Warum sich Beiträge ändern können

Information zur Beitragsänderung ab 1.1.2023


Damit Sie sich jederzeit auf Ihren Versicherungsschutz verlassen können.

Information zur Beitragsänderung ab 1.1.2023

Herzlich willkommen - schön, dass Sie da sind.

Sie interessieren sich für die Hintergründe, warum sich der Beitrag Ihrer Versicherung ändert?

Zu den wichtigsten Themen haben wir Informationen für Sie zusammengestellt.

Unterschiedliche Verfahren der Kalkulation – passend zu Ihrem Bedarf

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen, die wir in die Beitragskalkulation einfließen lassen. Denn wir wollen die Beiträge für unsere Kunden in allen Lebensphasen finanzierbar gestalten.

Diagram - Verlauf der durchschnittlichen Krankheitskosten

Um dem durchschnittlichen Verlauf von Krankheitskosten gerecht zu werden, können wir den Beitrag in unseren Ergänzungsversicherungen auf zwei Arten kalkulieren.

Beitragskalkulation ohne Alterungsrückstellungen

  • In manchen Tarifen werden reine Risikobeiträge kalkuliert – ohne Bildung von Alterungsrückstellungen für die Zukunft.
  • Dann profitieren Sie von günstigen Beiträgen in jungen Jahren.
  • Die Beiträge steigen mit dem Älterwerden zu festen Terminen an. Das sind die sogenannten Altersgruppensprünge.
  • Auf Ihrer Versicherungsurkunde erkennen Sie diese Tarife an einer entsprechenden Erläuterung. Die Altersgruppensprünge finden Sie in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen.
  • Dies gilt für die Tarife, die wir nach Art der Schadenversicherung kalkulieren.

Beitragskalkulation mit Alterungsrückstellungen

  • In einigen Tarifen hängen die Versicherungsleistungen stark vom Alter der versicherten Person ab. Beispielsweise verursachen ältere Menschen im Mittel höhere Kosten für Behandlungen im Krankenhaus als Jüngere.
  • Um in diesen Tarifen auch im Alter bezahlbare Beiträge zu ermöglichen, wird in den frühen Vertragsjahren ein Teil des Beitrags für die erhöhten Versicherungsleistungen im Alter angespart.
  • Der Beitrag ist dabei so kalkuliert, dass er über die gesamte Vertragslaufzeit konstant bleibt, sofern sich äußere Umstände nicht ändern.
  • Der sich dadurch in jungen Jahren ergebende Mehrbeitrag wird in der sogenannten Alterungsrückstellung verzinslich angelegt. Wenn in späteren Lebensjahren die tatsächlichen Ausgaben für Gesundheitsleistungen über dem Beitrag liegen, wird die Differenz aus den Alterungsrückstellungen finanziert.
  • Dies gilt für die Tarife, die wir nach Art der Lebensversicherung kalkulieren.

Planmäßige Beitragshöhe mit und ohne Alterungsrückstellungen

Grün: Beiträge mit Alterungsrückstellungen
Schwarz: Beiträge ohne Alterungsrückstellungen

 

Freie Arzt- und Krankenhauswahl: DKV Krankenhaus

Was sind eigentlich Alterungsrückstellungen?

Ältere Versicherte nehmen Gesundheitsleistungen häufiger in Anspruch. Deshalb stellen wir einen Teil des Beitrages in jüngeren Jahren zurück und legen ihn verzinslich an.

Damit können wir die im Alter zu erwartenden Mehrkosten decken und eine altersbedingte Erhöhung der Beiträge ausschließen. Dies gilt nur für Tarife, in denen wir Alterungsrückstellungen bilden. Das sind die sogenannten Tarife nach Art der Lebensversicherung.

Bei Kindern und Jugendlichen gibt es in den Tarifen nach Art der Lebensversicherung keine Alterungsrückstellungen - warum ist das so?
  • Versicherte bis spätestens zur Vollendung des 16. Lebensjahres dürfen in der Altersgruppe „Kinder“ und
  • Versicherte bis spätestens zur Vollendung des 21. Lebensjahres in der Altersgruppe „Jugendliche“ geführt werden.

In diesen Altersgruppen können altersabhängig gestaffelte Beiträge ohne zusätzliche Bildung von Alterungsrückstellungen erhoben werden. Dies sind die sogenannten Risikobeiträge. Dadurch ist der Beitrag besonders günstig. Diese Vorgehensweise berücksichtigt auch, dass junge Menschen nach der Schul- oder Berufsausbildung in der Regel in ein krankenversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis wechseln und die private Krankenversicherung verlassen.

Spätestens ab Vollendung des 21. Lebensjahres muss in der nach Art der Lebensversicherung betriebenen Krankenversicherung mit Alterungsrückstellungen kalkuliert werden. Das sind die sogenannten Erwachsenenbeiträge. Ausnahmen gibt es bei speziellen Ausbildungstarifen.

Mir ist der neue Beitrag zu hoch – was kann ich tun?

Für einige Tarife gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit denen Sie künftig Beiträge sparen können, ohne dabei auf den wertvollen Versicherungsschutz verzichten zu müssen.

 

Der Beitrag im Serviceprodukt Best Care ist gestiegen. Gibt es eine günstigere Alternative?

Mit Ihrem Versicherungsschutz nach dem Tarif Best Care haben Sie bereits bestens vorgesorgt. Damit organisieren wir Ihnen bei definierten schwerwiegenden Erkrankungen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen, unter anderem einen Termin beim Top-Experten.

Diese Leistungen haben wir mit unserem neuen Serviceprodukt KombiMed Best Care Tarif KBCK (KBCK) verbessert. Die gewohnten Best Care-Leistungen können Sie bei noch mehr Erkrankungen in Anspruch nehmen. Zum Beispiel: Hautkrebs, Herzrhythmusstörungen sowie Krankheiten des Schultergelenks bei Erwachsenen.

Und das sogar zu einem günstigeren Beitrag. Er beträgt:

  • im Alter 0-59: 3,90 Euro
  • ab Alter 60: 11,10 Euro.

Einen Umstellungsvorschlag haben wir Ihren persönlichen Beitragsänderungsunterlagen beigefügt.

Schauen Sie einfach unter www.dkv.com/best-care

 

Mein Kind ist noch in der Ausbildung und bei der DKV ergänzungsversichert

Für einige Tarife in der Ergänzungsversicherung, die wir nach Art der Lebensversicherung kalkulieren, können Sie mit uns eine spezielle Vereinbarung treffen. Diese ist für die Tarife AM9, SM9, SD9, SW1, SW2, den KombiMed Ambulant Privat Tarif KAMP / 0-1 und die BestMed Kombitarife zur GKV BMG / 0-3 möglich.

Damit können Sie die Versicherung für die Zeit der Ausbildung auch im Erwachsenenalter ohne Bildung von Alterungsrückstellungen fortführen. Der Versicherungsschutz ändert sich durch diese Vereinbarung nicht.

Haben Sie einen der genannten Tarife versichert? Und müssen Sie für Ihr Kind künftig den höheren Beitrag mit Alterungsrückstellungen zahlen? Dann haben wir Ihren persönlichen Beitragsänderungsunterlagen eine „Vereinbarung zur Ergänzungsversicherung“ beigefügt.

 

Mein Kind ist noch in der Ausbildung und bei der DKV krankheitskostenvollversichert

In der Krankheitskostenvollversicherung bieten wir spezielle Tarife an, die für die Zeit der Ausbildung entwickelt wurden. Dies sind z.B. der Tarif BestMed Uni Tarif BMUNI (Tarif BMUNI), TARIF UNI oder auch Beamtenanwärtertarife.

Wenn für Ihr Kind eine Umstellung in einen Ausbildungstarif denkbar ist, haben wir Ihren persönlichen Beitragsänderungsunterlagen einen Umstellungsvorschlag beigefügt.

Schnell und unkompliziert bietet Ihnen der Tarifcheck eine Übersicht aller möglichen Tarifalternativen in der Krankheitskostenvollversicherung inklusive einer unverbindlichen Beitragsübersicht. Loggen Sie sich dazu einfach in "Meine Versicherungen" ein.
Sie sind noch nicht in "Meine Versicherungen" angemeldet? Der Weg dorthin ist ganz einfach: Registrieren Sie sich unter www.dkv.com/meineversicherungen - der Schlüssel zu Ihrem persönlichen Kundenbereich.

 

Mein Kind ist in den KombiMed Krankenhaus Tarifen KGZ 1/2 (KGZ 1/2) versichert

Alternativ können wir Ihnen die KombiMed Krankenhaus Tarife KS1/2 (KS 1/2) anbieten.

Die Tarife KGZ1 und KS1 sowie KGZ2 und KS2 haben die gleichen Leistungen. Sie unterscheiden sich aber in der Kalkulation. In den Tarifen KS1 und KS2 bilden wir keine Alterungsrückstellungen für die Zukunft. Daher sind die Beiträge günstiger. Die Beiträge steigen mit dem Älterwerden zu festen Terminen an.

 

Monatliche Beiträge KS1/2 ab 1.7.2022

Alter KS1 KS2

20-24 Jahre

15,52 €

10,62 €

25-29 Jahre

23,36 €

13,04 €

ab 30 Jahre

32,37 €

19,59 €

Unsere unterschiedlichen Kalkulationsmodelle erklärt am Beispiel der stationären Ergänzungstarife

Den KS1/2 können Kunden zwischen 20 und 39 Jahren abschließen. Er kann auch einfach und jederzeit wieder in KGZ1/2 umgestellt werden.

Der Tarif KS1/2 wird ab dem 1. Januar nach dem 44. Geburtstag automatisch in den Tarif KGZ1/2 umgestellt.

Sie möchten persönlich beraten werden? Ihr Partner für Versicherungsfragen ist gern für Sie da. Sie können sich auch an den Kundenservice wenden. Rufen Sie uns einfach an.

Was hat der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung mit dem Beitrag im Standardtarif zu tun?

Der Beitrag des Standardtarifs wird nach den in der privaten Krankenversicherung üblichen Regeln kalkuliert. Zum Schutz der Versicherten ist er auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) begrenzt.

Für beihilfeberechtigte Personen richtet sich der Beitrag nach dem versicherten Prozentsatz für die Leistungen.

Eine Besonderheit gilt für Ehepaare oder Lebenspartner nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz. Sind beide im Standardtarif versichert, ist der Beitrag auf insgesamt 150 % des Höchstbeitrags der GKV begrenzt. Vorausgesetzt, das jährliche Gesamteinkommen der Ehe- oder Lebenspartner übersteigt die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht.

Ab dem 1.1.2023 ändert sich der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung. Darum ändert sich auch der monatliche Höchstbeitrag für den Standardtarif auf voraussichtlich 728,18 Euro.
Für Personen, die beamtenrechtlich bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben, richtet sich der Höchstbeitrag entsprechend nach dem versicherten Prozentsatz für die Leistungen.

 

Hintergrundinfos zum Standardtarif

Der Standardtarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung. Der Gesetzgeber hat den Tarif 1994 eingeführt. Er ist für langjährig Versicherte gedacht. Im Standardtarif sind Sie nur versicherbar, wenn Sie bereits vor dem 1.1.2009 bei uns privat krankenversichert waren.

Die Leistungen des Standardtarifs bieten einen Grundschutz. Sie orientieren sich am Leistungsniveau der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Beitrag darf den Höchstbeitrag der GKV nicht übersteigen. Deshalb ist der Standardtarif nur für bestimmte, vom Gesetzgeber definierte Personengruppen geöffnet und erfüllt vor allem eine soziale Schutzfunktion.

 

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um in den Standardtarif wechseln zu können?

Im Standardtarif sind Sie versicherbar, wenn Sie über eine Versicherungszeit in einer substitutiven Krankheitskostenvollversicherung von mindestens 10 Jahren verfügen, sowie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie haben das 65. Lebensjahr vollendet.
  • Sie haben das 55. Lebensjahr vollendet. Und Ihr jährliches Gesamteinkommen übersteigt die Jahresarbeitsentgeltgrenze nach § 6 Abs. 7 Sozialgesetzbuch V nicht.
  • Sie beziehen vor Vollendung des 55. Lebensjahres eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Oder Sie erfüllen die Voraussetzungen für die Rente. Letzteres heißt, Sie haben die Rente beantragt. Das jährliche Gesamteinkommen darf dabei die Jahresarbeitsentgeltgrenze nicht übersteigen.
  • Ihr versicherter Tarif ist geschlechtsabhängig (bisex) kalkuliert.

Sofern dies auf Sie zutrifft, sind auch Ihre Familienangehörigen aufnahmefähig, sofern diese bei einer Pflichtversicherung in der gesetzlichen Krankenversicherung bei Ihnen familienversichert wären.

Was hat der Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung mit dem Beitrag im Basistarif zu tun?

Der Beitrag des Basistarifs wird nach den in der privaten Krankenversicherung üblichen Regeln kalkuliert. Zum Schutz der Versicherten ist er aber auf einen Höchstbeitrag begrenzt.
Der Höchstbeitrag zum Basistarif wird anhand folgender Werte berechnet: jeweils gültiger Höchstbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) + durchschnittlicher Zusatzbeitragssatz der GKV (jährliche Festlegung durch das Bundesministerium für Gesundheit).

Für beihilfeberechtigte Personen richtet sich der Beitrag nach dem versicherten Prozentsatz für die Leistungen.

Ab dem 1.1.2023 ändert sich der Höchstbeitrag in der GKV. Darum ändert sich auch der monatliche Höchstbeitrag für den Basistarif auf voraussichtlich 807,98 Euro.
Für Personen, die beamtenrechtlich bei Krankheit Anspruch auf Beihilfe haben, richtet sich der Höchstbeitrag entsprechend nach dem versicherten Prozentsatz für die Leistungen.

 

Hintergrundinfos zum Basistarif

Der Basistarif ist ein brancheneinheitlicher Tarif in der privaten Krankenversicherung (PKV). Er unterscheidet sich deutlich von den anderen Tarifen der PKV. Er ist ein gesetzlich definiertes Produkt und entspricht in Art, Umfang und Höhe dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Die Unternehmen der privaten Krankenversicherung sind seit dem 1.1.2009 verpflichtet, den Basistarif anzubieten. Sie dürfen niemanden zurückweisen, der sich in diesem Tarif versichern darf. Im Basistarif sind keine versicherungsmedizinischen Beitragszuschläge zu zahlen. Wer hilfebedürftig im Sinne des Zweiten oder Zwölften Sozialgesetzbuches ist, zahlt einen reduzierten Beitrag.

 

Wer kann sich im Basistarif versichern?

  • Privatversicherte, die ihren Versicherungsvertrag erstmals nach dem 31.12.2008 abgeschlossen haben. Sie können jederzeit bei ihrem aktuellen oder auch bei einem anderen PKV-Unternehmen in den Basistarif wechseln. Bei einem Unternehmenswechsel überträgt der bisherige Versicherer die dem Basistarif entsprechenden kalkulierten Alterungsrückstellungen auf den neuen Versicherer.
  • Privatversicherte, die vor 2009 ihren Versicherungsvertrag abgeschlossen haben, wenn sie
    • mindestens 55 Jahre alt sind oder
    • eine Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung bzw. die Voraussetzungen dazu erfüllen und die Rente beantragt haben oder
    • ein Ruhegehalt nach beamtenrechtlichen oder vergleichbaren Vorschriften beziehen oder
    • hilfebedürftig im Sinne des Sozialrechts sind oder
    • im Standardtarif versichert sind.
    Diese Personengruppen können nur bei ihrem Versicherungsunternehmen in den Basistarif wechseln.
Für Ihre Beitragsstabilität im Alter – der gesetzliche Beitragszuschlag - Was ist das überhaupt?

Den gesetzlichen Beitragszuschlag (GBZ) hat der Gesetzgeber 2001 als weiterführendes Instrument in der privaten Krankenversicherung zur Beitragsstabilisierung im Alter eingeführt.

Wie hoch ist der gesetzliche Beitragszuschlag und wer muss ihn zahlen?

Der Zuschlag beträgt 10 % des Beitrags der Krankheitskostenvollversicherung. Er ist erstmalig zum 1.1. des Kalenderjahres, in dem die versicherte Person 20 bzw. 21 Jahre alt wird, zu zahlen. Er entfällt zum 31.12. des Kalenderjahres, in dem die versicherte Person das 60. Lebensjahr vollendet. Jüngere und ältere Versicherte zahlen keinen Zuschlag. Mit dem angesparten Geld begrenzen wir notwendige Beitragserhöhungen im Alter. Sie erkennen den Zuschlag als „GBZ - gesetzlicher Beitragszuschlag“ in Ihrer Versicherungsurkunde.

Was geschieht mit dem eingezahlten Geld aus dem gesetzlichen Beitragszuschlag?

Aus den Geldern, die wir an den Kapitalmärkten verzinslich anlegen, bilden wir Alterungsrückstellungen. Wir verwenden sie ausschließlich zur Begrenzung eventuell erforderlicher Beitragsanpassungen im Alter. Um genau zu sein: Wir setzen sie hauptsächlich dazu ein, die Beiträge ab Alter 65 zusätzlich zu stabilisieren. Die DKV hat in der Vergangenheit stets eine gute Verzinsung ihrer Kapitalanlagen oberhalb des Marktdurchschnitts erzielt. Die DKV hält insgesamt 15 Prozent der Alterungsrückstellungen des gesamten Marktes.

Wann profitiere ich vom gesetzlichen Beitragszuschlag?

Im folgenden 4-Phasen-Modell zeigen wir Ihnen, wann der gesetzliche Beitragszuschlag zu zahlen ist und wie wir ihn für Sie verwenden:

Phase 1: Gesetzlicher Beitragszuschlag und Verzinsung ab Alter 20 (bzw. 21) bis einschließlich 60 Jahre
In dieser Phase zahlen Sie den gesetzlichen Beitragszuschlag. Diesen sammeln wir als zusätzliche Rückstellung für Sie an und legen sie verzinslich an.

Phase 2: Gesetzlicher Beitragszuschlag entfällt bei weiterer Verzinsung ab Alter 61
Ab Alter 61 entfällt die Zahlung des gesetzlichen Beitragszuschlags. Ab dann reduziert sich Ihr Beitrag entsprechend. Die bis dahin gebildete Rückstellung wächst für weitere fünf Jahre, wie in Phase 1 beschrieben, verzinslich an.

Phase 3: Limitierung von Beitragsanpassungen im Alter 65 bis 79 Jahre
Ab dem 65. Lebensjahr setzen wir die bis dahin gebildete Rückstellung (inkl. Verzinsung) zur Limitierung von notwendigen Beitragsanpassungen ein.

Phase 4: Beitragsentlastung ab Alter 80
Ab dem 80. Lebensjahr nutzen wir die gesamte, für die bisherige Beitragslimitierung nicht benötigte Rückstellung zur sofortigen Beitragssenkung.

Informationen zur Beitragsanpassung in der privaten Pflegepflichtversicherung (PPV) ab 1.1.2023

Sie möchten wissen, warum sich der Beitrag Ihrer privaten Pflegeversicherung ändert? Zu den wichtigsten Themen rund um die Beitragsanpassung in der PPV haben wir Informationen für Sie zusammengestellt.

Warum müssen wir Beiträge anpassen?

Damit wir das vertraglich vereinbarte Leistungsversprechen dauerhaft erfüllen können, vergleichen wir einmal jährlich die erforderlichen Versicherungsleistungen mit den kalkulierten. Dazu sind wir gesetzlich verpflichtet. In den Tarifen, für die wir eine Alterungsrückstellung bilden, gilt dasselbe auch für die Sterbewahrscheinlichkeiten.

Ergibt dieser Vergleich eine Abweichung von mehr als dem tariflich oder gesetzlich festgelegten Prozentsatz, müssen wir die Beiträge überprüfen. Je nach Ergebnis führt die Überprüfung dazu, dass wir die Beiträge neu kalkulieren müssen.

Wenn die Versicherungsleistungen mehrere Jahre lang ansteigen, aber der oben beschriebene Vergleich unter der festgelegten Schwelle bleibt, dürfen wir veränderte Rahmenbedingungen nicht in die Beiträge einfließen lassen. Erst wenn die vorgegebene Schwelle überschritten wird, müssen wir alle Entwicklungen der letzten Jahre in der Berechnung der neuen Beiträge berücksichtigen und alle Rechnungsgrundlagen (u.a. Versicherungsleistungen, Rechnungszins, Kündigungsverhalten und Sterbewahrscheinlichkeiten) anpassen. Dadurch können sich die Beiträge leider sprunghaft entwickeln.

Übrigens: Die Tarife der privaten Pflegepflichtversicherung (PPV) sind Einheitstarife der privaten Krankenversicherer (PKV). Von den Beitragsanpassungen in diesen Tarifen sind daher alle PPV-Versicherten der PKV-Unternehmen, die die PPV betreiben, betroffen.

 

Rechnungszins

Mit dem Rechnungszins verzinsen wir jährlich Ihre Alterungsrückstellungen. Wegen der andauernden Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt sind zuletzt niedrigere Zinserträge angefallen. Deshalb mussten wir bei einigen Tarifen den Rechnungszins senken. Ein geringerer Rechnungszins führt zu höheren Beiträgen.

 

Rechtlichen Grundlagen

Die rechtlichen Grundlagen für Beitragsanpassungen finden Sie in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen, § 203 Abs. 2 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG), §§ 148 und 155  des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) und der Krankenversicherungsaufsichtsverordnung (KVAV).

 

Die nachholende Beitragsanpassung

Diagram - Die nachholende Beitragsanpassung

Warum steigen die Beiträge in der privaten Pflegepflichtversicherung?

In den letzten Jahren gab es zwei Pflegereformen, durch die die Leistungen und die Kosten in der gesetzlichen Pflegeversicherung deutlich gestiegen sind.

1. Die Pflegereformen der letzten Jahre

Die Pflegestärkungsgesetze haben sich sehr positiv auf die Pflegesituation in Deutschland ausgewirkt. Ganz neue Leistungen sind hinzugekommen, andere haben sich verbessert. Viele Pflegebedürftige können seitdem höhere und vielfältigere Leistungen als bisher beanspruchen. Nachdem die „Pflegebedürftigkeit“ neu definiert wurde, sind viele Menschen, die vorher „leer“ ausgegangen sind, jetzt leistungsberechtigt. Das war vom Gesetzgeber so beabsichtigt. Die Verteilung der Pflegeleistungen sollte gerechter werden. Menschen mit dauerhaft psychischen Erkrankungen, wie z.B. Demenz, sollten endlich die gleichen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten wie dauerhaft körperlich Erkrankte.

Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz wurden ab dem 1.1.2017 dann die Pflegestufen auf Pflegegrade umgestellt. Allein dadurch erhöhte sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Pflegebedürftigen um rund 50 Prozent auf mehr als vier Millionen.

Einen weiteren Aspekt dürfen wir dabei nicht aus den Augen verlieren: immer mehr Menschen erreichen ein hohes Lebensalter. Diese gestiegene Lebenserwartung führt dazu, dass Pflegeleistungen über einen längeren Zeitraum in Anspruch genommen werden.

Im Juni 2021 wurde die jüngste Pflegereform (Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz GVWG) vom Bundestag verabschiedet. Und zwar in einem deutlich kleineren Umfang als ursprünglich geplant. Zu den Kernpunkten der Reform gehört die Verringerung des pflegebedingten Eigenanteils der Pflegebedürftigen in der vollstationären Pflege.

Pflegeheimbewohner der Pflegegrade 2 bis 5 erhalten ab dem 1.1.2022 eine Zuzahlung zu den pflegebedingten Aufwendungen:

  • Im ersten Jahr 5 Prozent,
  • im zweiten Jahr 25 Prozent,
  • im dritten Jahr 45 Prozent und
  • danach 70 Prozent.

Dadurch sinkt der Eigenanteil bei der Pflege im Heim. Die Gesamtkosten, die Pflegebedürftige zu zahlen haben, bleiben aber insgesamt auf einem hohen Niveau.

Der Leistungszuschlag macht nur einen kleinen Teil der Gesamtkosten aus. Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten werden nicht bezuschusst. Sie müssen weiterhin vom Pflegebedürftigen komplett bezahlt werden. Durch steigende Personalkosten ist damit zu rechnen, dass die Entlastung in wenigen Jahren wieder aufgezehrt wird.

Die Leistungserweiterungen in der Pflegepflichtversicherung haben insgesamt positive Auswirkungen für viele Pflegebedürftige. Davon profitieren auch deren Angehörige. Höhere Leistungen führen allerdings häufig auch dazu, dass die Beiträge steigen.

2. Rechnungszins und Auswirkungen der Zinspolitik

Mit dem Rechnungszins verzinsen wir jährlich die Beitragsanteile, die den Alterungsrückstellungen zugeschriebenen werden. Wegen der andauernden Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt sind zuletzt niedrigere Zinserträge angefallen. Deshalb mussten wir bei einigen Tarifen den Rechnungszins senken. Ein geringerer Rechnungszins führt zu höheren Beiträgen.

Wer kontrolliert für Sie, ob wir die Beiträge richtig kalkuliert haben?

Der verantwortliche Aktuar muss sicherstellen, dass die Kalkulation in der privaten Kranken- und Pflegeversicherung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen erfolgt. Anschließend legen wir die Neukalkulation bei Beitragsanpassungen dem unabhängigen mathematischen Treuhänder vor.

Der unabhängige Treuhänder prüft, ob bei der Kalkulation alle Rechtsvorschriften eingehalten wurden. Damit eine Beitragsanpassung wirksam wird, muss der Treuhänder zustimmen.

Was unternehmen wir, um Beitragsanpassungen entgegenzuwirken?

Wir begrenzen die Beitragserhöhungen mit Mitteln aus unseren Überschüssen. Hiervon profitieren vor allem ältere Versicherte ab 65 Jahren.

Beitragsanpassungen - ein Thema für alle Unternehmen der privaten Krankenversicherung (PKV)

Die Leistungsausgaben erhöhen sich kontinuierlich. In der Pflegeversicherung sind die Gründe hauptsächlich die steigende Lebenserwartung im Zusammenspiel mit den beiden oben beschriebenen Pflegereformen. Davon sind alle PKV-Unternehmen betroffen. Die dauerhafte Erfüllbarkeit der vertraglich zugesicherten Leistungen können sie deshalb nur durch Beitragsanpassungen sicherstellen.

Wie zahlreiche Unternehmen der privaten Krankenversicherung sind auch wir Mitglied im Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. (PKV-Verband). Dieser bietet Ihnen eine Fülle von interessanten und hilfreichen Informationen rund um die private Kranken- und Pflegeversicherung – auch zum Thema Beitragsanpassung. Sie finden diese auf der Website des PKV-Verbandes unter: www.pkv.de

Gibt es in der sozialen Pflegeversicherung auch Beitragsanpassungen?

Die Beiträge in der sozialen Pflegeversicherung der gesetzlichen Krankenversicherung (SPV) sind in den letzten Jahren auch stark gestiegen. Ein Durchschnittsverdiener (3.595 Euro brutto monatlich) zahlt heute in der SPV 110 Euro pro Monat. Für Kinderlose sind es sogar 122 Euro pro Monat. Arbeitnehmer mit Einkünften an der Bemessungsgrenze (4.837,50 Euro brutto monatlich) zahlen derzeit 148 bis 164 Euro pro Monat.

Und auch in der SPV werden die Beiträge 2023 weiter steigen. Die Bemessungsgrenze soll auf 4.987,50 Euro angehoben werden. Das bedeutet, dass die Höchstbeiträge in der SPV auf mindestens 152 Euro pro Monat steigen werden (170 Euro für Kinderlose).

Der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung hält zudem eine deutliche Erhöhung der Beitragssätze für notwendig. Damit würde der SPV-Beitrag für Durchschnittsverdiener 2023 auf bis zu 130 Euro pro Monat steigen (144 Euro für Kinderlose). Für Arbeitnehmer mit Einkünften an der Bemessungsgrenze würden dann sogar 170 Euro im Monat fällig (187 Euro für Kinderlose).

Die Hälfte des Beitrags für die SPV wird für Arbeitnehmer vom Arbeitgeber bezuschusst, ähnlich wie auch bei der privaten Pflegepflichtversicherung.

Was ist der Höchstbeitrag in der privaten Pflegepflichtversicherung?

Der Beitrag in der privaten Pflegepflichtversicherung (PPV) darf nach fünfjähriger Vorversicherungszeit in der privaten Pflege- oder Krankenversicherung nicht über dem Höchstbeitrag in der sozialen Pflegeversicherung (SPV) liegen. So sieht es der Gesetzgeber vor. Das bedeutet auch: Wenn sich der Höchstbeitrag in der SPV ändert, gilt ab diesem Zeitpunkt derselbe Höchstbeitrag in der PPV.

Ab dem 1.1.2023 steigt der Höchstbeitrag in der SPV. Darum erhöht sich ab diesem Zeitpunkt der monatliche Höchstbeitrag in der PPV auf voraussichtlich 152,12 Euro. Für Personen, die nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen bei Pflegebedürftigkeit Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge haben, steigt der Höchstbeitrag auf voraussichtlich 60,85 Euro.

Die Ehegattenbeitragskappung in der privaten Pflegepflichtversicherung

In der privaten Pflegepflichtversicherung (PPV) können Sie unter bestimmten Voraussetzungen von der sogenannten Ehegattenbeitragskappung profitieren. Das bedeutet, dass der Beitrag auf insgesamt 150 % des Höchstbeitrags in der sozialen Pflegversicherung gekappt wird. Den vergünstigten Beitrag erhalten Sie, wenn Ehepartner oder Lebenspartner (einer eingetragenen Lebenspartnerschaft) privat pflegepflichtversichert sind.

Überprüfung der Beitragsvergünstigung für Ehepaare oder Lebenspartner (einer eingetragenen Lebenspartnerschaft)

Sie zahlen für Ihre private Pflegepflichtversicherung zurzeit einen vergünstigten Beitrag, da Sie bereits von der sogenannten Ehegattenbeitragskappung profitieren? Oder Sie zahlen ab dem 1.1.2023 einen vergünstigten Beitrag, da die Ehegattenbeitragskappung jetzt erstmalig für Sie zum Tragen kommt?
Ob Sie auch weiterhin in den Genuss dieser Vergünstigung kommen können, prüfen wir regelmäßig. Deshalb haben Sie mit den Beitragsänderungsunterlagen im November 2022 die „Erklärung zur Beitragsvergünstigung für Ehepaare oder Lebenspartner (einer eingetragenen Lebenspartnerschaft)“ bekommen. Bitte ergänzen und unterschreiben Sie diese und schicken Sie sie uns zurück. Vielen Dank.

Sie benötigen Hilfe beim Ausfüllen des Formulars? Dann rufen Sie uns einfach unter der 0800/3746 056 an.

 

Ausfüllhilfe für das Formular „Ihre private Pflegepflichtversicherung: Erklärung zur Beitragsvergünstigung für Ehepaare oder Lebenspartner (einer eingetragenen Lebenspartnerschaft)"

Bitte ausschließlich das Original-Formular zurückschicken. Vielen Dank.

Hintergrundinfos zur Pflegepflichtversicherung

Seit dem 1.1.1995 gilt in Deutschland die Pflegeversicherungspflicht. Nach dem Grundsatz „Pflegeversicherung folgt Krankenversicherung“ schließen privat Krankenversicherte ihre Pflegepflichtversicherung (PPV) bei einem privaten Krankenversicherungsunternehmen ab. Die gesetzlich Krankenversicherten erhalten den Versicherungsschutz in der sozialen Pflegeversicherung (SPV). Die Leistungen der PPV und der SPV sind gesetzlich definiert und identisch.

Hintergrundinfos zum Corona-Zuschlag

Wichtig zu wissen: Der Corona-Zuschlag entfällt zum 31.12.2022.

Die Corona-Pandemie verursachte neue, zum Teil bis dahin unbekannte Aufwendungen. Das sind zum Beispiel Corona-Tests oder Impfungen, der Erwerb von Schutzbekleidung jeglicher Art (insbesondere Schutzmasken, Ganzkörperanzüge) und Desinfektionsmittel. Die private Pflegepflichtversicherung war gesetzlich verpflichtet, sich an diesen Kosten zu beteiligen. Um die dauerhafte Erfüllbarkeit der privaten Pflegepflichtversicherungsverträge zu gewährleisten, haben die PKV-Unternehmen daher einen bis 31.12.2022 befristeten Zuschlag zur Finanzierung pandemiebedingter Mehrausgaben erhoben. Den befristeten Corona-Zuschlag hat der deutsche Gesetzgeber mit § 110a Sozialgesetzbuch – Elftes Buch (SGB XI) neu eingeführt.

Für versicherte Personen mit Anspruch auf Beihilfe oder Heilfürsorge bei Pflegebedürftigkeit betrug der Zuschlag monatlich 7,30 Euro, für versicherte Personen ohne Anspruch auf Beihilfe monatlich 3,40 Euro.

Brauche ich eine private Pflegezusatzversicherung?

Durch die Pflegereformen der letzten Jahre ist das Leistungsspektrum und der Leistungsumfang der Pflegepflichtversicherung deutlich erweitert worden. Trotzdem reichen die Leistungen im Falle der Pflegebedürftigkeit in der Regel nicht aus.
Schaut man zum Beispiel auf die Gesamtkosten, die ein Pflegeheimbewohner zu zahlen hat, fällt auf, dass diese auch nach der jüngsten Pflegereform trotz eines geringeren pflegebedingten Eigenanteils nach wie vor sehr hoch sind. Denn neben den verbleibenden Kosten für die Pflege, müssen auch die Kosten für Unterkunft, Verpflegung sowie Investitionskosten weiterhin vom Pflegeheimbewohner gezahlt werden.
Hier ein Beispiel, das zeigt, wie wichtig eine zusätzliche private Absicherung ist:

 

Diagram - Zusätzliche private Absicherung

¹Nach Abzug der Leistungen der Pflegepflichtversicherung; inkl. Investitionskosten, Verpflegung, EEE
²Durch nicht anerkannte Dienstleister

 

Die Pflegezusatzversicherung der DKV unterstützt Sie bei Pflegebedürftigkeit finanziell und hilft Ihnen dabei, Ihr Leben auch bei Pflegebedürftigkeit soweit wie möglich selbstbestimmt und mobil zu gestalten. Sie entscheiden weiterhin selbst, was gut für Sie ist und in welchem Umfang Sie von wem betreut werden möchten.

Eine zusätzliche Absicherung im Pflegefall ist besonders wichtig, weil:

  • beinahe zwei von drei Deutschen im Laufe ihres Lebens pflegebedürftig werden.
  • die Pflege leider vor keinem Alter halt macht.
  • es oft neben gesundheitlichen auch noch zu finanziellen Sorgen kommt.

Übrigens: Die häufigsten Irrtümer, wenn es um das Thema Pflege geht, finden Sie in dieser Broschüre: PflegeMythen

 

Die privaten Pflegezusatzversicherungen der DKV

Wo kann ich mehr über das Thema Pflegeversicherung erfahren?

Viele interessante Informationen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Hier können Sie sich über unsere Pflegezusatztarife informieren. Und sogar schnell und unkompliziert online abschließen.

Was ist die 24-Stunden-Pflegeplatzgarantie bzw. 24-Stunden-Versorgungszusage zu einem Pflegedienst?

Pflegebedürftigkeit stellt das bisherige Leben komplett auf den Kopf und ist für alle Beteiligten eine erhebliche emotionale und organisatorische Belastung. Meist muss die Versorgung kurzfristig organisiert werden. Eigene Recherchen führen zu Informationen, die häufig mehr überfordern als helfen.

Um in dieser Situation einen professionellen Partner an der Seite zu haben, unterstützt das DKV Pflege Schutz Paket nicht nur Sie durch die telefonische und persönliche Vor-Ort-Beratung, sondern auch Ihre Angehörigen ersten Grades.
Es garantiert Ihnen auch, dass Sie bei erstmaliger Pflegebedürftigkeit oder bei einer Einstufung in einen höheren Pflegegrad innerhalb von maximal 24-Stunden einen Pflegeplatz im Pflegeheim oder eine Versorgungszusage durch einen Pflegedienst bekommen. Dies kann auch ein vorübergehender Platz im Pflegeheim sein (Kurzzeitpflege). So können Sie z. B. die Pflege zu Hause durch den Umbau des Badezimmers vorbereiten.

Jede weitere Organisation der Versorgung wird möglichst innerhalb von 24 Stunden erbracht. Zusätzlich werden verschiedene Services vermittelt. Die DKV-Einmalzahlung in Höhe von 1.000 Euro unterstützt Sie zusätzlich, wenn erstmalig Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad 2 -5) eintritt.

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Warum werden meine Beiträge erhöht, obwohl ich keine Leistungen in Anspruch genommen habe?

Ihre Versicherung basiert auf der Solidarität innerhalb der Versichertengemeinschaft.
Bei Versicherungsbeginn richtet sich Ihr zu zahlender Beitrag unter anderem nach Ihrem Alter und Ihrem Gesundheitszustand. Danach spielt die Entwicklung des persönlichen Gesundheitszustandes bei der Berechnung des Beitrags keine Rolle mehr.

Wenn die Leistungsausgaben innerhalb des Tarifs insgesamt steigen, gehen die zusätzlichen Kosten in die Kalkulation für alle Versicherten ein. So kann jeder Versicherte darauf zählen, selbst bei schwerer Krankheit nicht in finanzielle Not zu geraten. Wer seine Versicherung stärker in Anspruch nehmen muss, wird von denen mitgetragen, die das Glück haben, gesund zu bleiben. Dafür sorgt eine starke Versichertengemeinschaft.

Deshalb gilt: Auch wenn Sie selbst keine Leistungen benötigen, können wir nicht auf den höheren Beitrag verzichten.

Ich bin von einer Beitragsänderung betroffen. Kann ich meine Versicherungen kündigen?

Beitragserhöhung aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Änderungen

Ergibt sich aus dem Versicherungsvertrag, dass bei Erreichen eines bestimmten Lebensalters oder bei Eintreten anderer dort genannter Voraussetzungen die Prämie für ein anderes Lebensalter oder eine andere Altersgruppe gilt oder die Prämie erstmalig unter Berücksichtigung einer Alterungsrückstellung berechnet wird, kann das Versicherungsverhältnis hinsichtlich der betroffenen versicherten Person binnen zwei Monaten nach der Änderung zum Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens gekündigt werden. Grundlegende Voraussetzung ist, dass sich die Prämie durch die Änderung erhöht. So sieht es § 205 Abs. 3 Versicherungsvertragsgesetz vor.

Bevor Sie Ihren wertvollen Versicherungsschutz verlieren, sprechen Sie mit Ihrem Partner für Versicherungsfragen! Sie können sich auch an den Kundenservice wenden. Gern beraten wir Sie, wie Sie künftig Beiträge sparen können.

Beitragserhöhung durch eine Beitragsanpassung in der PPV

Sollte wegen eines Auslandsaufenthaltes mit uns eine besondere Vereinbarung nach den MB/PPV bestehen, haben Sie für die private Pflegepflichtversicherung ein außerordentliches Kündigungsrecht. So sehen es die allgemeinen Versicherungsbedingungen vor. Die Kündigung muss innerhalb von zwei Monaten nach unserem Informationsbrief erfolgen.

Sie benötigen eine Bescheinigung für den Arbeitgeber oder das Finanzamt?

Bescheinigungen über die Vorsorgeaufwendungen nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Einkommensteuergesetz zur Vorlage beim Arbeitgeber oder Dienstherrn

Bei Beitragsänderungen ab dem 1.1.2023 erhalten Sie die Bescheinigung über die steuerlich absetzbaren Beiträge für die Kranken- und Pflegepflichtversicherung mit den Unterlagen zur Beitragsanpassung. Diese Beträge können im Lohnsteuerabzugsverfahren steuersenkend für Sie berücksichtigt werden.

Unser Tipp: Für die steuerlich absetzbaren Vorsorgeaufwendungen genügt es, wenn Sie Ihrem Arbeitgeber eine Kopie der Bescheinigung aus dem Vorjahr zukommen lassen. Alternativ können Sie auch die Bescheinigung über die gemeldeten Beiträge nutzen, die wir jährlich im Januar verschicken. Sollten sich die Beiträge in der Zwischenzeit geändert haben, findet eine Abrechnung im Januar eines jeden Jahres im Zuge der Meldung der steuerlich absetzbaren Beiträge an die Finanzbehörde statt.

Bescheinigung über steuerlich absetzbare Vorsorgeaufwendungen

Ihre steuerlich absetzbaren Beiträge der Kranken- und Pflegepflichtversicherung melden wir immer im Januar eines Jahres an die Finanzbehörde. Darüber erhalten Sie automatisch eine Bescheinigung. Sie können diese für Ihre Einkommensteuererklärung nutzen.
Übrigens: Ihre Zustimmung zur Meldung der steuerlich absetzbaren Beiträge ist ab dem Veranlagungsjahr 2019 nicht mehr erforderlich.

Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber

Bei privatversicherten Angestellten beteiligt sich der Arbeitgeber an den Beiträgen zur privaten Kranken- und Pflegepflichtversicherung (KKV und PPV). Grundsätzlich ist der Zuschuss auf die Hälfte des zu zahlenden Beitrags der KKV und PPV begrenzt.
Im Jahr 2023 beträgt der maximale Arbeitgeberzuschuss zur KKV voraussichtlich 396,51 Euro monatlich. Und zur PPV 76,06 Euro monatlich. Haben wir in unseren Unterlagen vermerkt, dass Sie eine Bescheinigung zur Vorlage beim Arbeitgeber wünschen? Dann liegt die Bescheinigung den Unterlagen zur Beitragsanpassung bei.

Kann ich meine Ergänzungsversicherung steuerlich absetzen?

Ja, allerdings mit Einschränkungen: Sie können als Beamter oder Angestellter insgesamt höchstens 1.900 Euro im Jahr für Kranken- und Pflegezusatzversicherungen steuerlich absetzen. Als Selbstständiger sind es bis zu 2.800 Euro im Jahr. Dies gilt allerdings nur, wenn der maximal absetzbare Betrag für die Vorsorgeaufwendungen noch nicht anderweitig ausgeschöpft ist.

Kann ich meinen Versicherungsschutz ändern?

Ja. Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie in gleichartige Tarife wechseln. So sieht es § 204 des Versicherungsvertragsgesetzes vor. Oftmals ist aber ein Tarifwechsel nur auf den ersten Blick attraktiv. Wenn Sie über eine Umstellung Ihrer Versicherung nachdenken, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Einer Beitragsersparnis stehen in der Regel Verschlechterungen beim Versicherungsschutz gegenüber. Eine spätere Erweiterung des Versicherungsschutzes ist nur mit einer erneuten Gesundheitsprüfung möglich. Auch wenn zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal ein höherer Versicherungsschutz bestanden hat.
  • Die Gesundheitsprüfung kann beispielsweise dazu führen, dass wir Ihnen den gewünschten Tarif nur mit einem versicherungsmedizinischen Zuschlag anbieten können. Dieser Zuschlag wird für eine Erkrankung erhoben, die Einfluss auf die voraussichtlichen Krankheitskosten der versicherten Person hat.
  • Auch im neuen Tarif kann es künftig zu Beitragserhöhungen kommen.

Weitere Fragen? Wir sind gern für Sie da.

Sie haben weitere Fragen zur Beitragsanpassung? Melden Sie sich bei uns – wir sind gern für Sie da!

0800/3746 051 (gebührenfrei)
oder +49 221 578-96508

service@dkv.com

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Hinweis: Voraussetzung zur Nutzung des Service ist ein bestehender Versicherungsschutz bei der DKV, der die Erstattung von ambulanten Arzt- bzw. Zahnarztrechnungen oder stationären Arztrechnungen vorsieht.

 

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