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Warum sich Beiträge ändern können.

Informationen zur Beitragsanpassung ab 1.4.2021

Wir finden es toll, dass Sie sich für die Hintergründe Ihrer Beitragsanpassung und der Beitragsentwicklung in der privaten Krankenversicherung interessieren. Gern beantworten wir Ihre Fragen.

Zu den wichtigsten Themen haben wir Informationen für Sie zusammengestellt.

Warum müssen wir Beiträge anpassen?

Damit wir das vertraglich vereinbarte Leistungsversprechen dauerhaft erfüllen können, müssen wir einmal jährlich die erforderlichen Versicherungsleistungen mit den kalkulierten vergleichen. Dazu sind wir gesetzlich verpflichtet.

Ergibt dieser Vergleich eine Abweichung von mehr als dem tariflich oder gesetzlich festgelegten Prozentsatz, müssen wir die Beiträge überprüfen. Je nach Ergebnis führt die Überprüfung dazu, dass wir die Beiträge neu kalkulieren müssen. Dabei dürfen wir auch eine festgelegte Selbstbeteiligung ändern.

Die Veränderung der Lebenserwartung kann ein weiterer Grund für eine Überprüfung der Beiträge sein.

Wenn die Versicherungsleistungen mehrere Jahre lang ansteigen, aber der oben beschriebene Vergleich unter der festgelegten Schwelle bleibt, dürfen wir veränderte Rahmenbedingungen nicht in die Beiträge einfließen lassen. Erst wenn die vorgegebene Schwelle überschritten wird, berücksichtigen wir alle Entwicklungen der letzten Jahre in der Berechnung der neuen Beiträge und passen alle Rechnungsgrundlagen (u.a. Leistungen, Zins, Storno- und Sterbewahrscheinlichkeiten) an. Dadurch können sich die Beiträge sprunghaft entwickeln.

Rechnungszins:

Mit dem Rechnungszins verzinsen wir jährlich Ihre Alterungsrückstellungen. Wegen der andauernden Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt sind zuletzt niedrigere Zinserträge angefallen. Deshalb mussten wir bei einigen Tarifen den Rechnungszins senken. Ein geringerer Rechnungszins führt zu höheren Beiträgen.

Rechtliche Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen für Beitragsanpassungen finden Sie in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen, § 203 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG), § 155 Abs. 3  des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und §§ 15-17 der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV).

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