate. Die besonderen Wartezeiten betragen für Entbindung, Psychotherapie, Zahnbehandlung, Zahnersatz und Kieferorthopädie acht Monate. Wartezeiten entfallen bei einem Unfall (z.B. Heilbehandlung aufgrund eines Autounfalls).

Was ist ein Vorversicherungsnachweis und wer stellt diesen aus?

Ein Vorversicherungsnachweis ist eine Bescheinigung über die Vertragsdauer bei einem anderen privaten Krankenversicherungsunternehmen bzw. über die Mitgliedschaftsdauer bei einer gesetzlichen Krankenversicherung. Der Vorversicherungsnachweis wird benötigt, damit die Vorversicherungszeit angerechnet werden kann. So ist ein Übertritt in die private Krankenversicherung möglich, ohne Wartezeiten bei der Leistungsinanspruchnahme durchlaufen zu müssen.

Der Vorversicherungsnachweis kann bei der vorherigen Versicherung schriftlich oder telefonisch angefordert werden. Aus dem Nachweis müssen der Beginn und das Ende der Mitgliedschaft/des Vertrages hervorgehen.

Mehr Informationen zum Begriff "Wartezeiten"

Bescheinigungen und Nachweise

Wo können Bescheinigungen oder Nachweise bei der DKV angefordert werden?

Grundsätzlich können jegliche Bescheinigungen (z.B. Beitragsbescheinigung, Bescheinigung für den Arbeitgeber etc.) telefonisch oder schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail unter Angabe der Versicherungsnummer bei der DKV angefordert werden. Im Internet stehen Ihnen im persönlichen Kundenbereich Meine Versicherungen personalisierte Online-Formulare zur Verfügung.

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Was ist eine Arbeitgeberbescheinigung und wer stellt diese aus?

Wenn Angestellte privat Krankenversichert sind, steht ihnen grundsätzlich ein Beitragszuschuss vom Arbeitgeber zu. Zur Erlangung dieses Zuschusses müssen Angestellte ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung des Krankenversicherers vorlegen. Diese Bescheinigung nennt man "Arbeitgeberbescheinigung" oder "Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber".

Die Bescheinigung kann telefonisch sowie schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail unter Angabe der Versicherungsnummer bei der DKV angefordert werden. Im persönlichen Kundenbereich myDKV im Internet stehen hierzu personalisierte Online-Formulare zur Verfügung.

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Gibt es Bescheinigungen, die die DKV automatisch ausstellt?

Grundsätzlich stellt die DKV nur Bescheinigungen aus, wenn der Versicherungsnehmer diese anfordert. Wenn ein Versicherungsnehmer möchte, dass bestimmte Bescheinigungen (z.B. Beitragsbescheinigungen für das Finanzamt - das bedeutet einmal pro Jahr - ausgestellt wird, kann dies der DKV mitgeteilt werden.
Die DKV wird dann dafür sorgen, dass die gewünschte Bescheinigung einmal pro Jahr automatisch an den Versicherungsnehmer gesandt wird.

Die Bescheinigungen zur Vorlage beim Arbeitgeber wird automatisch bei jeder Beitragsänderung ausgestellt.

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Stellt die DKV einen neuen Versicherungsschein aus, wenn der Versicherunggschein verloren geht?

Sollte ein Versicherungsschein verloren gehen, kann ein Ersatzversicherungsschein telefonisch sowie schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail unter Angabe der Versicherungsnummer bei der DKV angefordert werden.

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Was ist ein Vorversicherungsnachweis und wer stellt diesen aus?

Ein Vorversicherungsnachweis ist eine Bescheinigung über die Vertragsdauer bei einem anderen privaten Krankenversicherungsunternehmen bzw. über die Mitgliedschaftsdauer bei einer gesetzlichen Krankenversicherung. Der Vorversicherungsnachweis wird benötigt, damit die Vorversicherungszeit angerechnet werden kann. So ist ein Übertritt in die private Krankenversicherung möglich, ohne Wartezeiten bei der Leistungsinanspruchnahme durchlaufen zu müssen.

Der Vorversicherungsnachweis kann bei der vorherigen Versicherung schriftlich oder telefonisch angefordert werden. Aus dem Nachweis müssen der Beginn und das Ende der Mitgliedschaft/des Vertrages hervorgehen.

Mehr Informationen zum Begriff "Wartezeiten"

Vertragsänderung / Kündigung

Vertragsänderungswünsche
Was ist zu tun, wenn der Versicherungsvertrag geändert werden soll?

Eine Änderung des Versicherungsvertrages bedarf der Schriftform. Vorher ist eine Kontaktaufnahme mit der DKV sinnvoll, um den Änderungswunsch und die damit verbundenen Voraussetzungen und Formalitäten persönlich besprechen und klären zu können.

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Was muss beachten werden, wenn Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) eintritt?

Bei Eintritt der Versicherungspflicht in der GKV, zum Beispiel durch Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit, können Sie die private Krankheitskostenversicherung innerhalb von drei Monaten rückwirkend zum Eintritt der Versicherungspflicht kündigen. Ihre Kündigung muss in Textform (z.B. Brief oder E-Mail) erfolgen.

Der Eintritt der Krankversicherungspflicht ist von Ihnen innerhalb von zwei Monaten nachzuweisen. Eine entsprechende Bescheinigung erhalten Sie bei Ihrer GKV. Die Zwei-Monats-Frist beginnt erst, wenn Sie von uns zum Einreichen des Nachweises aufgefordert werden. Erhalten wir den Nachweis nicht, ist Ihre Kündigung unwirksam.
Kündigen Sie Versicherung erst nach Ablauf der Kündigungsfrist von drei Monaten, wird diese zum Ende des Monats wirksam, in dem Sie den Eintritt der Pflichtversicherung nachweisen.

Sie können sich aber auch die erworbenen Rechte aus dem Versicherungsverhältnis erhalten. Ist zu erwarten, dass die Krankenversicherungspflicht nur vorübergehend ist, kann das Versicherungsverhältnis unter bestimmten Voraussetzungen als Anwartschaftsversicherung fortgeführt werden. Dafür ist ein reduzierter Anwartschaftsbeitrag von Ihnen zu zahlen.

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Versicherungsschutz den neuen Gegebenheiten anzupassen und etwa eine Krankheitskostenvollversicherung in eine Ergänzungsversicherung zum gesetzlichen Krankenversicherungsschutz umzuwandeln. Das Kundenservice Center und die DKV-Außendienstpartner helfen bei Fragen gerne weiter.

Kündigung
Der Versicherungsvertrag soll gekündigt werden - was ist zu tun?

Die Kündigung eines Versicherungsvertrages bedarf immer der Textform (z.B. Brief oder E-Mail). Sind Kündigungsfristen einzuhalten, so gilt das Datum des Eingangs der Kündigung bei der DKV. Vor einer Kündigung empfiehlt es sich, Kontakt mit der DKV aufzunehmen. So können die jeweils gültigen Kündigungsfristen und ggf. Alternativen zur Kündigung (z.B. Vertragsumwandlung) besprochen werden. Das Kundenservice Center und die DKV-Betreuer im Außendienst helfen gerne weiter.

Bitte denken Sie daran, es gilt die allgemeine Krankenversicherungspflicht. Möchten Sie Ihre Krankheitskostenvollversicherung kündigen, ist für die versicherte Person bei einem anderen Unternehmen eine neue Krankheitskostenvollversicherung abzuschliessen. Diese muss den Anforderungen an die gesetzliche Pflicht zur Versicherung genügen und nahtlos an die bisherige Versicherung anknüpfen. Der Nachweis über die Folgeversicherung muss innerhalb der Kündigungsfrist eingehen.

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Wie muss eine Auslandsreise-Krankenversicherung gekündigt werden?

Die Kündigung einer Auslandsreise-Krankenversicherung bedarf immer der Textform (z.B. Brief oder E-Mail). Sind Kündigungsfristen einzuhalten, so gilt das Datum des Eingangs der Kündigung bei der DKV. Bei weiteren Fragen helfen das Kundenservice Center der DKV und die DKV-Betreuer im Außendienst gerne weiter.

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Welche ordentlichen Kündigungsfristen gelten für die Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung?

Bei der Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende eines jeden Versicherungsjahres. Die Kündigung ist jedoch frühesten zum Ablauf der vereinbarten Mindestvertragsdauer möglich.

Der Versicherungsvertrag ist zunächst auf die Dauer von zwei Versicherungsjahren abgeschlossen. Er verlängert sich jeweils um ein weiteres Versicherungsjahr, wenn der Versicherungsnehmer nicht fristgemäß kündigt. Das erste Versicherungsjahr beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn); es endet am 31. Dezember des betreffenden Kalenderjahres. Die folgenden Versicherungsjahre fallen mit dem Kalenderjahr zusammen.

Beispiel
Versicherungsvertrag beginnt am 1. Juli 2006
Demnach endet das erste Versicherungsjahr am 31. Dezember 2006.
Eine Kündigung ist zum Ende des zweiten Versicherungsjahres möglich, in diesem Beispiel also zum 31. Dezember 2007. Die Kündigung muss zur Wahrung der Kündigungsfrist bis zum 30. September 2007 bei der DKV eingegangen sein.

Besonderheit
Bei den VollMed Tarifen M1, M2, M3, M4, MAR, Tarife M5, SZ1, SZ2 und Z1 gilt folgende Regelung: Der Versicherungsnehmer kann das Versicherungsverhältnis zum Ende eines jeden Versicherungsjahres, frühestens zum Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, mit einer Frist von drei Monaten kündigen.

Welche ordentlichen Kündigungsfristen gelten für die Krankentagegeldversicherung?
Der Tarif KTAG zum Beispiel, kann zum Ende eines jeden Versicherungsjahres gekündigt werden. Die Kündigung muss in Textform (z.B. Brief oder E-Mail) erfolgen. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Der Tarif KTAG kann z.B. auch nur für
einzelne versicherte Personen kündigen. Das erste Versicherungsjahr beginnt mit dem im Versicherungsschein genannten Zeitpunkt und endet am 31. Dezember des betreffenden Kalenderjahres. Die folgenden Versicherungsjahre stimmen mit dem Kalenderjahr überein.
Was ist ein Versicherungsjahr in der Krankheitskosten- und Krankenhaustagegeldversicherung?

Das erste Versicherungsjahr beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn); es endet am 31. Dezember des betreffenden Kalenderjahres. Die folgenden Versicherungsjahre fallen mit dem Kalenderjahr zusammen.

Beispiel
Versicherungsbeginn ist der 1. Juli 2006
Ende des 1. Versicherungsjahres = 31. Dezember 2006
Beginn des 2. Versicherungsjahres = 1. Januar 2007

Was ist ein Versicherungsjahr in der Krankentagegeldversicherung?

Das erste Versicherungsjahr beginnt mit dem im Versicherungsschein bezeichneten Zeitpunkt (Versicherungsbeginn); es endet mit Ablauf des elften darauf folgenden Monats. Die folgenden Versicherungsjahre beginnen jeweils am Ersten des Monats, der auf den Ablauf des ersten Versicherungsjahres folgt.

Beispiel
Versicherungsbeginn ist der 1. Oktober 2006
Ende des 1. Versicherungsjahres = 30. September 2007
Beginn des 2. Versicherungsjahres = 1. Oktober 2007

Was muss beachten werden, wenn Krankenversicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) eintritt?

Bei Eintritt der Versicherungspflicht in der GKV, zum Beispiel durch Aufnahme einer versicherungspflichtigen Tätigkeit, können Sie die private Krankheitskostenversicherung innerhalb von drei Monaten rückwirkend zum Eintritt der Versicherungspflicht kündigen. Ihre Kündigung muss in Textform (z.B. Brief oder E-Mail) erfolgen.

Der Eintritt der Krankversicherungspflicht ist von Ihnen innerhalb von zwei Monaten nachzuweisen. Eine entsprechende Bescheinigung erhalten Sie bei Ihrer GKV. Die Zwei-Monats-Frist beginnt erst, wenn Sie von uns zum Einreichen des Nachweises aufgefordert werden. Erhalten wir den Nachweis nicht, ist Ihre Kündigung unwirksam.
Kündigen Sie Versicherung erst nach Ablauf der Kündigungsfrist von drei Monaten, wird diese zum Ende des Monats wirksam, in dem Sie den Eintritt der Pflichtversicherung nachweisen.

Sie können sich aber auch die erworbenen Rechte aus dem Versicherungsverhältnis erhalten. Ist zu erwarten, dass die Krankenversicherungspflicht nur vorübergehend ist, kann das Versicherungsverhältnis unter bestimmten Voraussetzungen als Anwartschaftsversicherung fortgeführt werden. Dafür ist ein reduzierter Anwartschaftsbeitrag von Ihnen zu zahlen.

Es besteht auch die Möglichkeit, den bestehenden Versicherungsschutz den neuen Gegebenheiten anzupassen und etwa eine Krankheitskostenvollversicherung in eine Ergänzungsversicherung zum gesetzlichen Krankenversicherungsschutz umzuwandeln. Das Kundenservice Center und die DKV-Außendienstpartner helfen bei Fragen gerne weiter.

Ehegatten- / Kindernachversicherung

Was ist eine Ehegattennachversicherung?

Ehegatten einer seit mindestens drei Monaten bei der DKV versicherten Person können sich zu erleichterten Bedingungen bei der DKV privat krankenversichern. Die Antragsstellung muss jedoch innerhalb von zwei Monaten nach der Eheschließung erfolgen. Das Kundenservice Center und die DKV-Betreuer im Außendienst helfen bei Fragen gerne weiter.

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Was ist eine Kindernachversicherung?

Neugeborene können bei der DKV privat krankenversichert werden, wenn die Anmeldung durch den Versicherungsnehmer innerhalb von zwei Monaten nach dem Tage der Geburt des Kindes erfolgt. Voraussetzung ist jedoch, dass der Versicherungsschutz des Kindes nicht höher oder umfassender ist, als der des versicherten Elternteils.
Die Kindernachversicherung ist auch bei einer Adoption von Kindern möglich. Hierbei ist eine Frist von zwei Monaten ab dem Tage der Adoption zu beachten. Das Kundenservice Center und die DKV-Betreuer im Außendienst helfen bei Fragen gerne weiter.

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Beitrag

Beitragskalkulation / -berechnung
Wie werden die Beiträge in der privaten Krankenversicherung kalkuliert?

Die Beitragskalkulation in der privaten Krankenversicherung (PKV) beruht auf dem so genannten Äquivalenzprinzip (Individualversicherungsprinzip). Dabei werden für jeden Versicherten seinem persönlichem Lebensumstand entsprechende Beiträge erhoben. Die individuelle Höhe des Beitrags hängt also vom Eintrittsalter, Gesundheitszustand bei Antragsstellung sowie von Art und Umfang der versicherten Leistungen ab. Die Beiträge werden so kalkuliert, dass die entsprechenden Versicherungsleistungen und die Versicherungsbeiträge - über die gesamte Vertragslaufzeit gesehen - in einem Gleichgewicht sind. Dafür wird in der PKV die so genannte Alterungsrückstellung gebildet. Dem Äquivalenzprinzip der privaten Krankenversicherung steht das Solidaritätsprinzip der gesetzlichen Krankenversicherung gegenüber.

Warum können die Beiträge in der privaten Krankenversicherung steigen?

Im Rahmen der vertraglichen Leistungszusage können sich die Leistungen des Versicherers z.B. wegen steigender Heilbehandlungskosten oder einer häufigeren Inanspruchnahme medizinischer Leistungen ändern. Dementsprechend vergleicht der Versicherer zumindest jährlich für jeden Tarif die erforderlichen mit den in den technischen Berechnungsgrundlagen kalkulierten Versicherungsleistungen. Ergibt diese Gegenüberstellung eine Abweichung von mehr als dem tariflich festgelegten Prozentsatz, so werden alle Beiträge dieses Tarifs vom Versicherer überprüft und, soweit erforderlich, mit Zustimmung des Treuhänders angepasst.
Unter den gleichen Voraussetzungen kann auch eine betragsmäßig festgelegte Selbstbeteiligung angepasst und geändert werden.

Was ist eine Alterungsrückstellung?

Alterungsrückstellungen werden aus Teilen des gezahlten Beitrags zum Ausgleich dafür gebildet, dass mit dem steigenden Lebensalter auch die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen zunimmt. Ein 80-jähriger benötigt ein Mehrfaches an Gesundheitsleistungen verglichen mit einem 40-jährigen.
Die Bildung von Alterungsrückstellungen soll bewirken, dass der Umstand des Älterwerdens für sich alleine genommen nicht zu steigenden Beiträgen führt. Im Beitrag für den 30-jährigen ist daher bereits berücksichtigt, dass dieser Versicherte mit 60 oder 70 Jahren mehr Gesundheitsleistungen benötigt als heute. Der 30-jährige bildet mit seinem Beitrag bereits Vorsorge für das mit dem Alter steigende Krankheitsrisiko. Er zahlt deshalb auch mehr als seinem gegenwärtigen Gesundheitsrisiko angemessen wäre.

Kalkuliert wird die Alterungsrückstellung mit einer gesetzlich vorgeschriebenen Mindestverzinsung von 3,5 Prozent. Tatsächlich werden am Kapitalmarkt i.d.R. mehr als 3,5 Prozent Zinsen erzielt, mit denen die Alterungsrückstellungen kalkuliert werden. Die tatsächliche Nettoverzinsung liegt in der Privaten Krankenversicherung derzeit bei etwa 5 Prozent. 90 Prozent der über 3,5 Prozent hinausgehenden Zinserträge müssen für zusätzliche Beitragsentlastungsmaßnahmen im Alter zurückgelegt werden. Davon kommt ein wesentlicher Teil unmittelbar den heute über 65-jährigen zugute.

Was unternimmt die DKV gegen steigende Kosten im Gesundheitswesen?

Den Bemühungen zur Kostendämpfung sind leider Grenzen gesetzt. Im Rahmen der Möglichkeiten tut die DKV alles, um der Kostenentwicklung im Gesundheitswesen entgegenzuwirken. Auf die Höhe der Heilbehandlungskosten hat die DKV direkt nur einen begrenzten Einfluss, da sie nicht unmittelbar Vertragspartner der Ärzte und Krankenhausverwaltungen ist. Die DKV nutzt allerdings die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten. Das Leistungsversprechen erfüllt die DKV selbstverständlich ohne Wenn und Aber. Zugleich bemüht sich die DKV verstärkt, die Kunden bei der Abwehr unberechtigter oder zu hoher Forderungen zu unterstützen. Auch auf politischer Ebene macht die DKV immer wieder ihren Einfluss geltend, um auf die Kostenentwicklung im Gesundheitswesen mäßigend einzuwirken und um allgemein Nachteile für die Versicherten abzuwenden.

Naturgemäß geschieht dies fast unbemerkt von der Öffentlichkeit. Überall, wo die private Krankenversicherung im sozialpolitischen Bereich berührt ist, ist die DKV aktiv. Allerdings tritt die DKV weniger als einzelnes Unternehmen auf, sondern wirkt primär über den Verband der Privaten Krankenversicherung auf das sozialpolitische und gesetzgeberische Umfeld ein. Aufgrund ihrer Marktstellung und ihrer jahrzehntelangen Erfahrungen ist sie in den Gremien des Verbandes vertreten. Schließlich sucht die DKV nach neuen Wegen im Verhältnis zu Ärzten und anderen Leistungserbringern mit dem Ziel, stärker auf die Qualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis einzuwirken.

Die DKV setzt sich beispielsweise stark für die so genannte Evidenzbasierte Medizin ein. Um medizinische Versorgung besser und effektiver zu machen, hat die DKV einiges getan. Die DKV möchte in Zukunft noch viel erreichen und hat diesem Ziel einen Namen gegeben: Das Unternehmen Gesundheit!®

Informationen über Das Unternehmen Gesundheit!®

Bleiben die Beiträge bei der DKV im Alter bezahlbar?

Der medizinische Fortschritt sorgt dafür, dass die Menschen in Deutschland immer älter werden. Betrug die mittlere Lebenserwartung im Jahr 1800 gerade mal 35 Jahre, im Jahre 1900 etwa 45 Jahre, so liegt sie heute bei über 75 Jahren (Männer) bzw. über 81 Jahren (Frauen). Eine weiter zunehmende Lebenserwartung sorgt dafür, dass im Jahre 2050 Männer, so die Prognosen, etwa 84 Jahre und Frauen 88 Jahre werden.

Durch so genannte Alterungsrückstellungen sind die Privatversicherten für die Zukunft gut gerüstet. Die in jungen Jahren angesammelten Beitragsteile, die verzinslich angelegt wurden, sollen die mit dem höheren Lebensalter steigenden Leistungen finanzieren.

Jeder Privatversicherte kann Anpassungen am individuellen Versicherungsschutz vornehmen. Der Wechsel von einem Tarif zu einem anderen, die Erhöhung des vereinbarten Selbstbehalts oder auch die Absenkung des Versicherungsschutzes (z.B. im stationären Bereich durch einen Wechsel vom Einbettzimmer auf das Zweibettzimmer) können interessante Alternativen sein, um eine deutliche Beitragsentlastung zu erreichen.Welche Alternativen im Einzelnen bestehen, lässt sich nur individuell klären. Hier ist eine persönliche Beratung sinnvoll.

Darüber hinaus gibt es für den Privatversicherten nach Vollendung des 65. Lebensjahres mit mindestens zehnjähriger Vorversicherungszeit die Möglichkeit, in den so genannten Standardtarif zu wechseln. Unter bestimmten Bedingungen ist auch schon zu einem früheren Zeitpunkt ein Wechsel in den Standardtarif möglich. Dieser ist jedoch nur für diejenigen Kunden eine Alternative, die vor dem 01.01.2009 bereits privat krankenversichert waren. Alle anderen können nur noch in den Basistarif wechseln.

Neu ist als zusätzliche Altersvorsorgemaßnahme neben der Bildung von Alterungsrückstellungen seit dem 1. Januar 2000 ein Zuschlag auf den Beitrag von zehn Prozent für alle Neuversicherten. Dies betrifft nur Versicherungen, durch die ein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz ganz oder teilweise ersetzt werden kann; zumindest allgemeine Krankenhausleistungen müssen dabei abgesichert sein. Der Zuschlag wird zwischen dem 21. und 61. Lebensjahr mit dem Ziel erhoben, den Beitrag bei entsprechend langer Vorversicherungszeit ab dem 65. Lebensjahr konstant zu halten. Auf diese Weise können also nicht nur die altersbedingt steigende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, sondern auch allgemeine Kostensteigerungen aufgefangen werden. Je nach Vorversicherungszeit und Kostenentwicklung ist ab dem 80. Lebensjahr sogar eine Beitragssenkung möglich. Eine vorherige Beitragssenkung erlaubt der Gesetzgeber jedoch nicht.

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Beitragszahlung
Welche Zahlungsweisen für den Beitrag sind bei der DKV möglich?

Neben der monatlichen Zahlungsweise sind auch eine 1/4-jährliche, eine 1/2-jährliche (mit zwei Prozent Skonto) und eine jährliche (mit drei Prozent Skonto) Zahlungsweise möglich.
Für die Auslandsreise-Krankenversicherungen können die Beiträge nur jährlich gezahlt werden.
Bitte beachten Sie, dass für "reine" Unisex-Verträge kein Skonto gewährt wird.

Müssen Änderungen des SEPA-Lastschriftverfahren und dem SEPA-Basislastschriftmandat immer schriftlich erfolgen?

Diese Änderungen sollten immer schriftlich, per E-Mail, Telefax oder auf dem Postweg unter Angabe der Versicherungsnummer mitgeteilt werden. Im persönlichen Kundenbereich Meine Versicherungen im Internet stehen hierfür personalisierte Online-Formulare zur Verfügung.

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Wie lautet die Bankverbindung der DKV?

Hypovereinsbank

BIC-Code: HYVEDEMM
IBAN-Code: DE55 3702 0090 0003 7512 10

Arbeitgeberzuschuss
Zahlt der Arbeitgeber auch einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung?

Grundsätzlich zahlt der Arbeitgeber einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Der Zuschuss ist aber begrenzt:

1. der Arbeitgeber übernimmt maximal die Hälfte des zu zahlenden Beitrages und
2. der Arbeitgeber übernimmt nicht mehr als die Hälfte dessen, was er unter Zugrundelegung des durchschnittlichen allgemeinen Beitragssatzes zu zahlen hätte, wenn der Versicherungsnehmer und seine (familienversicherten) Angehörigen gesetzlich krankenversichert wären. Mit dem GKV-Finanzierungsgesetz wurde der Arbeitgeberzuschuss zudem auf 7,3% des Bruttoeinkommens festgeschrieben. In der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben alle Mitglieder seit dem 1. Juli 2005 einen zusätzlichen Beitragssatz von 0,9 Prozent vom Bruttoeinkommen (jedoch maximal von der Beitragsbemessungsgrenze in der Krankenversicherung) zu tragen. An diesem zusätzlichen Beitrag beteiligt sich der Arbeitgeber nicht.

Zahlt der Arbeitgeber den Zuschuss direkt an die DKV?

Nein. Alleiniger Vertragspartner der DKV und Beitragsschuldner ist der Versicherungsnehmer. Den Arbeitgeberzuschuss bekommt der Versicherte von seinem Arbeitgeber - üblicherweise mit seinem Gehalt - ausgezahlt. Für die Auszahlung benötigt der Arbeitgeber eine Bescheinigung des privaten Krankenversicherers, die so genannte "Arbeitgeberbescheinigung". Diese kann bei der DKV per Telefon, E-Mail, Telefax oder auf dem Postweg angefordert werden.

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Was ist eine Arbeitgeberbescheinigung und wer stellt diese aus?

Wenn Angestellte privat Krankenversichert sind, steht ihnen grundsätzlich ein Beitragszuschuss vom Arbeitgeber zu. Zur Erlangung dieses Zuschusses müssen Angestellte ihrem Arbeitgeber eine Bescheinigung des Krankenversicherers vorlegen. Diese Bescheinigung nennt man "Arbeitgeberbescheinigung" oder "Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber".

Die Bescheinigung kann telefonisch sowie schriftlich per Post, Telefax oder E-Mail unter Angabe der Versicherungsnummer bei der DKV angefordert werden. Im persönlichen Kundenbereich myDKV im Internet stehen hierzu personalisierte Online-Formulare zur Verfügung.

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Elternzeit, Versicherungswechsel, Arbeitslosigkeit
Wer zahlt die Beiträge während einer Elternzeit?
Während einer Elternzeit nach dem "Gesetz zum Elterngeld und zur Elternzeit" zahlen privat Versicherte ihre Versicherungsbeiträge unverändert weiter. In dieser Zeit ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet, einen Beitragszuschuss zu leisten.
Bei sonstigen Freistellungen zur Kinderbetreuung, etwa bei betrieblicher und tarifvertraglicher Elternzeit, können Besonderheiten gelten. Wir empfehlen, sich rechtzeitig über den Arbeitgeber zu erkundigen, was hier in Sachen "Krankenversicherung" zu beachten/veranlassen ist.
Was passiert mit dem eingezahlten Beitragszuschlag (R10) bei einem Versicherungswechsel?

Wenn der Versicherungsvertrag gekündigt wird oder eine versicherte Person stirbt, fallen die bereits gezahlten Zuschläge für die davon betroffenen Versicherungen an die Versichertengemeinschaft.

Was passiert mit der angesparten Alterungsrückstellung bei einem Tarifwechsel?

Nach dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ist ein Tarifwechsel in jeden gleichartigen Versicherungsschutz unter voller Anrechnung der Alterungsrückstellung beim selben Unternehmen möglich.

Wer zahlt die Beiträge bei Arbeitslosigkeit?
In aller Regel führt der Bezug von Arbeitslosengeld zur Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Beiträge werden von der Arbeitsagentur bezahlt.
Eine Ausnahme von der Versicherungspflicht gilt unter bestimmten Voraussetzungen z. B. für Leistungsbezieher, die älter als 55 Jahre sind. Langjährige privat Versicherte können sich außerdem von der Versicherungspflicht befreien lassen und sich auch während der Arbeitslosigkeit privat weiterversichern.
Für privat versicherte Bezieher von Arbeitslosengeld übernimmt die Bundesagentur für Arbeit die Beiträge für die Krankenversicherung bis zu der Höhe der Beiträge, die bei einer gesetzlichen Krankenversicherung zu zahlen wären. Wir empfehlen, sich im Bedarfsfall an die zuständige Arbeitsagentur zu wenden.
Gesetzlicher Beitragszuschlag
Was ist der gesetzliche Beitragszuschlag?

Der Gesetzgeber hat ein Mittel eingeführt, um die Beitragsentwicklung im Alter stabil zu halten. Als zusätzliche Altervorsorgemaßnahme - neben der Bildung von Alterungsrückstellungen - ist seit dem 1. Januar 2000 ein Zuschlag auf den Beitrag von zehn Prozent für alle Neuversicherten zu entrichten. Dies betrifft nur Versicherungen, durch die ein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz ganz oder teilweise ersetzt werden kann; zumindest allgemeine Krankenhausleistungen müssen dabei abgesichert sein.

Der Zuschlag wird zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr mit dem Ziel erhoben, den Beitrag bei entsprechend langer Vorversicherungszeit ab dem 65. Lebensjahr konstant zu halten. Auf diese Weise können also nicht nur die altersbedingt steigende Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, sondern auch allgemeine Kostensteigerungen aufgefangen werden. Je nach Vorversicherungszeit und Kostenentwicklung ist ab dem 80. Lebensjahr sogar eine Beitragssenkung möglich.
Eine vorherige Beitragssenkung erlaubt der Gesetzgeber nicht.

Wer muss den gesetzlichen Beitragszuschlag zahlen?

Alle privat versicherten Personen zwischen dem 21. und 60. Lebensjahr die ihre Verträge nach dem 1. Januar 2000 abgeschlossen haben, sind grundsätzlich von dieser Neuregelung betroffen. Deren Beiträge werden um zehn Prozent erhöht. Dies betrifft jedoch nur Versicherungen, durch die ein gesetzlicher Krankenversicherungsschutz ganz oder teilweise ersetzt werden kann; zumindest allgemeine Krankenhausleistungen müssen dabei abgesichert sein.

Was macht die Versicherung mit den gezahlten Beitragszuschlägen?

Der gesetzliche Beitragszuschlag wird wie folgt verwendet:

  • die Beitragserhöhungen sollen ab dem 65. Lebensjahr gemildert werden;
  • der Zuschlag ist mit 3,5 Prozent zu verzinsen;
  • darüber hinaus erwirtschaftete Zinsen müssen zu 90 Prozent der Versichertengemeinschaft gutgeschrieben werden;

Konkret bedeutet diese Regelung, dass der Versicherungsnehmer bereits zum jetzigen Zeitpunkt einen Betrag ansparen kann, der die im Alter höheren Beiträge mindert. Es tritt eine Entlastungswirkung für den Zeitraum ein, wenn das Einkommen nicht mehr so hoch ist.

Was passiert mit dem eingezahlten Beitragszuschlag (R10) bei einem Versicherungswechsel?

Wenn der Versicherungsvertrag gekündigt wird oder eine versicherte Person stirbt, fallen die bereits gezahlten Zuschläge für die davon betroffenen Versicherungen an die Versichertengemeinschaft.

Beitragsrückerstattung

Betragsrückerstattung (BRE) – was ist das überhaupt?

Als privates Krankenversicherungsunternehmen nutzen wir gerne die Möglichkeit, Ihr gesundheits- und kostenbewusstes Verhalten zu belohnen! Wir zahlen einen Teil der gezahlten Beiträge an Sie zurück, wenn Sie keine Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen, oder geringfügige Rechnungsbeträge selbst begleichen. In Summe profitierten in 2020 ca. 30% unserer Kunden von zurückgezahlten Beiträgen.

  • Beitragsrückerstattungen können garantiert sein (garantierte BRE).
  • Sie können aber auch vom Erfolg des Versicherers abhängen (erfolgsabhängige BRE).

Sie möchten wissen, wie hoch Ihre künftige Beitragsrückerstattung voraussichtlich sein wird? Diese Information können Sie im Online-Kundenportal „Meine Versicherungen“ abrufen.

Attraktive Services – viele Vorteile:
Kennen Sie diesen persönlichen Kundenbereich „Meine Versicherungen“ bereits? Sie können dort zahlreiche Anliegen online abwickeln oder sich Ihre Post zusätzlich in ein digitales Postfach einstellen lassen. Und unsere Vorteilswelt nutzen. Registrieren Sie sich einfach unter www.dkv.com/meineversicherungen - der Schlüssel zu Ihrem persönlichen Kundenbereich!

Unsere Tipps für Sie:
  • Warten kann sich lohnen! Sammeln Sie Ihre Rechnungen im Laufe eines Kalenderjahres.
  • Reichen Sie diese erst ein, wenn die Summe der Versicherungsleistungen höher ist als Ihre tariflich vereinbarte Selbstbeteiligung.

Beispiel: Sie haben eine Selbstbeteiligung von 400 Euro. Ihre zu erwartende Beitragsrückerstattung beträgt 500 Euro. Eine Einreichung von Rechnungen lohnt sich in diesem Fall erst, wenn der Erstattungsbetrag für die eingereichten Leistungen 900 Euro übersteigt.

Welche Voraussetzungen müssen für die Auszahlung einer Beitragsrückerstattung (BRE) erfüllt sein?

Für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020 wurden keine Versicherungsleistungen für ambulante und zahnärztliche Behandlungen erstattet.*

Dabei ist maßgeblich:

  • Datum der (zahn)ärztlichen Behandlung, nicht das Rechnungsdatum.
  • Bei Rezepten das Bezugsdatum, nicht das Ausstellungsdatum.​​​​

Leistungen für stationäre Behandlungen haben keinen Einfluss auf die Ermittlung der Beitragsrückerstattung.
Die Versicherung hat während des gesamten Geschäftsjahres 2020 bestanden. 

Erfolgsabhängige BRE (alle Tarife außer Tarif VollMed M4)

  • Die Versicherung bestand am 30. Juni 2021 immer noch (z.B. keine Umstellung in Notlagentarif!).
    Es gibt Ausnahmen: z.B. Kündigung der Versicherung nach dem 31. Dezember 2020 wegen Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Die Höhe der Beitragsrückerstattung, die wir an Sie zurückzahlen, ist je nach Tarif abhängig entweder von der Anzahl der leistungsfreien Versicherungsjahre oder dem im jeweiligen Tarif festgelegten Betrag. Wir haben dies für Sie in der folgenden Staffel aufbereitet:

Staffel für die Beitragsrückerstattung ansehen (PDF Format)

Garantierte Beitragsrückerstattung (nur für den Tarif VollMed M4)

  • Bei Tarifumstellungen in 2020 in den Tarif VollMed M4 verfällt die Beitragsrückerstattung aus den vorher bestehenden Tarifen. In dem Fall erfolgt eine anteilige Auszahlung. Sollten aus den Vortarifen Leistungen in Anspruch genommen werden, hat dies keinen Einfluss auf die Ermittlung der Beitragsrückerstattung.
  • Bei einer Kündigung der Versicherung zum 31. Dezember 2020 entfällt der Anspruch auf BRE.
    Es gibt Ausnahmen:  z.B. Kündigung der Versicherung nach dem 31. Dezember 2020 wegen Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Bei einer Beendigung der Versicherung ab 2. Januar 2021, bleibt der Anspruch auf Beitragsrückerstattung erhalten.
     

* Ob für Ihren Vertrag gegebenenfalls Vorsorgeuntersuchungen für die Ermittlung der Beitragsrückerstattung unschädlich sind, entnehmen Sie bitte Ihren Tarifbedingungen. 

Wann und wie wird die Beitragsrückerstattung ausgezahlt?

Wann?

Die Beitragsrückerstattung kommt automatisch Mitte des jeweiligen Folgejahres.

  • Die Auszahlung der erfolgsunabhängigen Beitragsrückerstattung für die VollMed M4 Tarife erfolgt Ende Juni des Folgejahres.
  • Die Auszahlung der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung für alle anderen Tarife erfolgt Ende Juli des Folgejahres.

Wie?

Die Auszahlung der Beitragsrückerstattung erfolgt automatisch auf das uns bekannte Konto. Sie brauchen nichts zu unternehmen.


Kann die Beitragsrückerstattung auf ein anderes als das bekannte Konto überwiesen werden?

  • Eine Änderung der Bankverbindung können wir für die Zukunft aufnehmen.
  • Die Auszahlung Ihrer Beitragsrückerstattung ist je Vertrag ausschließlich auf ein Konto möglich.
Wer entscheidet über die erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung?
  • Der Vorstand der DKV prüft in jedem Jahr auf’s Neue, ob eine erfolgsabhängige Beitragsrückerstattung ausgezahlt werden kann.
  • Der verantwortliche Treuhänder muss der Entscheidung des Vorstands zustimmen.
Hat die Beitragsrückerstattung Einfluss auf meinen steuerlich absetzbaren Beitrag der Kranken- und Pflegepflichtversicherung?
  • Die Beitragsrückerstattung mindert Ihren steuerlich absetzbaren Beitragsanteil (Staf-Ba) der privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung. 
  • Und zwar in dem Jahr, in dem Sie die Beitragsrückerstattung erhalten. 
  • Konkret: Die BRE für 2020 wird in 2021 von Ihrem StafBa abgezogen. 
  • Abgezogen wird jedoch nur der Anteil der Beitragsrückerstattung, der der Basisabsicherung entspricht. 
  • Dies passiert automatisch. Die konkreten Informationen dazu finden Sie in der Bescheinigung der steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen, die wir Ihnen jedes Jahr im Januar zuschicken.

Wichtig für Sie: Als Ihr Gesundheitsversicherer dürfen wir Ihnen keine steuerrechtlichen Fragen beantworten. Wenden Sie sich bitte an einen Steuerberater oder an Ihr zuständiges Finanzamt.
 

Wie beeinflusst eine unterjährige Anwartschaft die BRE?

In der Zeit der Anwartschaftsversicherung besteht kein aktiver Versicherungsschutz. Darum können wir für diese Zeit keine Beiträge zurückzahlen.

Warum bekomme ich beim Wechsel in den Standardtarif (STN / STB) keine BRE?

Beim Wechsel in den Standardtarif bis zum 30. Juni des Folgejahres wird auch für das Vorjahr keine BRE gezahlt, da der Wechsel in den Standardtarif eine Beitragsrückerstattung ausschließt.

Welche Tarife erhalten keine BRE?

Welche Tarife oder Tarifkombinationen an der erfolgsabhängigen Beitragsrückerstattung teilnehmen und in welcher Höhe, wird vom Versicherer jährlich mit Zustimmung des Treuhänders entschieden.

DKV-Card

Was ist die DKV-Card?

Mit der DKV-Card weisen sich DKV-Kunden beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus als Privatpatient aus. Die Karte enthält einen Microchip, auf dem folgende Daten gespeichert sind:

  • Name und Unternehmensnummer der DKV
  • Name und Anschrift des Versicherten
  • Geburtsdatum des Versicherten
  • Versicherungs- und Personennummer
  • Kartengültigkeitsdauer

Durch Vorlage der DKV-Card werden Arbeitsabläufe in der Krankenhausverwaltung sowie in der Arzt- bzw. Zahnarztpraxis erheblich vereinfacht. Die manuelle Erfassung persönlicher und versicherungstechnischer Daten entfällt. Mit Hilfe spezieller Kartenlesegeräten können die auf dem Microship gespeicherten Daten gelesen und für die Erstellung von Rechnungen und Rezepten verwendet werden. Aufgrund der auf den Belegen angegebenen Versicherungs- und Personennummer können Leistungsanträge dem Versicherungsvertrag schneller zugeordnet werden. Die Versicherungsleistungen stehen Kunden somit innerhalb kürzester Zeit zur Verfügung.

Sollte beim Arzt-/Zahnarztbesuch oder bei der Aufnahme in ein Krankenhaus die DKV-Card einmal ausnahmsweise nicht verfügbar sein, hat dies keine Auswirkungen für den Patienten, denn der Einsatz der DKV-Card ist freiwillig.

Wer bekommt eine DKV-Card?

Eine DKV-Card erhalten Versicherte, die entweder Versicherungsschutz

  • für ambulante und/oder zahnärztliche Behandlung sowie die stationäre Krankenhausbehandlung,
  • ausschließlich für ambulante und/oder zahnärztliche Behandlung,
  • oder für die Übernahme der Kosten des Ein- oder Zweibettzimmers (stationäre Ergänzungsversicherung)

mit der DKV vereinbart haben.

Wie lange ist die DKV-Card gültig?

Die DKV-Card hat eine Gültigkeit von zehn Jahren. Sofern sich zwischenzeitlich die Anschrift, der Name oder der Versicherungsschutz ändert, erhalten Kunden automatisch (sofern der DKV z.B. die neue Anschrift mitgeteilt wurde) eine neue DKV-Card.

Die DKV-Card wird erst gültig, wenn der Versicherungsnehmer und der Versicherte bzw. dessen gesetzlicher Vertreter die Karte auf der Rückseite unterschrieben haben.

Was ist bei Verlust der DKV-Card oder Änderung der persönlichen Daten zu tun?

Sollte die DKV-Card verloren gehen oder sich die persönlichen Daten (z.B. Nachname, Anschrift) ändern, sollte dies umgehend der DKV mitgeteilt werden.
Die Daten werden dann aktualisiert und eine neue DKV-Card ausgestellt. Dies gilt auch bei einer Änderung des Versicherungsschutzes, z.B. durch eine Vertragsumstellung.

Kontaktangebote der DKV

Wer bekommt keine DKV-Card?

Aufgrund der individuell gewählten Tarifkombination kann es sein, dass keine DKV-Card ausgestellt wird. Dies hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsschutz bei der DKV, d.h. die Behandlung beim Arzt-/Zahnarzt oder im Krankenhaus als Privatpatient erfolgt auch ohne DKV-Card.

Welchen zusätzlichen Service bietet die DKV-Card?

Die DKV-Card garantiert einen Notruf-Service auf allen Auslandsreisen. Daher sollte die DKV-Card auch bei Reisen mitgenommen werden.

Pflege

compass private pflegeberatung

Was ist compass private pflegeberatung?

compass ist ein Tochterunternehmen des PKV-Verbandes und bietet für privat Versicherte kostenlose Pflegeberatung an.

So trägt compass dazu bei, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in schwierigen individuellen Situationen zu unterstützen.

Die Mitarbeiter von compass sind Experten in Sachen Pflege. Sie stehen Ihnen an sechs Tagen in der Woche telefonisch zur Verfügung.

Gebührenfreie compass-Servicenummer: 08 00 / 1 01 88 00

Mo – Fr 08.00 – 19.00 Uhr, Sa 10.00 – 16.00 Uhr

Ihr Pflegeangebot im Netz: compass private pflegeberatung

Was sind die Vorteile einer Beratung durch compass?
  • compass berät absolut kompetent in Themen der Pflege.
  • Schnelle Beantwortung Ihrer Fragen.
  • Die Beratung erfolgt absolut neutral. Sie kann auch anonym geschehen.
  • Bei Bedarf erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden einen Beratungstermin vor Ort.
  • Dauerhafter, regelmäßiger Kontakt durch compass ist auf Wunsch möglich.

compass private pflegeberatung

Was sind die Themen für eine Beratung durch compass?

Allgemeine Fragen:

  • Welche Leistungen erbringt die Pflegeversicherung?
  • Wie erhalte ich Leistungen aus der Pflegeversicherung?
  • Welche Auswirkungen hat das Pflegestärkungsgesetz II und Pflegestärkungsgesetz III für mich?
  • Kurzzeit- oder Verhinderungspflege?
  • Ambulante oder stationäre Pflege?

Spezielle Fragen:

  • Was sind Entlastungsleistungen?
  • Wie läuft ein Begutachtungstermin ab?
  • Was sind Anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag?
  • Wann besteht eine Zahlungspflicht für Angehörige?

compass private pflegeberatung

Was ist der Service von compass?

Der Fall der Pflegebedürftigkeit kann jeden unversehens treffen. Die Deutsche Krankenversicherung AG bietet Ihnen hierfür gemeinsam mit ihrem Partner compass eine Pflegeberatung an.

Die Spezialisten von compass stehen Ihnen rund um das Thema Pflege telefonisch Rede und Antwort.

Gebührenfreie compass-Servicenummer: 08 00 / 1 01 88 00

Mo – Fr 08.00 – 19.00 Uhr, Sa 10.00 – 16.00 Uhr

compass private pflegeberatung

Auf Wunsch kommen die Mitarbeiter von compass sogar zu Ihnen nach Hause. Selbstverständlich gilt dieser Service auch für Personen, die Sie pflegen.

Der Service von compass:

Ansprechpartner

  • Organisation von Pflegeschulungen
  • Unterstützung und Beratung: telefonisch und bei Ihnen Zuhause
  • Zusendung von umfangreichem Infomaterial

Pflegeberatung

  • Beratung und Entlastung für Angehörige
  • Unterstützung und Beratung zuhause
  • Begleitung bei Pflegebedürftigkeit

Beratungseinsatz vor Ort

Nachweis über einen Beratungseinsatz nach § 37 Abs. 3 SGB XI[TD(2] 

compass private pflegeberatung

 

Pflegereform

Welche Änderungen ergeben sich in der Pflegeversicherung zum 01.01.2017?

Zum 1.1.2017 haben sich mit Einführung des zweiten Pflegestärkungsgesetz (PSGII + PSG III) die Leistungen für Pflegebedürftige verbessert.

Nehmen Sie die kostenfreie und neutrale Pflegeberatung in Anspruch!

Die Spezialisten von compass private pflegeberatung stehen Ihnen rund um das Thema Pflege telefonisch Rede und Antwort.

Wenden Sie sich unter der kostenlosen Rufnummer 08 00 / 1 01 88 00 direkt an compass.

compass private pflegeberatung

 

Wir haben für Sie die wichtigsten Inhalte für Sie zusammengestellt.

Pflegeantrag

Warum und in welchen Fällen ist ein Antrag erforderlich?

Leistungen aus der Pflegeversicherung setzen voraus, dass ein Antrag gestellt wird. Als Antrag wird jede, an keine Form gebundene Erklärung, die ein Leistungsbegehren zum Ausdruck bringt, gewertet.

Verändert sich die Pflegebedürftigkeit, z.B. durch eine Verschlimmerung, ist ein erneuter Antrag auf Änderung der Leistungen aus der Pflegeversicherung erforderlich

Liegt der letzte Antrag auf eine Einstufung vor dem 01.01.2017? In diesem Fall benötigen wir eine aktuelle Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht!

Schweigepflichtentbindung

Gleiches gilt auch für jede Gewährung anderer Leistungen oder Hilfsmittel.

Wer kann den Antrag stellen?

Antragsberechtigt in der privaten Pflegepflichtversicherung ist der Versicherungsnehmer bzw. sein Bevollmächtigter, in der sozialen Pflegeversicherung der versicherte Pflegebedürftige (sofern er das 15. Lebensjahr vollendet hat, ansonsten sein gesetzlicher Vertreter), bzw. ein von diesen Personen Bevollmächtigter.

Wann sollte der Antrag gestellt werden?

Der Antrag soll möglichst sofort nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit gestellt werden. Damit die Leistungen bereits ab Eintritt der Pflegebedürftigkeit zuerkannt werden können, ist der Antrag aber spätestens binnen eines Monats nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit zu stellen.
Wird der Antrag später als einen Monat nach Eintritt der Pflegebedürftigkeit gestellt, werden die Versicherungsleistungen (erst) vom Beginn des Monats der Antragstellung an gewährt.

Wo muss der Antrag gestellt werden?

Der Antrag auf Leistungen oder Veränderung von Leistungen aus der Pflegeversicherung ist bei dem zuständigen privaten Krankenversicherungsunternehmen bzw. bei der zuständigen Pflegekasse zu stellen.

Welche Form muss der Antrag haben?

Anträge auf Leistungen aus der Pflegeversicherung können formlos (auch telefonisch) gestellt werden. Antragsformulare müssen nicht verwendet werden, sind aber hilfreich. Daher verschickt die Pflegekasse bzw. der Träger der privaten Pflegepflichtversicherung nach Eingang der ersten (formlosen) Meldung ein Antragsformular. Der Antrag gilt aber bereits mit Kenntnisnahme der ersten - ggf. telefonischen - Meldung als gestellt.
Der Antragsteller muss sich (noch) nicht auf bestimmte Pflegeleistungen festlegen. Es reicht (zunächst) aus, wenn aus seiner Erklärung hervorgeht, dass überhaupt Pflegeleistungen erforderlich sind. Wenn über seinen Antrag dem Grunde nach entschieden wurde, kann der Versicherte mitteilen, welche Leistungen beansprucht werden

Antrag auf Pflegeleistungen

Beurteilung des Unterstützungsbedarfs zur Vorbereitung

Wann und warum sollte ein Antrag auf eine erneute Begutachtung gestellt werden?

Wenn der tatsächliche Pflegebedarf zugenommen hat, kann ein Antrag auf eine Höherstufung und eine erneute Begutachtung gestellt werden. Wie beim Erstantrag kann dies zunächst formlos erfolgen. Antragsberechtigt ist der Pflegebedürftige selbst oder eine bevollmächtigte Person.

Eine Änderung bzw. ein Wechsel der Leistungsart (z.B. ein Wechsel von häuslicher Pflege zu stationärer Pflege), ist grundsätzlich kein Anlass für eine neue Begutachtung.
Nur wenn sich gleichzeitig der Pflegebedarf entsprechend verändert (bzw. dies z.B. der Grund für den Wechsel der Wohnumgebung ist), sollte ein Antrag auf Einstufung in eine höhere Pflegestufe gestellt werden.

Liegt der letzte Antrag auf eine Einstufung vor dem 01.01.2017? In diesem Fall benötigen wir eine aktuelle Erklärung zur Entbindung von der Schweigepflicht!

Schweigepflichtentbindung

Wer hilft bei Fragen zum Antrag auf Leistungen aus der Pflegeversicherung?

Unterstützung bekommen Sie bei der zuständigen Pflegekasse oder Pflegeversicherer, den Trägern der privaten Pflegepflichtversicherung und bei qualifizierten Pflegedienstleistern, wie z.B. den miCura Pflegediensten und der Firma compass private pflegeberatung.

Ansprechpartner

miCura

compass private pflegeberatung

Pflegebedürftigkeit und Pflegegrade

Was bedeutet Pflegebedürftigkeit?

Durch den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff (Zweites Pflegestärkungsgesetz/PSG II) erhalten auch geistig oder psychisch beeinträchtigte Menschen gleichberechtigten Zugang zu Pflegeleistungen.

Der Pflegebedürftigkeitsbegriff war bisher zu eng auf rein körperliche Fähigkeiten zur Bewältigung von  Alltagsverrichtungen ausgelegt. Dadurch wurden die benachteiligt, die aus nur kognitiven und/oder psychischen Gründen, solche z. B. wegen Demenz, nicht mehr konnten, was rein körperlich noch möglich gewesen wäre.

Pflegebedürftig sind darum in Zukunft versicherte Personen, die gesundheitlich bedingte Beeinträchtigungen der Selbständigkeit oder der zur selbständigen Lebensgestaltung wichtigen Fähigkeiten aufweisen und deshalb die Hilfe anderer benötigen. Körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigungen werden damit zukünftig bei der Einstufung gleichermaßen begutachtet und pflegefachlich angemessen berücksichtigt und haben damit Einfluss auf den Pflegegrad. Der Hilfebedarf muss für voraussichtlich mindestens sechs Monate bestehen.

Kein Anspruch auf Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung wird durch eine kurzfristige Pflegebedürftigkeit (z.B. acht Wochen Hilfebedarf nach einer Oberschenkelfraktur) ausgelöst.

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Wie funktioniert das neue Begutachtungsverfahren?

Die Begutachtung ist in sechs Module mit insgesamt 64 Bewertungskriterien (und zwei weiteren für Kinder) gegliedert. Die einzelnen Module werden in der Gesamtbetrachtung der Selbständigkeit und der Fähigkeiten des Versicherten unterschiedlich gewichtet. Hinzu kommen zwei zusätzliche Module, um Anhaltspunkte für die Pflegeplanung zu gewinnen.

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Welche Bedeutung haben die neuen 64 Kriterien für die Beurteilung der pflegerelevanten Beeinträchtigung?

Die neuen 64 pflegefachlichen Kriterien sind Bestandteil von 6 Modulen, die die Grundlage der neuen Begutachtung bilden. Jedes Kriterium wird mit Einzelpunkten von 0 bis 3 bewertet, wobei die Punktzahl 0 für das Nichtvorliegen einer Beeinträchtigung steht. Die Punkte aller Kriterien in einem Modul werden am Ende addiert. Allerdings hat jedes Modul aufgrund der Gewichtung der Module untereinander eine Höchstpunktzahl, die niedriger sein kann als diese Summe.

Die 6 Module decken folgende Lebensbereiche ab:

  1. Mobilität: körperliche Beweglichkeit: z.B. Aufstehen vom Bett und in das Wohnzimmer gehen, Fortbewegen innerhalb des Wohnbereichs, Treppensteigen
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Verstehen und Reden: z.B. Orientierung über Ort und Zeit; Sachverhalte und Informationen begreifen, erkennen von Risiken, andere Menschen im Gespräch verstehen
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen: „schwieriges“ Verhalten und Handeln: z.B. Unruhe in der Nacht oder Ängste und Aggressionen, die für sich und andere belastend sind, Abwehr pflegerischer Maßnahmen
  4. Selbstversorgung: z.B. sich selbstständig waschen und ankleiden, Essen und Trinken, selbständige Benutzung der Toilette
  5. Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- und therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: z.B. Medikamente selbst einnehmen zu können, die Blutzuckermessung selbst durchführen und deuten zu können oder gut mit einer Prothese oder dem Rollator zurecht zu kommen, den Arzt selbständig aufsuchen zu können
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: z.B. die Fähigkeit haben den Tagesablauf selbständig zu gestalten, mit anderen Menschen in direkten Kontakt zu treten oder die Skatrunde ohne Hilfe zu besuchen

 

Die weiteren Module „Außerhäusliche Aktivitäten“ und „Haushaltsführung“ dienen nur dazu, um Anhaltspunkte für die Versorgungs- und Pflegeplanung zu gewinnen.

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Wie erfolgt die Bemessung der Pflegebedürftigkeit?

Zunächst werden die Punkte aus den Kriterien (je 0-3) für jedes Modul addiert und dann ggf. auf die Höchstpunktzahl des Moduls gekappt. Die Höchstpunktzahl resultiert aus der Gewichtung der 6 Module untereinander. Diese ist wie folgt festgelegt:

1.      Mobilität mit 10%

2.+3. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten und Verhaltensweisen und sowie psychische Problemlagen gemeinsam mit 15%

4.      Selbstversorgung mit 40%

5.      Bewältigung von und selbständiger Umgang mit krankheits- und      

         therapiebedingten Anforderungen und Belastungen mit 20%

6.     Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte mit 15%

Und so, wie die obigen Prozentpunkte in Summe 100% ergeben, so lautet die Höchstpunktzahlen der Module auf 10, 15, 40, 20 und 15 Punkte und ergeben 100 Punkte.  Aus den so errechneten Gesamtpunkten von bis zu 100 ergibt sich der Pflegegrad.

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Wer stellt den Pflegegrad fest?

Die Pflegebedürftigkeit stellt die Pflegekasse bzw. der Träger der privaten Pflegepflichtversicherung fest.
Bei gesetzlich Versicherten lässt die jeweilige Pflegekasse durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) prüfen, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und welcher Pflegegrad der Pflegebedürftigkeit vorliegt.
Bei privat Pflegeversicherten erfolgt diese Feststellung durch einen vom Versicherer beauftragten Arzt des medizinischen Dienstes der privaten Pflegepflichtversicherung (Medicproof).
Der Gutachter macht in seinem Pflegegutachten einen Vorschlag, der grundsätzlich von der Pflegekasse übernommen wird. Die Pflegekasse ist nicht an die Empfehlung des Gutachters gebunden.

Wo findet die Begutachtung der Pflegebedürftigkeit statt?

Die Begutachtung durch den Arzt des medizinischen Dienstes findet grundsätzlich im Haushalt des Pflegebedürftigen statt, bei vollstationärer Pflege im Pflegeheim.

Welche Voraussetzungen müssen für eine Einstufung in Pflegegrad 1 vorliegen?

Geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

Gesamtpunktzahl: 12,5 – 26,9

Welche Voraussetzungen müssen für eine Einstufung in Pflegegrad 2 vorliegen?

Erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

Gesamtpunktzahl: 27,0 – 47,4

Welche Voraussetzungen müssen für eine Einstufung in Pflegegrad 3 vorliegen?

Schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

Gesamtpunktzahl: 47,5 – 69,9

Welche Voraussetzungen müssen für eine Einstufung in Pflegegrad 4 vorliegen?

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten.

Gesamtpunktzahl: 70,0 – 89,9

Welche Voraussetzungen müssen für eine Einstufung in Pflegegrad 5 vorliegen?

Schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit oder der Fähigkeiten mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung.

Gesamtpunktzahl: ab 90,0

Wie kann ich mich gegen eine "falsche" Einstufung bzw. Ablehnung wehren?
Falls der Pflegebedürftige mit der jeweiligen Entscheidung nicht einverstanden ist, kann er Widerspruch einlegen. Wird der Widerspruch abgewiesen, kann Klage beim Sozialgericht erhoben werden.
Ein Widerspruch ist immer schriftlich mit Begründung zu stellen. Sinnvoll kann es sein, vorab Einsicht in das Gutachten zur Einstufung der Pflegebedürftigkeit zu nehmen.
Gilt das Begutachtungsinstrument auch für Kinder?

Mit dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff und dem neuen Begutachtungsinstrument kann zum 1. Januar 2017 auch die Pflegebedürftigkeit bei Kindern besser abgebildet werden. Grundsätzlich wird das gleiche neue Begutachtungsinstrument angewendet wie bei den Erwachsenen. Damit werden bei der Feststellung von Pflegebedürftigkeit auch Lebensbereiche in den Blick genommen, die heute weitestgehend ausgeklammert sind: Das sind bei Kindern insbesondere Hilfen und Unterstützungsleistungen, die für die Bewältigung von und den Umgang mit krankheits- und therapiespezifischen Belastungen und Anforderungen notwendig sind, z.B. aufgrund von häufigen Arzt- oder Klinikbesuchen oder weil das Kind wegen einer Schluckstörung regelmäßig abgesaugt werden muss.
 

Sonderregelung für Kinder bis zu einem Alter von 18 Monaten
Für sehr kleine Kinder (bis zu einem Alter von 18 Monaten), bei denen sich die Selbständigkeit aufgrund der Entwicklungsfortschritte ständig ändert, ist bei der Einstufung in Pflegegrade eine Sonderregelung vorgesehen: Sie werden bis zum Erreichen des 18. Lebensmonats per Gesetz einen Pflegegrad höher eingestuft als sie aufgrund ihrer in der Begutachtung erreichten Punktzahl sonst erreichen würden. Damit werden häufige, für die Familien belastende Begutachtungen in den ersten Lebensmonaten vermieden und die Familien werden in den ersten Lebensmonaten besonders unterstützt. Der erhöhte Pflegegrad bleibt ohne weitere Begutachtung bis zum 18. Lebensmonat erhalten, soweit zwischenzeitlich kein Höherstufungsantrag gestellt wird oder aus fachlicher Sicht eine erneute Begutachtung ausnahmsweise empfohlen wird. Eine Wiederholungsbegutachtung ist zum Beispiel dann vorgesehen, wenn relevante Änderungen der Selbständigkeit des Kindes zu erwarten sind, wie etwa durch eine erfolgreiche Operation einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte. Ab dem 19. Lebensmonat werden die Kinder dann automatisch entsprechend den allgemeinen gesetzlichen Regelungen in einen Pflegegrad eingestuft.

Ist ein Schwerbehinderter automatisch leistungsberechtigt in der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Nein, denn die Feststellung der Schwerbehinderung und der Pflegebedürftigkeit unterscheiden sich grundsätzlich voneinander. Die Art und der Grad der Behinderung sagen nicht zwangsläufig und in jedem Fall etwas über einen pflegerischen Bedarf bei bestimmten Verrichtungen aus. Schwerbehinderte erhalten daher nur dann Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung, wenn sie mindestens die Voraussetzungen des Pflegegrades 1 erfüllen.

Leistungen der Pflege bei Wohnsitz in Deutschland

Pflegebedürftigkeit - was dann?

Pflegebedürftigkeit verändert das Leben eines Menschen erheblich. Davon ist häufig auch das gesamte Familienleben betroffen. Sorgen und Ängste um die betroffene Person aber auch Sorgen und Ängste über die Organisation der Pflege und den Erhalt des Familienlebens belasten alle Angehörigen.

Es gibt viele Fragen, die Betroffene immer wieder bewegen:

  • Was kommt auf mich oder uns zu?
  • Können wir die häusliche Pflege alleine bewältigen?
  • Kann ich Ehefrau und Pflegeperson zugleich sein?
  • Bleibe ich trotz der Belastung mit der Pflege meiner Eltern eine gute Mutter und Ehefrau?
  • Können wir jetzt nicht mehr in Urlaub fahren?
  • Was passiert, wenn ich etwas falsch mache?
  • Wer hilft mir, wenn ich mal krank werde?
  • Wie finde ich einen Pflegedienst oder ein Pflegeheim, der auch menschlich arbeitet?

Wichtig ist, dass alle Fragen gestellt und besprochen werden. Nur wer sich intensiv mit der neuen Lebenssituation beschäftigt und das "neue" Leben gut organisiert, wird auch die Lebensfreude erhalten. Die der Pflegebedürftigen und die der Pflegepersonen.
Wer mit häuslicher Pflege konfrontiert wird, sollte sich zur Vorbereitung professionellen Rat holen.

Zum Beispiel bei den miCura Pflegediensten.

Die Spezialisten für häusliche Pflege bieten umfassende Beratungen und Hilfestellungen für Betroffene an, u.a. auch Pflegekurse.

miCura Pflegediensten

Darüber hinaus bietet seit Januar 2009 auch die Firma compass private pflegeberatung unabhängig und zentral für die gesamte Private Krankenversicherung hochqualifizierte Pflegeberatung an.

compass private pflegeberatung

Wer kann die häusliche Pflege übernehmen?

Grundsätzlich können alle Menschen die Pflege für einen anderen Menschen übernehmen. Lebenspartner, Familienangehörige aber auch Nachbarn, Freunde oder auch ehrenamtlich tätige Menschen, z.B. Mitglieder von sozialen oder kirchlichen Einrichtungen. Alternativ aber auch kombinativ kann die Pflege von professionellen, erwerbsmäßigen Pflegekräften übernommen werden.

Häusliche Pflege verlangt oft scheinbar Unmögliches. Von der zuverlässigen Präsenz vor Ort, der physischen Stabilität bis hin zur sicheren Ausübung der Pflegetätigkeiten. Oft ist es für alle Beteiligten sehr hilfreich, wenn die Pflege eines Menschen auf viele Schultern verteilt wird. Wenn sich mehrere Menschen (innerhalb der Familie oder auch in Kombination mit Pflegedienstleistern) die Aufgaben teilen, wird die psychische und physische Belastung für alle geringer. Wer die häusliche Pflege selbstständig regelt, hat entsprechend der festgestellten Pflegestufe Anspruch auf Pflegegeld. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld bei häuslicher Pflege ist aber, dass der Pflegebedürftige hiermit die erforderliche Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung in geeigneter Weise selbst sicherstellt. Das ist immer dann der Fall, wenn die Pflege nach Art und Umfang auch tatsächlich erbracht wird und ausreichend qualifiziert und sachkundig erfolgt.

Kann die Pflege durch Angehörige durchgeführt werden?

Ja, die Pflege kann von Angehörigen, Freunden, Nachbarn usw. durchgeführt werden. Hieraus erwächst - im Falle der erkannten Pflegebedürftigkeit durch den Medizinischen Dienst - ein Anspruch auf das für den festgestellten Pflegegrad geltende Pflegegeld.

Das Pflegegeld ist in seiner Höhe jedoch geringer als die Leistungen, die für die Inanspruchnahme eines zugelassenen Pflegedienstes vorgesehen sind.

Hinzu kommt, dass Pflegelaien in extremen Fällen schnell überfordert sein können, und sie eventuell an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit gelangen und die Pflege so nicht sichergestellt werden kann. Dann ist es ratsam, zusätzlich zu den privaten Pflegepersonen, wie z.B. Angehörige, auch einen professionellen Pflegedienst hinzuzuziehen, der so die Versorgung unterstützt und sogar Anleitung bieten kann.

In diesem Fall kommt die so genannte Kombinationsleistung - aus Pflegegeld und Aufwendungsersatz - zum Tragen. Beide Pauschalen werden dann jeweils anteilig und ergänzend vorgenommen.

miCura

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Welche Voraussetzungen muss eine Pflegekraft erfüllen?

Mit dem Begriff Pflegekraft werden alle professionellen Kräfte erfasst, die pflegen und betreuen. Dazu zählen Pflegefachkräfte (examinierte Krankenschwestern, Krankenpfleger o.ä.) und Kräfte, die keine vergleichbare Ausbildung abgeschlossen haben, z.B. Schwesternhelfer, Pflegehelfer oder Altenpflegehelfer.

Die Qualität von Pflegedienstleistungen muss festgelegten Mindestanforderungen genügen. Einige Pflegedienstleister verpflichten sich zu einem wesentlich weitreichenderen Qualitätsstandard, zum Beispiel an einer ISO- oder TÜV-Zertifizierung erkennbar. Neben der fachlichen Kompetenz spielt die soziale und menschliche Kompetenz der Pflegekräfte eine erhebliche Rolle. Gute Pflegekräfte und Pflegedienstleister erhalten menschliche Beziehungen und sind für Pflegebedürftige und betroffene Familien oft einzige und sehr wichtige Ansprechpartner. Die Qualitätsansprüche und das Qualitätssicherungssystem eines Pflegedienstleisters sollten auf jeden Fall vorhanden und von den Betroffenen hinterfragt werden.

Gewährung von Pflegesachleistungen bzw. Aufwendungsersatz setzt voraus, dass die ausgewählte Pflegekraft entweder von einer Pflegekasse der sozialen Pflegeversicherung oder bei einer ambulanten Pflegeeinrichtung, mit der die Pflegekasse einen Versorgungsvertrag abgeschlossen hat, angestellt ist.

In Ausnahmefällen kann auch eine einzelne Pflegekraft (Einzelpflegekraft) anerkannt werden, mit der eine Pflegekasse der sozialen Pflegeversicherung einen Vertrag abgeschlossen hat oder die von einem Träger der privaten Pflegepflichtversicherung zugelassen worden ist. Diese Ausnahmeregelung setzt voraus, dass die Versorgung durch einen zugelassenen Pflegedienst nicht gewährleistet werden kann. Die Pflegekraft darf jedoch weder mit dem Pflegebedürftigen in häuslicher Gemeinschaft leben, noch mit diesem bis zum 3. Grad verwandt oder verschwägert sein.

In der Praxis kommt dies am ehesten in ländlichen Bereichen vor, wo der nächste Pflegedienst sehr weit entfernt ist. Im städtischen Bereich sind fast überall Pflegedienste vorhanden, so dass der direkte Vertrag einer Pflegekraft mit der jeweiligen Pflegekasse oder dem Träger der privaten Pflegepflichtversicherung die Ausnahme bleibt.

compass private pflegeberatung

Was ist bei der Pflege zu Hause wichtig?

Das Wort "Pflege-Fall" wird der Realität im häuslichen Familienalltag sicher nicht gerecht. Wenn ein - vorher selbstständiger! - Mensch in seinem eigenen zu Hause nicht mehr ohne Hilfe leben kann, belastet dies alle Beteiligten und auch das Familienleben. Ganz wichtig ist, alle Sorgen, Ängste und Bedenken offen miteinander zu besprechen. Schnell kann aus hilfreichem Umsorgen Bevormundung in der Wahrnehmung des Betroffenen entstehen. Unausgesprochen können viele Konflikte eine häusliche Pflege zur unerträglichen Belastung machen. Die Pflege eines Menschen sollte immer als "Hilfe zur Selbsthilfe" verstanden werden. Das fordert pflegebedürftige Menschen, erfordert Geduld von beiden Seiten und natürlich eine gute ärztliche Betreuung.

In Konfliktsituationen steht daher für ein Beratungsgespräch neben Ihrem Pflegepflichtversicherer auch die Firma compass private pflegeberatung zur Verfügung.

compass private pflegeberatung

Wo kann man richtiges Pflegen lernen?

Viele private Pflegedienstleister bieten spezielle Schulungen und Unterweisungen an. Beispielsweise können Sie sich an die miCura Pflegeberatung wenden.
Im Buchhandel gibt es gute Literatur, das Bundesministerium für Gesundheit bietet einige Veröffentlichungen zum Thema an und sicher werden auch die behandelnden Ärzte Hinweise und Anleitungen zur richtigen Versorgung geben.

miCura Pflegedienste

compass private pflegeberatung

Wer hilft, wenn die Pflegeperson ausfällt?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die Pflege anders zu organisieren. Die Pflege kann z.B. kurzfristig von einem privaten Pflegedienstleister wie den miCura Pflegediensten übernommen werden (Verhinderungspflege). Alternativ kann auch eine zeitlich befristete stationäre Pflege (Kurzzeitpflege) organisiert werden.

Sofern Sie Informationen über geeignete Einrichtungen in Ihrer Umgebung benötigen, rufen Sie bitte Ihren Pflegepflichtversicherer an oder kontaktieren Sie die Firma compass private pflegeberatung.

compass private pflegeberatung

Wie findet man einen geeigneten Pflegedienst?

Entscheidend bei der Auswahl eines Pflegedienstleisters ist die Qualität der Leistungen. Dabei sollten Sie sich auf Ihren ersten Eindruck verlassen und Freundlichkeit der Mitarbeiter, Qualifizierung der Pflegekräfte und auch Erreichbarkeit des Pflegedienstes berücksichtigen. Ein guter Pflegedienstleister wird sehr offen und entgegenkommend mit Ihren Fragen, Sorgen und Bedürfnissen umgehen!

Eine Liste über Pflegeeinrichtungen in Ihrer Umgebung können Sie über Ihren Pflegepflichtversicherer oder bei der Firma compass private pflegeberatung erfahren.

Beachten Sie bitte, dass derzeit noch wenige bis gar keine Hinweise zur Qualität von Pflegeeinrichtungen bestehen.

compass private pflegeberatung

Welche Fragen sind bei der Auswahl eines Pflegedienstleisters wichtig?
  • Wie ist mein erster Eindruck?
  • Haben wir ausreichend Informationsmaterial bekommen, vor allem einen Pflegeantrag?
  • Wird ein Pflegeplan erstellt?
  • Hat der Anbieter ein Konzept, d.h. wird nach einem bestimmten Pflegemodell gepflegt?
  • Wie viele fest angestellte Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen gibt es und wie viele der Mitarbeiter sind Fachkräfte?
  • Wie hoch ist der Anteil der Aushilfen?
  • Wie hoch ist die Zahl der Pflegekräfte?
  • Werden besondere Wünsche, z.B. das Geschlecht der Pflegekraft berücksichtigt?
  • Wie flexibel ist der Pflegedienst zum Beispiel bei Urlaub oder plötzlicher Krankheit der privaten Pflegeperson?
  • Wie sind die Notfallregelungen?
  • Wie ist die Zusammenarbeit mit den Angehörigen und dem Hausarzt geregelt?
  • Welche Unterstützung und Beratungsleistungen werde für Angehörige angeboten?
  • Welche Möglichkeiten bestehen, die Einsatzzeiten zu beeinflussen?
  • Ist die Pflegedokumentation jederzeit einsichtig?
  • Sind die Leistungen und Kosten im Pflegevertrag korrekt beschrieben?
  • Existieren für die Einrichtungen evtl. Qualitätssiegel?
  • Gibt es Ergebnisse von Qualitätsprüfungen durch den MDK? Werden diese nur auf Wunsch ausgehändigt oder sind sie offen entnehmbar (z.B. am Standort der Einrichtung)?
Die Qualität von Pflegeeinrichtungen soll laut der Reform vom 1. Juli 2008 stärker geprüft werden. Wie soll das geschehen?

Auch bis zur Reform im Juli 2008 sind schon – wenn ausreichend Gründe/ Beschwerden vorlagen – Prüfungen in Einrichtungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen erfolgt.
Diese jedoch unter jeweiliger vorheriger Anmeldung. 
Seit der Reform vom 1. Juli 2008 sollen diese Prüfungen nicht erst auf konkrete Anlässe hin sondern regelmäßig, kurzfristig und turnusmäßig stattfinden. Dabei soll es auch möglich – wenn nicht sogar die Regel – sein, dass diese Prüfungen unangekündigt erfolgen. Bis 2010 mussten die Pflegekassen über den Medizinischen Dienst jedes Heim und jeden Pflegedienst mindestens einmal geprüft haben.
Außerdem ist seit 1. Juli 2008 nicht mehr eine Prüfung der Unterlagen sondern die Prüfung des Pflegezustandes des einzelnen Pflegebedürftigen der Schwerpunkt.

Woher soll man wissen, ob eine Einrichtung gute oder schlechte Qualität in der Pflege vorhält?

Sie haben die Möglichkeit im Internet über das Portal Pflegeberatung.de sich die jeweiligen Pflegeeinrichtungen aufzurufen.

Der sogenannte Transparenzbericht der jeweiligen Einrichtungen ist hier veröffentlich und aufrufbar.

Pflegeberatung

Zum anderen sind die Prüfergebnisse bei der Einrichtung öffentlich ausgehängt und einsehbar.

 

Wie wird die Qualität von Pflegeeinrichtungen gemessen? Welche Standards und Kriterien werden hierfür herangezogen?

Dies ist Gegenstand und Aufgabe des Medizinischen Dienstes sowie der Spitzenverbände der Kranken- und Pflegekassen. Der Gesetzgeber hat diesen Gremien einen Auftrag erteilt, die entsprechenden Qualitätskriterien festzulegen und als Prüfungsgegenstand zu definieren. Dabei könnte z.B. ein Sternesystem – ähnlich der Bewertungen von Hotels – ein Identifikationsmerkmal für den Pflegebedürftigen sein.

Wie bekomme ich eine Preisvergleichsliste für Pflegeeinrichtungen?

Wir können Ihnen eine Liste zukommen lassen, in der die in Ihrer Umgebung ansässigen Pflegeeinrichtungen aufgeführt sind. Teilweise sind hier evt. auch Preise genannt, sofern uns hierzu Informationen vorliegen. Was wir derzeit noch nicht zur Verfügung stellen können, sind Aussagen über die Qualität der Einrichtungen - mit Ausnahme der DKV-eigenen Pflegeeinrichtungen, unserer Tochter miCura.

Sie können sich auch direkt im Internet über das Portal Pflegeberatung.de die Preise der einzelnen Pflegeeinrichtungen aufrufen und so vergleichen.

Pflegeberatung

Was ist ein Pflegeheim?

Pflegeheime sind selbstständig wirtschaftende Einrichtungen, in denen Pflegebedürftige unter ständiger Verantwortung einer ausgebildeten Pflegefachkraft ganztägig (vollstationär) nur tagsüber oder nachts (teilstationär) untergebracht und gepflegt werden können. Auch Einrichtungen der Kurzzeit- oder Verhinderungspflege gelten als Pflegeheime, sofern sie Pflegebedürftige "rund-um-die-Uhr" versorgen.

Welche Pflegehilfsmittel gibt es?

Unter dem Oberbegriff "Pflegehilfsmittel" sind alle Artikel und Produkte zusammengefasst, mit deren Hilfe eine Erleichterung der Pflege, eine Linderung der Beschwerden oder eine selbstständigere Lebensführung erzielt werden kann.
Dabei wird zwischen technischen und zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln unterschieden.

Pflegehilfsmittel
Bei Pflegehilfsmitteln, die nicht zum Verbrauch bestimmt sind, handelt es sich in der Regel um technische Hilfsmittel, wie z.B. Pflegebetten, Rollstühle, Hausnotrufanlagen und Lifter.
Die Versorgung mit diesen Hilfsmitteln erfolgt durch die Pflegekasse bzw. den Träger der privaten Pflegepflichtversicherung. Es ist daher wichtig, dass im Bedarfsfall zunächst eine Kontaktaufnahme mit dieser/diesem erfolgt. Der Anspruch auf die Versorgung mit technischen Pflegehilfsmitteln umfasst unter anderem auch die notwendige Instandsetzung sowie die Ausbildung in ihrem Gebrauch. Für die Kosten der Pflege des Hilfsmittels, also z.B. die regelmäßige Reinigung, muss der Pflegebedürftige selbst aufkommen.
Vom Pflegebedürftigen kann eine maximale Zuzahlung von 10 Prozent des Kaufpreises, höchstens 25 Euro je Hilfsmittel, verlangt werden, wenn das Pflegehilfsmittel in sein Eigentum übergeht. Zur Vermeidung von Härten kann die Pflegekasse ganz oder teilweise auf die Zuzahlung verzichten.
Pflegehilfsmittel sollen jedoch entsprechend dem Pflegeversicherungsgesetz vorrangig leihweise überlassen werden, wobei eine Zuzahlung nicht anfällt.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel
Pflegehilfsmittel, die wegen der Beschaffenheit des Materials oder aus hygienischen Gründen nur einmal benutzt werden können bzw. in aller Regel für den Wiedereinsatz nicht geeignet sind. Hierzu zählen zum Beispiel Einmalhandschuhe und saugende Bettschutzeinlagen.
Diese Pflegehilfsmittel werden nur bis zu einem monatlichen Höchstbetrag von 40 Euro übernommen. Eine Härtefallregelung gibt es nicht.

Wem steht das Pflegegeld zu?

Das Pflegegeld ist als Anerkennung oder als Anreiz zur Erhaltung der Pflegebereitschaft von ehrenamtlichen Pflegepersonen gedacht. Dennoch steht es nicht der jeweiligen Pflegeperson, sondern dem Pflegebedürftigen zu. Eigene Ansprüche auf Auszahlung von Pflegegeld gegen die Pflegekasse können Pflegepersonen somit nicht geltend machen. Bei privat Pflegepflichtversicherten ist stets nur der Versicherungsnehmer anspruchsberechtigt. Dies gilt selbst dann, wenn er selbst gar nicht pflegebedürftig ist, sondern "nur" eine über ihn in der privaten Pflegepflichtversicherung versicherte Person. Das schließt natürlich nicht aus, dass der Pflegebedürftige das an ihn ausgezahlte Pflegegeld anschließend an seine Pflegeperson(en) weitergibt; verpflichtet ist er dazu aber nicht.

Ist eine Vorversicherungszeit zu erfüllen?

Um die Solidargemeinschaft der Versicherten nicht zu überfordern, besteht ein Anspruch auf Versicherungsleistungen nur dann, wenn eine sog. Warte- oder Vorversicherungszeit erfüllt wurde.

Für privat Pflegepflichtversicherte gilt:
Der Anspruch auf Versicherungsleistungen aus der privaten Pflegepflichtversicherung ist ab dem 01.01.2000 davon abhängig, dass der Versicherte in den letzten zehn Jahren vor der Antragstellung mindestens fünf Jahre privat pflegepflichtversichert war. Seit dem 1.7.2008 gilt noch eine Vorversicherungszeit von zwei Jahren. Personen, die aus der sozialen Pflegeversicherung ausscheiden und zur privaten Pflegepflichtversicherung wechseln, ist im Übrigen die dort nachweislich ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Wartezeit in der privaten Pflegepflichtversicherung anzurechnen.

Für in der sozialen Pflegeversicherung Versicherte gilt:
Wer in der sozialen Pflegeversicherung versichert ist und seinen Leistungsantrag nach dem 01.01.2000 gestellt hat, ist nur dann leistungsberechtigt, wenn er in den letzten zehn Jahren vor der Antragstellung mindestens fünf Jahre, seit 1.7.2008 mindestens zwei Jahre, als Mitglied oder Familienversicherter in der sozialen Pflegeversicherung versichert war. Bei Personen, die wegen Eintritts von Versicherungspflicht in der sozialen Pflegeversicherung aus der privaten Pflegepflichtversicherung ausscheiden, ist die dort ununterbrochen zurückgelegte Versicherungszeit auf die Vorversicherungszeit in der sozialen Pflegeversicherung anzurechnen. Angerechnet werden auch solche Zeiten, in denen der Versicherte und seine Familienangehörigen während eines Auslandsaufenthaltes die soziale Pflegeversicherung aufrechterhalten haben.

Für versicherte Kinder gilt im Übrigen die Vorversicherungszeit als erfüllt, wenn ein Elternteil sie erfüllt. Dadurch wird sichergestellt, dass auch solche Kinder, die bereits von Geburt oder frühem Kleinkindalter an pflegebedürftig sind, direkt vom Versicherungsschutz erfasst werden.
Wer zum Zeitpunkt seiner Leistungsantragstellung die Vorversicherungszeit noch nicht (vollständig) erfüllt hat, bleibt nicht dauerhaft vom Leistungsbezug ausgeschlossen. Er kann nach Erfüllung der Vorversicherungszeit einen neuen Antrag stellen.

Welche Leistungen nach anderen Rechtsvorschriften sind vorrangig gegenüber den Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nicht erstattungspflichtig, wenn ein Anspruch aus anderen Rechtsvorschriften besteht. Dazu zählen Entschädigungsleistungen und Ansprüche auf häusliche Krankenpflege aus der Krankenversicherung.

Entschädigungsleistungen
Entschädigungsleistungen nach dem Bundesversorgungsgesetz und nach den Gesetzen, die eine entsprechende Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes vorsehen, aus der gesetzlichen Unfallversicherung und aus öffentlichen Kassen auf Grund geregelter Unfallversorgung oder Unfallfürsorge (z.B. Dienst- oder Arbeitsunfall, Wehr- oder Zivildienstbeschädigung) haben Priorität vor Leistungen der Pflegeversicherung. Soweit Pflegebedürftige derartige Leistungen beziehen, ruhen die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung. Sind die Leistungen der Pflegeversicherung höher als diese Leistungen, wird aus der Pflegeversicherung der Differenzbetrag gezahlt. Auch bleibt die Pflegeversicherung leistungspflichtig für Leistungsarten, die durch die Entschädigungsleistungen nicht abgedeckt sind, z.B. die Zahlung von Rentenversicherungsbeiträgen für Pflegepersonen.

Häusliche Krankenpflege (Krankenversicherung)
Bei häuslicher Pflege ruht der Leistungsanspruch der Pflegeversicherung, soweit im Rahmen des Anspruchs auf häusliche Krankenpflege gegen die jeweilige Krankenkasse auch ein Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung besteht.

Welche Leistungen für Pflegebedürftige gibt es neben Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Beihilfe
Beihilfeberechtigte Personen müssen eine beihilfekonforme Pflegeversicherung abschließen. Sind sie freiwilliges Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung, werden sie versicherungspflichtig in der sozialen Pflegeversicherung und erhalten die ihnen jeweils zustehenden Leistungen (auch Sachleistungen) der Pflegeversicherung anteilig aus Pflegeversicherung und Beihilfe. Nicht oder privat krankenversicherte Beamte sind gesetzlich verpflichtet, eine anteilige, die Beihilfe ergänzende, private Pflegepflichtversicherung abzuschließen.

Pflegewohngeld
Verschiedene Landespflegegesetze sehen ein so genanntes Pflegewohngeld als eigenständigen Leistungsanspruch vor. Dieses ist unabhängig von der Pflegeversicherung und muss durch den Pflegebedürftigen selbst beantragt werden. Die Gewährung von Pflegewohngeld ist abhängig von der Vermögenssituation des Antragstellers.

Blindenhilfe
Die Leistungen der Blindenhilfe dienen nicht völlig dem gleichen Zweck wie die Leistungen aus der Pflegeversicherung. Eine Anrechnung des Pflegegeldes kommt deshalb nur teilweise in Betracht. In welchem Umfang Leistungen der Blindenhilfe neben dem Pflegegeld erbracht werden, regelt der Landesgesetzgeber.

Eingliederungshilfe
Die Leistungen der Eingliederungshilfe bleiben von den Leistungen der Pflegeversicherung unberührt.

Wird das Pflegegeld besteuert?

Das gewährte Pflegegeld selbst ist steuerfrei.
Es bleibt auch bei Weitergabe an Angehörige, Freunde, Bekannte oder Nachbarn, die die Pflege übernehmen, anrechnungsfrei, sofern dies aus einer sittlichen Verpflichtung im Sinne des § 33 Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes heraus geschieht.
Mit anderen Worten: Das Pflegegeld bleibt immer dann steuerfrei, wenn die Pflege aus menschlichen, sozialen oder humanitären Gründen erfolgt. Falls jedoch eine Pflegeperson die Pflege "gewerblich" bzw. erwerbsmäßig ausführt, wird das an diese Person weitergegebene Pflegegeld steuerpflichtig.

Sind Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung vermögensabhängig?

Die Leistungen der Pflegeversicherung werden einkommens- und vermögens-unabhängig gewährt.
Lediglich bei den Zuschüssen zu Umbaumaßnahmen im Rahmen der Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen wird die Vermögenssituation berücksichtigt.

Sollte ich mich zusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung gegen das Risiko einer Pflegebedürftigkeit absichern?

Ja! Denn die gesetzliche Pflegeversicherung stellt nur eine Grundabsicherung dar. In der Praxis ist häufig eine Eigenbeteiligung von etlichen hundert bis hin zu einigen tausend Euro pro Monat vom Pflegebedürftigen zu tragen. Viele Pflegebedürftige sind daher trotz der gesetzlichen Pflegeversicherung von der finanziellen Unterstützung durch Angehörige oder das Sozialamt abhängig. Daher ist eine private Vorsorge für das finanzielle Risiko einer Pflegebedürftigkeit unverzichtbar. Private Krankenversicherungen bieten hierzu eine Reihe von Produkten an, mit denen man die Lücken der Pflichtversicherung sinnvoll schließen kann.

Leistungsumfang Pflege

Wie hoch sind die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung?

Die Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung sind im Sozialgesetzbuch XI festgeschrieben und für alle Pflegepflichtversicherungen einheitlich.

 

Leistungen der Pflegeversicherung

 

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Weitere Informationen zu den Leistungen der Pflegeversicherung
Informationen zur Pflegeergänzungsversicherung

Seit wann gelten die höheren Leistungen?

Mit Einführung des zweiten Pflegestärkungsgesetztes zum 1.1.2017 gelten die höheren Leistungen.

Was versteht man unter Pflegesachleistung?

Im Gegensatz zur Geldleistung (Pflegegeld) wird bei der Sachleistung davon ausgegangen, dass die Absicherung der Versorgungssituation nicht, oder nicht ausschließlich durch eine privat organisierte Pflegeperson gesichert werden kann. In diesem Fall stehen professionelle Pflegedienste, wie z.B. miCura Pflegedienste, zur Verfügung. Der von der Pflegekasse oder der privaten Pflegeversicherung gewährte Betrag zur Deckung der Kosten ist höher als bei der Geldleistung. Nimmt der Versicherte diese Leistung in Anspruch, dann handelt es sich um die sog. Sachleistung.

Pflegebedürftige der sozialen Pflegeversicherung haben bei häuslicher Pflege Anspruch auf Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung als Sachleistung, d.h. auf Pflegeleistungen durch professionelle Pflegekräfte.

Privat Pflegeversicherte haben keinen Anspruch auf Pflegesachleistungen, sondern Anspruch auf Ersatz von Aufwendungen, die Ihnen für die Sicherstellung der Pflege durch professionelle Pflegedienste entstehen.

Die Höchstbeträge, bis zu denen die Sachleistung in Anspruch genommen werden kann bzw. die Aufwendungen ersetzt werden können, sind höher als ein entsprechendes Pflegegeld. Im Rahmen der gesetzlichen Pflegeversicherung ist auch die Kombination von Pflegegeld und Pflegesachleistung bzw. Aufwendungsersatz möglich (Kombinationsleistung).

Welche Pflichten bestehen, wenn das Pflegegeld bezogen wird?

Wird ein Antrag auf Zahlung von Pflegegeld aus der Pflegeversicherung gestellt, muss der Pflegebedürftige fristgerecht regelmäßig viertel- oder halbjährlichen je nach Pflegegrad von einem professionellen ambulanten Pflegedienst einen sog. Beratungseinsatz durchführen lassen.

Die Kosten hierfür trägt die Pflegekasse bzw. die private Pflegeversicherung. Diese Dienstleistung wird von allen professionellen Pflegedienstleistern angeboten. Für einige Regionen in Deutschland empfiehlt sich z.B: miCura Pflegedienste, eine Tochtergesellschaft der DKV. Aber auch die Firma compass private pflegeberatung führt die Beratungseinsätze durch. Bei diesem Beratungseinsatz wird die Situation des Pflegebedürftigen in Augenschein genommen, auf evtl. Mängel aufmerksam gemacht und Lösungen angesprochen.

Der Pflegepflichtversicherung bzw. der Pflegekasse ist ein Nachweis über den erfolgten Beratungseinsatz und sein Ergebnis einzureichen.

miCura Pflegedienste

compass private pflegeberatung

Warum ist das Pflegegeld geringer als die Pflegesachleistung / der Aufwendungsersatz?

Die Inanspruchnahme von Pflegesachleistungen bzw. Aufwendungsersatz durch professionelle Pflegekräfte wird höher als die ehrenamtliche Pflege vergütet. Damit soll keine Wertung verbunden sein. Vielmehr werden nur bei gewerblichen Pflegedienstleistern entstehende Aufwendungen wie z.B. Alterssicherung und Krankenversicherung für Mitarbeiter, Bürokosten und Steuern berücksichtigt.

Wie sieht die Kombinationsleistung aus?

Pflegebedürftige können Sach- und Geldleistungen aus der Pflegeversicherung kombinieren. Wird die Sachleistung bzw. der Ersatz von Aufwendungen für die Inanspruchnahme eines ambulanten Pflegedienstes oder einer teilstationären Pflegeeinrichtung nicht in voller Höhe in Anspruch genommen, kann gleichzeitig ein entsprechend gemindertes Pflegegeld beansprucht werden. Das Pflegegeld wird um den Prozentsatz vermindert, in dem Sachleistung / Aufwendungsersatz in Anspruch genommen wird.

Wann besteht aus der gesetzlichen Pflegeversicherung ein Anspruch auf Hilfsmittel?

Pflegehilfsmittel sind Mittel, die zur Erleichterung der Pflege dienen, zur Linderung von Beschwerden der Pflegebedürftigen beitragen oder eine selbständigere Lebensführung ermöglichen. Pflegebedürftige haben aus der gesetzlichen Pflegeversicherung Anspruch auf eine Versorgung mit Pflegehilfsmitteln. Besonders wichtig ist folgender Aspekt: Sind andere Leistungsträger - z.B. die Krankenkasse - für die Finanzierung zuständig, entfällt der Anspruch gegenüber der Pflegekasse bzw. dem Träger der privaten Pflegepflichtversicherung. Denn vorrangig sind Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen, die von der Krankenversicherung oder anderen gesetzlichen Leistungsträgern zu leisten sind. Da Pflegehilfsmittel ergänzende Leistungen der häuslichen Pflege sind, setzt der Anspruch auf Pflegehilfsmittel eine Pflege im häuslichen Bereich voraus. Bei einem Aufenthalt im Pflegeheim scheidet deshalb eine Kostenübernahme zu Lasten der Pflegeversicherung aus. In diesem Fall muss das Pflegeheim die benötigen Hilfsmittel bereitstellen. Der Anspruch auf Gewährung von Hilfsmitteln besteht unabhängig von dem Pflegegrad, so dass alle zumindest erheblich Pflegebedürftigen Anspruch auf eine Versorgung mit Pflegehilfsmitteln haben. Im Gegensatz zu vielen anderen Leistungen der Pflegeversicherung ist die Anspruchshöhe auch nicht nach Pflegegraden gestaffelt. Die Entscheidung über die Gewährung von Pflegehilfsmitteln trifft die Pflegekasse bzw. der Träger der privaten Pflegepflichtversicherung, und zwar im Regelfall aufgrund einer Begutachtung. Eine Verordnung durch den Hausarzt reicht nicht aus. Viele Leistungen der Pflegeversicherung sind in der Höhe begrenzt. Dies gilt auch für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel, die bis zu einer Höhe von 40 Euro übernommen werden. Bei den übrigen Pflegehilfsmitteln gibt es - von einer Zuzahlung abgesehen - keine Kostenbegrenzung. Jedoch gilt auch hier das Wirtschaftlichkeitsprinzip, d.h., dass Hilfsmittel vorrangig über die Pflegeversicherung bzw. Pflegekasse und leihweise zu beziehen sind, sofern sie hierfür geeignet sind.

Gibt es zusätzliche Entlastungsleistungen für Pflegebedürftige?

Die Leistungen belaufen sich ab dem 1.1.2017 auf einheitlich 125 Euro für alle Pflegebedürftige deren Pflegebedürftigkeit von Medicproof (MDP) nach Pflegegrad 1 – 5 festgestellt wurde.

Dabei ist zu beachten, dass Leistungen, auch bei bereits festgestellter Pflegebedürftigkeit, nur auf Antrag von der Pflegekasse oder dem Träger der privaten Pflegepflichtversicherung übernommen werden können.

Pflegeleistungen

Wann habe ich Anspruch auf Verhinderungspflege?

Seit 1. Januar 2017 gilt:

  • Pflegebedürftigkeit wurde von MDP nach Pflegegrad 2 – 5 festgestellt.
  • Die verhinderte Pflegeperson muss seit mindestens 6 Monaten Pflegetätigkeit erbracht haben.
  • Eine private Pflegeperson ist vorübergehend an der Pflege gehindert – dies können auch regelmäßige Abwesenheiten (z.B. berufliche Abwesenheit) sein.
  • Eine Verhinderungspflege kann bis zu 6 Wochen bzw. 1.612 Euro pro Kalenderjahr ebenfalls im Ausland durch private Pflegepersonen oder Pflegedienst (PD muss nicht in Deutschland anerkannt sein) erfolgen. Somit besteht auch ein Anspruch auf Ersatzpflegegeld. Voraussetzung  hierfür ist, dass der ständige Wohnsitz in Deutschland ist und auch dieser NICHT vorübergehend ins Ausland verlegt wird.
  • Während der Verhinderungspflege besteht – bei Vorliegen der weiteren Voraussetzungen – ein Fortzahlungsanspruch für Rentenversicherungsbeiträge, sofern es sich um Erholungsurlaub der Pflegeperson oder einen Auslandsaufenthalt des Pflegebedürftigen handelt. Bei Krankheit der Pflegeperson besteht kein Fortzahlungsanspruch für die Rentenbeiträge.
Gibt es besondere Voraussetzungen für den Leistungsanspruch bei vollstationärer Pflege?

Neben den allgemeinen Voraussetzungen gilt für den Anspruch auf Leistungen für die vollstationäre Pflege, dass Pflegebedürftigkeit von Medicproof nach Pflegegrad 1 – 5 festgestellt wurde, die Pflege in Deutschland stattfindet und die Pflege in einem zugelassenen stationärem Pflegeheim, das über einen gültigen Versorgungsvertrag und eine aktuelle Vergütungsvereinbarung verfügt, erfolgt.

Fehlt lediglich die Vergütungsvereinbarung, so werden die Aufwendungen bis zu 80 % der Höchstbeträge je nach Pflegestufe erstattet.

Gibt es Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung auch bei einem Aufenthalt im Ausland?

Grundsätzlich ruht der Leistungsanspruch, wenn sich der Versicherte im Ausland aufhält.
Bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr werden das Pflegegeld - bei Inanspruchnahme der Kombinationsleistung durch einen zugelassenen deutschen Pflegedienst auch das anteilige Pflegegeld - sowie die Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegeperson jedoch weiter erbracht.

Pflegesachleistungen bzw. Aufwendungsersatz erhält der Versicherte, soweit die professionelle Pflegekraft eines zugelassenen Pflegedienstes, die ansonsten die Pflege durchführt, ihn während des vorübergehenden Auslandsaufenthalts begleitet. Die Aufwendungen, die für die Begleitung entstehen, sind vom Versicherten zu tragen.
Abweichendes gilt bei einem Aufenthalt in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) sowie seit dem 1. Juni 2002 auch für die Schweiz. Zum EWR zählen Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien und das Vereinigte Königreich (Großbritannien und Nordirland).

Seit dem 1. Mai 2004 gehören auch die folgenden Länder zum EWR: Estland, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn und Zypern.
Aus der gesetzlichen Pflegeversicherung können Versicherte mit Wohnsitz oder längerem Aufenthalt im EWR oder der Schweiz das Pflegegeld und Leistungen der Verhinderungspflege erhalten.

Darüber hinausgehende Leistungen sind bei einem Aufenthalt im Ausland aus der gesetzlichen Pflegeversicherung nicht möglich.
Die Begutachtung der Versicherten erfolgt vor Ort entweder durch einen Gutachter des medizinischen Dienstes oder einen von der Pflegekasse bzw. dem Träger der privaten Pflegepflichtversicherung beauftragten ortsansässigen Gutachter.

Zahlt die Pflegepflichtversicherung für jeden Pflegedienst/jedes Pflegeheim?

Die Pflegepflichtversicherung zahlt für jede zugelassene Einrichtung, die im Rahmen der für sie geltenden Vergütungsvereinbarung abrechnet. Die Zulassung - der so genannte Versorgungsvertrag (nicht zu verwechseln mit dem Pflegevertrag/Pflegevereinbarung zwischen Pflegebedürftigem und Pflegedienst oder dem Heimaufnahmevertrag in der vollstationären Pflege) - erhält eine Einrichtung über die Spitzenverbände der sozialen Pflegeversicherung, die hierüber in ihren Gremien entscheiden. Nur wenn zwischen diesen Verbänden und einer Einrichtung oder deren Träger ein solcher Versorgungsvertrag abgeschlossen wurde, ist die Einrichtung zugelassen und kann mit den Pflegekassen abrechnen.

Eine Liste über zugelassene Einrichtungen in Ihrer Umgebung könne Sie über Ihren Pflegepflichtversicherer oder die Firma compass private pflegeberatung erhalten.

Informationen zur Pflegeergänzungsversicherung
Informationen zu miCura Pflegedienste

Welche Leistungen trägt die gesetzliche Pflegeversicherung nicht?

Durch die gesetzliche Pflegeversicherung werden die pflegebedingten Aufwendungen bis zu den Höchstbeträgen des jeweiligen Pflegegrades übernommen. Von der Sachleistung bzw. Kostenerstattung für Pflegedienste ausgeschlossen sind

  • Aufwendungen für die Unterkunft und Verpflegung (z.B. in teilstationärer oder Kurzzeitpflege) – Erstattung als Entlastungsleistungen möglich
  • Komfortleistungen und zusätzliche pflegerisch-betreuende Leistungen (z.B. Tag- und Nachtwachen).

Ansonsten besteht nur die Möglichkeit durch den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung diese Leistungen zu erhalten.

Wer hilft bei Fragen zu Leistungen aus der Pflegeversicherung?

Der Anspruch auf Leistungen aus der Pflegepflichtversicherung ist umfassend geregelt. Die Berücksichtigung aller wichtigen Aspekte zur Sicherung des Leistungsanspruches oder die Einhaltung aller erforderlichen Schritte bei Veränderungen der Pflegebedürftigkeit oder -situation sind für Pflegebedürftige und Angehörige manchmal nur schwer durchschaubar. Gerade zu Beginn oder bei Veränderungen einer Pflegebedürftigkeit bestehen große Unsicherheiten. Unterstützung bekommen Sie bei der zuständigen Pflegekasse/ -versicherung wie Ihrer DKV und bei qualifizierten Pflegedienstleistern vor Ort, wie zum Beispiel bei den miCura Pflegediensten, aber auch bei der Firma compass private pflegeberatung

Ansprechpartner

compass private pflegeberatung

Wie hoch sind die zu erwartenden (durchschnittlichen) Kosten im Pflegefall?

Die Pflegesätze einer vollstationären Pflegeeinrichtung für die Pflegegrade 2-5 sind nach dem zweiten Pflegestärkungsgesetz grundsätzlich immer gleich hohe, pflegebedingte Eigenanteile der Pflegebedürftigen. Dieser pflegebedingte Eigenanteil wird in den Vergütungsverhandlungen speziell für jede Einrichtung ermittelt.

Mit dieser neuen gesetzlichen Regelung wird erreicht, dass der pflegebedingte Eigenanteil nicht mehr steigt, wenn jemand wegen seiner größeren Pflegebedürftigkeit in einen höheren Pflegegrad eingestuft werden muss.

Personen, die in den Pflegegrad 1 eingestuft werden, sollten angesichts ihrer im Vergleich zu anderen Pflegegraden geringeren Beeinträchtigungen im Regelfall weiter in ihrer Wohnung leben können und sind daher nicht Zielgruppe stationärer Angebote. Sie erhalten zu den diesen Kosten nur einen Zuschuss (125 EUR).

Für weitere allgemeine Fragen zur Pflegereform steht allen Versicherten das Team der compass private pflegeberatung zur Verfügung. Sie erreichen compass unter der kostenlosen Rufnummer 08 00/ 101 88 00.

Für die häusliche Pflege ist eine Kalkulation schwer zu berechnen. Die Kosten sind abhängig von z.B. dem Pflegegrad, dem Gesundheitszustand des Pflegebedürftigen, der Pflegeart (Pflegedienst, Privatperson), dem vereinbarten Engagement eines professionellen Pflegedienstes (Anzahl der Besuche pro Tag und vereinbarte Verrichtungen).

Hinzu kommen regionale Unterschiede, in den Preisvereinbarungen, die die Pflegedienste mit den Verbänden der Sozialkassen geschlossen haben (sog. Vergütungsvereinbarungen), die sich erheblich auswirken können. Allgemein kann davon ausgegangen werden, dass bei einem täglich einmaligen Besuch durch den Pflegedienst, der dann lediglich die nötigsten Dinge übernimmt, die gesetzlichen Pauschalen der Pflegepflichtversicherung zur Kostendeckung knapp ausreichend sind.

Pflegeberatung - compass private pflegeberatung

Was ist mit der Pflegeberatung gemeint?

Auch nach dem bisherigen Pflegeversicherungsgesetz (SGB XI) bestand ein Anspruch auf Pflegeberatung. Dieser wurde zum 1. Januar 2009 ausgeweitet und sieht neben der bloßen Beratung zu Leistungen aus der Pflegeversicherung auch die Beratung zu Leistungen aus anderen Sozialversicherungszweigen und möglichen Kostenträgern vor.
Außerdem wird auf Wunsch des Kunden - neben der Beratung - auch die Organisation, Analyse und Überwachung der Pflege und ggf. sogar ein Fallmanagement durch die Pflegeberatung abgedeckt werden.

Diese Aufgabe übernimmt unabhängig und zentral für die gesamte Private Krankenversicherung die Firma compass private pflegeberatung, die auch vor Ort - also in den eigenen vier Wänden des Ratsuchenden - tätig wird. Natürlich ist für eine telefonische Pflegeberatung neben compass auch weiterhin der Pflegepflichtversicherer ansprechbar.

compass private pflegeberatung

Kann die Beratung auch zu Hause in Anspruch genommen werden?

Sofern sich in einem ersten Telefonat mit den Spezialisten in der Pflegeversicherung herausstellt, dass ein Beratungsbesuch erforderlich oder gewünscht ist, wird dies seit 1. Januar 2009 durch eine Firma compass private pflegeberatung zentral für alle PKV-Unternehmen durchgeführt. Den Kontakt zu compass stellen gerne Spezialisten in der Pflegeversicherung her.

Oder Sie wenden sich unter der kostenlosen Rufnummer 08 00 / 1 01 88 00 direkt an compass.

compass private pflegeberatung

Ab wann kann die Pflegeberatung in Anspruch genommen werden, und was kostet sie?

Sie wird seit 1. Januar 2009 offiziell angeboten und ist kostenlos!

Gibt es Unterschiede zwischen der Pflegeberatung der PKV und der GKV? Stimmt es, dass die PKV ihre eigene Pflegeberatung anbietet?

Allerdings! Während Sie für eine Pflegeberatung durch die GKV Kontakt zu einem  Pflegestützpunkt aufnehmen müssen - bleibt es bei der DKV bei Ihren bisherigen Ansprechpartnern, die ggf. alles weitere für Sie organisieren.
Außerdem haben wir den Anspruch qualitativ eine höherwertige und umfassendere Pflegeberatung durchzuführen, als dies in der GKV möglich ist. Dies wird auch durch die neu gegründete Firma compass private pflegeberatung seit 1. Januar 2009 unabhängig und zentral für die gesamte Private Krankenversicherung sichergestellt.

Wo kann ich mich als Pflegeberater bewerben?

Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.

Welche Fristen sind einzuhalten?

Welche Fristen gelten bei der Begutachtung?

Der Gesetzgeber sieht vor, dass die Pflegeversicherer ihre Kunden innerhalb bestimmter Fristen über den Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung zu informieren haben.

Die Frist beträgt in der Regel 25 Arbeitstage. Sie beginnt mit dem Tag, der auf den Eingang der vollständigen Antragsunterlagen beim Versicherer folgt.

Innerhalb der 25 Arbeitstage sucht der Medizinische Dienst den Kunden zu Hause auf. Dabei stellt er die Pflegebedürftigkeit und den Pflegegrad die Pflegestufe fest. Das Ergebnis dieser Untersuchung sendet der Medizinische Dienst als Gutachten an den Pflegeversicherer.

Neben dieser 25 tägigen Frist gibt es verkürzte Bearbeitungsfristen, wenn

  • sich der Pflegebedürftige in einer stationären Einrichtung befindet und Pflegeleistungen zusammen mit (Familien-)Pflegezeiten beantragt (Frist 7 Kalendertage)
  • eine Hospiz- bzw. ambulante Palliativbehandlung angeraten ist (Frist 7 Kalendertage)
  • der Pflegebedürftige häusliche Pflege zusammen mit (Familien-)Pflegezeiten beantragt (Frist 14 Kalendertage).

Überschreitet er die Frist, zahlt der Versicherer dem pflegebedürftigen Kunden für jede angefangene Woche der Fristüberschreitung 70 Euro. Keine Zusatzzahlung erfolgt, wenn bei vollstationärer Pflege bereits eine Pflegestufe besteht. Gleiches gilt, wenn die Fristüberschreitung nicht vom Versicherer zu vertreten ist.

Die DKV veröffentlicht jeweils zum 31.3. des Jahres Daten zur Fristeinhaltung und -überschreitung des Vorjahres. Zur Ansicht der für 2017 erreichten Werte klicken Sie bitte hier

Pflegestützpunkte

Was sind Pflegestützpunkte? Wo ist der nächste Pflegestützpunkt der PKV?

Pflegestützpunkte sind die Beratungsstellen der GKV.  Die meisten Pflegestützpunkte müssen unter sehr großem finanziellem Aufwand erst geschaffen werden. An diesen – aus Sicht der PKV - unnötigen Kosten wollte sich die PKV nicht beteiligen und bietet statt dessen die Pflegeberatung als Hauptaufgabe der Pflegestützpunkte zunächst innerhalb der Versicherungsunternehmen und – wenn ein Besuch vor Ort gewünscht wird – seit 1. Januar 2009 durch die Firma compass private pflegeberatung an. Als erster Ansprechpartner für einen DKV-Versicherten steht aber nach wie vor ach sein zuständiger Pflege-Spezialist in der DKV zur Verfügung.

compass private pflegeberatung

Kann ich die Pflegestützpunkte der GKV in Anspruch nehmen?

Generell ja! Wir empfehlen jedoch DKV-Versicherten immer zunächst die Kontaktaufnahme mit der DKV, da in den GKV-Pflegestützpunkten keine Kenntnisse über den mit der DKV geschlossenen Versicherungsvertrag vorliegen und eine Beratung insofern nie vollständig sein kann.

Wird durch die neuen Pflegestützpunkte nicht der Beitrag zur Pflegepflichtversicherung teurer? Wie werden die Pflegestützpunkte finanziert?

Insgesamt sind mit dem Pflegeweiterentwicklungsgesetz deutliche Leistungsverbesserungen vorgesehen. Der Aufbau von Pflegestützpunkten ist insofern nur ein Teil der Maßnahmen, der zu höheren Beiträgen in der GKV führen wird.
Da die PKV keine Pflegestützpunkte aufbauen wird und allenfalls fallbezogen bei Inanspruchnahme durch PKV-Versicherte eine Leistung hierfür zu erbringen hat, werden für die PKV deutlich geringere finanzielle Aufwendungen entstehen, als für die GKV.
Hinzu kommt, dass das Finanzierungsmodell der PKV bereits heute schon den Beweis erbracht hat, dass es dem der GKV überlegen ist. Nicht umsonst sind in der PKV hohe Rückstellungen für die Pflegeversicherung angespart worden, die Begehrlichkeiten in der Politik und der GKV auslösen.
Für die GKV-Pflegestützpunkte ist eine Finanzierung durch die Kommunen und die Pflegekassen sowie evtl. durch die sonstigen Sozialleistungsträger vorgesehen. Hinzu kommt eine Anschubfinanzierung durch die Länder oder den Bund. Das alles wird für die PKV kein Thema sein.

Hospiz

Was sind Hospizleistungen?

Die DKV unterstützt den Hospizgedanken in Deutschland. Die Hauptaufgabe der Hospizarbeit besteht darin, schwerstkranke und sterbende Menschen in ihrer letzten Lebensphase zu begleiten. So kann ein selbstbestimmtes und würdevolles Leben bis zum Tod ermöglicht werden.

Wenn ein DKV-Kunde einen Platz in einem stationären Hospiz hat und dort seine letzten Tage verbringen möchte, besteht Leistungsanspruch, sofern die Krankheitskostenvollversicherung dies vorsieht. Art und Höhe der Leistungen für die voll- und teilstationäre Hospizversorgung ergeben sich aus den Tarifbedingungen.

Tarifbedingungen einsehen oder herunterladen
Informationen zur medizinischen Versorgung der DKV

Bürgerentlastungsgesetz

Bürgerentlastungsgesetz

Sind die Beiträge für die Anwartschaft auf meine Krankheitskostenvoll- und Pflegepflichtversicherung steuerlich absetzbar?

Diese Beiträge sind absetzbar, soweit sie der Basisabsicherung zuzurechnen sind. Die Anwartschaftsbeiträge für Ihre Pflegepflichtversicherung sind voll absetzbar.

Warum erhalte ich eine Meldebescheinigung?

Wir haben die steuerabzugsfähigen Beiträge zu Ihrer privaten Krankheitskosten- und Pflegepflichtversicherung an das Bundeszentralamt für Steuern übermittelt. So regelt es §10 Abs. 2 a EStG (EinkommenSteuerGesetz). Wir bescheinigen Ihnen die Datenübertragung. Die Höhe der steuerlich begünstigten Beiträge können Sie der Meldebescheinigung entnehmen.

Was hat sich durch das Bürgerentlastungsgesetz geändert?

Dieses Gesetz gilt seit dem 1. Januar 2010. Seitdem können Sie die Beiträge zu Ihrer Krankenversicherung in Höhe einer Basisabsicherung geltend machen. Beiträge zur privaten Pflegepflichtversicherung berücksichtigt die Finanzbehörde in voller Höhe.

Was zählt zur Basisabsicherung?

Die Basisabsicherung orientiert sich am Leistungsumfang der Gesetzlichen Krankenversicherung. Von Leistungen aus der privaten Krankheitskostenvollversicherung ziehen wir den Teil ab, der über die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung hinausgeht. Dies sind zum Beispiel:

  • Die Behandlung durch den Chefarzt
  • Die Unterkunft im Ein- oder Zweibettzimmer
  • Höhere Leistungen des Zahnarztes

Hierfür hat der Gesetzgeber ein Punktesystem geschaffen. Der ermittelte und bescheinigte Beitrag ist also grundsätzlich niedriger als der tatsächlich zu zahlende.

Wie wirkt sich eine Beitragsrückerstattung aus?

Sie mindert im Kalenderjahr der Erstattung die abziehbaren Beiträge. Steuerlich relevant ist nur der Teil der Rückerstattung, der auf die Basisabsicherung entfällt. Diesen Anteil Ihres Beitrags weisen wir in der beigefügten Bescheinigung aus.

Um eine Beitragsrückerstattung zu erhalten, zahle ich Leistungen selbst. Kann ich diese Kosten steuerlich geltend machen?

Sie können diese Kosten unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Möglicherweise ist es für Sie günstiger, auf die Rückerstattung der Beiträge zu verzichten. Und stattdessen die Leistungen einzureichen. Welche Möglichkeit für Sie günstiger ist, kann ein Steuerberater errechnen.

In meinem Vertrag ist eine Selbstbeteiligung vereinbart. Habe ich dadurch Nachteile bei den Steuerersparnissen durch das Bürgerentlastungsgesetz?

Mit einer Selbstbeteiligung senken Sie Ihren Beitrag. Damit reduziert sich natürlich der mögliche Steuervorteil. Sie können den Selbstbehalt aber unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastungen absetzen.

Mein Arbeitgeber beteiligt sich an den Kosten zur Kranken- und Pflegeversicherung. Senkt dieser Zuschuss meine berücksichtigungsfähigen Beiträge?

Der gesetzlich vorgeschriebene Zuschuss des Arbeitgebers zur Kranken- und Pflegepflichtversicherung ist steuerfrei. Daher zieht die Finanzbehörde ihn in voller Höhe von den berücksichtigungsfähigen Beiträgen ab. Das gilt auch für Bestandteile des Zuschusses, die auf höhere Leistungen als die Basisabsicherung entfallen.

Die Höhe des steuerfreien Arbeitgeberzuschusses ist in der jährlichen Lohnbescheinigung enthalten. Die Arbeitgeber schicken sie elektronisch an die Finanzverwaltung.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit mir die Steuerminderung zugute kommen kann?

Dafür müssen wir Ihre steuerlich begünstigten Beiträge der Kranken- und Pflegepflichtversicherung an das Bundeszentralamt für Steuern melden. Das Bundeszentralamt leitet die Beiträge an die Finanzbehörden weiter.

Die Beträge aus der Meldebescheinigung übertragen Sie in Ihre Einkommensteuererklärung. Nutzen Sie dafür bitte die Anlagen "Vorsorgeaufwand" und "Kind".

Ihr Finanzamt kann nun die Kranken- und Pflegepflichtversicherungsbeiträge berücksichtigen.
Dies gilt für Sie und mitversicherte Personen. Hierfür benötigen wir Ihre Steuer-Identifikationsnummer und die der mitversicherten Personen.

Ich habe der Übermittlung meiner Daten widersprochen. Kann ich ihr nachträglich zustimmen?

Um steuerliche Nachteile zu vermeiden, können Sie auch nachträglich einwilligen. Dies ist innerhalb von zwei Jahren nach Ablauf eines Kalenderjahres möglich, in dem Sie die Beiträge gezahlt haben.
Ab dem Veranlagungsjahr 2019 können Sie der Meldung der steuerlich absetzbaren Beiträge an die Finanzbehörde nicht mehr widersprechen. So sieht es der Gesetzgeber vor.

Wie verläuft das Meldeverfahren?

Wir melden die abzugsfähigen Beiträge zur privaten Krankheitskosten- und Pflegepflichtversicherung an die Finanzbehörde. Dies müssen wir bis zum 28. Februar eines Jahres für das Vorjahr erledigen. Gleiches gilt für die erstatteten Beiträge des Vorjahres. Wir teilen der Finanzbehörde diese Beiträge und Ihre Steuer-Identifikationsnummer elektronisch mit. Die Finanzverwaltungen verwenden diese Werte, um die Einkommensteuer zu ermitteln.

Meine Versicherungen - Kundenbereich im Internet

Beschreibung Meine Versicherungen

Was ist "Meine Versicherungen"?

"Meine Versicherungen" ist der persönliche Kundenbereich der ERGO Group. Hier können private Kunden ihre aktuellen Verträge bei DKV und ERGO einsehen und bearbeiten.

Wer kann sich für "Meine Versicherungen" registrieren?

Für den persönlichen Kundenbereich "Meine Versicherungen" kann sich grundsätzlich jeder Versicherungsnehmer der DKV (ausgenommen sind s.g. "kurzfristige Auslandsreise-Krankenversicherungen) und ERGO registrieren.

Warum kann ich mich für "my DKV" nicht mehr registrieren?

"myDKV" wurde zu "Meine Versicherungen"

Ab sofort finden alle ERGO Kunden – und damit auch die Versicherten der DKV - ihren online-Kundenbereich an einem neuen Ort: im ERGO Kundenportal.

Dort müssen Sie als DKV Kunde angeben, dass Sie bereits für myDKV registriert waren. Dann gelangen Sie zu einer vereinfachten Registrierung, für die ein letztes Mal Ihre alten Zugangsdaten benötigt werden. Im Anschluss vergeben Sie sich dann neue Zugangsdaten, mit denen Sie sofort das ERGO Kundenportal "Meine Versicherungen" nutzen können.
zur Registrierung: Meine Versicherung

Anmeldung (Login) und Zugangsdaten

Wo und wie ist die Anmeldung (Login) bei "Meine Versicherungen" möglich?

Die Anmeldung ist auf der Internetseite www.dkv.com/meineversicherungen möglich.

Müssen Groß- und Kleinschreibung sowie Leerzeichen bei der Eingabe der Zugangsdaten beachtet werden?

Der Benutzername soll eine Länge von 4 bis 20 Zeichen haben und mind. 2 Buchstaben enthalten. Erlaubte Zeichen sind Buchstaben von A bis Z (groß/klein) und Ziffern von 0 bis 9, nicht aber an der 1. Stelle. Außerdem sind folgende Sonderzeichen erlaubt "#", "_" und "-", nicht aber an der 3. oder 4. Stelle. Nicht erlaubt sind Umlaute: „Ä“, „Ö“, „Ü“, „ä“, „ö“, „ü“.

Das Passwort soll eine Länge von mind. 6 Zeichen haben. Drei und mehr gleiche Zeichen nacheinander sind nicht möglich.
Außerdem sollen 3 von folgenden 4 Zeichenarten enthalten sein:

  1. Großbuchstaben von A bis Z
  2. Kleinbuchstaben von a bis z
  3. Ziffern von 0 bis 9
  4. Sonderzeichen (außer @)

Achtung: Sechs und mehr aufeinanderfolgende Zeichen aus dem Benutzernamen sind nicht möglich. Nicht erlaubt sind die Sonderzeichen: „<“ und „>“

Wenn das Passwort nicht mehr bekannt ist, kann dieses bei der DKV angefordert werden?

Sollten Sie Ihr Passwort einmal vergessen haben, können Sie sich hier ein neues anfordern.

Datenschutz

Datenschutz bei ERGO Meine Versicherungen

Hier finden Sie alle rechtlichen Hinweise zum Datenschutz bei der ERGO.
Zu den rechtlichen Hinweisen

Kontakt

Interessenten und Kunden

Wie lauten Postanschrift, E-Mail-Adresse, Fax- und Telefonnummer der DKV?

Postanschrift
DKV Deutsche Krankenversicherung AG, 50594 Köln
Telefon 0 800 / 3 74 64 44 (gebührenfrei)  
oder im Notfall aus dem Ausland + 49 / 2 21 / 57 89 40 05**
Telefax + 49 / 18 05 / 78 60 00 (14 Ct./Min.*)
Kontaktformulare

*aus dem deutschen Festnetz, max. 42 Ct./Min. aus dt. Mobilfunknetzen
** Kosten gemäß Tarif des jeweiligen ausländischen Netzbetreibers bzw. Mobilfunkanbieters

Wo gibt es eine Übersicht der Ansprechpartner im Außendienst und der DKV-Geschäftsstellen?

Die Ansprechpartner im Außendienst (Vermittler) und die Anschriften der DKV-Geschäftsstellen können über die Rubrik "DKV in Ihrer Nähe" gefunden werden.

Vermittler oder Geschäftsstelle suchen

Wie ist der Gesundheitsservice der DKV zu erreichen?

Den Gesundheitsservice der DKV ist telefonisch und per E-Mail erreichbar. DKV-Kunden, die für den persönlichen Kundenbereich "Meine Versicherungen" im Internet registriert sind, können da den Online-Expertenrat nutzen.

Gesundheitstelefon
Informationen zum Kundenbereich Meine Versicherungen 

Wie lautet die Bankverbindung der DKV?

Hypovereinsbank

BIC-Code: HYVEDEMM
IBAN-Code: DE55 3702 0090 0003 7512 10

Wer ist Ansprechpartner für den persönlichen Kundenbereich "Meine Versicherungen"?

Bei Fragen rund um den persönlichen Kundenbereich "Meine Versicherungen" hilft das Kundenservice Center der DKV gerne weiter: Telefon 0 800/ 3 74 64 44 (gebührenfrei) oder im Notfall aus dem Ausland + 49 / 2 21 / 57 89 40 05 (Kosten gemäß Tarif des jeweiligen ausländischen Netzbetreibers bzw. Mobilfunkanbieters).

Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Wie lauten die Anschriften der wichtigsten Vereine, Verbände und des Ombudsmann der Privaten Krankenversicherung?


Bundesärztekammer
Arbeitsgemeinschaft der deutschen Ärztekammern
Herbert-Lewin-Platz 1, 10623 Berlin
Postfach 120 864, 10589 Berlin
Telefon 0 30 / 40 04 56 - 0
Telefax 0 30 / 40 04 56 - 3 88
info@baek.de
www.bundesaerztekammer.de

Bundeszahnärztekammer
Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Zahnärztekammern e.V.
Chausseestraße 13, 10115 Berlin
Telefon 0 30 / 4 00 05 - 0
Telefax 0 30 / 4 00 05 - 2 00
www.bzaek.de

KBV - Kassenärztliche Bundesvereinigung
Kassenärztliche Bundesvereinigung
Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin
Postfach 12 02 64, 10592 Berlin
info@kbv.de
www.kbv.de

PKV Verband
Verband der privaten Krankenversicherung e.V.
Postfach 51 10 40, 50946 Köln
Telefon 02 21 / 37 66 2 - 0
Telefax 02 21 / 37 66 21 0
info@pkv.de
www.pkv.de

PKV Ombudsmann
OMBUDSMANN
Private Kranken- und Pflegeversicherung
Postfach 06 02 22
10052 Berlin
Telefon 0800 2 55 04 44 (kostenfrei aus deutschen Telefonnetzen)
Telefax 030 20 45 89 31
E-Mail ombudsmann@pkv-ombudsmann.de
www.pkv-ombudsmann.de

Vertriebspartner

Wie kann man Vertriebspartner der DKV werden?

Interessenten an einer Vertriebspartnerschaft mit der DKV finden unter www.dkv-online.de weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten.

Presse

Wer sind die Ansprechpartner in der Unternehmenskommunikation?

Alexandra Klemme
Telefon 02 11 / 4 77 30 03
Telefax 02 11 / 4 77 15 11

Sybille Schneider

Telefon 02 11 / 4 77 51 87
Telefax 02 11 / 4 77 15 11 

Birger Jaspers

Telefon 02 11 / 4 77 84 03
Telefax 02 11 / 4 77 15 11

ERGO Group AG
Media Relations
Victoriaplatz 2
40198 Düsseldorf

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Jobs und Karriere

Wie lauten die Kontaktdaten für Anfragen zu einer Ausbildung bei der DKV?

Alle Informationen undKontaktdaten zur Ausbildung bei der ERGO finden Sie auf den Ausbildungsseiten der ERGO.

Wie lauten die Kontaktdaten für Anfragen zu einer Tätigkeit bei der DKV?

Innendiensttätigkeit
Alexandra Krombach
Telefon 02 21 / 5 78 21 56

Aushilfstätigkeit (Studenten)
Sabine van de Sandt
Telefon 02 21 / 5 78 48 46

Außendiensttätigkeit
Michael Bruns
Telefon 02 21 / 5 78 40 13


Informationen Thema Karriere
Kontaktformular - E-Mail an die DKV

Gesundheit

Wer ist Ansprechpartner bei medizinischen Fragen?

Die DKV hilft Kunden gerne rund um das Thema Gesundheit weiter. Die Experten des DKV-Gesundheitstelefons nennen z.B. Adressen von Behandlern und Kliniken. Auch helfen sie gerne bei der Suche nach geeigneten Ärzten und Krankenhäusern (auf bestimmte Krankheiten bezogen).

DKV Gesundheitstelefon
Kontaktangebote der DKV

Kontaktformulare auf www.dkv.com

Welche Vorteile bieten die Kontaktformulare der DKV?


Sicherheit: Alle Formulare (E-Mails), die aus dem Dialog-Center versandt werden, werden verschlüsselt an die DKV übertragen.

Übersichtlichkeit: Die Formulare im Dialog-Center werden übersichtlich und nach Themen sortiert angezeigt.

Benutzerfreundlichkeit: Das Dialog-Center wurde so gestaltet, dass eine besonders einfache, zum Internetnutzer und dessen Anliegen passende, Bedienung möglich ist.

Datenabfrage: In den Formularen werden Schritt für Schritt alle erforderlichen Daten abgefragt. Im Gegensatz zu einer frei formulierten E-Mail können dadurch oftmals Rückfragen durch die DKV vermieden werden.

Kopiefunktion: Auf Wunsch kann der Nutzer sich eine Kopie der Mitteilung an seine E-Mail-Adresse senden oder als PDF-Dokument erstellen lassen.

Informationen zum Datenschutz